Ampere und RDNA2: Mehr als 40 % der Nutzer warten auf bessere Preise

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Die ewige Preisdebatte bei Grafikkarten, Spielkonsolen und neuerdings auch DDR5-Arbeitsspeicher hat uns das ganze Jahr 2021 begleitet und wird uns vermutlich noch länger begleiten. Doch wie viel Spieler sind tatsächlich bereit, Unsummen für neue Hardware zu investieren und wie viel sitzen die Krise lieber aus? Lesen Sie im Folgenden von einer Umfrage zu ebenjenem Thema.

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Verständlich, ich warte selbst auch. Bin nicht bereit diese Mondpreise zu zahlen.


Dazu gibt es eh relativ wenige gute Triple-A-Spiele, viele sind einfach unfertiger Käse mit verdammt hohen Anforderungen ohne dementsprechend auszusehen.


Zum Glück ist mein PoS noch relativ groß, und meine Switch bzw PS4 hab ich auch noch.
 
Vor allem warte ich auf einen erfolgreichen Drop bei AMD,
oder brauchbare NVIDIA Preise bei NBB.

600-700€ für eine 300-350€ Grafikkarte sind einfach ******.

Und die Gebraucht-Preise sind ja leider ebenfalls völlig verrückt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Allein von dem Aufpreis für eine 6900XT könnte ich schon fast den Zen3 16 Kerner kaufen.
Für den Aufpreis einer 3090, mir ein Komplett Brandaktuelles Intel Max-End Desktop System zusammen stellen...
Und jeweils eine Klasse drunter sieht es kaum besser aus.
Wie beknackt muss ich sein für High End !Plastik! was in spätestens 1,5 Jahren Veraltet und nur noch knapp über mittelklasse ist, noch mehr zu bezahlen als schon der Hersteller dafür haben will!

Meiner Bescheidenen Meinung nach ist das keine Frage des Geldes sondern des gesunden verstandes.
Für (nur) Spieler ist es eh schon reines Geld verbrennen/Sorry... Hobby^^.
 
So böse das auch klingt: Bei der aktuellen geldpolitischen Lage ist es weit wahrscheinlicher, dass die Preisaufschläge aller anderen Güter sich denen der Grafikkarten annähern als dass letztere bedeutend günstiger werden.

Wir stehen am Beginn einer harten Inflation/Stagflation (die die EZB nach wie vor leugnet). Die Erzeugerpreise sind im letzten Quartal so stark gestiegen wie seit 70 (!) Jahren nicht mehr - und die werden an Endkonsumenten durchgereicht werden. Für sehr viele Leute werden Grafikkartenpreise zu einem nicht mehr relevanten Thema werden wenn die Kosten für Wohnen, Heizen und Essen 20-30% aufgelegt haben.
 
Interessant, dass ein Hardware-Magazin zu solchen Umfrageergebnissen kommt.
Zumal meines Erachtens nach nur 20% der community zugegriffen haben, fragt man sich doch wie diese Topquartale der Hersteller zustande kommen, wenn der Anteil, der in Miningfarmen verschwindet angeblich relativ gering ausfallen soll.
Der Etherium proof of stake musste ja leider auch verschoben werden.

MfG Alice Rainer Zufall
 
Interessant, dass ein Hardware-Magazin zu solchen Umfrageergebnissen kommt.
Zumal meines Erachtens nach nur 20% der community zugegriffen haben, fragt man sich doch wie diese Topquartale der Hersteller zustande kommen, wenn der Anteil, der in Miningfarmen verschwindet angeblich relativ gering ausfallen soll.
Der Etherium proof of stake musste ja leider auch verschoben werden.

MfG Alice Rainer Zufall
Man muss schon an den Weihnachtsmann glauben wenn man denkt dass die Miner keine Rolle im aktuellen Markt spielen. Ich würde sogar sagen dass sind die Hauptakteure derzeit.
 
Hohe Nachfrage, teils schlechte Ausbeute in der Fertigung, fehlende Basiskomponenten wie ABF, das alles wird uns noch über Jahre begleiten. Die aktuellen Preise sind für die kommenden Jahre der neue Standard. Auf alles andere zu hoffen ist mMn wenig realistisch.
 
Es gäbe nur eine Grund aktuell zu kaufen. Bei einem Defekt.
Ersticken sollen sie an diesen Preisen.
Selbst dann würde ich es nicht. Aber vielleicht bin ich auch zu alt, dass ich um jeden Preis am PC zocken muss.

Ich Kaufe mir keine Grafikkarte für 800€, um eine 4 Jahre alte Karte zu ersetzten, die eine Ähnliche Leistung gebracht und weniger als die Hälfte gekostet hat. Geht die Karte kaputt, wird der Desktop-PC abgeschafft.

Gleichzeitig lohnt es sich auch nicht mehr einen neuen Desktop-PC zu bauen oder aufzurüsten. Der "Flaschenhals" ist die Grafikkarte, die man ja nicht mehr kaufen kann. Geht an dem PC etwas kaputt, wird entweder um die alte Karte herum-gebaut, da ist ein aktueller Core i5 oder Rzen 5 aber schon Overkill oder die Karte wird vergoldet und der Rest entsorgt.

Für Büro-Arbeiten und kleinere Games reicht auch ein schickes Notebook mit iGPU. Die Monitore sind ja noch da.
Meine Freunde und Bekannten sehen es mittlerweile genau so.

Die aktuellen Preise machen den PC-Gaming-Markt komplett kaputt. Und schädigen ihn mMn. auch auf lange Sicht.
Immer mehr Casual-Gamer werden vom PC-Gaming abspringen. Vielleicht auf die Konsole wechseln, da kostet das komplette Gerät nur die Hälfte einer Grafikkarte...

Dadurch lohnt es sich dann aber für die Hardware-Hersteller irgendwann nicht mehr, überhaupt noch "Mittelklasse"-Hardware anzubieten. Die verbliebenen Hard-Core-Gamer müssen dann den Umsatzrückgang ausgleichen und bezahlen das fünffache für neue Grafikkarten und Prozessoren.

Und welcher Publisher released dann noch Spiele für die Nischen-Plattformen "PC"?
 
Ich hab' jedenfalls auch noch nicht akzeptieren können, dass ich statt für etwa 500-550€ inkl. Wasserkühler bei der Fury X und der 5700 XT jeweils eine Performanceverdopplung in meinem PC realisieren konnte, heute das Vierfache an Kohle für eine Performanceverdopplung auf den Tisch legen müsste.
 
Wccftech prognostiziert einen Preisverfall von 30-50% im Juni/Juli wenn Ethereum tatsächlich (nach vielen Ankündigungen) auf PoS setzt.

Hoffen wir dass die neue Gen auch normale UVP Preise behält, die erscheint ja dann im Herbst.

Wobei ich mich nicht beschweren sollte, meine 3080 FE habe ich kurz nach Release für 699 Euro erhalten.
 
So böse das auch klingt: Bei der aktuellen geldpolitischen Lage ist es weit wahrscheinlicher, dass die Preisaufschläge aller anderen Güter sich denen der Grafikkarten annähern als dass letztere bedeutend günstiger werden.

Wir stehen am Beginn einer harten Inflation/Stagflation (die die EZB nach wie vor leugnet). Die Erzeugerpreise sind im letzten Quartal so stark gestiegen wie seit 70 (!) Jahren nicht mehr - und die werden an Endkonsumenten durchgereicht werden. Für sehr viele Leute werden Grafikkartenpreise zu einem nicht mehr relevanten Thema werden wenn die Kosten für Wohnen, Heizen und Essen 20-30% aufgelegt haben.
Ich befürchte eher, dass das Inflationsziel der EZB bei 50 % / Monat ist! Und unser FDP Finanzminister macht für meinen Geschmack zu viel Schulden! Ergo wachsen M1, M2 und M3 weiter, bis dann der Leitzins wieder steigt, dann gibts " Domino-Day" am Aktienmarkt! Alles keine guten Aussichten!
 
Wccftech prognostiziert einen Preisverfall von 30-50% im Juni/Juli wenn Ethereum tatsächlich (nach vielen Ankündigungen) auf PoS setzt.

Ich schließe mich dieser Analyse nicht an, weil sie eine Eingangsbedingung für Ethereum auf den Kopf stellt.

Es ist nicht so, dass Ethereum beliebt ist und damit die GPU Nachfrage antreibt, es ist so, dass Proof of Work beliebt ist und die Nachfrage antreibt und Ethereum ist zufällig sehr gut dafür geeignet.

Proof of Work hat als Versprechen, dass Leute mit GPUs die Investitionskosten für diese GPUs in ein Unternehmen buchen können, die Erträge jedoch in Kryptowährungen stattfinden, die staatlich fast unmöglich zu kontrollieren sind. Das ist besonders dort attraktiv wo Leute ihren Reichtum nicht außer Landes schaffen können, egal wie sehr sie es versuchen, allen voran China. Du kannst deine Millionen nicht ins Ausland überweisen und dich dort zur Ruhe setzen. Aber du kannst mit Proof of Work den Umweg über GPUs und eine Miningfarm gehen denn die Kryptos kann der Chinesische Staat nicht kontrollieren wenn du sie ins Ausland trägst.

Proof of Work Ethereum wird also abgelöst von anderen Proof of Work Coins (wo LHR nicht greift, gg Nv). Proof of Stake Ethereum macht einen cleveren Schritt weg von der Spekulationswährung hin zur Reservewährung, also die Krypto in die man konvertiert und seine Werte zuverlässig parkt.

Ein Europäischer oder Amerikanischer Miner hat bei den ganzen Abläufen die Profitabsicht. Es muss sich rechnen eine GPU zu kaufen, den Strom dafür zu bezahlen und dann Coins zu bekommen. Man will aus 100€ mal mindestens 130€ machen stark vereinfacht gesagt. Das ist der krasse Unterschied zu den Minern in China, Russland oder arabischen Staaten. Die sind auch zufrieden, wenn sie 100€ ausgeben und dafür nur 80€ bekommen, solange es 80€ sind die jenseits der Kontrolle ihres Staates sind.
 
Ich schließe mich dieser Analyse nicht an, weil sie eine Eingangsbedingung für Ethereum auf den Kopf stellt.

Es ist nicht so, dass Ethereum beliebt ist und damit die GPU Nachfrage antreibt, es ist so, dass Proof of Work beliebt ist und die Nachfrage antreibt und Ethereum ist zufällig sehr gut dafür geeignet.

Proof of Work hat als Versprechen, dass Leute mit GPUs die Investitionskosten für diese GPUs in ein Unternehmen buchen können, die Erträge jedoch in Kryptowährungen stattfinden, die staatlich fast unmöglich zu kontrollieren sind. Das ist besonders dort attraktiv wo Leute ihren Reichtum nicht außer Landes schaffen können, egal wie sehr sie es versuchen, allen voran China. Du kannst deine Millionen nicht ins Ausland überweisen und dich dort zur Ruhe setzen. Aber du kannst mit Proof of Work den Umweg über GPUs und eine Miningfarm gehen denn die Kryptos kann der Chinesische Staat nicht kontrollieren wenn du sie ins Ausland trägst.

Proof of Work Ethereum wird also abgelöst von anderen Proof of Work Coins (wo LHR nicht greift, gg Nv). Proof of Stake Ethereum macht einen cleveren Schritt weg von der Spekulationswährung hin zur Reservewährung, also die Krypto in die man konvertiert und seine Werte zuverlässig parkt.

Ein Europäischer oder Amerikanischer Miner hat bei den ganzen Abläufen die Profitabsicht. Es muss sich rechnen eine GPU zu kaufen, den Strom dafür zu bezahlen und dann Coins zu bekommen. Man will aus 100€ mal mindestens 130€ machen stark vereinfacht gesagt. Das ist der krasse Unterschied zu den Minern in China, Russland oder arabischen Staaten. Die sind auch zufrieden, wenn sie 100€ ausgeben und dafür nur 80€ bekommen, solange es 80€ sind die jenseits der Kontrolle ihres Staates sind.
Interessanter Gedanke:daumen:
 
Ich befürchte eher, dass das Inflationsziel der EZB bei 50 % / Monat ist!
Das Ziel sind durchaus weiterhin "etwa 2%". Das problem ist nur dass sie keine Maßnahmen ergreifen können/wollen um da hinzukommen. Wenn die EZB damit aufhört über den Umweg der Anleihenkäufe / QE die Staaten zu finanzieren und die Leitzinsen anhebt (das wären die beiden wesentlichen Hebel zur Inflationssenkung) ist komplett Südeuropa spontan Bankrott (sie sinds ja schon lange aber dann würde es auffallen).
Also "entschuldet" man indem man die Inflation längere Zeit über dem Leitzins lässt - da man das nicht öffentlich so sagen kann redet man die Inflation halt klein und vorübergehend und hastenichtgesehen.
Wir (bzw. Herr Draghi damals) haben uns schon lange für Schrecken ohne Ende statt Ende mit Schrecken entschieden (letzteres wäre vor 10 Jahren schon notwendig und möglich gewesen).

Das hat auf Hardwarepreise um dies hier geht insgesamt nur einen kleinen Einfluss, zumindest verglichen mit den +100% Preiserhöhung bei Grafikkarten sind die real um die 10% Inflation und der 10% abgesackte Euro/Dollarkurs ja fast schon Peanuts. :ugly:

Ich bin sehr auf die Reaktionen vieler Menschen/Bekannter gespannt wenn sie 2022 zum ersten mal einkaufen gehen. Sehr viele Hersteller sowie weite Teile der Industrie haben das aktuelle Jahr noch sehr viel von Erzeugerpreiserhöhungen über ihre Margen gepuffert bzw. das "transitory" abgewartet - und sich im Dezember dazu entschlossen ab Januar die Endkundenpreise anzupassen. Wenns dann beim Wocheneinkauf bei gleichem Warenkorb auf einmal 100 statt 80€ sind fängt die Nation wieder an von "gefühlter Inflation" zu reden und die Offiziellen reden von "Sonderbasiseffekten".
 
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