2600k übertakten? Sinn oder Unsinn?

Murdoch

BIOS-Overclocker(in)
2600k übertakten? Sinn oder Unsinn?

Hallo Leute,

Passe mein System so bißchen den modernen Gegebenheiten an. Neue hartware ist noch nicht nötig wie ich finde.

An die gpu mache ich mich schon ran und hatte mich gefragt ob das übertakten des sandys Sinn macht oder ob das ansich Blödsinn ist. Sind merkbar Unterschiede zu erwarten?

Beim Spielen wohl sicher nicht, aber beim arbeiten? Denke da am meisten zB an die Datenübertragung der ssd. Kommt da vielleicht noch n Boost zu Stande? Oder lieber auf Stock belassen?
 
AW: 2600k übertakten? Sinn oder Unsinn?

Hi,
wie du bereits geschrieben hast, bringt das Übertakten der CPU bei Spielen nicht wirklich etwas.

Mit welchen Programmen arbeitest du denn? Beim Rendern würde sich ein Unterschied durchaus bemerkbar machen.
 
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Ich denke, das macht Sinn. Der 2600K hat noch einiges an Leistungsreserven.

Je nachdem was du machst, wirst du das auch merken. Die meisten Spiele wird er zwar auch so noch gut stemmen, aber wenns mal knapp wird, könnte das was ausmachen.

Beim SSD-Boost wäre ich da skeptisch, aber versuchen kannst dus ja ;)


Auf jeden Fall wärs doch eine Schande, einen 2600K @stock laufen zu lassen :D
 
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Ich würd ein Öko-Tuning machen.
Turbo auf 3,6GHz bei allen vier Kerne fixieren und dabei -0,10V Vcore Offset einstellen.
 
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Ok 3 Meinungen die ich alle insgesamt stimmig finde.

Auf öko Tuning bin ich noch gar net gekommen. Kann man da tatsächlich was sparen oder ist das eher Theorie?
Kann man evtl Profile anlegen, dass man wenn man Leistung braucht schnell mal umschalten kann?

Edit Achso:
Momentan arbeiten ich recht wenig am PC meist nur Word oder zocken. Normal lightroom, Photoshop, selten auch videoschnitt.
 
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kommt auf dein BIOS/UEFI an. Ich kann mehrere Profile speichern, was ich auch tue ;)
 
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Hi,
wie du bereits geschrieben hast, bringt das Übertakten der CPU bei Spielen nicht wirklich etwas.
Na das stimmt ja so auch wieder nicht. Man muss schon erwähnen, dass es auch Spiele gibt, die sehr CPU lastig sind, wie z.B. Arma2 oder GTA4.

Natürlich bietet das übertakten wie oben erwähnt Vorteile beim rechnen. Wenn Du Videoediting, Soundsampling oder Bildbearbeitung machst, dann macht es auf jeden Fall Sinn. Bei Spielen hmmm .. also ich sag mal so, das Gesamtpaket muss stimmen.
Ich arbeite mit einem i7 2600k@4,6GHz und einer MSI GTX 680 Lighting. Das ganze Paket läuft sehr rund und die Grafikkarte ist nicht unterfordert, bzw. die CPU stellt keinen Flaschenhals dar.

Entscheiden musst Du das natürlich selber, denn wenn was kaputt geht, tjaaaaaaaaaaaaa ;) Kostet ja nur 269,- Euro im Moment.

Gruß,
TR!PLE
 
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Naja, wenn er erstmal die Finger von der Spannung lässt, und gut kühlt, kann da nicht so schnell was kaputt gehen.
 
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Es kommt immer darauf an, was du mit der CPU tust.

Für alltägliche normale Aufgaben und spielen ist das "Öko-Tuning" durchaus sinnvoll, denn die Rechenleistung ist auch so massig ausreichend.

Wenn du aber sehr rechenintensive Dinge tust kann übertakten einen deutlichen Vorteil bringen. Beispiel:
Ich benutze einen 3930K für aufwendige Renderingaufgaben und kann diesen da problemlos mit 12 Threads voll auslasten.
Wenn die CPU normalerweise (bei 3,2GHz) beispielsweise 2 Stunden an einer Renderaufgabe werkelt dann schafft sie es bei 4,2 GHz in etwa 1,5 Stunden und spart mir somit 30 Minuten an Zeit. Das wird natürlich umso mehr je härter die Aufgaben werden - wenn die Renderaufgabe 12 Stunden dauert (und nein, das ist nicht unrealistisch...) spare ich mir durchs OC mehrere Stunden Arbeitszeit ;-)

Hier stellt sich dann nur die Frage wie stark übertaktet werden soll. Einerseits wird die CPU schneller und spart damit Arbeitszeit, andererseits steigt Verbrauch und Verschleiß ab einem gewissen Punkt zu stark an (was der Grund ist warum meine CPU bei 4,2 GHz läuft und nicht etwa 4,5 GHz). Das muss dann inidividuell je nach Hardware und Anwendung sinnvoll beurteilt und entschieden werden. :)
 
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Ich glaub das mit dem ÖKO Tuning werde ich auf jeden Fall mal machen. Muss mich mal bzgl. Profile usw mit meinem Board auseinandersetzen.
Der kann glaub bisschen was vom Bios her.

Dann schaue ich mal wie sich das Ganze im Betrieb verhält und wenn ich was Rechenintensives mache, dann wird umgeswitcht auf Last. Da werde ich mal ausloten was so geh und was den Guten nicht zu heiß macht.

Kühlungstechnisch sollte alles im Lot sein, da ist mein Tower und der CPU-Kühler ganz gut aufgestellt glaube ich.
 
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Biosprofile sind recht Sinnvoll.

Aber groß umschalten macht wenig Sinn.

Da ist Öko-tuning besser.

Schau mal wie dein Vcore @ CPU-Z @ Prime ist und Temps mit CoreTemp.

Dann mit Offset weniger Vcore (-0,05 bis -0,1V) und OC über Turbo auf allen Kernen.
Somit bleiben alle Sparmodi aktiv, OC wirkt also eh nur bei Last.

Somit solltest du auch noch etwas sparen können bei 3,7-4,0GHz.
 
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Biosprofile sind recht Sinnvoll.

Aber groß umschalten macht wenig Sinn.

Da ist Öko-tuning besser.

Schau mal wie dein Vcore @ CPU-Z @ Prime ist und Temps mit CoreTemp.

Dann mit Offset weniger Vcore (-0,05 bis -0,1V) und OC über Turbo auf allen Kernen.
Somit bleiben alle Sparmodi aktiv, OC wirkt also eh nur bei Last.

Somit solltest du auch noch etwas sparen können bei 3,7-4,0GHz.

Ja, das ist beides vereinbar indem man mit dem offset und den Stromsparmodi arbeitet.
Beispiel: bei wenig anspruchsvollen Dingen dümpelt meine CPU bei 0,78v und 1200 MHz vor sich hin und verbraucht dabei weniger als 10 W. Unter Last liegts dann eher bei 150-180W - die Spanne dazwischen ist also riesig. Dafür muss man sich nicht die Mühe von BIOS-Profilen machen. :)
 
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Hm ich glaube auch, dass dies die für mich praktikabelste Lösung darstellt.

Ich werde mich zu dem Thema mal belesen und schauen wie das Hänldlebar ist und bisl rumtesten. Ggf. melde ich mich dann nochmal im Forum falls ichs doch net hinbekomme oder der CPU anfängt radioaktiv zu strahlen. :D
 
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Na dann mal viel Glück... bevor was brennt/stinkt/explodiert bitte nachfragen :D

Aber mit dem How-To biste eigentlich ganz gut gerüstet. Beim moderaten OC kannste auch nicht wirklich was kaputtmachen.
 
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Ich behaupte mit weniger Vcore ist OC mehr als sicher und belastet die CPU auch nicht mehr.

In dem Fall ist das einfach ausnutzen unserer gemäßigten Temps und des stabielen Stromnetzes.
Intel muss halt so "bauen" das die CPU überall funktioniert.

Solange man den Vcore nicht erhöht und bis ca. 4,2GHz @ 70°C einhält ist das m.M nach recht neutral.
Also für normal-User,
es soll ja Leute geben die ihre CPU täglich über 10Std prügeln:ugly: ;).
 
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Ich selber betreibe derzeit eine Mischung aus OC und Öko. Zwar ist die CPU mit 4,0 GHz deutlich übertaktet, jedoch mit 1,16 Volt laut CPU-Z im Load undervoltet (Offset -0,11 V). Damit läuft sie rockstable und man merkt je nach Anwendung schon einen gewissen Vorteil zu Stock 3,4 GHz. Ich denke ab 2013 werde ich dann etwas zulegen mit dem OC. Hoffe, dass er jetzt übers Studium - also locker 3 Jahre - ausreicht, da die Finanzen da nicht wirklich Aufrüstfreude zukommen lassen werden. Aber bisher denke ich, dass er mindestens noch 2 Jahre diverse Spiele ruckelfrei darstellen wird, wenn ich bedenke, dass C2D und C2Q von vor einigen Jahren auch heute noch gute FPS unterstützen.

Ich bin jedoch gerade wieder auf so Werte wie 4,6 GHz neidisch: Das bekomme ich nicht stabil, egal wie viel Saft ich der Kiste gebe. Liegt aber wohl an meinem Board, das einen relativ starken Vdroop besitzt: Wenn ich 1,35 V VCore manuell ohne Offset einstelle, kommen in CPU-Z noch ca. 1,22 an und es freezed direkt. LLC will ich jedoch nicht einschalten, da das stärker auf die Lebensdauer der CPU gehen soll als das OC selber. Daher begnüge ich mich damit, mit meinem P67 Board quasi bei 4,3 - 4,4 GHz Sense zu haben. Bei meinem Gigabyte kann man auch nicht in Stufen einstellen, wie stark das ganze ablaufen soll. So werde ich persönlich wohl die Fahnenstange der CPU nicht ganz hoch kommen, aber wenn auf dauer diese 4,4 stabil laufen, will ich nicht meckern. Irgend einen Vorteil müssen die teuren OC Platinen ja haben, sonst wären sie ja komplett nutzlos.

Letztendlich bringen wohl wirklich mehrere Profile etwas - leider kennt mein Board sowas auch nicht. Daher habe ich mich persönlich für den goldenen Mittelweg entschieden: Halt 4,0 GHz. Für den Alltag nicht zu hitzig und stromintensiv - fürs Zocken und "härteren Tobak" schnell genug. Meine HD 7950 wird nie limitiert.
Gibt aber auch wohl Software-Lösungen für schnelles Switchen. Aber da ich schon von vielen Problemen mit Software-OC gelesen habe, wollte ich es bisher nicht riskieren.

Das würde ich als Hauptprofil einstellen. Dann noch ein deutlich undervoltetes Profil mit leicht gesenktem Takt und eins, das quasi die CPU an die Grenze katapultiert. Je nach Situation kann man dann switchen: Wenn nur Office und Surfen anstehen, das Low-GHZ % Vcore Profil, für den Alltag das Standardprofil und wenn dann Kram wie Rendering etc. ansteht halt per Nachbrenner ~4,4 - 4,6 GHz. Mehr wird man mit einer normalen Luftkühlung auch selten stabil bekommen, befürchte ich. Vielleicht mit den wirklichen High-End Kühlern.

Und naja, der 2600k gehört immernoch zu den schnellsten CPUs. Da denke ich nicht, dass man ihn mit einer GTX 680 wirklich komplett zur Bremse deklariert, vor allem nicht, wenn man das "k" etwas ausnutzt und um 10 % und mehr übertaktet. Dann hält er wohl mit einem 3770k stock locker mit. Und der ist ja laut Vergleichstabelle übel schnell, auch verglichen mit den SB E CPUs.
 
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