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Zusammenstellung neuer PC mit RAID1 (auch zum Spielen)

ich glaube das Extreme 4 ist ein wenig überzogen!es sei denn du möchtest quardcrossfire nutzen und 4x7850 einbauen, wobei dann das netzteil bei weitem nicht reichen würde ;) und müssen es wirklich 3x 1 tb sein?:ugly: würde dann lieber 2 nehmen und dazu ne ssd kaufen.


also 2x1 tb in raid0 und eine ssd mit 128gb für das system, office und deine fotoanwendungen.mit den ssd zugriffszeiten können keine raid's mit halten ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurze Rückmeldung zum Rechnerzusammenbau:
Heute Mittag gegen 2 Uhr trudelte das Paket von Mindfactory ein (das Gehäuse wurde direkt vorab geliefert - der Rest erst jetzt, weil das Lieferdatum der Grafikkarte immer weiter nach hinten geschoben wurde).
Ich hatte schon Angst, das Paket bricht durch - so wie sich der DHL-Mann abgemüht hatte und das Paket aussah.

Der erste Ärger direkt beim Auspacken:
Der Mainboard-Karton war schon mal geöffnet.
Das konnte man daran erkennen, dass eine Lasche vom Karton nicht eingesteckt war/raus stand.
Außerdem war der Tesafilm-Streifen der Antistatikhülle durchgeschnitten und Seiten des Handbuchs verknickt.

Da das Board aber nicht eingebaut aussah, habe ich das mal so hingenommen.

Der eigentliche Zusammenbau war dann doch sehr aufwendig und hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen (im Prinzip bis jetzt).

Als ziemlich ärgerlich hat sich dann noch der seitliche Einbau der Festplatten entpuppt.
Die SATA-Kabel und Stromanschlüsse müssen schon extrem geknickt werden, dass die rechte Seitenwand überhaupt noch zu geht.

Nachdem jetzt dann alles fertig montiert und die Kabel schön verlegt waren, wollte ich ihn nur mal schnell starten, um zu sehen ob er überhaupt anläuft.
Leider hat sich dabei die totale Ernüchterung eingestellt:

Der Rechner läuft an, die Lüfter drehen sich, die Power-LED leuchtet blau und ... das war es leider.
An dem Zustand ändert sich nichts und der Monitor bleibt auch schwarz bzw. bekommt kein Signal.

Angeschlossen hatte ich nur Maus, Tastatur, DVI-Kabel und Strom.
Was kann das sein? :(
 
Abend,

hast du mal alle Stromkabel überprüft, die am Board für die CPU oder die Kabel an der GPU. Piepst die Kiste ?
RAM richtig eingebaut in die richtigen Slots, achte hier auf Dual-Channel. Am besten bei Slot1 anfangen. Steht alles im Handbuch beschrieben.
Musst du evtl. am Monitor die Quelle ändern, manche Monitore mache das nicht von selbst.
Hast du eine OnBorad GPU ? Wenn ja, kannst du einmal die Graka ausbauen und diese nutzen, zum testen.

Am besten Check noch einmal alle Verbindungen, jedes Kabel, jede eingebaute Karte.

Gruß
 
Update:
Also man mag es nicht für möglich halten, aber jetzt läuft der Rechner (Bild kam weder über die iGPU, noch über die Sapphire / HDD-Aktivität war auch gemäß der verkabelten LED gegeben):
Zuerst habe ich mal alle Steckverbindungen/Slotbelegungen überprüft und nachdem das soweit alles gut aussah, habe ich mal den CMOS gelöscht.
Leider hat das auch nicht wirklich was gebracht.

Durch endloses Googeln habe ich in einem englischen Forum (Beitrag erst ein paar Tage alt) den Hinweis gefunden, dass man mal ein PS2-Keyboard anschließen soll.
Fand das zwar etwas abstrus - aber ok, also altes PS2-Natural-Keyboard rausgekramt.
Siehe da ... sofort ist das Videosignal da.

Über die Jahre hinweg habe ich bereits unzählige Rechner (privat und beruflich) zusammengebaut und so etwas ist mir, soweit ich mich erinnern kann, noch nie untergekommen.
Unglaublich aber wahr - ein Hoch auf ASRock!

Habe dann erstmal ein BIOS-Update vom Stick ausgeführt.
Jetzt geht auch mein USB-Natural-Keyboard.


Was mich übrigens beim Mainboard-Auspacken noch ziemlich verwundert hatte:
Dem Board lagen nur 2 SATA-Kabel, einmal gerade und einmal abgewinkelt, bei (im Handbuch sogar als "optional" angegeben).

Im Vergleich zu früher lagen ja den Mainboards immer haufenweise Adapter, Kabel usw. bei.
Da hätte ich eigentlich schon mehr von einem ASRock "Premium-Board" erwartet!

Aber ok - früher hat man ja auch nur einen Bruchteil der Zeit für den Rechnerzusammenbau benötigt.


Das interne SATA-Kabel von der Deckel-Dockingstation habe ich nicht angeschlossen (den Strom schon, da ich den Stromanschluss vom Akasa-Reader durchschleife), weil das Kabel zum einen sehr kurz ist und zum anderen werde ich die unausgereifte Docking-Station ohnehin nicht nutzen.

Was mir nicht so ganz klar ist:
Der Akasa-Cardreader hat 4 USB 2.0-Ports, über den MB-Connector sind aber nur 2 Ports möglich.
Angenommen ich würde jetzt 3 USB-Geräte gleichzeitig an den Cardreader anschließen (recht unwahrscheinlich) - würden dann nur 2 Geräte funktionieren?


Bei der Windows 7 UEFI-Installation bzw. Formatierung des RAID, habe ich die Treiber vom USB-Stick laden müssen, da er nur einen geringen Teil der HDD-Kapazität angezeigt hat (und ohne den Treiber wurden auch zwei separate Platten angezeigt).


Im UEFI habe ich zunächst folgende Einstellungen vorgenommen:

SATA Mode Selection --> auf RAID umgestellt
SATA Aggressive Link Power Management --> auf disable gestellt

Für das RAID habe ich die Ports SATA3_0 und SATA3_1 genommen (Intel).
Die Ports SATA3_A0 und SATA3_A1 laufen über den ASMedia Controller (wobei der SATA3_A1 nicht mehr funktioniert, sobald man hinten an den eSATA-Port was ansteckt!).

In der RAID-Controller-Konfig (CTRL+I) habe ich im Anschluss ein RAID1-Volume erstellt.

Den Modus des AS-Media Controllers habe ich auf AHCI und nicht bootbar eingestellt.


Intel Rapid Start Technology --> auf disable gestellt
Intel Smart Connect Technology --> auf disable gestellt

Was noch ein kleinwenig problematisch ist, ist die Lüftersteuerung.
Im UEFI findet man folgende Einstellung:

Chassis Fan Speed --> Full on

Die Gehäuse-Lüftersteuerung habe ich an den Chassis1-Anschluss angestöpselt.
Allerdings läuft der anscheinend mit voller Kraft und ein Drehen des Reglers bringt daher absolut nichts.
So ist das aber definitiv zu laut.

Was wäre denn hier eine korrekte Konfiguration?

Die MB-Temp im UEFI liegt im Schnitt bei 35 Grad und die CPU-Temp bei 31 Grad.


Außerdem habe ich noch die Boot-Prioritäten angepasst.

Was muss/sollte im UEFI noch eingestellt/angepasst werden?


Info zur Steckplatzbelegung (für alle Interessierten):
Empfohlen wird es die RAM-Bänke A1 und B1 zu belegen (meine Belegung) und sollte man übertakten wollen, wird es empfohlen A2 und B2 zu belegen.
Die primäre Grafikkarte sollte in den PCIE2 Slot gesteckt werden.

Zum Midgard II-Gehäuse noch eine Info:
Etwas nervig war noch, dass ich zwei Erhöhungen/Nasen bei der Führung des 5 1/4"-Schachts wegfeilen musste, damit ich den Cardreader einschieben konnte.
Außerdem musste ich am vorderen Lüfterrahmen ein klitzekleines Stück Kunststoff wegknipsen, damit ich die drei Lüfterkabel nach hinten legen kann, damit ein zweiter Lüfter drunter eingebaut werden konnte.
Bis auf die Sache mit den abgeknickten SATA-(Strom)-Anschlüssen (die wirklich ziemlich ärgerlich ist), ein sehr hochwertiges Gehäuse.
Ganz nett finde ich auch, dass man den mittleren Laufwerkskäfig einfach ausbauen kann (was ich auch getan habe).
Etwas unschön ist noch, dass kein PC-Speaker vorhanden ist.

Meinen 140er Shadow Wings Lüfter im Deckel konnte ich übrigens nicht festschrauben, da der Lüfter für eine schraubenlose Montage vorgesehen ist.
Ist aber auch nicht weiter schlimm, da der Lüfter auch so ziemlich fest sitzt und durch den gummiartigen Rahmen auch keine Vibrationen überträgt.


Benutzt hier zufällig jemand das Intel Desktop Control Center bzw. ist das sinnvoll (habe es jetzt erstmal nicht installiert)?
 
Mit der sxhraubenlosen Montage ist es besser, da dann keine Vibrationen aufs Gehäuse übertragen werden
 
Das mit dem Board ist ärgerlich. Beim Extreme4 Z68 Gen3 waren noch 4 SATA Kabel und ein USB3-Frontpanel mit im Lieferumfang. Da sollte Asrock aufpassen, dass sie nicht am falschen Ende sparen :nene:

Die nativen SATA3 Anschlüsse hätte ich für eine SSD reserviert, den SATA3 Host-Controller würde ich im BIOS abschalten (falls Du die Anschlüsse nicht nutzt). Das ist eh nur Marketing-Blödsinn, die nativen SATA3-Ports sind schneller. Außerdem bootet der Rechner schneller ohne SATA3-Controller.

Normalerweise wird die Lüftersteuerung am Netzteil angeschlossen, und die Lüfter dann an die Steuerung :ka:

Die Einstellungen im BIOS, die Du genannt hast, passen sonst alle. Mehr musst Du nicht einstellen.
 
Das mit dem Board ist ärgerlich. Beim Extreme4 Z68 Gen3 waren noch 4 SATA Kabel und ein USB3-Frontpanel mit im Lieferumfang. Da sollte Asrock aufpassen, dass sie nicht am falschen Ende sparen :nene:

Die nativen SATA3 Anschlüsse hätte ich für eine SSD reserviert, den SATA3 Host-Controller würde ich im BIOS abschalten (falls Du die Anschlüsse nicht nutzt). Das ist eh nur Marketing-Blödsinn, die nativen SATA3-Ports sind schneller. Außerdem bootet der Rechner schneller ohne SATA3-Controller.

Normalerweise wird die Lüftersteuerung am Netzteil angeschlossen, und die Lüfter dann an die Steuerung :ka:

Die Einstellungen im BIOS, die Du genannt hast, passen sonst alle. Mehr musst Du nicht einstellen.

Der SATA3_A1 Port fällt ja eh durch den rückseitigen eSATA-Port weg (benötige ich für den Blu-ray-Brenner).
Den SATA3_A0 Port benötige ich für den eSATA-Port vom Akasa Cardreader.


Das mit der Lüftersteuerung am Chassis-Fan-1 war natürlich ganz klar falsch (war da wohl übernächtigt, als ich das geschrieben habe).

Also korrekt ist, dass mein Enermax-PWM-Lüfter am Chassis-Fan-1 hängt und die anderen 3 an der mitgelieferten Lüftersteuerung.

Der Geräuschpegel ist aber leider definitiv zu hoch.
Ich frage mich, warum die Lüftersteuerung nicht funktioniert bzw. sich beim Drehen des Reglers nichts ändert.
 
Der zieht die Bootzeit schon ordenlich in die länge, kannst es ja mal mit und ohne ausprobieren, aber du brauchts ihn ja wegen eSATA, die Performance ist aber nur auf dem Niveau des nativen Sata2
 
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