Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Falls du jetzt weitere Situationen (Asteroideneinschläge, Godzilla, Invasionen Außerirdischer etc.) konstruieren möchtest, immer zu. Ich hab' noch eine Woche Urlaub, darf sowieso nicht verreisen und spiele das daher gerne für dich durch. :)
Dann mach das mal.
Ich werde jedenfallas nicht mit jemanden, der nicht mal ein plumpes Frequenz-Diagramm interpretieren kann bei einem Lastabwurf von 1,7 GW, über Antineutrinos diskutieren.
 
Alle anderen wollen nicht den höchsten Strompreis der Welt und nehmen gerne Geld dafür,
Nur blöd, dass Deutschland kein Geld dafür gibt, sondern durch Stromexport Netto-Einnahmen verbucht.

Siehe dazu (zum wiederholten Male):

daß sie unseren sommerlichen Überschuß abnehmen.
Nur blöd, dass - entgegen deiner Behauptung - die Einspeisungen und möglichen Überschüsse in den Sommermonaten am geringsten sind.

Siehe dazu:

Kupfer ist ja schon teurer. Mal schauen wie groß die Weltvorkommen sind oder ob wieder jemand sagt, wann es zu Ende ist.
Nur blöd, dass der Import von Kupfer nach Deutschland seit Beginn der Energiewende im Durchschnitt gesunken ist.

Siehe dazu:

Übrigens sind wir mit die größten Umweltverschmutzer, weit vor China. Denn wir verlagern einfach das was manche hier nicht wollen ins Ausland um dann die Klappe bezüglich Umwelt aufzumachen.
Auf welchen Daten fußt diese Aussage?

Und selbst wenn sie zutrifft, was ich stark bezweifle: Wäre das nicht gerade ein Grund, besser werden zu wollen?

Zu unserem "Verbrauch" ist auch die Ware dazuzurechnen die wir einkaufen. Und die können wir uns auch deshalb leisten, weil andere nicht diesen Strompreis haben.
Diesen Satz solltest du selbst noch einmal gaaanz genau lesen ...

Beim Kauf von Rechnern die die heutigen Strommengen verbraten ist es eh Klagen auf höchstem Niveau.
Insofern etwas unglaubwürdig. Als Spieler verbrät man immerhin mehr Strom als eine Familie insgesamt in vielen Ländern der Welt.
Statistik eben.
Mal überlegen wie man Stahl und Kunststoffe erzeugt? Wieso machen wir das kaum noch? Weil uns die Umwelt woanders völlig schnuppe ist. Die können auch unsere Frachter entsorgen.
Kurz gesagt: Keine Sachargumente, aber dafür Nebelkerzen und Whataboutism in rauhen Mengen. :D

Was allein der faktenferne Unfug, den du hier verbreitest, schon wieder unnütz an Strom verbaucht hat! Darüber darf man gar nicht nachdenken! :ugly:
 
Übrigens sind wir mit die größten Umweltverschmutzer, weit vor China. Denn wir verlagern einfach das was manche hier nicht wollen ins Ausland um dann die Klappe bezüglich Umwelt aufzumachen.
Hast du dafür irgendwelche Belege?

Zu unserem "Verbrauch" ist auch die Ware dazuzurechnen die wir einkaufen. Und die können wir uns auch deshalb leisten, weil andere nicht diesen Strompreis haben.
What?
Wir bezahlen doch auch die Zwischenprodukte, wieso müssen wir die dann zu unserem Verbrauch dazu rechnen?
Übrigens müssen wir da dein gleichen Preis bezahlen wie die Konkurenz! Ich versthe nicht so richtig den Sinn der Aussage!
 
Nur blöd, dass Deutschland kein Geld dafür gibt, sondern durch Stromexport Netto-Einnahmen verbucht.

Siehe dazu (zum wiederholten Male):
Gibt es alternative Links als zur Netzagentur? Die Seite lädt ja mal extrem schlecht/garnicht.
Die "Nettoeinnahmen" sind aber kein richtiges Netto. Du hast am Ende mit Export mehr Geld gemacht als mit dich der Import gekostet hat.(** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen.) Ob das am Ende Kostendeckend war steht auf einem anderen Blatt. durchschnittlich 17€/MWh am Ende eingenommen zu haben ist sicher nicht kostendeckend. Dass das Ausland immer nur Geld kassiert stimmt zwar nicht aber das die einen "hochsubventionierten" (nicht wort wörtlich gemeint) Strompreis erhalten schon :/
Wer dann solche Peaks nutzt um zu speichern und später zurück zu uns zu exportieren hat ein gut laufendes Geschäftsmodell.
Nur blöd, dass - entgegen deiner Behauptung - die Einspeisungen und möglichen Überschüsse in den Sommermonaten am geringsten sind.
Ich glaube das ist hier eine Betrachtungsweise. Du hast generell weniger Einspeisung. Kein Wunder da Wärmepumpen etc. nicht mehr laufen müssen. Gleichzeitig gehen auch einige Kraftwerke komplett vom Netz, da der Bedarf so niedrig ist und wir importieren sogar teilweise.
Du hast aber weiterhin im Sommer Strompeaks durch die Erneurbaren, deine Kraftwerkskappa fängt aber nun kaum noch was auf stattdessen musst du zwingend exportieren. Das führt dann gerne zu schlechten Preisen. (Wie bspw. letzte Woche)
 
Wenn man davon ausgeht, dass Uran als fertiger Brennstab vom Himmel direkt in den Reaktor fällt, könnte das zutreffen. Ansonsten eher nicht.


Die Funktion ist logischerweise eine andere, aber ob ich den Boden aufreiße, um Glasfaser (-tunnel) zu verlegen oder welche für stromführende Kabel ist komplett unerheblich.

Und was genau muss da deiner Ansicht nach "autark funktionieren"?


Bitte nicht mit vagen Andeutungen jonglieren: Mit welcher Differenz zwischen Strombedarf und Stromerzeugung rechnest du zu welchen Zeitpunkt und aus welchen Gründen?
Sorry da fällt mir nur „häääää???“ ein.
Uran fällt nicht vom Himmel. Trotzdem ist die Atomkraft die naturfreundlichste Energiegewinnung und fordert weniger tote als zB Kohle oder andere... „Erneuerbare Energien“ laut Statistik mal ausgenommen. Da wurde aber auch ein bisschen „geschönt“, damit sie sicherer als die Atomkraft dasteht.

und erwiesenermaßen ist es so, dass wir momentan nicht den Strom produzieren könnten, um eine große Anzahl E Autos laden zu können. Es ist auch einfach so, dass die Gewinnung aller Ressourcen für e Autos ein 200.000km Rucksack an CO2 eines Diesels beträgt.
und dabei ist die Entsorgung von Akkus nicht berücksichtigt. Wo landen die denn alle ? Klar können welche als Speicher genutzt werden. Aber das geht auch nicht unendlich lange. Irgendwann muss das weg.
Und die Verschrottung von verbrennern ist einfacher und UMWELTFREUNDLICHER als die Verschrottung von e Autos. Das ist Fakt.

unterm Strich ist die Frage, ob ein Auto umweltfreundlicher ist als ein verbrenner, gar nicht final geklärt.
 
Gibt es alternative Links als zur Netzagentur? Die Seite lädt ja mal extrem schlecht/garnicht.
Ich habe keine Probleme mit der Website der Netzagentur, aber für einen weiteren Rückblick kann man auch hier nachschauen:

Die "Nettoeinnahmen" sind aber kein richtiges Netto. Du hast am Ende mit Export mehr Geld gemacht als mit dich der Import gekostet hat.(** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen.) Ob das am Ende Kostendeckend war steht auf einem anderen Blatt.
Die Kostendeckung ist allerdings keine relevante Größe, da Strom nicht spezifisch für den Export produziert wird, sondern aufgrund der begrenzten Regelfähigkeit aller Energieerzeuger ohnehin anfällt. Und wenn man ihn mit einem hübschen Netto absetzen kann, ist das deutlich vorteilhafter, als wenn er komplett für die Katz' erzeugt worden wäre.

Ganz zu schweigen davon, dass Überproduktion aus regenerativen Quellen ökonomisch und ökologisch deutlich besser ist als aus Kraftwerken, in denen über den tatsächlichen Bedarf hinaus Energieträger verheizt und Dreck ausgestoßen wurde.

Ich glaube das ist hier eine Betrachtungsweise. Du hast generell weniger Einspeisung. Kein Wunder da Wärmepumpen etc. nicht mehr laufen müssen. Gleichzeitig gehen auch einige Kraftwerke komplett vom Netz, da der Bedarf so niedrig ist und wir importieren sogar teilweise.
Alle importieren und exportieren übers ganze Jahr, denn die Grenzen der Regelfähigkeit gelten immer und überall; nicht nur im Sommer und in Deutschland. Auch dann, wenn in den warmen/hellen Monaten der Bedarf um 30 bis 40 Prozent sinkt, kann die Erzeugung nur ungefähr in diesem Maßstab gesenkt werden, während die zu kompensierenden Bedarfsschwankungen die selben sind wie im Winter.

Du hast aber weiterhin im Sommer Strompeaks durch die Erneurbaren, deine Kraftwerkskappa fängt aber nun kaum noch was auf stattdessen musst du zwingend exportieren. Das führt dann gerne zu schlechten Preisen. (Wie bspw. letzte Woche)
Hierbei sind zwei Punkte wichtig:

1.) Die Strompeaks im Sommer hat man nicht erst durch die Erneuerbaren. Auch konventionelle Heizkraftwerke sind nicht mal eben komplett herunter- und bei Bedarf wieder hochfahrbar. Die laufen heruntergeregelt weiter und produzieren trotzdem Strom, der gar nicht benötigt wird. Solarenergie ist selbsterklärend gar nicht regelbar (Es sei denn, es kommt irgendwann ein Durchbruch bei steuerbaren Zellen ...), Windkraftanlagen dafür um so besser.

2.) Auch überzähliger Strom ist kein Abfall, den man Abnehmern zur "Entsorgung" überlässt. Die Abnehmer wollen den schon haben und kaufen ihn, weil er auf dem Markt verfügbar ist. Sie kaufen ihn allerdings tatsächlich billiger, wenn gleichzeitig Viele anbieten.
Aber: Keine Nation auf Gottes grüner Wiese macht seine Stromversorgung komplett von den Überschüssen der Nachbarn abhängig. Auch da wird eingekauft, um Schwankungen zu kompensieren und verkauft, was man selbst zur Kompensation produziert, aber nicht für selbige benötigt hat.

Man beachte dazu obigen Link: Unser Export war schon vor der Energiewende stark aufgrund irrwitziger Überkapazität und stieg noch einmal stark an, als die Erneuerbaren hinzu kamen. Er geht jetzt aber wieder zurück, weil der Rückbau der Konventionellen langsam in die Spur kommt.
Der ideale Zustand wäre logischerweise weder starke Importe noch starke Exporte, sondern ein Austauschsaldo von Null. Das wird man aus technischen Gründen natürlich niemals erleben, aber wenn man sich im großmaßstäblichen Durchschnitt um die Null herum bewegt, haben alle Marktteilnehmer weder heftige Über- noch Unterkapazität, machen also aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht prinzipiell alles richtig.

Wenn ich ohne zusätzliche Kosten und Umweltlast zu viel Strom produziere, den ich dann nur billig verkaufen kann, tut mir das nicht weh, so lange trotzdem genug oder sogar mehr als genug Taler zusammenkommen, als ich bei Unterkapazität ausgeben muss.

Trotzdem ist die Atomkraft die naturfreundlichste Energiegewinnung
Diese These ist so steil, die solltest du dringend mit Zahlen abstützen, falls du welche hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
dass wir momentan nicht den Strom produzieren könnten, um eine große Anzahl E Autos laden zu können.
Wo landen die denn alle ?
Wenn du diese Argumente auch nur ansatzweise ernst meinen würdest wärst du gegen jede Art von Auto.
Warum interessiert dich nicht ob
wir das Rohöl für unsere Verbrenner fördern können und warum interessiert dich nicht was wir mit den Schadstoffausstoß von Verbrennern machen können.

Wie so ein Impfgegner, der sagt lieber eine Kugel in den Kopf als eine Spritze in den Arm.
Mehr ist deine Argumentation nicht wert, sie ist unbrauchbar, unfassbar dumm und zeigt wahrscheinlich das Versagen unseres Bildungssystems im vollen Ausmaß. Jedes deiner Worte ist ein Beispiel dafür wie man
schlecht argumentiert und sich absolut unzureichend bildet.
 
Ich habe keine Probleme mit der Website der Netzagentur, aber für einen weiteren Rückblick kann man auch hier nachschauen:


Die Kostendeckung ist allerdings keine relevante Größe, da Strom nicht spezifisch für den Export produziert wird, sondern aufgrund der begrenzten Regelfähigkeit aller Energieerzeuger ohnehin anfällt. Und wenn man ihn mit einem hübschen Netto absetzen kann, ist das deutlich vorteilhafter, als wenn er komplett für die Katz' erzeugt worden wäre.

Ganz zu schweigen davon, dass Überproduktion aus regenerativen Quellen ökonomisch und ökologisch deutlich besser ist als aus Kraftwerken, in denen über den tatsächlichen Bedarf hinaus Energieträger verheizt und Dreck ausgestoßen wurde.


Alle importieren und exportieren übers ganze Jahr, denn die Grenzen der Regelfähigkeit gelten immer und überall; nicht nur im Sommer und in Deutschland. Auch dann, wenn in den warmen/hellen Monaten der Bedarf um 30 bis 40 Prozent sinkt, kann die Erzeugung nur ungefähr in diesem Maßstab gesenkt werden, während die zu kompensierenden Bedarfsschwankungen die selben sind wie im Winter.


Hierbei sind zwei Punkte wichtig:

1.) Die Strompeaks im Sommer hat man nicht erst durch die Erneuerbaren. Auch konventionelle Heizkraftwerke sind nicht mal eben komplett herunter- und bei Bedarf wieder hochfahrbar. Die laufen heruntergeregelt weiter und produzieren trotzdem Strom, der gar nicht benötigt wird. Solarenergie ist selbsterklärend gar nicht regelbar (Es sei denn, es kommt irgendwann ein Durchbruch bei steuerbaren Zellen ...), Windkraftanlagen dafür um so besser.

2.) Auch überzähliger Strom ist kein Abfall, den man Abnehmern zur "Entsorgung" überlässt. Die Abnehmer wollen den schon haben und kaufen ihn, weil er auf dem Markt verfügbar ist. Sie kaufen ihn allerdings tatsächlich billiger, wenn gleichzeitig Viele anbieten.
Aber: Keine Nation auf Gottes grüner Wiese macht seine Stromversorgung komplett von den Überschüssen der Nachbarn abhängig. Auch da wird eingekauft, um Schwankungen zu kompensieren und verkauft, was man selbst zur Kompensation produziert, aber nicht für selbige benötigt hat.

Man beachte dazu obigen Link: Unser Export war schon vor der Energiewende stark aufgrund irrwitziger Überkapazität und stieg noch einmal stark an, als die Erneuerbaren hinzu kamen. Er geht jetzt aber wieder zurück, weil der Rückbau der Konventionellen langsam in die Spur kommt.
Der ideale Zustand wäre logischerweise weder starke Importe noch starke Exporte, sondern ein Austauschsaldo von Null. Das wird man aus technischen Gründen natürlich niemals erleben, aber wenn man sich im großmaßstäblichen Durchschnitt um die Null herum bewegt, haben alle Marktteilnehmer weder heftige Über- noch Unterkapazität, machen also aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht prinzipiell alles richtig.

Wenn ich ohne zusätzliche Kosten und Umweltlast zu viel Strom produziere, den ich dann nur billig verkaufen kann, tut mir das nicht weh, so lange trotzdem genug oder sogar mehr als genug Taler zusammenkommen, als ich bei Unterkapazität ausgeben muss.


Diese These ist so steil, die solltest du dringend mit Zahlen abstützen, falls du welche hast.
Gibt erst einen relativ neuen Beitrag von Quarks, wo die Atomkraft behandelt wird. Also einfach mal „googeln“ sollte genügen :)
 
Ich habe keine Probleme mit der Website der Netzagentur, aber für einen weiteren Rückblick kann man auch hier nachschauen:
Danke das läuft wesentlich besser.
Die Kostendeckung ist allerdings keine relevante Größe, da Strom nicht spezifisch für den Export produziert wird, sondern aufgrund der begrenzten Regelfähigkeit aller Energieerzeuger ohnehin anfällt. Und wenn man ihn mit einem hübschen Netto absetzen kann, ist das deutlich vorteilhafter, als wenn er komplett für die Katz' erzeugt worden wäre.

Ganz zu schweigen davon, dass Überproduktion aus regenerativen Quellen ökonomisch und ökologisch deutlich besser ist als aus Kraftwerken, in denen über den tatsächlichen Bedarf hinaus Energieträger verheizt und Dreck ausgestoßen wurde.
Wo ist ein Verkauf bei dem ich am Ende dem Abnehmer Geld gebe ökonomisch sinnvoll? Um es direkt zu beantworten: Nie. Es hat aber schlicht technische und auch rechtliche Gründe weshalb man sowas akzeptiert.
Kostendeckung ist auch beim Export relevant schließlich wird das in der Kostenkalkulation und entsprechender Preisgestaltung mit berücksichtigt. Das ist auch einer der Gründe warum Windanlagen außerhalb der EEG unrentabel sind.
Das heißt nicht das es zwingend klappt aber wenn ich anfange an 300h im Jahr negative Preise zu akzeptieren und weit von meinen Stromgestehungskosten entfernt bin, dann habe ich ein Problem!
Vor 2014 konnte man trotz zum Teil kräftiger Exporte immernoch im Schnitt 40€+/MWh machen. Davon kannst du heute nur träumen.
Alle importieren und exportieren übers ganze Jahr, denn die Grenzen der Regelfähigkeit gelten immer und überall; nicht nur im Sommer und in Deutschland. Auch dann, wenn in den warmen/hellen Monaten der Bedarf um 30 bis 40 Prozent sinkt, kann die Erzeugung nur ungefähr in diesem Maßstab gesenkt werden, während die zu kompensierenden Bedarfsschwankungen die selben sind wie im Winter.
Habe ich auch nicht behauptet es geht schlicht um die Peaks die unregelbar sind und mit entsprechenden Kosten verbunden sind. Wir werden aber im Sommer generell eher zum importeur statt exporteur.
Hierbei sind zwei Punkte wichtig:

1.) Die Strompeaks im Sommer hat man nicht erst durch die Erneuerbaren. Auch konventionelle Heizkraftwerke sind nicht mal eben komplett herunter- und bei Bedarf wieder hochfahrbar. Die laufen heruntergeregelt weiter und produzieren trotzdem Strom, der gar nicht benötigt wird. Solarenergie ist selbsterklärend gar nicht regelbar (Es sei denn, es kommt irgendwann ein Durchbruch bei steuerbaren Zellen ...), Windkraftanlagen dafür um so besser.
Klar gab es auch früher immer wieder Peaks nur waren diese weniger Problematisch. Stichwort Preisstabilität. Man hat bei allen konventionellen Kraftwerken recht weite Regelbereiche man kann also in vielen Fällen relativ gut gegenregeln. Einzelne Ausnahmen gibt es aber immer ;)
2.) Auch überzähliger Strom ist kein Abfall, den man Abnehmern zur "Entsorgung" überlässt. Die Abnehmer wollen den schon haben und kaufen ihn, weil er auf dem Markt verfügbar ist. Sie kaufen ihn allerdings tatsächlich billiger, wenn gleichzeitig Viele anbieten.
Aber: Keine Nation auf Gottes grüner Wiese macht seine Stromversorgung komplett von den Überschüssen der Nachbarn abhängig. Auch da wird eingekauft, um Schwankungen zu kompensieren und verkauft, was man selbst zur Kompensation produziert, aber nicht für selbige benötigt hat.
Wer behauptet das? Du solltest das lesen was geschrieben wird und weniger interpretieren! Wenn du unregelbare Peaks hast dann reden wir nicht von günstig einkaufen sondern von bezahlen das du das Zeug abnimmst. Und das für komplett 12 Tage im letzten Jahr! Oder eben jetzt kurz nach Ostern. Mit billigen Exporten kannst du du die Gesamtkosten beim entsprechenden Abnehmer senken. Die Nachbarn werden schlicht die Kraftwerke abschalten die sie können und sparen sich die Kosten. Bspw. Gaskraftwerke sind da super Kandidaten für. Am Ende sorgst du dafür das die Stromkosten beim Abnehmer schlicht niedriger sind.
Man beachte dazu obigen Link: Unser Export war schon vor der Energiewende stark aufgrund irrwitziger Überkapazität und stieg noch einmal stark an, als die Erneuerbaren hinzu kamen. Er geht jetzt aber wieder zurück, weil der Rückbau der Konventionellen langsam in die Spur kommt.
Der ideale Zustand wäre logischerweise weder starke Importe noch starke Exporte, sondern ein Austauschsaldo von Null. Das wird man aus technischen Gründen natürlich niemals erleben, aber wenn man sich im großmaßstäblichen Durchschnitt um die Null herum bewegt, haben alle Marktteilnehmer weder heftige Über- noch Unterkapazität, machen also aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht prinzipiell alles richtig.
Was ist das für ein Käse? Wenn du ein Austauschsaldo von 0 hast sagt es null über ökologische und noch viel weniger über ökonomische Aspekte was aus...
Was du beschreibst ist eher eine Geostrategisches und Politisches Ziel.
Der Verkaufspreis entscheidet was ökonomisch funktioniert und was nicht. Und wenn ich am Ende importiere und dafür Geld bekomme ist aus ökonomischer Sicht alles ok. Wenn ich viel exportiere und dabei dicke Gewinne einfahre, mache ich ebenfalls alles richtig.
Wenn ich ein Austauschsaldo von 0 habe und dafür ausnahmslose Braunkohle verbrenne habe ich ökologisch sicher auch nicht alles richtig gemacht.
Wenn ich ohne zusätzliche Kosten und Umweltlast zu viel Strom produziere, den ich dann nur billig verkaufen kann, tut mir das nicht weh, so lange trotzdem genug oder sogar mehr als genug Taler zusammenkommen, als ich bei Unterkapazität ausgeben muss.
Da spielt so viel mehr rein als Unterkapazitäten. Alleine der rechtliche Rahmen verhindert bereits das unrentable Kraftwerke einfach so ausgeschaltet werden.
 
Wenn du diese Argumente auch nur ansatzweise ernst meinen würdest wärst du gegen jede Art von Auto.
Warum interessiert dich nicht ob
wir das Rohöl für unsere Verbrenner fördern können und warum interessiert dich nicht was wir mit den Schadstoffausstoß von Verbrennern machen können.

Wie so ein Impfgegner, der sagt lieber eine Kugel in den Kopf als eine Spritze in den Arm.
Mehr ist deine Argumentation nicht wert, sie ist unbrauchbar, unfassbar dumm und zeigt wahrscheinlich das Versagen unseres Bildungssystems im vollen Ausmaß. Jedes deiner Worte ist ein Beispiel dafür wie man
schlecht argumentiert und sich absolut unzureichend bildet.
Auch hier.... häää?
Das eine hat mit dem anderen doch gar nichts zu tun.
Unsere alten verbrenner können zum großen Teil auch noch in Afrika oder den russischen Einöden gefahren werden. E Autos könnten da nicht mal geladen werden, weil dann der Dorf Generator wegklappt.
Auch die Verschrottung - ein verbrenner kann nahezu komplett verwertet werden. Was ist mit den tausenden Tonnen an Akkus, die überbleiben werden bei den E Autos ??? Wenn die Gebäudespeicher gefüllt sind bleibt da nicht mehr viel. Das landet dann auf Deponien in Afrika oder so. Interessiert dich dann vielleicht nicht mehr, aber ok.

also wenn hier einer unlogische Thesen wie so ein Impfgegner loslässt dann du ?

das sind übrigens keine an den Haaren herbeigezogenen Ideen... das sind Sachen die viele renommierte Wissenschaftler schon oft angeprangert haben.

es hat ganz einfach Gründe weshalb schon damals der verbrenner „gewonnen“ hat. Auch heute hat das e Auto keinen wirklichen Vorteil (vielleicht das sofort anliegende maximale Drehmoment...) aber massiv viele Nachteile...
 
Unsere alten verbrenner können zum großen Teil auch noch in Afrika oder den russischen Einöden gefahren werden.
Na ob die, die moderne Fahrzeugelektronik richtig warten können.
Auch die Verschrottung - ein verbrenner kann nahezu komplett verwertet werden.
Akkus kann man auch recyclen.
Was ist mit den tausenden Tonnen an Akkus, die überbleiben werden bei den E Autos ???
Was ist mit den Millionen Tonnen CO2 das hinten aus den Verbrennern rauskommen?
das sind übrigens keine an den Haaren herbeigezogenen Ideen... das sind Sachen die viele renommierte Wissenschaftler schon oft angeprangert haben.
Du machst aber einen erheblichen Fehler in deiner Argumentation.
Natürlich sind BEVs nicht perfekt, aber wenn man Nachteile aufzählt muss man auch die Alternativen nennen,
mit allen Nachteilen.
Recycling Probleme mit Akkus gegen Millionen Tonnen CO2 in der Atmosphäre
 
Ein eigenes E-Auto ist für mich noch Zukunftsmusik. Erstmal ist der Strommix nicht sauber (der Großteil noch Kohlekraft-Strom), dann die teilweise sehr bedenkliche Herstellung der Akkus (Kinderarbeit usw). Dann noch die schlecht ausgebaute Infrastruktur von Ladestationen, die Reichweiten, Akkuentsorgung und zu guter Letzt auch der Anschaffungspreis. Man will ja nicht mit ner kleinen Folterkammer mit Tempo 50 rumgurken. Und für E-Autos mit mehr Leistung muß man auch mehr bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal ist der Strommix nicht sauber (der Großteil noch Kohlekraft-Strom), ...
Wie Strommix? Mein EVU behauptet das bei einem seiner Tarife der gelieferte Strom zum Kunden nur aus sauberen Ökostrom besteht. Natürlich ist es auch der Teuerste ... man tut ja was für die Umwelt, das kostet. :motz:


Natürlich ein Witz sondergleichen, aber da sieht man mal für wie blöd man den deutschen Michel hält. :D

PS: Hatte hier auch schon öfters Besuch von Vertretern die einem garantierten Ökostromtarif (Yello Strom :schief:) an der Tür verkaufen wollen, aber nach meiner Frage, wie die denn den Anteil von Kohle- und Atomstrom aus meiner Leitung filtern bei nur einem Hausanschlusskabel in einem Mehrparteienhaus, waren die plötzlich immer ziemlich wortkarg ... :lol:
 
Lüge!

Sieht man in Teslas Fabriken, lauter Kinder!:D
Bevor du hier lauthals "Lüge" rumkrakeelst, würde ich mir die Karte mal genauer angucken. Es kommt wohl auf die Regionen an. Und sauber ist das für mich noch lange nicht.

Davon abgesehen habe ich bestimmt nicht bewußt gelogen. Bitte solche Unterstellungen sein lassen!
Sieht man in Teslas Fabriken, lauter Kinder!:D
Es ist natürlich der Abbau der Rohstoffe gemeint.:schief:
Wenn euch diese Argumente nur ansatzweise ernst wären hättet ihr gar keine Autos, tut also nicht so scheinheilig!
Das hat mit Scheinheiligkeit gar nichts zu tun. Aber bevor ich anfange in ein E-Auto zu investieren, sollte es schon weitestgehend von der Öko-Bilanz her, sauber sein. Sonst ist das Augenwischerei.
 
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