AW: 2600k übertakten? Sinn oder Unsinn?
Ich selber betreibe derzeit eine Mischung aus OC und Öko. Zwar ist die CPU mit 4,0 GHz deutlich übertaktet, jedoch mit 1,16 Volt laut CPU-Z im Load undervoltet (Offset -0,11 V). Damit läuft sie rockstable und man merkt je nach Anwendung schon einen gewissen Vorteil zu Stock 3,4 GHz. Ich denke ab 2013 werde ich dann etwas zulegen mit dem OC. Hoffe, dass er jetzt übers Studium - also locker 3 Jahre - ausreicht, da die Finanzen da nicht wirklich Aufrüstfreude zukommen lassen werden. Aber bisher denke ich, dass er mindestens noch 2 Jahre diverse Spiele ruckelfrei darstellen wird, wenn ich bedenke, dass C2D und C2Q von vor einigen Jahren auch heute noch gute FPS unterstützen.
Ich bin jedoch gerade wieder auf so Werte wie 4,6 GHz neidisch: Das bekomme ich nicht stabil, egal wie viel Saft ich der Kiste gebe. Liegt aber wohl an meinem Board, das einen relativ starken Vdroop besitzt: Wenn ich 1,35 V VCore manuell ohne Offset einstelle, kommen in CPU-Z noch ca. 1,22 an und es freezed direkt. LLC will ich jedoch nicht einschalten, da das stärker auf die Lebensdauer der CPU gehen soll als das OC selber. Daher begnüge ich mich damit, mit meinem P67 Board quasi bei 4,3 - 4,4 GHz Sense zu haben. Bei meinem Gigabyte kann man auch nicht in Stufen einstellen, wie stark das ganze ablaufen soll. So werde ich persönlich wohl die Fahnenstange der CPU nicht ganz hoch kommen, aber wenn auf dauer diese 4,4 stabil laufen, will ich nicht meckern. Irgend einen Vorteil müssen die teuren OC Platinen ja haben, sonst wären sie ja komplett nutzlos.
Letztendlich bringen wohl wirklich mehrere Profile etwas - leider kennt mein Board sowas auch nicht. Daher habe ich mich persönlich für den goldenen Mittelweg entschieden: Halt 4,0 GHz. Für den Alltag nicht zu hitzig und stromintensiv - fürs Zocken und "härteren Tobak" schnell genug. Meine HD 7950 wird nie limitiert.
Gibt aber auch wohl Software-Lösungen für schnelles Switchen. Aber da ich schon von vielen Problemen mit Software-OC gelesen habe, wollte ich es bisher nicht riskieren.
Das würde ich als Hauptprofil einstellen. Dann noch ein deutlich undervoltetes Profil mit leicht gesenktem Takt und eins, das quasi die CPU an die Grenze katapultiert. Je nach Situation kann man dann switchen: Wenn nur Office und Surfen anstehen, das Low-GHZ % Vcore Profil, für den Alltag das Standardprofil und wenn dann Kram wie Rendering etc. ansteht halt per Nachbrenner ~4,4 - 4,6 GHz. Mehr wird man mit einer normalen Luftkühlung auch selten stabil bekommen, befürchte ich. Vielleicht mit den wirklichen High-End Kühlern.
Und naja, der 2600k gehört immernoch zu den schnellsten CPUs. Da denke ich nicht, dass man ihn mit einer GTX 680 wirklich komplett zur Bremse deklariert, vor allem nicht, wenn man das "k" etwas ausnutzt und um 10 % und mehr übertaktet. Dann hält er wohl mit einem 3770k stock locker mit. Und der ist ja laut Vergleichstabelle übel schnell, auch verglichen mit den SB E CPUs.