News Studie überrascht: Viele junge Leute wünschen für sich eine Welt ohne Internet

Das sind eben meist die (jungen?) Leute, die ihren selbst schon bemerkt haben, das sie ihren Smartphone Konsum nicht im Griff haben und auch im Straßenverkehr den Blick nicht mehr vom Display heben können. :devil:
Klar, viele Süchtige wollen eigentlich von ihrem Laster wegkommen.
Aber das wäre ungefähr so, als wenn man Zigaretten und Alkohol verbieten würde, anstatt das jeder selbst für sein Konsumverhalten die Verantwortung übernimmt. ;)
1999 konnte ich von DSL noch träumen. Da musste ich mit einen 56K Modem einwählen. :ugly:

DSL gabs 2001 mit 6 MBit, wenn ich mich recht erinnere!
Und holla die Waldfee, die Telekom hat es endlich geschafft mich an Glasfaser anzuschließen.
Geniese seit 2 Wochen 340MBit (offiziell 300). :D
 
ich denke hier ist unser Bildungsministerium und ein Stück weit auch die Eltern gefragt ...

ich meine bei mir ging das damals mit dem Internet ja erst los .. wir sind quasi damit (auf)gewachsen
ticktack und co gab es damals nicht.

Ich bin aber auch der Meinung das die Kinder und Jugendlichen in der heutigen Zeit einfach im Umgang mit den möglichen Medienfluten gezielt geschult werden sollten. Ein Schulfach Medienkompetent-/ konsum wäre hier sinnvoll.

Wir hatten zwar damals in der Schule auch gerade Gameboy, Tamagotchi und co aber die Nutzung dieser wurde halt im Unterricht strickt unterbunden. Mit Smartphones sollte es meiner Meinung nach ähnlich sein.

Es müsste aber eben auch Fälle geben, wo den Schülern gezielt die Nutzung des Internet und Smartphone, KI etc gestattet ist um z.B. einen Vortrag oder Aufsatz zu erarbeiten, für den genaue Rahmenbedingungen vorgegeben sind.
Dieser wäre dann zwar für die Lehrkräfte schwierig zu Bewerten aber nicht unmöglich.
Auch hier gäbe es bestimmt genügend Schüler, die es selbst mit modernen Hilfsmitteln nicht gescheit hinbekommen.

Ich kann es aber ein Stück weit gut nachvollziehen, das die "Jugend von Heute" probleme mit dem Umgang mit Medien hat, da man ja quasi überall davon "belästigt" wird (Straßenbahn TV, LED Werbebildschirme, etc)

keep cool L.G.
 
Süchtig machen ja nicht die Endgeräte (Smartphones, Computer) oder das Verbreitungsmedium (Internet), sondern die (asozialen) kommerziellen Dienste. Ich wünschte, im Rahmen solcher "Studien" würde diesbezüglich etwas mehr differenziert werden, aber das ist vielleicht ja gar nicht gewollt vom Auftraggeber der jew. "Studie"...
 
Google sagt dazu:


Man darf eben nicht ALLES äußern was man will!

Der Community Manager möchte an der Stelle noch auf ein weiteres weit verbreitetes Missverständnis hinweisen:
"Meinungsfreiheit" deckt nicht nur keine Lügen über oder Drohungen gegen alle möglichen ungeliebten Firmen, Parteien, Menschengruppen und Individualpersonen ab. "Meinungsfreiheit" enthält auch keine Verpflichtung für Plattformbetreiber, ihren Forenbetrieb für die Verbreitung irgendwelcher propagandistischer Anliegen gratis zur Verfügung zu stellen.
 
Damit das auch mit dem Siemens C25 funktioniert.
Wie öffentlich muss diese Einrichtung denn sein? Busfahrkarte per SMS?
Ein Webzugang würde mir reichen.
Irgendwann muss man halt auch mal in der Realität ankommen.
So wie sich das momentan entwickelt, steuern wir direkt darauf zu, bei kritischen Abläufen unseres Lebens in Deutschland auf die Betriebssysteme von US-Firmen angewiesen zu sein. Bis jetzt ist das meines Wissens nach zumindest rechtlich noch abgeriegelt, aber mehr und mehr Dinge verschieben sich immer stärker darauf, die Alternativen werden immer stiefmütterlicher behandelt und teilweise wird das Recht da auch ignoriert, solange man nicht darauf pocht. Ich finde diese Entwicklung sehr bedenklich.
 
...knapp 1.300 befragten Briten zwischen 16 und 21 Jahren veröffentlicht, die ein überraschendes Ergebnis bezüglich deren Online-Verhalten offenbart. Die wohl wichtigste Erkenntnis: Fast die Hälfte dieser jungen Leute (47 Prozent) würde gern in einer Welt ohne Internet jung sein
Also ich muss sagen ich bin sehr froh das in meiner Schulzeit das Internet noch nicht präsent war, und die Schüler noch mit Handys, und nicht unbedingt mit Smartphones unterwegs waren.
Denn gerade in Schulen dürften Smartphones in Kombination mit Whattsapp, Insta und Co für ein gravierendes Problem sorgen ....... und zwar Mobbing.
Heutzutage wird wahrscheinlich alles Negative was dir in irgend einer Weise wiederfährt, sofort im Netz viral gehen. Das "kann" ganz schön frustrierend sein. In weitreichenden Fällen reicht da womöglich nicht mal mehr ein Schulwechsel.

Was generelles Internet in Schulen angeht (womöglich auch in Verbindung mit Lernen), da kenne ich mich als kinderloser Erwachsener allerdings Null aus. Zu meiner Zeit war der Taschenrechner das höchste an Technik das mir zur Verfügung stand ... und dieser war meistens nicht mal erlaubt (Kopfrechnen war die Devise).^^
 
Wenn etwas strafrechtlich relevant ist dann muss der Forenbetreiber Daten wie IP an die Ermittlungsbehörden weitergeben. Die handeln aber meistens erst wenn etwas zur Anzeige gebracht wird.
Für eine lückenlose Kontrolle des Internets haben die überhaupt nicht genug Personal.
Ich muss mich wiederholen...
Meistens erst wenn etwas zur Anzeige gebracht wird.
Und nochmal, wie soll bitte etwas später zur Anzeige gebracht werden wenn es nicht vorher schon lückenlos protokolliert worden ist. ...
Und die nächste Wiederholung weil schonmal darauf geantwortet, du verwechselst die Überwachung mit einem Eingriff.
Es wird eben nicht alles mit der Meinungsfreiheit abgedeckt. Siehe auch die letzten Posts.
Und nochmal, man kann gegen die Meinungsfreiheit als Bürger nicht verstoßen. Was du meinst ist etwas äußern das nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, dessen Feststellung aber leider häufig der Willkür unterliegt.
Das sind vollkommen verschiedene Dinge. Gerade die Zensurfreunde sind leider nicht in der Lage sich präzise zu äußern, so kommt es dann zu deiner Fehlinterpretation.
 
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