News Studie: Dauerhafte Youtube-Nutzung kann psychische Gesundheit gefährden

Deckt sich mit allen aufmerksamkeitsbindenden Plattformen, wie z.B. TikTok:

TikTok is Bad For Your Brain: Constant Social Media Streaming Narrows Collective Attention Span, Adversely Affects Mental Health​


 
Aber das ein Großteil der Internet-/Social-Media-Nutzung heutzutage problematisch ist, sehe ich ständig in meiner Arbeit. Ein großer Teil der Gen-Zler schafft es einfach nicht, sich längerfristig zu konzentrieren. Den Kollegen, der nach zwei Wochen Arbeit dann auch schon den "Mental-Health-Day" braucht, den gab es auch schon.
Jetzt interessiert mich dann doch in welchem Gewerbe du arbeitest. :D
Kampfmittelbeseitigung? :ugly:
 
Nein! Doch! Oh!

Edit:
Okay, mal ohne Witz: Das Gleiche hat man vom Fernsehen, dem Radio all den anderen Dingen davor gesagt. Irgendwer wird dann die aktuelle Generation als unfähig für irgendwas bezeichnen, ein anderer den Eltern die Schuld geben, ein anderer wird das Medium verteidigen und so tun, als wenn alles an einem selbst liegt und wieder ein nächster kommt mit Die-Menge-Macht-Das-Gift daher. Von der Aussage, über die News, über die Kommentatoren bis zu meinem Post hier alles nur warme Luft und Lärm um Nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Palaber Rhabarber, weitgehend sinnbefreit.

Der Nichtschwimmer gibt auch dem Wasser die Schuld wenn er ersäuft...

Ich sehe die Ursache eher in fehlender Kompetenz der Eltern, wenn der Nachwuchs bereits im Kleinkindalter medial ruhig gestellt wird.
Stimmt ja auch! Ohne das Wasser könnte der Nichtschwimmer ja nicht darin ersaufen. Kannst du leicht ausprobieren. Tausche Wasser gegen was anderes aus, z.B. Atemluft. Ersäuft der Nichtschwimmer darin noch immer? :rolleyes:

Dem anderen Teil schließe ich mich so an. Meine Eltern hätten sowas gar nicht zugelassen.
 
Bei den häufigen Werbeunterbrechungen die es mittlerweile gibt, ist es eher unwahrscheinlich das man nicht wahnsinnig wird wenn man mehr wie einen Clip am Tag sieht.......ausser man Interessiert sich für Geldanlagen die von versierten Sonderschülern gemacht werden.
 
Bei den häufigen Werbeunterbrechungen die es mittlerweile gibt, ist es eher unwahrscheinlich das man nicht wahnsinnig wird wenn man mehr wie einen Clip am Tag sieht.......ausser man Interessiert sich für Geldanlagen die von versierten Sonderschülern gemacht werden.
Anhand dieser Werbungen sieht man gut was für ein Publikum dort zu finden ist. Diese Trading Apps... Geheime Informationen (für nur 5 Millionen App Downloads)... Wer wirklich denkt damit macht wer anders Kohle als der, welcher diese App lenkt, dem ist absolut nicht mehr zu helfen. Ganz schlimmer Trend!
 
Anhand dieser Werbungen sieht man gut was für ein Publikum dort zu finden ist. Diese Trading Apps... Geheime Informationen (für nur 5 Millionen App Downloads)... Wer wirklich denkt damit macht wer anders Kohle als der, welcher diese App lenkt, dem ist absolut nicht mehr zu helfen. Ganz schlimmer Trend!
Mit einem Addblocker hat man solcher Probleme gar nicht erst. Sollte eigentlich standard sein, wenn man im Inet unterwegs ist. Allein schon aus Sicherheitsgründen (Werbung die auf dubiose Seiten verweist bspw.)
 
Sehr Viele gucken sehr Wenigen bei irgendwas machen zu und machen selber gar nichts ausser gucken.

Ob das dann schädlich in irgendeiner Form ist?
K. A., wir werden es in ein paar Jahren/Jahrzehnten erfahren, wenn die Statistiken über physische wie psychische Erkrankungen vorliegen oder die Sterbefälle stark zu den derzeitigen differieren.

Aber: Es ist verschwendete Lebenszeit, inaktiv nur zu konsumieren.
 
Schwierig. Mir fehlt jetzt auch die Zeit die ganze Studie durchzulesen. Aber was ich auf den ersten Blick so sehe werden wohl zwei Faktoren als kritisch beleuchtet:
1. Der exzessive Medienkonsum generell. Hier wird einfach als Beispiel youtube untersucht. Aber denke das lässt sich auf alle social media Quellen übertragen.
2. der Content an sich. Hier wahrscheinlich unzureichende Zensur und Jugendschutz.

Persönlich halte ich die hier konstruierten Zusammenhänge für einleuchtend aber halt auch nicht schlüssig sich hier Youtube als einzelne Plattform heraus zu picken. Klar sollte jedem sein, dass zu viel virtuelle Inhalte konsumieren für das Gehirn stressig ist und das Ganze einfach eine Scheinwelt ist. Es ist einfach wichtig und stresslösend raus in die Natur zu gehen oder reale soziale Kontakte zu pflegen. Aber das ist halt auch selbsterklärend und braucht eigentlich keine Studie.

Ich nutze Youtube gerne zur Unterhaltung und wenn ich zu irgendwas schnell Informationen brauche. Gibt schon sehr viel guten Content.
 
Sehr Viele gucken sehr Wenigen bei irgendwas machen zu und machen selber gar nichts ausser gucken.

Ob das dann schädlich in irgendeiner Form ist?
K. A., wir werden es in ein paar Jahren/Jahrzehnten erfahren, wenn die Statistiken über physische wie psychische Erkrankungen vorliegen oder die Sterbefälle stark zu den derzeitigen differieren.

Aber: Es ist verschwendete Lebenszeit, inaktiv nur zu konsumieren.
Das ist witzig mein kleiner Sohn hat solche sinnlose Videos eine zeit lang angeschaut vor allem wenn sie in Englisch waren und hat sich dabei viel selbst beigebracht, so das er zwar keine vollständigen Sätze sprechen kann aber dennoch dadurch viel versteht oder einige dinge mehrsprachig übersetzen kann, ohne Einfluss von uns oder jemals E. Unterricht aufgrund des alters gehabt zu haben. Problematisch ist nur das es die Inhalte sehr schwierig zu Filtern sind, vor allem wenn es um gestörte Videos geht die sich in bekannt Zeichentrick Filmen verstecken und erst bei genaueren Betrachtung erkennen lassen.
 
Unfassbar, eine Plattform, wo die Leute einen Großteil ihrer Zeit verbringen, weil sie süchtig nach dem Content sind, ist schlecht für die psychische Gesundheit? Wer hätte das nur vorhersehen können?
 
Das ist witzig mein kleiner Sohn hat solche sinnlose Videos eine zeit lang angeschaut vor allem wenn sie in Englisch waren und hat sich dabei viel selbst beigebracht, so das er zwar keine vollständigen Sätze sprechen kann aber dennoch dadurch viel versteht oder einige dinge mehrsprachig übersetzen kann, ohne Einfluss von uns oder jemals E. Unterricht aufgrund des alters gehabt zu haben. Problematisch ist nur das es die Inhalte sehr schwierig zu Filtern sind, vor allem wenn es um gestörte Videos geht die sich in bekannt Zeichentrick Filmen verstecken und erst bei genaueren Betrachtung erkennen lassen.
An der Stelle zeigt es sich, dass pauschalisierende Aussagen stets eine Gradwanderung sind.
Somit an die eigene Nase fassend dafür eine Entschuldigung.
Evtl. habe ich auch zu sehr das klischeehafte Bild des Chips-inhalierenden Teenagers vor Augen, der nonstop acht Stunden sinnfrei zuguggt, wie andere daddeln, ohne selbst auch nur den Finger zu krümmen.

Zweifellos kann man durch das Anschauen von fremdsprachigen Videos Sprachmelodie, kulturelle Nuancen und sogar einzelne Wörter erfassen und erlernen.
Bleibt die eine Frage nach dem content, also was genau wird konsumiert?
Die englischsprachige Ausgabe von der Sesamstraße mit Lerninhalten oder irgendwelchen Tiktok-Mist mit meist ebenso Fremdsprachlern, die sich radebrechend um eben z. B. Englisch bemühen?

Und die andere Frage wäre, ob ein kleiner Mann nicht sinniger auf dem Spielplatz mit Gleichaltrigen aufgehoben ist und Sozalkompetenz erlernt, an Stelle alleine vor dem Tablet im Bett zu liegen?

Das alles ist letztlich und gerade bei Kleinkindern eine Frage der Dauer des Konsums und ob fördernder Inhalt angeschaut wird.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen in deinem geschilderten Fall, dass ihr als Eltern mit dem kleinen Mann im Nachgang auch reflektiert, was er gerade anschaut hat und dass das aktive Spielen mit Eltern oder Kindergartenfreunden deutlich die Zeit vor dem Tablet überwiegt
 
Ach wie ist das schön, wieder eine neue Studie.

(Bücher werden zu Massenmedium - 18 Jahrhundert - England) Studie: Lesezimmer führen zur vereinsamung, speziell bei Frauen da es keine sozialen Kontakte mehr gibt.

Die 60iger, der TV wird Massenware: Die Kinder werden blöd, da Sie nur vor der Glotze sitzen.

Die 80iger: Videospiele: Machen dumm und Aggressiv.

Die 90iger, das Internet kommt langsam: Ohgott das kann nicht gut sein.

2002: Killerspiele!!! Wir haben es ja gewußt! Wenn dumme Videospiele aus den 80igern auf das Internet der 90iger trifft und das ganze auch noch grafisch gut ausschaut.....Die Kinder mutieren, alles potentielle Serienmörder und Amokläufer.

Und jetzt? Studie: Social Media: alles doof, macht doof und kommt von doof.... Und natürlich werden die Menschen wieder "Einsam".

Sind die neuen Studien eigentlich von den doofen Kindern der 60iger&80iger erstellt worden? Frage für einen Freund...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja wenn Menschen mehr als jemand selbst erreicht haben, kann das schon zu Komplexen bei diversen Menschen führen. Dafür können die meisten Streamer aber leider nichts:daumen:
definiere "mehr erreicht"
Bei den häufigen Werbeunterbrechungen die es mittlerweile gibt, ist es eher unwahrscheinlich das man nicht wahnsinnig wird wenn man mehr wie einen Clip am Tag sieht.......ausser man Interessiert sich für Geldanlagen die von versierten Sonderschülern gemacht werden.
Adblock?
 
Na ja, wenn ich mir so die Nachbarskinder, 10+12 Jahre alt, ansehe, dann kann das schon stimmen. Da läuft sogar am Fußballplatz YouTube auf Dauerschleife. Das kann ja nicht gesund sein.
 
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