Ich finde die Aussage der Studie etwas zu allgemein gehalten, denn das, was dort an Beispielen aufgeführt wird, bezieht sich weitestgehend auf Social Media.
Eine Welt ohne Internet hieße: keine Online-Terminvereinbarungen, -Reservierungen oder -Bestellungen, Videokonferenzen, Navigation via Maps & Co, Streaming von Filmen und Musik, kurze Recherche etc. pp. Ich denke, das möchten deutlich weniger als 50%.
Und dieser ganze Social Media-Kram... Entschuldigung, wenn man auf den nicht verzichten kann, obwohl man sich im Anschluss schlechter fühlt, sollte man ernsthaft reflektieren, ob da keine Sucht im Spiel ist. Außer Masochismus fällt mir sonst kein Grund ein, warum man in seiner Freizeit etwas freiwillig unternimmt, obwohl man schon vorher weiß, dass es einem danach schlechter geht. Wenn ich merke, dass mir eine Freizeitaktivität nicht gut tut, dann lass ich es einfach!