Das X870 Tomahawk würde ICH tatsächlich vor allem wegen der Debug LED kaufen. Das ist sehr nützlich, gerade für's RAM-OC.
Nebenbei noch 3 nvme-Steckplätze ohne sharing
Das ist so nicht ganz korrekt. Nur 2 der 4 NVMe-Slots sind gänzlich vom Sharing verschont:
Quelle:
https://docs.google.com/spreadsheet...9O-y_6hv8sPs/edit?gid=755628141#gid=755628141
Eine PCIe 5.0 (x4) NVMe SSD sowie eine PCIe 4.0 (x4) NVMe SSD kommen ohne Sharing aus, eine PCIe 4.0 (x4) NVMe SSD teilt sich die Lanes mit dem dem unteren PCIe 4.0 (x4) Slot und eine PCIe 5.0 (x4) NVMe SSD teilt sich die Lanes mit den beiden externen USB 4.0 Ports.
Letzteres gibt es so nur bei MSI. Man könnte jetzt so argumentieren, dass das schlau ist, weil, wenn man USB 4.0 sowieso nicht nutzen will, kann man so direkt zwei PCIe 5.0 NVMe SSDs auf einem X870-Board nutzen (und dabei sind sogar beide an die CPU angebunden!). Allerdings braucht man dann auch kein X870(E)-Board zu kaufen, weil es die Auflage seitens AMD, USB 4.0 zu implementieren, komplett ad adsurdum führt. Da kann man auch ein günstigeres B650E- oder X670E-Board nehmen, sowas hier z.B.:
✔ Preisvergleich für MSI X670E Gaming Plus WIFI ✔ Bewertungen ✔ Produktinfo ⇒ Formfaktor: ATX • Sockel: AMD AM5 • Chipsatz: AMD X670E • CPU-Kompatibilität: Ryzen 7000 , Ryzen 8000G , … ✔ Mainboards ✔ Testberichte ✔ Günstig kaufen
geizhals.de
Dieses Board erfüllt die Kriterien des TEs genauso. Dabei kommt das Board sogar komplett ohne Sharing aus, 4 NVMe SSDs können genutzt werden und es kostet nur 230€.
Wie gesagt, einfach mal in das Google Doc schauen, welches ich in diesem und meinem vorherigen Post angehangen habe. Da kann man sich doch selbst in Ruhe alles anschauen und anhand seiner Präferenzen das richtige Board auswählen. Im Übrigen kann man auch auf Geizhals filtern. Ich schreibe das zu fast jedem Post dazu, wenn Mainboard-Fragen kommen. Wenn man doch weiß, was man will und was man braucht, ist es doch im Prinzip ganz einfach.