Das könnte der teure Schlüssel sein um AMDs 9800X3D zu schlagen.
Mag sein, ist aber aus meiner Sicht eher unbedeutend.
AMD's Cache direkt auf dem Prozessor tanzt gelangweilt um DDR-RAM drumherum, wie Flash um andere Superhelden.
RAM ist und bleibt im Vergleich arschlangsam.
Ist bei Grafikkarten nichts anderes.
Jeder weitere Cachering wird größer, günstiger, aber auch langsamer.
DDR5-10000 bei Gear2, also halbiertem Takt kannste also knicken, das ist ein Papiertiger.
Die Latenzen steigen auch wieder ums Unermessliche.
Also zumindest beim Ryzen würde ich als Normalo niemals vom 1:1 Teiler weggehen wollen.
Dort das Maximum und gut ist.
Vor allem preislich das bessere Preis-Leistungsverhältnis.
Ich frage mich auch, wie man das bei Intel schaffen will, wenn derzeit schon bei 5600 Schluss ist, und eigentlich sehr viele Mainboards nur mit 4400 oder gar 3600 betrieben werden dürfen.
Darüber hinaus ist der Betrieb außerhalb der Spezifikation ja eigentlich kein Garantiefall mehr.
Das dürft ihr gerne selbst bei Intel nachfragen, dass 99% eurer Rechner falsch laufen und ihr wisst es vielleicht nicht einmal, weil selbst die Mainboardhersteller wie schon bei den prozessoren einfach zu hohe Standardwerte ins Bios reingeschrieben haben.
Schaut euch das Video von Roman an, dem die Kinnlade runtergesackt ist, was da bei Intel und den Partnern für totaler Mist abläuft.
Man mag damit wirklich hier und da auch mal etwas herauskitzeln können, aber es ist die Mühe sicherlich nicht wert.
Interessant ist also wirklich nur der maximal stabile Takt im Normalbetrieb, was quasi jeder mit einem Klick nutzen kann, wenn man dafür schon teureren Speicher kauft und weiß, wo das Optimum liegt.
Den Arbeitsspeicher merkt man ja auch nicht so oft, wie man denkt.
Ein paar Spiele und Software mögen da vielleicht von so einer Einstellung profitieren, andere gar nicht.
Alles, was auf dem Prozi läuft, wird extrem beschleunigt.
RAM ist nur nur dazu da, Daten vorzuhalten, um im Notfall schnell was liefern zu können.
Dann kommt es darauf an, möglichst wenig Zeit zu vergeuden.
Eigentlich will man ja nicht, dass der Prozessor dort etwas sucht.
Ich denke, Intel wird wie AMD ordentlich etwas am Cachesystem auf dem DIE verändern und vergrößern müssen, um wirklich ordentlich mehr Dampf in Spielen zu bekommen.
Vielleicht spielt aber AMD Intel in den Händen, wenn die Umstrukurierungen wirklich die ganze Serie nur in Anwendungen weiter bringen.
Es sieht fast so aus, als wenn alles für Anwendungen im Profibereich - wo man das Geld macht - optimiert worden ist.
Spieler müssen halt damit leben, dass man etwas Leistung auf der Strecke lässt.
Das ist bei AMD aber schon ewig so.
Bei einem Design muss man sich halt schwerpunktmäßig festlegen, wo das Geld her kommt, oder wo man es her bekommen möchte.
Grundlegend ist der neue DDR-Standard für Notebooks sicherlich eine gute Sache, wenn man anschließend eh nicht mehr aufrüsten kann oder will udn man durch die Art der Anbindung gleichmäßige Lanes udn damit stabilere Settings hinbekommen kann, was dort den Bottleneck etwas verkleinert und womöglich den integrierten Grafikeinheiten noch am ehesten in die Hände spielen wird.