News Studie: Dauerhafte Youtube-Nutzung kann psychische Gesundheit gefährden

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Die Videoplattform Youtube ist aus dem Medienalltag kaum mehr wegzudenken. Eine Studie legt nun allerdings nahe, dass dauerhafter Konsum die psychische Gesundheit beeinträchtigen könnte.

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Jusuf Hatic schrieb:
Dem entgegenwirken könne man, indem man sich gelegentlich von den Geräten löse und Zeit draußen verbringe, da dies fest mit einer besseren psychischen Gesundheit und Stressabbau verbunden sei. Andernfalls setzen sich speziell junge Menschen der Gefahr an "Restkrankheiten" aus.
Aber gilt das nicht für die gesamte Internetnutzung und auch andere Plattformen ?
Es kommt auf ein gesundes Mittelmaß an. Wenn es zur Sucht wird ist fast alles schädlich.
 
Würde mal sagen, dass hängt stark vom Nutzer und dem was er sich anschaut ab.
Wenn man natürlich jedes Verschwörungs-Video anklickt und auf den entsprechnden Kanälen unterwegs ist, kann das auf Dauer natürlich Folgen haben...siehe Sozial-Media-Plattformen! :lol:
 
Ich kann mir das schon sehr gut vorstellen. Wenn man einmal in so einem Hamsterrad drin ist und sich permanent nur berieseln lässt, ist es halt recht schwierig da wieder rauszukommen. Da kann man halt auch richtig schön prokrastinieren, ausschließlich passiver Konsum und seichtes Amusement.

Ich merke selbst, wenn ich mal Zeit dafür habe und mehrere Videos hintereinander schaue, dass ich dann mit der Zeit abstumpfe. Ich meine, dass das auch mit dem Dopaminausstoß zu tun hat. Es sind halt super viele Informationen und Eindrücke, die innerhalb einer kurzen Zeit auf einen einprasseln. Das muss das Gehirn erst einmal verarbeiten. Danach fühlt man sich dann oftmals etwas ausgelaugt.

In einem Forum oder auch beim aktiven Spielen passiert (mir persönlich) das in dieser Form so nicht. Und "draußen" in der Natur ist das Ganze dann doch etwas anders. Das ist sicher aber auch vollkommen individuell, wie hart einen etwas triggert oder eben auch nicht. Man muss sich nur selbst kennen und sich dann dahingehend verhalten. Selbstbeobachtung ist hier angesagt.

Aber gilt das nicht für die gesamte Internetnutzung und auch andere Plattformen ?
Es kommt auf ein gesundes Mittelmaß an. Wenn es zur Sucht wird ist fast alles schädlich.
Definitiv. Es sind sich nur leider nicht alle Menschen dessen bewusst. Bei Kindern, die heutzutage aufwachsen und es gar nicht anders kennen, ist das noch einmal schlimmer. Es kommt drauf an, wie man psychologisch gestrickt und wie anfällig man für Süchte ist.
 
Deswegen ist es wichtig Medienkompetenz zu besitzen.
Dann kann man besser relevante Inhalte rausfiltern.

Leider erledigt dies in den meisten Fällen der Youtube Algorithmus. Was ich da manchmal für Quatsch vorgesetzt bekomme, nur weil ich mal irgend ein Video mit irgend einem Thema angeschaut habe. Man muss da schon selektive sein. Aber ein 18 Jähriger ist auf Youtube sicher auch anders unterwegs als ich mit meinen 40 Jahren, positiv wie negativ.
 
Ich kriege auch Depressionen wenn ich mir angucke was im Medienalltag heutzutage alles als Unterhaltung gilt. Da kann ich aber hinschauen wo ich will, das muss nicht Youtube sein.
 
Youtube? Twitter. :D
Was da unterwegs is. :D
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Pornos gucken auch. Es ist immer eine Frage des Konsums. Und ab und an raus gehen ohne Technik sollte für jeden möglich sein. Wenn nicht, ist es eh schon krankhaft und dringend notwendig etwas zutun um dem entgegen zu wirken.
 
Youtube ist noch harmlos im Vergleich zu Tiktok oder Facebook...
Besonders TikTok. Durch das ständige angucken von sehr kurzen Videos sinkt das Konzentrationsvermögen. Und AD(H)S wird dadurch begünstigt.

Auf YouTube ertappe ich mich öfter, wie ich in längeren Videos vor "springe". Aber nicht weil ich mich nicht drauf konzentrieren kann, sondern weil ich eher ungeduldig bin. Und schnell zum für mich Relevanten kommen will, weil ich ja auch nicht unendlich viel Zeit habe. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Pornos gucken auch. Es ist immer eine Frage des Konsums. Und ab und an raus gehen ohne Technik sollte für jeden möglich sein. Wenn nicht, ist es eh schon krankhaft und dringend notwendig etwas zutun um dem entgegen zu wirken.
Das gab es aber auch schon offline... ich erinnere mich da an LAN-Parties vor 20 Jahren, da haben die Switche geglüht wegen Karl's 800 GB "Kulturordner" :D:D:D

Aber das ein Großteil der Internet-/Social-Media-Nutzung heutzutage problematisch ist, sehe ich ständig in meiner Arbeit. Ein großer Teil der Gen-Zler schafft es einfach nicht, sich längerfristig zu konzentrieren. Den Kollegen, der nach zwei Wochen Arbeit dann auch schon den "Mental-Health-Day" braucht, den gab es auch schon.
 
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