Special PV‑Anlagen in Deutschland: Süden immer noch top - oder lohnt sich Ost‑West mehr?

Aktuell haben Windkraftanlagen einen Wirkungsgrad von knapp 70% der entnehmbaren Energie. Das ist gar nicht mal so schlecht.
Ja stimmt....... für Windkraftanlagen mindesthöhe von 10m und mehr über dem Boden und außer hab von Ortschaften.
Alle anderen sind schlicht Müll da sie meist erst bei 10m/s überhaupt richtig produzieren, was im übrigen 36Km/h bedeutet(!) und darunter kaum brauchbare Leistung liefern.
 
ja 30° Süd sind optimal im Sommer, da wir aber wohl zukünftig Probleme bekommen mit der Einspeisung im Sommer, da zu viel, ist es wohl bald vorbei mit Optimal.
Ich selbst habe eine Anlage die 45° Süd steht und mit der Neigung in den Wintermonaten mehr Produziert und trotz hohen Verbrauch :D mit Akku auf einer Autarkie von durchschnittlich 83% kommt.
Ich bin gerade dabei mir ein Balkonkraftwerk mit zwei Achsigen Solartracker aufzubauen der fast 100% des Sonnenlauf abdecken sollte, mal gucken was das in den schlechten Monaten bringt.
Schukosteckdose reicht.
"falls noch keine vorhanden ist."
 
Ich bin nicht gegen Windräder, aber für eine sorgsame und wohlüberlegte Standortauswahl.
Für mich sind eben Wildtiere genau so schützenswert wie Menschen.

Klar, kann man Nutzwälder dafür hernehmen.
Aber warum nicht gleich offene Kulturlandschaften, wo es eher schon egal ist.
In denen man eben nicht km-lange Schneisen in den Wald pflügt und um jedes Windrad einen Schotterplatz von einem halben Fußballfeld macht.
So habe ich das auf der Besichtigungstour erlebt, sieht wirklich böse aus und finde es nicht gut.
Eine Kritik, die sich an einer Flächenverbrauch/einsatzkritik anschließt, ist die an der pro Fläche erzeugbaren erneuerbaren Energie und damit je nach Erzeugungseffizienz einhergehenden Grenze der Energieerzeugung aus EE.
Will sagen - Ich finde, eine Energiewende auf Kosten der Natur jedenfalls auch problematisch. Der allgemeine Flächenverbrauch (also die Summe der verbrauchten Fläche für Infrastruktur, Siedlungs- und Industrie/Gewerbegebiete, Landwirtschaft usw.) ist aktuell bereits zu hoch und wird sogar noch laufend vergrößert. Das ist problematisch für die noch nicht ausgerotteten Tierarten, die aber immer stärker bedroht sind. Es müsste also das Gegenteil passieren und der Flächenverbrauch zurückgefahren werden und die freiwerdenden Flächen ein verbundenes Netz, ein Schutzraum für Pflanzen und Tiere werden, um so das derzeitige Massenaussterben der Tiere abbremsen zu können.
Aus der Begrenzung der nutzbaren Fläche ergäbe sich also auch Begrenzung der EE, damit der bereitstellbaren Energiemenge und damit auch des Energieverbrauchs. Dies bedeutete Degrowth/Wachstumsrücknahme, sprich Senkung von Produktion und Konsum. So etwas würde ich begrüßen. Allerdings sehe ich da leider kaum Unterstützung für diese Position. Selbst ein recht großer Teil der Grünen dürfte aufgrund ihres verfolgten Green Capitalism und betonter Technologie-Affinität der Position widersprechen. Allgemein beobachte ich wenig Menschen, die eine solche Ansicht teilen und auch versuchen, eine zurückhaltende Lebensweise bereits jetzt umzusetzen. Ich bezweifle auch, inwieweit es bspw. Windkraftanlagengegner:innen wirklich um die Natur geht und sich deren Protesthaltung nicht doch zuvorderst aus einer Not-in-my-Backyard-Haltung speist. Wenn jene dann noch AKW befürworten oder auf Gas-Verfeuerung setzen, wird es sowieso abstrus ...

Der Bogen zurück zum hiesigen Thema: PV auf Dächern ist super, so lange sie nicht mit Eigenheimneubau einhergehen. :daumen:
 
Aktuell haben Windkraftanlagen einen Wirkungsgrad von knapp 70% der entnehmbaren Energie. Das ist gar nicht mal so schlecht.
Also, zunächst gilt die Physik und in diesem Fall das Betsche Gesetz.

Das maximal Mögliche wäre 0,5926 = 59,26% Umsetzung der auftreffende Windenergie.
Das wäre in der idealisierten Durchstromröhre erzielbar.
In der Realität werden um die 50% im Schnitt erreicht, +/-1-2% sind an der Stelle geschenkt.
 
Ich finde, eine Energiewende auf Kosten der Natur jedenfalls auch problematisch.
Auch wenn die Alternative bedeutet, die Natur noch schneller und gründlicher zu ruinieren?

Man kann nichts machen, was die Natur nicht in irgendeiner Weise beeinflusst oder schädigt. Wenn man deswegen auf den Umstieg verzichtet und einfach weitermacht, um ja nicht neue Flächen zu schädigen, dann hat man der Natur einen Bärendienst erwiesen.
 
Also ich könnte mir z.B. einen "Parkplätze zu Windkraftanlagen"-Versiegelungsausgleich vorstellen.
Vorstellen kann man sich viel. Nur wenn das dazu führt, dass der Ausbau verzögert wird und wir deswegen noch weiter mehr CO2 in die Luft blasen und die Natur anderweitig zerstören, hat man an der falschen Stelle eingegriffen.

Und warum Parkplätze? Auch E-Autos brauchen Parkplätze. Klingt für mich, als würdest Du da ansetzen, was Dich persönlich am wenigsten trifft.

Jede Maßnahme trifft irgendwen, und der freut sich darüber nicht. Immer nur das zu fordern, was einem selbst grade am wenigsten weh tut, ist nicht hilfreich.
 
Auch wenn die Alternative bedeutet, die Natur noch schneller und gründlicher zu ruinieren?

Man kann nichts machen, was die Natur nicht in irgendeiner Weise beeinflusst oder schädigt. Wenn man deswegen auf den Umstieg verzichtet und einfach weitermacht, um ja nicht neue Flächen zu schädigen, dann hat man der Natur einen Bärendienst erwiesen.
Natürlich wird sich immer jemand oder etwas finden, dass sich durch ein Windkraft beeinträchtigt sieht.
Aber Wälder, selbst Nutzwälder, umzupflügen, die mindestens 20 Jahre (meist mehr) benötigen, um zu CO2-Senken zu werden, ist halt schon kurz vor absurd.
Genau genommen enstehen die dort ja nur deswegen, weil sich generell gesprochen der Mensch, der ja den Strom dann nutzt, sonst irgendwie gestört fühlt.
Bei unserer Exkursion zu einer Anlage vom Insitut aus, erzählten dann die Referenten:
Ja, wir nutzen das Abholzen, um aus dem Fichten-Nutzwald gesünderen Mischwald zu machen.
In ca. 25-30 Jahren würden dann diese Mischwälder ca. 1,1x mehr CO2 binden.
Wir so: Warum nur 1,1? auf dem Papier müssten ja dann bei Mischwald ein Faktor 1,6 oder 1,7 entstehen.
Die so: Na ja weil die Flächen nach Erstellung nur z. T. für den Wald genutzt werden können
Wir so: wie viel weniger?
Die so (rot anlaufend): nur noch 30%
Da denke ich mir:
Nebendrann waren 5 km offenes Feld bis zur nächsten Ortschaft, aber nein, man musste da in den Wald , damit ja keiner die Rotoren noch sehen kann.
Muss ich jetzt nicht verstehen.
 
Vorstellen kann man sich viel. Nur wenn das dazu führt, dass der Ausbau verzögert wird und wir deswegen noch weiter mehr CO2 in die Luft blasen und die Natur anderweitig zerstören, hat man an der falschen Stelle eingegriffen.
Man kann ja trotzdem erst mal weiter WKAs bauen, das geht ja eh nur sehr langsam.
Und warum Parkplätze? Auch E-Autos brauchen Parkplätze. Klingt für mich, als würdest Du da ansetzen, was Dich persönlich am wenigsten trifft.
Die waren eher sinnbildlich. Ich denke, dass wir die versiegelten Flächen in Zukunft allgemein deutlich effizienter nutzen werden müssen. Und auch E-Autos sind spätestens in dem Sinne ziemliche Ressourcenfresser. Mir sind die Probleme der Abhängigkeit von Autos für viele bekannt, aber das sehe ich auch als ein Problem an, das es noch zu lösen gilt.
Nebendrann waren 5 km offenes Feld bis zur nächsten Ortschaft, aber nein, man musste da in den Wald , damit ja keiner die Rotoren noch sehen kann.
Muss ich jetzt nicht verstehen.
Normaler hilft Wald da nicht viel, weil die Anlagen weit aus ihm rausragen. Vielleicht ging es eher um Besitzansprüche?
 
Normaler hilft Wald da nicht viel, weil die Anlagen weit aus ihm rausragen. Vielleicht ging es eher um Besitzansprüche?
Das kann ich im konkreten Fall gar nicht beantworten.
Ich bleibe aber bei meiner generellen Kritik, dass Wald stehen bleiben soll und nicht der Windkraft weichen soll.
Wir haben anderweitig ausreichend Platz in der Republik - garantiert.

Klarstellung: Ich bin für Windenergie, aber bitte mit Sinn und Verstand.

Gerade eben habe ich gelesen, dass sie den Grunewald bei Berlin dafür in Teilen umhauen wollen.
Tolle Idee...
Einzige zusammenhängende Waldfläche in Radreichweite für 3 Mio. Menschen.
Macht nur weiter so...
 
Auch wenn die Alternative bedeutet, die Natur noch schneller und gründlicher zu ruinieren?

Man kann nichts machen, was die Natur nicht in irgendeiner Weise beeinflusst oder schädigt. Wenn man deswegen auf den Umstieg verzichtet und einfach weitermacht, um ja nicht neue Flächen zu schädigen, dann hat man der Natur einen Bärendienst erwiesen.
Nein, Energieerzeugung auf Basis von fossiler und quasi atomarer Energieträger ist keine Alternative bzw. kann keine ökologische Alternative sein. Beides muss schnellstens zurückgefahren werden. Das ist für mich klipp und klar. Davon werde ich auch nicht abrücken. Allerdings muss gleichzeitig viel stärker in den Fokus gerückt werden, dass die moderne Lebensweise, die Ausprägung von Produktion und Konsum, in ähnlich hohem Maße wie die Klimakrise die Lebensgrundlagen bedroht.

Damit formuliere ich keinen Widerspruch zum Ersetzen fossiler und atomarer Energie durch EE sondern eine zusätzliche Anfordernis daran, wie groß generell Eingriffe in die Natur sein dürfen/können und was das für die Lebensweise bedeutet. Es wäre dem Schutz der Lebensgrundlagen und der Natur eben nicht damit gedient, dass mensch bloß darauf achtet, wie die Energie erzeugt wird, sondern deren Einsatzzweck und -menge muss auch hinterfragt werden. Um da mal zur Veranschaulichung ein paar Beispiele für den Einsatz von Strom auf individuelle Ebene zu nennen: Priorität sollte es bspw. hierzulande sein, dass Menschen im Winter ausreichend warme Wohnungen mittels Wärmepumpe haben und nicht, dass mensch ohne Not mit neuem E-Auto zum Supermarkt/Fitnessstudio/Arbeit ... um die Ecke cruised oder KI für banale Sachen einsetzt. Aktuell sieht es aber danach aus, dass Mobilitätsansprüche fortgesetzt und Wirtschafts/Fortschritts-Ansprüche (KI) ausgebaut werden. Der Strombedarf wird/soll also steigen. Damit würde auch die Menge an EE steigen müssen und damit auch mehr Umwelt zerstört werden.

Mein Eindruck ist, dass Verbrauch/Lebensweise und Folgen leider noch viel langsamer als die Klimakrise als Problem erkannt wird und die Leugnung diesbezüglich auch viel stärker sein wird, da die Lösung Degrowth/Wachstumsrücknahme dem bisherigen Wohlstandsversprechen und Wirtschaftsmodell widerspricht. Die Lebensweise der Mehrheit der Menschen in den industrialisierteren Ländern müsste sich bezüglich des Konsums sehr stark verändern, damit die Lebensgrundlagen nicht vollends kaputt und verloren gehen. Viele derer sehen sich auch kaum in der Verantwortung ihre Lebensweise zu überdenken. Auch politisch ist das kaum ein Thema. Das Vorhaben, Naturschutzgebiete auszuweiten, ist ein Anfang. Es ist anzunehmen, dass die Umsetzung viel zu lange dauert und bis dahin - auch unter zusätzlicher Belastung durch Klimaerhitzung - viele Arten unwiderruflich verschwinden werden, woraufhin Nahrungsnetze zusammenbrechen - eine vom Menschen herbei geführte Kettenreaktion - was letztlich im Massenaussterben münden würde.

Du spitzt in Deiner Formulierung zu sehr zu. Es ist klar, dass Menschen gerade bei heutiger Bevölkerungszahl und Technologie, negative Einflüsse auf die Natur haben und dies auch unausweichlich ist. Es kommt allerdings auf den Grad und die Folgen der Einflüsse an. Ich sage ja gerade, dass mensch nicht so weiter machen kann wie bisher. Ich gehe sogar noch weiter. Flächenverbrauch und Eingriffe der Menschen müssen zurückgehen. Aber natürlich nicht so, dass mensch statt Windkraftanlagen bspw. AKWs baut. Es muss viel stärker der Energieeinsatzzweck hinterfragt werden. Flexibler, ausgebauter ÖPNV statt Autos, Parkplätze und breite Straßen. Und um das mal auf die individuelle Ebene herunterzubrechen: bspw. nicht mehr nur keinen Verbrenner fahren und auf E-Auto umsteigen, sondern Autos und Autofahrten soweit wie möglich vermeiden. Stattdessen, da wo es geht, ÖPNV, Bahn, Rad nutzen und auch schauen, dass so mensch sich in Bequemlichkeitsmustern befindet, aus diesen auch ausbrechen kann. Ebenso hinsichtlich Urlaub: Bahn/Fahrrad/Bus/Kanu... -Reise statt Kreuzfahrt oder Flugreise. Und bezogen auf die Ernährung - den Fleischverzehr - die Konsummenge - bloß auf Bio umstellen (so mensch denn überhaupt das Geld dafür hat. Manchmal sagen das ja Leute nur vor sich hin, kaufen aber tatsächlich dann "konventionelles" Fleisch oder essen solches außer Haus) kann auch kein nachhaltiger Ansatz sein ... usw. usf..

Also nein, ich werde mich nicht an die Seite von Not-in-my-Backyard-Typen oder Klimakrisenleugner:innen stellen.

Edit Ergänzung
 
Zuletzt bearbeitet:
@inhuman_nature

Man muss halt auch realistisch bleiben. Du wirst die Menschheit nicht von heute auf morgen ändern. Die Industrie, die Abhängigkeit von Energie und Ressourcen, das Verlangen nach Wohlstand (Reisen, Luxusartikel, Mobilität...) wirst Du den Menschen nicht so schnell austreiben. Du wirst zu viele Gegner finden und scheitern - wie die letzten Wahlen in D und auf der ganzen Welt überdeutlich zeigen.

So Deine Ziele mögen ehern sein und langfristig vielleicht auch der einzig mögliche Weg. Aber im jetzt und hier, wo es darum geht, den Klimawandel wenigstens ein klein wenig zu mildern und zu begrenzen, müssen wir uns realistische Ziele setzen.

Und das bedeutet, den Energiehunger der Menschen auf eine Art und Weise zu stillen, wie es die Natur am wenigsten schädigt.

Das heißt nun nicht, dass man auf Teufel komm raus alles machen muss. Aber man muss auch im Verhältnis bleiben.

Einerseits sagen die EE-Gegner "in anderen Ländern passiert eh nix, wieso sollen dann wir" - aber auf den anderen Seite regen wir uns um ein paar Hektar Wald (in der Summe für alle(!) Windräder) auf, wo gleichzeitig auf der Welt die Wälder zu 1000en von Hektaren täglich vernichtet werden.

Wenn wir uns DESWEGEN aufhalten lassen mit der Energiewende, dann können wir es auch gleich bleiben lassen.
 
@Grestorn Klar, große Erwartungen habe ich nicht, deswegen formulierte ich auch recht pessimistisch, wobei mensch das auch als realistisch auslegen könnte. ;)
Wie gesagt liegt es mir fern, gegen die Energiewende anzuschreiben, zumal sie ja noch nicht mal vollzogen ist. Außerdem werden Mängel im Ausbau von Netz und Speicher zu recht benannt - was wie schon gesagt den Bremser:innen der Energiewende anzulasten ist. Immerhin konnten über das Jahr 2024 hin trotzdem bereits knapp 60 % des Strombedarfs durch EE gedeckt werden. Andererseits muss aber erst noch eine große Menge an Primärenergie auf EE verlagert werden. Und bei der Umsetzung - bspw. lieber ÖPNV und Bahn als Massen an (E-)Autos - kann mensch dann ja kritisch einhaken.
Und darüber hinausgehende Kritik gibt es ja durchaus wie bspw. Flugscham, oder an Fast Fashion. Andererseits werden auch Vorteile genannt wie Vielfältigkeit und Gesundheit der vegetarische/vegane Ernährung.
Ein Knackpunkt der Reformansätze ist die faire Verteilung der Aufwände und Lasten, die mit solchen Transformationen einhergehen. Ich denke, diesbezüglich wird in Deutschland zu wenig kommuniziert aber auch zu wenig unternommen. Es gibt mittlerweile enorme Unterschiede in der Gesellschaft, was Einkommen und Vermögen angeht. Zum einen wird an dieser Schieflage kaum etwas geändert, zum anderen wird den ärmeren Menschen trotz Belastung noch mehr zugemutet. Das erzeugt Unmut und wird seitens CDU, CSU, FDP bis AFD ausgeschlachtet und instrumentalisiert.
Aktuell sieht es danach aus, dass Klimakrise und Artensterben für die jetzige Regierung kaum ein Thema ist.

Ich knüpfte ja an @emp1 an. Vielleicht schreibt emp1 ja noch was zu Deinen Einwänden und meinen Ergänzungen.
Gerade eben habe ich gelesen, dass sie den Grunewald bei Berlin dafür in Teilen umhauen wollen.
Tolle Idee...
Einzige zusammenhängende Waldfläche in Radreichweite für 3 Mio. Menschen.
Macht nur weiter so...
Fragt sich ja wie und wo. Am Grunewald verläuft ja die AVUS/Autobahn. An sich wären Autobahnen als eh bereits vorhandener Eingriff in die Natur dafür geeignet, an ihr entlang oder drüber EEs zu bauen. Gibt es alternativ diesbezüglich eigentlich Beschlüsse/Vorhaben bspw. deren Lärm einzuschränken, dass bspw. die KFZ da nur mit 70 kmh oder gar langsamer lang brettern dürfen? Oder geht es bloß gegen WKAs? Oberbürgermeister Wegner von der CDU (und seiner reichen, dort ansässigen Klientel?) gefallen WKAs im Grunewald jedenfalls nicht.
Noch ein Alternativvorschlag zur Güte - den Flughafen BER dicht machen und dort WKAs platzieren. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja stimmt....... für Windkraftanlagen mindesthöhe von 10m und mehr über dem Boden und außer hab von Ortschaften.
Alle anderen sind schlicht Müll da sie meist erst bei 10m/s überhaupt richtig produzieren, was im übrigen 36Km/h bedeutet(!) und darunter kaum brauchbare Leistung liefern.

Aktuelle Anlagen liefern ab einer Windgeschwindigkeit von 2,5 m/s Energie. Ab 12 m/s werden sie sogar runter geregelt, weil sie sonst in Überlast gehen würden.

Also, zunächst gilt die Physik und in diesem Fall das Betsche Gesetz.

Das maximal Mögliche wäre 0,5926 = 59,26% Umsetzung der auftreffende Windenergie.
Das wäre in der idealisierten Durchstromröhre erzielbar.
In der Realität werden um die 50% im Schnitt erreicht, +/-1-2% sind an der Stelle geschenkt.

Wir beide haben Recht. Ich schrieb ...entnehmbare Energie... und dies bezieht sich wertmäßig auf den durch das Betzsche Gesetz maximal möglichen Wert.
 
Aktuelle Anlagen liefern ab einer Windgeschwindigkeit von 2,5 m/s Energie. Ab 12 m/s werden sie sogar runter geregelt, weil sie sonst in Überlast gehen würden.
Bei 2,5m erzeugen Kleinanlagen vermutlich 2 Watt, lass dich nicht blenden von den Herstellerangaben.
Schau dir mal ein paar Tests und ein paar YouTube Videos an, es ist recht ernüchtern was da wirklich rauskommt.
 
@nervnicht Keine Frage, 2-3 m/s sind gerade mal die Anlaufgeschwindigkeit der Anlagen. Mit irgend welchen nennenswerten Energieerträgen braucht man da nicht rechnen.
Ich denke, mit Kleinanlagen meinst du Anlagen mit einer Leistung im einstelligen kW Bereich, oder? Da Frage ich mich auch etwas, ob die überhaupt Sinn ergeben.
Bei den großen Windkraftanlagen liegt die Nabenhöhe aber schon bei 100m oder mehr. Und in dieser Höhe gibt es deutlich höhere Windgeschwindigkeiten und vor allem konstanteren Wind als direkt am Boden bzw Bodennähe.
 
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