News Studie überrascht: Viele junge Leute wünschen für sich eine Welt ohne Internet

Ein Internet wie damals vor 2010, da waren nur die nerds online.

wie gerne würde ich zurück gehen..
2010? Eher 2000, 2010 kamen schon die Smartphones auf, "Always ON" wurde schon zur Problematik usw usf.
"Meine" (ich als Student) Vorlesungsfolien zum Thema Informatik und Gesellschaft die genau sowas schon prophezeit haben wegen Social Media waren von 2004.
 
Ich finde die Aussage der Studie etwas zu allgemein gehalten, denn das, was dort an Beispielen aufgeführt wird, bezieht sich weitestgehend auf Social Media.

Eine Welt ohne Internet hieße: keine Online-Terminvereinbarungen, -Reservierungen oder -Bestellungen, Videokonferenzen, Navigation via Maps & Co, Streaming von Filmen und Musik, kurze Recherche etc. pp. Ich denke, das möchten deutlich weniger als 50%.

Und dieser ganze Social Media-Kram... Entschuldigung, wenn man auf den nicht verzichten kann, obwohl man sich im Anschluss schlechter fühlt, sollte man ernsthaft reflektieren, ob da keine Sucht im Spiel ist. Außer Masochismus fällt mir sonst kein Grund ein, warum man in seiner Freizeit etwas freiwillig unternimmt, obwohl man schon vorher weiß, dass es einem danach schlechter geht. Wenn ich merke, dass mir eine Freizeitaktivität nicht gut tut, dann lass ich es einfach!
 
Und dieser ganze Social Media-Kram... Entschuldigung, wenn man auf den nicht verzichten kann, obwohl man sich im Anschluss schlechter fühlt, sollte man ernsthaft reflektieren, ob da keine Sucht im Spiel ist.
Das wird es wahrscheinlich einfach sein. Dass die meisten sozialen Medien darauf ausgelegt sind, süchtig zu machen, ist ja jetzt schon länger bekannt. Die spannende Frage ist für mich, wie man dem ganzen in Zukunft vorbeugt. Vielleicht ein Fall für das Jugendschutzgesetz?
 
Kann ich ja gar nicht verstehen, es gibt doch eine Flut an super interessanten und kurzweiligen Inhalten, oder die Monetarisierung, das könnte ruhig auch noch mehr werden. Also ich find das moderne Internet voll korrekt!1!1!111!
Sarkasmus aus.
 
Ich behaupte mal kühn, viele von denen, sie sich laut dieser Studie nach einem Leben ohne Internet sehnen, meinen damit ein weniger kommerzialisiertes, weniger ökonomisiertes Internet. All das gefühlt "Schlechte" kommt ja daher, dass andere mit dem Internet und dessen tiefer gesellschaftlicher sowie individueller "Eindringtiefe" sehr großes "Business" machen, und dieses "Treiben" nun alles Andere/"Gute" am Internet zunehmend dominiert.
 
1999 konnte ich von DSL noch träumen. Da musste ich mit einen 56K Modem einwählen. :ugly:
Same here.
Hab da noch bei den Eltern gewohnt und würde oft unsanft darauf hingewiesen, dass ich gefälligst aus der Leitung zu gehen habe.
Hab damals viel Diablo (das Original) und tatsächlich schon Quake 3 online gezockt.
Man glaube es kaum aber selbst mit 56k hat man einen guten Ping gehabt
 
Ich wünsche mir einen Welt mit einer anderen Art von Internet.
Ja, ich möchte auch das Internet vor der Jahrtausendwende zurück!
Alleine schon, dass man ein Minimum an Wissen benötigte, um A) einen Computer zu betreiben und B) sich damit in das Internet einzuwählen, war schon ein wirkungsvoller Filter. Die finanzielle Hürde der benötigten Hardware und des Verbindungsentgeltes hat sein übriges getan.
In den 90ern spürte man noch, dass das Internet von Wissenschaftlern geschaffen wurde und viele Nutzer akademischen Hintergrund hatten oder Studenten waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Same here.
Hab da noch bei den Eltern gewohnt und würde oft unsanft darauf hingewiesen, dass ich gefälligst aus der Leitung zu gehen habe.
Hab damals viel Diablo (das Original) und tatsächlich schon Quake 3 online gezockt.
Man glaube es kaum aber selbst mit 56k hat man einen guten Ping gehabt
Einen guten Ping? Ich bin wegen jeden Furz rausgeflogen. :ugly:

Außerdem wurde nach Minutentarif abgerechnet. Da war ich nie lange im Internet.;)
 
Ja, ich möchte auch das Internet vor der Jahrtausendwende zurück!
Alleine schon, dass man ein Minimum an Wissen benötigte, um A) einen Computer zu betreiben und B) sich damit in das Internet einzuwählen, war schon ein wirkungsvoller Filter. Die finanzielle Hürde der benötigten Hardware und des Verbindungsentgeltes hat sein übriges getan.
In den 90ern spürte man noch, dass das Internet von Wissenschaftlern geschaffen wurde und viele Nutzer akademischen Hintergrund hatten oder Stunden waren.

Ende der 90er, als die Verbindung zum Internet noch nach den Minutenpreisen der Telefon Anbieter abgerechnet wurde, war meine Rechnung nie unter 1000 Mark + 50 Mark für den eigentlichen Zugang damals bei Nacamar :-)
 
Man wünscht sich eine Sperrstunde für soziale Medien? Hä? :ugly:
Haben die Leute keinen freien Willen mehr? Einfach kein Social Media nutzen. Auch ein Smartphone ist keine Pflicht, für mobilie Erreichbarkeit gibt es Alternativen.
Nein. Alles soll "einfach nur funktionieren". Jemand anderes soll das Denken und die Verantwortung übernehmen.
Sicher und möglichst bequem. Und gleichzeitig die Fürsorgepflicht übernehmen.

Sehe die gleiche Mentalität bei der Argumentation für und gegen jeweilige Betriebssysteme.
 
Einen guten Ping? Ich bin wegen jeden Furz rausgeflogen. :ugly:

Außerdem wurde nach Minutentarif abgerechnet. Da war ich nie lange im Internet.;)
Ja doch, ich hatte einen guten Ping, wir waren wohl zufällig in der Nähe von einem Verteiler Knoten.

Ah ja die Kosten, ich erinnere mich, dass es nachts weniger gekostet hat und ich damals wohl zur Nachteule wurde.

Und natürlich würde vieles in minderwertiger Qualität runtergeladen, inklusive vieler 30 Sekunden Pornos :D
 
Ja doch, ich hatte einen guten Ping, wir waren wohl zufällig in der Nähe von einem Verteiler Knoten.

Ah ja die Kosten, ich erinnere mich, dass es nachts weniger gekostet hat und ich damals wohl zur Nachteule wurde
Einmal hatte ich eine Telefonrechnung von 300 Mark. Das war richtig sch**sse.:fresse:

Danach kamen dann Volumen DSL Tarife und echte DSL-Flatrate zum Glück.:daumen:

Ende der 90er, als die Verbindung zum Internet noch nach den Minutenpreisen der Telefon Anbieter abgerechnet wurde, war meine Rechnung nie unter 1000 Mark + 50 Mark für den eigentlichen Zugang damals bei Nacamar :-)

1000 Mark? Alter Schwede!:lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
wünsche mir das schon so lange. habs auch etlich Male versucht. nutze hab sämtlich Konten gekündigt aber FB z. B löscht es einfach nicht. hab zum Glück meine Zugangsdaten vergessen. bei WhatsApp das selbe. hab das paar Monate nicht genutzt wurde aber förmlich dazu gezwungen wegen Arbeit und demzufolge Gruppenchat wieder WhatsApp zu nutzen. wenn du heutzutags nicht nicht mit dem Internet verbunden bist dann bist du quasi verloren und bekommst nichts mehr mit was wichtig ist.
Ein Graus ist das. das selbe bei Frauen. seitdem onlinedating ist es so schwer ne Frau zu finden ohne Angst zu haben dass sie im Internet nen anderen findet. (paarmal erlebt) will natürlich keinen Wookie ausm Wald aber auch keinen Instagrambimbo mit mmn absolut hässlichem Aussehen heutzutags.
damn war das früher besser.
 
...die Exekutive soll die Möglichkeit haben jeden zu identifizieren und für sein Handeln in Verantwortung zu nehmen.
Genau das darf nicht passieren. Die meisten Menschen auf dieser Welt leben in Staaten, in denen sie nicht frei ihre Meinungen äußern können ohne ins Visier der Regierung zu geraten. Das Internet ist für viele der einzig sichere Rückzugsort. Ein nicht anonymes Internet hätte ernsthafte Konsequenzen für die Freiheit vieler Menschen. Überall auf der Welt ist man schon dabei diese Errungenschaft unter dem Deckmantel der Rechtsstaatlichkeit zu demontieren.
 
Irgendwie schafft es Social Media, dass die jungen Leute immer uptodate sein wollen. Es scheint ein Zwang zu sein, weil man könnte etwas verpassen. Und dann wird es zur Sucht und Belastung. Es kostet halt auch viel Zeit, sich den ganzen Mist reinzuziehen. :)
Zeit, die dann für andere Dinge einfach fehlt. Was bleibt da noch ?

Das hat mit dem Rest vom Internet wenig zu tun.

Nur meine Meinung!
 
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