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1500€ Videoschnittrechner

AW: 1500€ Videoschnittrechner

Aus Erfahrung (;-)) kann ich noch ein paar Dinge in den Raum stellen:

1.) Der 3930K ist für diese Aufgabe sehr gut geeignet wenn das Programm einen Nutzen aus 12 Threads zieht.
2.) 16GB RAM reichen in 99% der Fällen aus. Ich kanns zwar problemlos gezielt provozieren dass der RAM überläuft aber das ist fern der Realität.
3.) Zur Kühlung reicht ein (sehr guter) Luftkühler aus, auch mit mäßigem OC (4,2-4,5 GHz sind je nach Glück bei der CPU bei 1,25 bis 1,3v machbar. Das endet in 150 bis maximal 200W Abwärme und das schafft ein guter Luftkühler auch. Ich komme bei voller Renderlast (über Stunden) auf allen Threads selten über 65°C Kerntemperatur (4,2 GHz, 1,265v, Prolimatech Armageddon + Alpenföhn Silent Wings 1100upm), selbst bei den extremen Außentemperaturen diesen Sommer warens nicht mehr als 70°C, also völlig im Rahmen.
4.) Es ist nicht nötig, sehr schnellen RAM zu verbauen da die S2011 Plattform über Quad Channel verfügt. 1600er, spätestens 1866er ist massig ausreichend.
 
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Ja gute Lüftkühlug reicht aber, mit ner H100 ist mehr drin und Kühler ist es auch.
Ein passender Luftkühlr wäre auch der Alpenföhn K2
 
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Ja gute Lüftkühlug reicht aber, mit ner H100 ist mehr drin und Kühler ist es auch.
Ein passender Luftkühlr wäre auch der Alpenföhn K2

Die Frage ist aber ob das mehr drin auch Temperaturbegrenzt ist... ;)
Klar kann ich höher OCen wenn der Kühler dicker ist, aber nur wenn einem die Effizienz am Allerwertesten vorbei geht.

Bei meinem Rendermaschinchen kann ich auch problemlos noch 4,3 oder 4,4 GHz anlegen bei entsprechend mehr Spannung - das würde der Kühler noch in akzeptablem Rahmen schaffen - nur steigt dabei der Stromverbrauch im Vergleich zur Mehrleistung von grade mal 100 oder 200 MHz dermaßen an, dass das schlichtweg nicht sinnvoll ist für so lange Vollastphasen wie ich sie beim Rendern habe.

Was ich damit sagen will ist, dass der "Sweet Spot" der CPU, wo man also mit möglichst kleinem Mehrverbrauch möglichst viel Mehrleistung bekommt, üblicherweise schon erreicht wird wo jeder gute Luftkühler noch Reserven nach oben hätte. Und ob die CPU dann beim arbeiten 60 oder 65°C hat dürfte auch ziemlich egal sein.

Mit nem Wasserkühler könnte ich zwar auch noch bei 4,8 GHz und 1,4v rendern ohne dass es zu heiß wird - aber wenn das Ding dann 300W und mehr frisst in der CPU ist mir auch nicht geholfen wenn er statt 12 nur noch 11 Stunden benötigt...

4,8 GHz: 11h 350W --> 3,85 kWh --> ca. 1,15 €
4,2 GHz: 12h 150W --> 1,80 kWh --> ca. 50 Cent
 
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Die Frage ist aber ob das mehr drin auch Temperaturbegrenzt ist... ;)
Klar kann ich höher OCen wenn der Kühler dicker ist, aber nur wenn einem die Effizienz am Allerwertesten vorbei geht.

Bei meinem Rendermaschinchen kann ich auch problemlos noch 4,3 oder 4,4 GHz anlegen bei entsprechend mehr Spannung - das würde der Kühler noch in akzeptablem Rahmen schaffen - nur steigt dabei der Stromverbrauch im Vergleich zur Mehrleistung von grade mal 100 oder 200 MHz dermaßen an, dass das schlichtweg nicht sinnvoll ist für so lange Vollastphasen wie ich sie beim Rendern habe.

Was ich damit sagen will ist, dass der "Sweet Spot" der CPU, wo man also mit möglichst kleinem Mehrverbrauch möglichst viel Mehrleistung bekommt, üblicherweise schon erreicht wird wo jeder gute Luftkühler noch Reserven nach oben hätte. Und ob die CPU dann beim arbeiten 60 oder 65°C hat dürfte auch ziemlich egal sein.

Mit nem Wasserkühler könnte ich zwar auch noch bei 4,8 GHz und 1,4v rendern ohne dass es zu heiß wird - aber wenn das Ding dann 300W und mehr frisst in der CPU ist mir auch nicht geholfen wenn er statt 12 nur noch 11 Stunden benötigt...

4,8 GHz: 11h 350W --> 3,85 kWh --> ca. 1,15 €
4,2 GHz: 12h 150W --> 1,80 kWh --> ca. 50 Cent
Ok stimmt, der Nutzfaktor ist dann nicht mehr der beste, Wie gesagt K2 oder SilverArrow SB
 
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Nach durchforsten mehrerer Tests habe ich mich für den Macho HR-02 entschieden. In meinen Augen der beste Kompromiss aus Preis/Leistung/Lautheit. Übertaktet wird dann abhängig von den erzeugten Temps. Wenn 4.4 GHz erreicht werden, wäre es super; wenn es nur 4 GHz sind, auch ok. Irgendwo muss eine Grenze gesetzt werden, was die Kosten betrifft. Kompakte Wakü ist zu teuer/zu laut. Alle teureren Luftkühler bringen kaum bessere Temps für den Aufpreis.

Die Einwände contra 660 Ti und pro 570 sind durchaus begründet. Im Adobe Forum wird sie trotzdem einer 570 vorgezogen. Außerdem:

660 Ti vs. 570:
1344 vs. 480 Cores
980 vs. 1464 MHz Core-Takt
144 vs. 152 GB/s Speicherdurchsatz
150W vs. 219W
4- vs. 2-Monitor Support

Fazit: Die 660 Ti hat trotz 50% geringeren Takt mehr CUDA-Leistung dank 2,8x so vielen Cores und dabei nur ca. 5% weniger Speicherbandbreite als die 570. Dafür ca. 30% weniger Stromaufnahme (und theoretisch mehr OC-Potential). Da insg. drei Monitore angeschlossen werden, ist das ein KO-Kriterium für die 570. :)


Hier die ultimative Extreme-End Lösung unter Ausreizung des Budgets:

https://www.mindfactory.de/shopping...220b5511ec146bc6a2c65846b180681c59409d0fddc50


Da keine 8 Module eingesetzt werden, entschied ich mich für das günstigste Board mit Firewire-Support und eben nur 4 Speicherbänken. Eventuell werden auch 4*8GB eingebaut, falls das Budget etwas erweitert werden kann, um für die Zukunft gewappnet zu sein (z.B. 4K-Auflösungen) und solange kann man den ungenutzten RAM als Laufwerk benutzen. :)

Ich denke, das kann man so stehen lassen, oder?


Weiß jemand aus eigener Erfahrung um wieviel langsamer ein i7-3770K-System mit den gleichen Randdaten beim Rendern/Encoden wäre?
 
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@ich888: Gibt es irgendeinen Grund kein mATX-Board zu nehmen? Bis auf einen weiteren SATA-Chip mit 2 Anschlüssen ist es von der Ausstattung identisch zum Extreme4 ATX. Einzig das Layout ist anders, aber nicht schlechter.


Budget wurde aufgestockt um direkt 4*8GB zu verbauen. Diesmal habe ich auf 1.5V geachtet (dachte ich hätte die 1.65V rausgefiltert :)) und mich für die günstigste Variante entschieden: 8GB Kingston HyperX Blu DDR3-1600 DIMM CL10 Single - Hardware, Notebooks

@facehugger: guter Einwand, hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Aber letztlich wären das noch mal 20 Euro Aufpreis und dafür lohnt es m.M.n. nicht und das Budget ist auch schon überstrapaziert. So viel schlechter ist das Pure Power auch nicht. Lediglich die erweiterte Garantie wäre ein Nice-have.
Was das Gehäuse betrifft, bin ich für Alternativen offen. Features, die interessant sind: Front USB 3.0, Kabelmanagement, 2,5" SSD Schacht/Installationsplatz, möglichst schlichtes Design, keine (non-silence/LED-)Lüfter vorinstalliert.
 
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Bin seit ein paar Tagen stolzer Besitzer hiervon : Define R4 Black Pearl - Fractal Design :D :daumen:. Ich werde mir noch ein Fensterteil bestellen.

Absolutes Spitzengehäuse ;).

Wegen dem kleineren Formfaktor liegen bei mATX die Bauteile näher beieinander, was auch mehr Wärme erzeugt. Nimm bei dem Budget ein ATX Board ;).

2 x USB 3.0 oben. Kannst 2,5" SSDs verbauen, bis Du schwarz wirst :-). Passen in jeden Schacht, zudem können 2 SSDs hinter dem Mainboardtray montiert werden :-).

2,6cm Platz für Kabelmanagement, die 2 verbauten 140mm Lüfter sind spitze. Komme aus dem Loben nicht mehr raus :D :daumen:.
 
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Das größte Problem bei mATX: manche CPU Kühler ragen über dem ersten PCIe x16 Slot, sodass du die Grafikkarte nicht einbauen kannst
 
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@Rosigatton: Das R4 ist fast doppelt so teuer und damit weit von der 50-60 Euro Grenze entfernt.

@mATX-Diskussion: Das Extreme4-M besitzt alle nötigen Anschlüsse (siehe alten Beitrag) und schluckt auch deutlich weniger Strom als die anderen Boards. Außerdem sind die mATX-Boards nur minimal kleiner von der Fläche (sind zwar kürzer, aber dafür auch breiter als die ATX-Boards) und die Komponenten sind nahezu gleich nah verteilt.
 
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