Das er aber gegenüber den Medienvertretern auf dicke Hose macht und so tut als wäre es ihm alles egal, liegt doch in der Natur seines Amtes.
Interessant, steht es irgendwo geschrieben, dass sich ein Gewerkschaftsführer so auszuführen hat, wie es Weselsky tut?

Ich weiß nur, dass sogar sein Vorgänger ihn für sein Verhalten schon massiv kritisiert hat.
Das stimmt, wen ich in welche Schublade stecke ist meine Sache.
Es wäre vielleicht auch eine Alternative, gar niemand in irgend' eine Schublade zu stecken, v.a. dann wenn man jene Person nicht kennt.

Hab' mich noch nie getraut sowas zu tun, einfach weil ich sowas überhaupt nicht leiden kann, zumal man sich auch gehörig irren kann.
Immer wieder interessant, was man im Internet alles zurückbekommt.
Wenn man die Frage der Schuld angeht, aber bitte die Rolle unserer Regierung nicht vergessen. Erst Privatisieren und dann das Streikrecht zu unterbinden ist schon grenzwertig, hätte man die Angestellten einfach in Ketten gelegt wärs dasselbe.
Regierung und DB gingen dadurch nicht nur mit den Mitarbeitern unfair um, sondern auch mit den Bahnkunden.
Mal ganz ehrlich, die verlangen für eine 26km Strecke über 100€ im Monat und trotzdem kriegen die Mitarbeiter nicht genug Geld und machen im Nahverkehr noch Verlust obendrauf. Wo zum Teufel geht das ganze Geld denn hin?

Da werden die Fahrtkosten schön an den aktuellen Spritpreis angepasst (im negativen Sinne, geht der Spritpreis nach oben, geht auch die Bahn mit ihren Preisen nach oben), ganze Strecken völlig grundlos gestrichen und trotzdem bleibt nichts liegen.
Ich hab auch von niemandem verlangt "gefälligst Verständnis" zu haben. So ein Kindergarten hier, dann kunstruiert ihr euch mal weiter eure Schreckensszenarien und lasst die Arbeitnehmerrechte vor die Hunde gehen. WEIL MAN ANGST HAT ODER JEMAND NICHT MAG. LOLOLOL
Mir doch auch latte, der Mann macht einfach nur seinen Job.
Jemanden wie Weselsky zu kritisieren und Arbeitnehmerrechte vor die Hunde gehen zu lassen sind zufälligerweise nicht dasselbe.

Ich bin grundsätzlich auf der Seite der GDL habe aber nunmal meine Vorbehalte gegenüber deren Gewerkschaftsführer - er wurde damals mit 55% der Stimmen gewählt, das heißt also es gibt auch in der GDL mindestens 45% die nicht oder teilweise nicht mit ihm einverstanden sind.
Interessant ist aber auch die Ansicht, dass es ihm ja quasi gegönnt sei, Betroffene zu diffamieren und durch sein arrogantes Auftreten den Medien erst recht noch Munition gegen ihn zu liefern. Er beschwert sich zwar auf der einen Seite zurecht, dass gewisse Publikationen gegen ihn hetzen und ihn demontieren tut aber nichts um die Wogen zu glätten und den vielen vom Streik Betroffenen die ganze Sache verständlicher zu machen.
Gut, einmal ging er öffentlich auf die Bahnfahrer zu, aber das auch nur notgedrungen, als die Stimmung langsam ordententlich zu kippen drohte.
Sorry, aber wer sich aufführt wie der Elefant im Porzelanladen, der braucht sich auch nicht zu beschweren, dass erst Recht Stimmung gegen ihn gemacht wird.