70 bis 80 Euro für neue Spiele ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

Xanthi

Schraubenverwechsler(in)
Nicht das ichs gut finde, aber N64 Spiele haben vor 20 Jahren 149.- DM gekostet, was keinen störte, mit Inflation wären wir dann jetzt bei 150+ €.
Ich erinnere mich noch, ich habe früher aktuelle Spiele bei Neuerscheinen um 25 bis 30 Mark gekauft.
Da trügt dich deine Erinnerung.

Colonization PC 89.- DM
Elite Amiga 59.- DM
Wing Commander 3 PC 89.- DM
Ultima Online PC 119.- DM
Everquest 1 99.- (waren das schon €?) und jede Erweiterung 39.- bis 49.-

ich hab die Schachteln im Keller stehen mit den Preisen.
 
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Sir Demencia

Freizeitschrauber(in)
Ein Game relativ burgfrei darf max 40 € kosten.
Gibt es nicht?
Doch 6-12 Monate nach Release.
Einfach die Füße still halten und etwas warten.
Und einige Indie- Games können den AAA-Titeln teilweise durchaus das Wasser abgraben.
 
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Terracresta

BIOS-Overclocker(in)
Nicht das ichs gut finde, aber N64 Spiele haben vor 20 Jahren 149.- DM gekostet, was keinen störte, mit Inflation wären wir dann jetzt bei 150+ €.

Da trügt dich deine Erinnerung.

Colonization PC 89.- DM
Elite Amiga 59.- DM
Wing Commander 3 PC 89.- DM
Ultima Online PC 119.- DM
Everquest 1 99.- (waren das schon €?) und jede Erweiterung 39.- bis 49.-

ich hab die Schachteln im Keller stehen mit den Preisen.
Downloadspielchen oder welche auf einer Disc in Billigplastikpackung ohne gedruckte Anleitung ist auch nicht mit den damaligen Spielemodulen oder Big Box Spielen vergleichbar. Als dann mit den 32bittern Konsolenspiele auf CD-Rom Standard wurden, ging auch der Preis runter (kam natürlich auf die Anzahl der Discs an).

Beispiel: Preis für Tomb Raider IV 89,99DM (46,01EUR) für PSX, nach historischer Inflation jetzt 63,70EUR.

Generell habe ich aber auch für so gut wie kein Spiel Vollpreis gezahlt und dank Gebrauchtspielen (was heute gerade am PC so gut wie nicht mehr möglich ist) oft sogar nur ein Bruchteil. Hab damals zu 16bit Zeiten oft gebrauchte Mega Drive Spiele vom "Gnadenlos" Versand für 30DM gekauft.
Heutzutage müssen einige aber auch mal bisschen Geduld lernen und nicht alles gleich zur Minute des Releases spielen können. Da die Spiele gern mehrfach aufgelegt werden als GOTY oder erweiterte Versionen, macht es ohnehin kaum noch Spaß, ein Spiel bei Release zu kaufen. FU Squeenix und was ihr mit Dragon Quest XI / XI S abgezogen habt, bei dem Käufer der ersten Stunde für die erweiterten Inhalte von XI S das gesamte Spiel erneut kaufen mussten...
 

Kindercola

Software-Overclocker(in)
Das letzte Game welches ich zum Vollpreis geholt hatte war damals BF 3.... seitdem warte ich meist erstmal ab und ganz ehrlich das wird irgendwie doppelt und dreifach belohnt. Nicht nur das die Preise dann meist nach einigen Monaten fallen. Die kostenpflichtige "Betaphase" ist dann auch meist durch zahlreiche Patches schon erledigt.

Ansonsten kaufe ich meine Games, wenn man von AAA Titel ausgeht, für um die 30,- Euronen. Mehr bin ich irgendwie nicht mehr bereit dafür zu zahlen.... und mein Gott die Games rennen ja nicht weg. Spielt man einige Solospiele erst nen Jahr später... überlebt man alles^^
 

PCGH_Phil

Audiophil
Teammitglied
Bei allem "früher war's genauso teuer - oder sogar teurer": Ja, stimmt – teilweise zumindest.
Dafür hat man aber auch ein Produkt erhalten - obendrein in physischer Form und oft mit netten Extras. Zumal gab es viel weniger Spiele-Käufer, der komplette Markt hat also lang nicht so viel Geld abgeworfen.

Das konnte und durfte man auch weiterverkaufen.
Heute kaufen wir eine Lizenz. Die ist obendrein nur für die erwerbende Person gedacht, Wiederverkauf wird möglichst ausgeschlossen. UND der ganze Ingame-Monetarisierungs-Müll ist auch noch in quasi jedem Spiel in mehr oder noch mehr ätzender Form vorhanden, also jener Marktplatz, der oft die eigentlichen Gewinne einbringt.

Das sollte man meines Erachtens alles einbeziehen. Die hohen Entwicklungskosten sind im Grunde nur ein Problem, wenn nicht genügend Käufer gefunden werden. Das Risiko bei Nichterfolg ist heute vielleicht höher, aber aufgrund des riesigen Marktes eben auch die Chancen bei Erfolg. Das Risiko partiell auf den Kunden abzuwälzen, um bei Erfolg dann umso mehr abstauben zu können, und zugleich auch noch im In-Game-Shop oder der bunt-nervösen Lootbox-Rubbellos-Bude beide Hände weit aufzuhalten, halte ich für nicht gerechtfertigt.

Gruß,
Phil
 

V3CT0R

Komplett-PC-Käufer(in)
Früher hatte man ein Case, ein Booklet, die Game-CD/DVD und vielleicht noch was dabei. Eingelegt, installiert, gezockt. Ohne grosse Bugs und dergleichen.
Jetzt bezahlt man das Selbe für eine digitale Kopie, welche nach Day-1, 10, 20-Patch immernoch nicht sauber läuft.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Früher hatte man ein Case, ein Booklet, die Game-CD/DVD und vielleicht noch was dabei. Eingelegt, installiert, gezockt. Ohne grosse Bugs und dergleichen.

Sorry, aber immer diese "blumige" nostalgische Verklärung...
Richtig nervige Bugs gab es auch früher durchaus regelmäßig genug in Spielen, auch zu Release.

Ich will nur mal daran erinnern das Baldurs Gate 2 z.B. zu Release den Bug hatte das NPCs random einfach nicht mehr ansprechbar waren, oder "Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie" einen Bug, der dafür sorge das Begleiter kontinuierlich, ohne eigenes zutun des Spielers, an Reputation verloren haben, wenn sie einen begleiteten.
Was letztlich dazu führte das sie einen, sobald sie negativ wurde, einfach verlassen haben, oder sogar angegriffen haben.

In Fallout 2 konnte es zu Release passieren das der Kofferraum des eigenen Autos einfach nach einer Reise verschwunden gewesen ist (irgendwie auch witzig, aber auch nervig, wenn alle Items dadrin weg sind, inkl. von Questitems), oder das nachdem man die Location Vault 13 entdeckt und besucht hat der Fortschritt einfach zurückgesetzt wurde, auf einen Stand, als wäre man noch gar nicht dort gewesen.

In Gothic 1 konnt es ohne Patch passieren das bestimmte Tore im Spielverlauf nicht korrekt geöffnet wurden, was den gesamten Fortschritt blockierte und Gothic 2 neigte zu Release, ohne Patch, sehr gerne mal dazu abzustürzen.
TES IV: Oblivion hatte einen Bug der dafür sorgte das Items in der Spielwelt so lange dupliziert wurden bis der Speicher voll war und alle Items aus der Spiewelt gelöscht wurden.

In Dungeon Keeper 1 gab es ohne Patch eine Missionen in der Kampagne, die nicht abschschließbar war.
Might & Magic 7 bis 10 glänzen auch durch so einige heftige Bugs, bis hin zu solchen die den Plot blockierten, usw. usf.

Ich könnte das noch sehr lange so fortsetzen.

Auch früher hatten die Spiele schon mehr als genug Bugs und oft genug durchaus auch wirklich gravierende.
Wäre es anders gewesen, wären die CDs der Spielezeitschriften nicht jeden Monat aufs neue mit Patches voll gewesen. ;)
 
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PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
In Fallout 2 können diverse Bugs bis heute auftreten und weder Fallout 1 noch Vampire Bloodlines waren oder sind besser. New Vegas, gemessen an der Fallout-3-Vorarbeit, auch nicht. Gewisse Entwickler haben da einfach einen Ruf zu verteidigen.^^

Aber wo sind heute die positiven Gegenbeispiele? American McGee's Alice hat einen Patch bekommen und das war eine Optimierung für Matrox-Grafikkarten, die praktisch niemand gekauft. Und für die seltenen Patches musste ich nicht permanent online sein, mein gesamtes Spielverhalten offenlegen und mehrmals im Monat Wartezeiten beim Spielstart in Kauf nehmen, gegen die ein CD-Laufwerk flott ist, sondern habe nach einmaliger Mitteilung meiner Adresse (die nicht für Werbeblästigung missbraucht wurde) sogar die Diskette per Post nach Hause bekommen.

Das früher nicht alles besser war bedeutet halt nicht, dass im Schnitt heute noch alles gleich gut wäre. Vielleicht habe ich aber auf einfach eine gewisse Affinität für Studios und Entwickler, die mit einzelnen bis einigen dutzend Mitarbeitern saubere Arbeit abliefern und sich dabei auf den Spielspaß, nicht die Vermarktung konzentrieren. Früher nannte man das Triple-A, heute Indie.
 

Lexx

Lötkolbengott/-göttin
RDR2 habe ich mir noch nicht geholt weil mir das so aufgeblasen vorkommt.
Wieviel Speicherplatz braucht man da nochmal? 130GB oder so?
119GB.

Und verzeih mir: 128GB bekommst heute um 20 Euro auf einem flotten USB-3.1-Stick.
Nicht, dass ich dir das Spiel dort wünsche. Das Spiel isdt - sofern man es mag - auch auf
einer billigen 5.400er-4TB-HDD gut platziert.

Ladezeiten des Brockens bzw. Spielstände sind laut PCGH vernachlässigbar "langsamer".
(15 statt 12 Sekunden.)
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
119GB.

Und verzeih mir: 128GB bekommst heute um 20 Euro auf einem flotten USB-3.1-Stick.
Nicht, dass ich dir das Spiel dort wünsche. Das Spiel isdt - sofern man es mag - auch auf
einer billigen 5.400er-4TB-HDD gut platziert.
Das mag sein. Aber ich installiere die Spiele auf meine 1TB SSD.
Und bei so großen Spielen muß ich etwas anders managen.
Ich habe aktuell 10 Spiele installiert und noch 320 GB frei
(allerdings belegen sonstige Daten auch noch Speicherplatz. Die Spiele sind nicht alle ~70Gb groß).
Irgendwann hole ich mir aber noch eine 2te SSD mit 2TB. ;)
 
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XtremGrobschlosser

Schraubenverwechsler(in)
Die Spiele welche neu rauskommen werden vom Entwicklungsstand immer schlechter, man kommt sich manchmal vor wie ein Beta Tester. Alleine aus diesem Grund warte ich paar Monate, zumal sie dann auch günstiger sind. Und jetzt 80€ für neue Spiele die meist total verbuggt sind zum Start 🤣🤣🤣
Dann warte ich halt nen Jahr bis ich es mir hole, bin nicht drauf angewiesen es sofort zu haben. Habe noch soviel games die drauf warten zu 100% komplettiert zu werden, langweilig wird es mir so schnell nicht....
 

Krabonq

BIOS-Overclocker(in)
Nicht das ichs gut finde, aber N64 Spiele haben vor 20 Jahren 149.- DM gekostet, was keinen störte,

Das bildest du dir aber nur ein oder du hast das vergessen.
Ja, ich war damals auch ein Kind, aber auch mir und meinen Eltern war es klar, dass die Dinger alles andere als günstig sind. Ich kann mich sogar noch an SNES Zeiten erinnern, wo ich mit meinem Vater ne gute Stunde mitm Auto gefahren bin, um zu einem Computerhändler zu fahren, bei dem die Spiele günstiger waren, so teuer waren die SNES und N64 Spiele. Und das war definitiv den Leuten auch bewusst, dass es diesen markanten Preisunterschied gab.
V.a. im Vergleich zu PC Spielen, welche viel schneller günstiger zu haben waren.
Ein Spiel wie Tiberian Sun galt mit 99 DM schon auf der teuereren Seite rund um die Jahrtausendwende. Viele Spiele haben zu dieser Zeit 70 - 80 DM gekostet, Großproduktionen bekannter Serien auch 90 DM.
 
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Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Das früher nicht alles besser war bedeutet halt nicht, dass im Schnitt heute noch alles gleich gut wäre. Vielleicht habe ich aber auf einfach eine gewisse Affinität für Studios und Entwickler, die mit einzelnen bis einigen dutzend Mitarbeitern saubere Arbeit abliefern und sich dabei auf den Spielspaß, nicht die Vermarktung konzentrieren. Früher nannte man das Triple-A, heute Indie.

Das sagt doch auch keiner Torsten.
Es ging dabei doch aber auch dadrum das hier im Thread immer wieder die Behauptung in den Raum geworfen wurde, dass es früher halt alles besser war, im Bezug auf den Punkt, das Spiele zu Release nicht annähernd regelmäßig so schlimm verbuggt gewesen wären, das sie gepatched werden mussten, um spielbar zu werden und das ist halt definitiv einfach nur nostalgische Verklärung durch die rosarote Brille.
Sonst hätten wir halt früher, wie bereits geschrieben, nicht jeden Monat auf den Heft-CDs, aller Spielezeitschriften, oft deutlich mehr als ein dutzend Patches für die unterschiedlichsten Spiele gehabt.

Das früher aber dabei noch trotzdem das eine oder andere im Bereich Videospiele durchaus für den Kunden etwas positiver war und heute, leider auch, verschiedenes nicht unbedingt besser als früher geworden ist, wollte ich damit doch auch gar nicht in Abrede stellen.

Gerade auch vor dem Hintergrund, als jemand der erst seit 2010, gezwungenermaßen, überhaupt einen Steam-Account besitzt und bis dahin und noch ein paar Jahre danach, Spiele lieber vorrangig im Laden auf einem Datenträger, ohne Accountbindung, gekauft hat, als über Steam...

Aber man muss bei der Thematik halt schon mal bei der Wahrheit bleiben und eben nicht anfangen, aus persönlichen Frust und Ärger über Status Quo, die Vergangenheit zu verklären.
Sowas ist einfach nie und nirgends zielführend. ;)
 
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PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Also sowohl meine Erinnerung als auch deine Aussage, es wären nur gut ein Dutzend Patches pro Monat für alle Spiele zusammen nötig gewesen, bestätigen die These, dass früher in deutlich höherer Qualität released wurde. Heute gibt es Titel, die kommen alleine auf ein Dutzend Updtes im ersten Monat. :-D
 
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Reaktionen: rum

compisucher

Volt-Modder(in)
Ich habe bis Dato nur sehr wenige Spiele zum Erscheinungsdatum erworben.
Die bekanntesten dürften die ElderScrolls Reihe gewesen sein (ja, so alt bin ich schon),
die oben zitierten Fallout-Reihe und die SplinterCell-Reihe.
Hat es sich gelohnt?
Für mich schon.

Würde ich künftig 70-80 € zahlen?
Für das nächste ElderScrolls, ansonsten nicht.

Ich warte darüber hinaus 1-2 oder 3 Jahre, bis das Game in meiner avisierten und grundsätzlich akzeptierten Preisrange von 20-30 € auftaucht.
 

-Shorty-

Volt-Modder(in)
Also 70-80€ würden mich schon von dem ein oder anderen "Spaßkauf" abhalten.

Ein kleines Beispiel, hab noch nie einen Fifa-Titel besessen oder großartig gespielt, bei nem Kumpel den 22er Teil gesehen und gedacht, warum nicht mal probieren. Also Key für 18€ geordert und 2 Abende angespielt, vielleicht packt es mich demnächst und ich spiels nochmal oder eben nicht.

Für 80€ hätte ich es noch Jahre ignoriert.
 

rum

Software-Overclocker(in)
Waren schon ein paar gute Meinungen dabei @PCGH-Redation.
Ich persönlich sehe es (auch) wie folgt: man wartet, die Bugs verschwinden, man wartet weiter, die ersten DLCs kommen und wenn man dann noch'n bisl wartet: gibts alles + bugfrei ... und zwar für nen Zwanni ;-)
 
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