News Ryzen 10000 ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus") für Sockel AM5

Ich denke nicht, dass die "normalen" Versionen von Zen6 auf AM6 laufen werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass AMD zwischen Zen6 und Zen7 noch ein Zen6-Refresh für AM6 einfügen könnte. So hat es AMD auch bei der Einführung von AM4 gemacht. Die erste AM4-CPU war Bristol Ridge, welches noch auf der Bulldozer/Excavator-Architektur basierte. Eine Zen6-basierende "Halo"-APU könnte vielleicht auch passen wegen des höheren Bandbreitenbedarfs solcher APUs.
Theoretisch möglich ist vieles, sogar, dass man beide Sockel kurz parallel betreibt wie damals AM2+ und AM3 und (soweit ich mich erinnere) die Prozessoren in beiden Sockel betrieben werden konnten.
Also man stelle sich vor Zen 6 (mit DDR5 und DDR6 Controller ) kommt für AM5 und parallel dazu erscheint halt auch schon AM6 mit DDR6 support der geringfügig mehr Leistung bringt bei geringerem Verbrauch und die Zukunftssicherere Plattform ist
 
Bis zu 32 Prozessorkerne
Nunu nur her damit.
Wenn ich immer so Aussagen wie "braucht kein Gamer" etc. lese, PC nutzt man nicht nur zum rumdaddeln.
Die Zeiten wo angeblich 4 Kerne noch ewig ausreichen würden ist auch noch nicht lange her.

Dann bekomsmt du eben 8 Kerne und alle anderen kaufen sich das was es gibt und worauf sie Bock haben.
Was man braucht oder nicht braucht endscheidet zum Glück, jeder für sich selbst.
 
Also man stelle sich vor Zen 6 (mit DDR5 und DDR6 Controller ) kommt für AM5 und parallel dazu erscheint halt auch schon AM6 mit DDR6 support der geringfügig mehr Leistung bringt bei geringerem Verbrauch und die Zukunftssicherere Plattform ist
Technisch wäre das sicher machbar, aber ich bin nicht sicher ob es wirtschaftlich für AMD Sinn ergeben würde. DDR6 wird anfangs wie üblich noch recht teuer sein. Diesen höheren Kosten stehen kaum relevante Leistungssteigerungen entgegen, wenn man die gleichen CPUs für AM5 und AM6 herausbringen würde. Damit hätte die neue Plattform für eine ganze Weile, vielleicht sogar für eine ganze CPU-Generation, kaum eine Relevanz. Kurz gesagt: AMD braucht eine neue CPU-Generation mit entsprechenden Leistungssteigerungen um die neue Plattform zu pushen.
 
Wenn man nur nach den Codenamen geht, wird AMD mit den CPUs keine Gefangenen machen...
Dann kommt Intel einfach mit NEO :ugly:

Geil kann mein Mainboard noch bis Medusa behalten, ist echt einvorteil auf die AM5 Plattform zusetzen und wer weiß, vielleicht wird Medusa ja schon auf Glas gegossen, da auf der AMD Folie keine Nanometer Angaben angezeigt wurden.
Kann mir Dummerchen mal jemand erklären wie das mit der Entwicklung der einzelnen Zen-Architekturen bzw. auch anderen Prozessoren parallel abläuft?

Ich meine, irgendwann sagte AMD, wir machen nach Bulldozer Zen. Dann kam Zen 1 und Zen+, währenddessen an Zen 2 gearbeitet wurde. Bzw. jetzt kommt Zen 5, welches aus meiner Sicht ja fertig ist oder ggf. noch Feinschliff benötigt, weshalb man an Zen 6 für weitere Verbesserungen arbeiten kann - okay. Aber was ist denn mit Zen 7? Zen 7 müsste ja die Verbesserungen von Zen 6 bereits haben, damit man daran weiterarbeiten kann oder ggf. andere Möglichkeiten findet, die Prozessoren zu verbessern.

Mich verwirrt das parallele Arbeiten/Forschen einfach. :D
Die Herstellung von Prozessoren ist ein faszinierender Prozess, der aus Sand und anderen Elementen hochkomplexe Chips entstehen lässt. Lassen Sie mich Ihnen einen Überblick geben:

  1. Design und Layout:
    • Entwickler erstellen ein Design für den Prozessor, das alle Funktionen und Eigenschaften enthält.
    • Dieses Design wird in eine Computerdatei umgewandelt, die als Layout bezeichnet wird.
    • Das Layout wird an die Fabrik gesendet, die den Prozessor herstellen wird.
  2. Fotolithografie:
    • Die Hersteller verwenden spezialisierte Techniken wie Fotolithografie.
    • Dabei wird ein Bild mit Hilfe von Licht auf einen Silizium-Wafer projiziert.
    • Der Wafer ist mit Fotolack beschichtet, der nach der Übertragung weggewaschen wird.
    • Übrig bleibt die übertragene Gravur, die mit Kupfer gefüllt wird, um die Transistoren zu bilden.
  3. Transistoren und Probleme:
    • Die Verkleinerung der Transistoren ist entscheidend, aber auch herausfordernd.
    • Im Nanometerbereich stoßen die Hersteller auf physikalische Probleme.
    • Der Tunneleffekt und die Präzisionsgrenzen der Fotolithographie sind Herausforderungen.
  4. Backend of Line:
    • Die Verbindung der Transistoren erfolgt mithilfe von Wolfram.
    • Die Chips werden aus dem Wafer entfernt.
    • Schließlich wird der Chip in einem Schutzgehäuse mit den Kontakten verbunden.

 
Zuletzt bearbeitet:
Pluspunkte:
- Medusa als Prozessorarchitektur klingt schon geil
- Ryzen X klingt auch gut vom Name
- Vielleicht kommen die X3D-Modelle dann statt mit 8 Kernen dann mit 10 oder 12 pro CCD. Bin gespannt.

Ich denk ich kann die 9000er genüsslich aussetzen.

Medusa ist der Codename des Destkop-Packages. Nachfolger von Granite Ridge, Raphael, Vermeer, Matisse, Pinnacle Ridge und Summit Ridge. Die Architektur dagegen heißt einfach "Zen 6". Das ist so ziemlich der einzige Punkt, an dem AMD noch übersichtliche Namen vergibt.^^

Ich weiß nicht obbman sich da nicht verrennt, 32 Kerne in einem Mainstream Sockel sind in meinen Augen auch 2026 noch Overkill. 16 Kerne je CCD dagegen sind logisch und werden die Gaming Leistung noch einmal signifikant pushen. Dazu dann eben 16 Kerne mit 3D Cache, was ja schon für Zen 5 erhofft wurde.


Findest du? Grds. ist Fortschritt nie schlecht, ich fand AMDs Weg mit DDR5 tatsächlich gewagt und das hat sicherlich Käufer gekostet, die vieleicht noch sehr guten DDR4 hatten und dann lieber zu Intel gegangen sind. Daher kann ich nur hoffen, dass man diesmal parallel anbietet und DDR5 und 6 Controller verbaut.

AMD hat vor dem Phenom II nie zwei Speicherstandards parallel unterstützt und seitdem auch nie wieder. Ich würde da also keinen großen Hoffnungen hegen. Zweigleisig zu fahren macht nur Sinn, wenn man als erster auf dem Markt ist und somit das Henne-Ei-Problem der Speichereinführung bewältigen muss. Aber bislang hat das AMD immer anderen überlassen* und neue Standards immer erst dann übernommen, nachdem andere die Etablierung übernommen hatten. Da ist es dann schlichtweg billiger, konsequent auf das neue Format zu setzen, zumal die alte Plattform ja nicht sofort vom Markt verschwindet.

Das bedeutet übrigens, dass AMD entweder wirklich den AM6 noch mit DDR5 ausstatten muss, oder aber bis deutlich über 2027 hinaus an AM5 festhalten. So wie Intel seit Jahren die Portfolios dehnt, würde ich jedenfalls nicht damit rechnen, dass ein LGA1851-Nachfolger vor Nova Lake erscheint und selbiger steht aktuell auf 2027 ohne Verschiebungen. Also wäre DDR6 frühestens 2028, eher 2029 so etabliert, wie es DDR5 zum AM5-Start war.

* Anmerkung: DDR1 kam zwar zuerst für AMD-Plattformen raus, die Chipsätze wurden aber von ALI/ULI, Nvidia und Via angeboten. AMD hat zwischen den ursprünglichen Slot-A-Angeboten und dem Athlon-64-Start meiner Erinnerung nach gar keine Speichercontroller entwickelt, erst recht keine SDR-DDR-Combo.
 
Medusa ist der Codename des Destkop-Packages. Nachfolger von Granite Ridge, Raphael, Vermeer, Matisse, Pinnacle Ridge und Summit Ridge. Die Architektur dagegen heißt einfach "Zen 6". Das ist so ziemlich der einzige Punkt, an dem AMD noch übersichtliche Namen vergibt.^^
Ich denke, dahinter gibt es eine Strategie, die wollen Intel in die Irreführen, so nach dem Motto: wir überholen Zen C, Boss, es war doch Zen B F.CK. :lol:
 
Prima, dass es so gut weiter läuft, dann werde ich DDR5 kpl. überspringen und bin gespannt, was in 6-8 Jahren+
dann aktuell Stand der Dinge ist. Bis dahin wird mir mein aktuelles System reichen. Vlt. in 4+ Jahren noch mal eine
neue GPU, sofern RT dann nativ mit 100+ FPS läuft. ;)
 
Technisch wäre das sicher machbar, aber ich bin nicht sicher ob es wirtschaftlich für AMD Sinn ergeben würde. DDR6 wird anfangs wie üblich noch recht teuer sein. Diesen höheren Kosten stehen kaum relevante Leistungssteigerungen entgegen, wenn man die gleichen CPUs für AM5 und AM6 herausbringen würde. Damit hätte die neue Plattform für eine ganze Weile, vielleicht sogar für eine ganze CPU-Generation, kaum eine Relevanz. Kurz gesagt: AMD braucht eine neue CPU-Generation mit entsprechenden Leistungssteigerungen um die neue Plattform zu pushen.
Naja das müsstest du bei Intel nachfragen, die machen das schon immer so.
 
Aber bislang hat das AMD immer anderen überlassen* und neue Standards immer erst dann übernommen, nachdem andere die Etablierung übernommen hatten.
DDR5 war in meinen Augen aber alles andere als etabliert, oder wir haben eine sehr deutlich andere Auffassung vom Thema etabliert. Denn Ende 21 Anfang 22 hat Intel DDR5 mit Alder Lake eingeführt, in 09/2022 kam dann AMD mit DDR5 only und in meinen Augen konnte man zu dem Zeitpunkt keinesfalls von einem etablierten Standard sprechen.

DDR1 kam zwar zuerst für AMD-Plattformen raus,
Damals lag der Speichercontroller eben noch nicht in der CPU, daher war es glaube ich zwangsläufig egal ob AMD da irgendwas unterstützt oder nicht.

Da ist es dann schlichtweg billiger, konsequent auf das neue Format zu setzen, zumal die alte Plattform ja nicht sofort vom Markt verschwindet.
Denke das ist die korrekte Aussage, für AMD ist ein Speichercontroller natürlich billiger als ein DualController! Nur gerade bei Zen 4 hat man in meinen Augen dadurch potenzielle Kunden verloren, die eben noch excellenten DDR4 hatten, der durchaus auf Augenhöhe zu dem damaligen DDR5 war (der ja noch in den Kinderschuhen steckte und sauteuer war).

Nicht, dass ich AMD nicht verstehen kann, man wollte eine Plattform die eben wieder drei oder vier Generationen aufnehmen kann, da muss man dann auch alte Zöpfe mal abschneiden. Intel umgeht diese Thematik dann eben mit viel Geld und alle zwei Gens einer neuen Plattform (teilweise ja effektiv nach einer Gen, wenn schon nicht mehr alle Features auf der alten Plattform genutzt werden können).
 
DDR5 war zum AM5-Verkaufsbeginn im Oktober 2022 seit 9-10 Monaten am Markt, war schneller, wurde in sämtlichen High-End- und Oberklasse-Builds verbaut, die es unterstützten und die Preise hatten sich, wenn ich mal unsere zum ADL-Launch vorliegenden Kits durchgehe, in vielen Fällen halbiert. Für ein freies Wort für "Etablierung" kann man sich natürlich immer auch eine eigene Definition zurechtlegen und AM4-Fanboys haben natürlich nichts als "etabliert" akzeptiert, was AMD nicht schon unterstützte. Aber sonderlich weit kommt man mit solcher Logik nicht und zumindest mir wären keine Verfügbarkeitsprobleme von Ryzen 7000 wegen des Bedarfs an "noch nicht etabliertem" Speicher bekannt.
 
Denke das ist die korrekte Aussage, für AMD ist ein Speichercontroller natürlich billiger als ein DualController! Nur gerade bei Zen 4 hat man in meinen Augen dadurch potenzielle Kunden verloren, die eben noch excellenten DDR4 hatten, der durchaus auf Augenhöhe zu dem damaligen DDR5 war (der ja noch in den Kinderschuhen steckte und sauteuer war).
Wäre Zen4 auf AM4 erschienen, hätten sie anfangs sicherlich höhere Stückzahlen verkaufen können, allein wegen der geringeren Plattform-Kosten wegen teurer AM5-Boards und teurerem Speicher. Andererseits hätte das die Verbreitung der neue Plattform stark behindert.
Einen alten Chip auf eine neue Plattform zu bringen kann durchaus Sinn ergeben, einen neuen Chip auf eine alte Plattform würde man wohl nur machen, wenn es spezielle Gründe dafür gäbe.
 
Technisch wäre das sicher machbar, aber ich bin nicht sicher ob es wirtschaftlich für AMD Sinn ergeben würde. DDR6 wird anfangs wie üblich noch recht teuer sein. Diesen höheren Kosten stehen kaum relevante Leistungssteigerungen entgegen, wenn man die gleichen CPUs für AM5 und AM6 herausbringen würde. Damit hätte die neue Plattform für eine ganze Weile, vielleicht sogar für eine ganze CPU-Generation, kaum eine Relevanz. Kurz gesagt: AMD braucht eine neue CPU-Generation mit entsprechenden Leistungssteigerungen um die neue Plattform zu pushen.
Naja du kaufst halt mit AM6 dann wieder die moderne Plattform die viele Jahre reicht, selbst bei mir geringen Leistungsunterschieden lohnt sich das vielleicht langfristig.
Vergleicht man aktuell DDR4 und 5 sind die Unterschiede je nach Cache Größe der CPU doch deutlich, besonders wenn du langsamen Speicher nimmst:

 
Wäre Zen4 auf AM4 erschienen, hätten sie anfangs sicherlich höhere Stückzahlen verkaufen können, allein wegen der geringeren Plattform-Kosten wegen teurer AM5-Boards und teurerem Speicher. Andererseits hätte das die Verbreitung der neue Plattform stark behindert.
Auch wieder wahr, die hohen Plattformkosten, inkl. der hohen DDR5 Preise haben die allgemeine Verbreitung der Zen 4 Cores stark behindert, da war nicht nur DDR5 dran beteiligt!
Vergleicht man aktuell DDR4 und 5 sind die Unterschiede je nach Cache Größe der CPU doch deutlich, besonders wenn du langsamen Speicher nimmst:
Wobei das ja klar ist, gerade auch wenn der Cache runtergeht wird der Speicher zunehmend interessanter. Mit dem verlinkten Vergleich zeigt man eben auch den Nachteil solcher Vergleiche wunderbar. Man nimmt am Ende relativ schwachen DDR4 Speicher (der so wenn überhaupt bei AMD auf Grund der IF) zuletzt vertreten war, dagegen nimmt man dann eben schon relativ guten DDR5 Speicher (nicht High End, aber eben doch schon deutlich über der Spec). Gerade zu Beginn sah das ja oftmals anders aus, da war DDR5 6400 schon exorbitant teuer, währenddessen viele DDR4 Riegel mit weit über 4000er Raten hatte.
 
Mit dem verlinkten Vergleich zeigt man eben auch den Nachteil solcher Vergleiche wunderbar. Man nimmt am Ende relativ schwachen DDR4 Speicher (der so wenn überhaupt bei AMD auf Grund der IF) zuletzt vertreten war,
ja, der Vergleich ist nicht ganz "fair", es müsste schneller DDR4 (4800) gegen schnellen DDR5 antreten, dann wären die Abstände deutlich kleiner. Aber daher auch gezielt mein Hinweis auf den langsamen DDR4.
Insgesamt macht der Test 1 Sache gut (1 CPU-Gen vom gleichen Hersteller mit unterschiedlichen Cache-Ausbaustufen) und andere Dinge macht er leider nicht ganz so gut (man hätte als Vergleich noch DDR4 -4800 oder ähnliches nehmen müssen. OC muss für mich nicht sein, aber nur für die Vergleichbarkeit.
Auch interessant wär natürlich ein reiner DDR5 Vergleich zwischen Ryzen 7xxx mit und ohne 3D Cache, das gibts aber sicher wo im Netz
 
Ich weiß nicht obbman sich da nicht verrennt, 32 Kerne in einem Mainstream Sockel sind in meinen Augen auch 2026 noch Overkill. 16 Kerne je CCD dagegen sind logisch und werden die Gaming Leistung noch einmal signifikant pushen. Dazu dann eben 16 Kerne mit 3D Cache, was ja schon für Zen 5 erhofft wurde.
Es ist eigentlich schon völlig verrückt das wir heute die Kernanzahl kritisieren, weil sie uns wie ein Overkill für den Mainstream-Sockel erscheint. Vor einigen Jahren haben alle noch geflucht weil es nur 4 Kerne im Mainstream-Sockel gab. Die Kernschwemme und der Fortschritt bei den CPUs ist einfach nur Wahnsinn! :love::banane:
 
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