Auch wenn die Alternative bedeutet, die Natur noch schneller und gründlicher zu ruinieren?
Man kann nichts machen, was die Natur nicht in irgendeiner Weise beeinflusst oder schädigt. Wenn man deswegen auf den Umstieg verzichtet und einfach weitermacht, um ja nicht neue Flächen zu schädigen, dann hat man der Natur einen Bärendienst erwiesen.
Natürlich wird sich immer jemand oder etwas finden, dass sich durch ein Windkraft beeinträchtigt sieht.
Aber Wälder, selbst Nutzwälder, umzupflügen, die mindestens 20 Jahre (meist mehr) benötigen, um zu CO2-Senken zu werden, ist halt schon kurz vor absurd.
Genau genommen enstehen die dort ja nur deswegen, weil sich generell gesprochen der Mensch, der ja den Strom dann nutzt, sonst irgendwie gestört fühlt.
Bei unserer Exkursion zu einer Anlage vom Insitut aus, erzählten dann die Referenten:
Ja, wir nutzen das Abholzen, um aus dem Fichten-Nutzwald gesünderen Mischwald zu machen.
In ca. 25-30 Jahren würden dann diese Mischwälder ca. 1,1x mehr CO2 binden.
Wir so: Warum nur 1,1? auf dem Papier müssten ja dann bei Mischwald ein Faktor 1,6 oder 1,7 entstehen.
Die so: Na ja weil die Flächen nach Erstellung nur z. T. für den Wald genutzt werden können
Wir so: wie viel weniger?
Die so (rot anlaufend): nur noch 30%
Da denke ich mir:
Nebendrann waren 5 km offenes Feld bis zur nächsten Ortschaft, aber nein, man musste da in den Wald , damit ja keiner die Rotoren noch sehen kann.
Muss ich jetzt nicht verstehen.