Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

ich denke mal die Ressourcengewinnung für die „Rasierer“ hat schon mehr tote gefordert... aber egal.
Wenn man davon ausgeht, dass Uran als fertiger Brennstab vom Himmel direkt in den Reaktor fällt, könnte das zutreffen. Ansonsten eher nicht.

du kannst auch Glasfaser nicht mit einem komplett neuen Stromnetz vergleichen, welches in gewisser Weise auch autark funktionieren muss.
Die Funktion ist logischerweise eine andere, aber ob ich den Boden aufreiße, um Glasfaser (-tunnel) zu verlegen oder welche für stromführende Kabel ist komplett unerheblich.

Und was genau muss da deiner Ansicht nach "autark funktionieren"?

das ist absurd. Abgesehen von dem Strombedarf, der nicht gedeckt werden kann.
Bitte nicht mit vagen Andeutungen jonglieren: Mit welcher Differenz zwischen Strombedarf und Stromerzeugung rechnest du zu welchen Zeitpunkt und aus welchen Gründen?
 
Wenn man davon ausgeht, dass Uran als fertiger Brennstab vom Himmel direkt in den Reaktor fällt, könnte das zutreffen. Ansonsten eher nicht.
Uran wird als Pellet im Edelstahlrohr im Reaktor verwandt als gesintertes Uran-4-Oxyd:
https://de.wikipedia.org/wiki/Uran(IV)-oxid#Chemische_Eigenschaften .

Die Pellets ind so 1,5 x2 cm lang und ohne Aktivierung kann man sie in der Hand halten.
Gab es mal als Souvenier im Kraftwerk in Epoxidharz eingegossen.

Es werden meist 12 x 12 Rohre, so 4m lang mit Pelletfüllung und Platz für die Bremsstäbe in der Mitte zu Clustern zusammengefügt mit Abstandshaltern in bestimmten Distanzen als Stabilisatoren.

Diese Cluster werden dann auch komplett gewechselt beim Brennstoffwechsel.
 
Natürlich kann er nicht. Das ist aber nicht vergleichbar.
Material für Solar und Wind ist auch nicht ohne Import zu fertigen.
Unterschied, Kraftstoff und Heizöl sind importierbar aus vielen Ländern. Strom zur Gänze nicht.
Strom kann ebenso importiert werden wie fossile Energieträger. Das wird seit Ewigkeiten praktiziert.
Warum auch nicht, ob man einen Stromleitung oder eine Öl-/Gaspipeline über Staatsgrenzen hinweg legt, macht letztlich keinen Unterschied.

Schließt eine Tankstelle haben die zuvor betankten Fahrzeuge oder Heizöltanks einen Energievorrat,
Bereits geladene Fahrzeuge und elektrische Großspeicher behalten auch ihre Ladung, wenn der Strom ausfällt.

Aber du kannst im Gegenzug ja mal versuchen, an einer Tankstelle zu tanken, wenn diese keinen Strom hat. Oder eine Ölheizung ohne Strom zu betreiben. :schief:

In 10 oder 20 Jahren kann das anders aussehen. Wobei die Grundprobleme die selben bleiben. Wieviel Energie wollen wir speichern um eine Dunkelflaute X zu überbrücken ohne Atom oder Kohle zu nutzen?
Wieso wiederholst du hier sämtliche Fragen, die ich dir im extra dafür ausgegliederten Threads schon zigmal beantwortet habe? :what:

Kohle und Öl müssen natürlich trotzdem in einer geringeren Menge für andere Prozesse gefördert werden.
Exakt. Und deshalb dürfen fossile und somit endliche Rohstoffe nicht für Energieerzeugung und Mobilität "verschwendet" werden, weil man sie für die Herstellung von Stoffen benötigt, die sich nicht ohne Weiteres synthetisieren lassen.
 
Die Regelung greift nur in geringem Umfang, ist klar, oder?
Nein.
Die Netzfrequenz ändert sich, wie du schon schreibst. Schalte mal ein paar Kraftwerke ab und schaue auf die Frequenz.
Dafür ist die Regelung da.
Oder schau auf deine Spannung Mittags und Nachts, da werden Unterschiede sein.
Ich war 10 Jahre in GKN als Revisionsplaner.

Da schau ich lieber auf die Netzfrequenz zwischen 02:00 und 03:00 Uhr.
Dann werden die fehlenden Wellen ergänzt.
 
Na dann. Also schalten wir mal 5 Blöcke ab und schauen was passiert.
Es ist ein Irrglaube, dass man zu Frequenzstabilisierung hohe Überkapazitäten vorhalten müsste. Auch lange vor Einspeisung aus erneuerbaren Quellen wurde bei starker Unterfrequenz nicht die Einspeisung erhöht, sondern Netzlast verringert - also vordefinierte Teile des Netzes getrennt.

Nur ein winziger Unterfrequenzbereich wird durch Leistungserhöhung kompensiert, und dafür braucht man keine massiven Reserven. Wir könnten daher in Deutschland problemlos ein Vielfaches der fünf Blöcke aus deiner persönlichen Horrorvision abschalten, ohne ein Problem zu bekommen. Lediglich als Kapazitätsreserve vorgesehene dürfen selbsterklärend nicht dabei sein.

Übrigens sind ausgerechnet Kohle- und Kernkraftwerke (Also das, was im Rahmen der Energiewende vorrangig ersetzt werden soll ...) zur Regulierung der Netzfrequenz denkbar ungeeignet, weil sie im Vergleich zu Windkraft- und Solaranlagen unglaublich träge regelbar sind. Und für Flauten will man dafür in Zukunft auf Gaskraftwerke setzen - also witzigerweise auf das, auf was dafür schon gesetzt wurde, als man Windräder noch für Großventilatoren hielt.

Kurz: Wieder einmal ein Unkenruf bar jedes technischen Sachverstands.


[Könnte bitte ein Moderator den erneuten Ausflug in die Energieerzeugung bitte nach https://extreme.pcgameshardware.de/...rom-fuer-e-autos-und-woher-eigentlich.602530/ verschieben? Lieben Dank. :)]
 
Es ist ein Irrglaube, dass man zu Frequenzstabilisierung hohe Überkapazitäten vorhalten müsste.
Steht exakt in meinem Link, aber man muß es ja nicht lesen.
Übrigens sind ausgerechnet Kohle- und Kernkraftwerke (Also das, was im Rahmen der Energiewende vorrangig ersetzt werden soll ...) zur Regulierung der Netzfrequenz denkbar ungeeignet, weil sie im Vergleich zu Windkraft- und Solaranlagen unglaublich träge regelbar sind.
Ein Kernkraftwerk wird fast gar nicht geregelt.
Die Kritikalität wird auf 1,007 gehalten mit Borsäure und das war's.

Die Turbinen laufen immer volle Kraft.

Das Abfahren dauert eine Woche, RESA mal außen vor gelassen.
Aber das dürfte es in einem deutschen reaktor bisher nicht gegeben haben, so weit ich die Sicherheitsberichte von den Schichtleitern mitbekommen habe.

Kurz: Wieder einmal ein Unkenruf bar jedes technischen Sachverstands.
Und wieder ein Haufen SPAM.

[Könnte bitte ein Moderator den erneuten Ausflug in die Energieerzeugung bitte nach https://extreme.pcgameshardware.de/...rom-fuer-e-autos-und-woher-eigentlich.602530/ verschieben? Lieben Dank. :)]
Meinen bitte auch weg.
 
Dann erkläre doch mal, weshalb bei gleichzeitiger Abschaltung von 5 Großkraftwerken so rein gar nichts relevantes passiert. Auf diese Physik bin ich gespannt.
Erst einmal kann man Kraftwerke nicht mal eben schnell "abschalten". Ich gehe also im Folgenden davon aus, dass du meinst, sie werden abrupt vom Netz getrennt. Das würde zwar im Zuge einer geordneten Stilllegung niemand so handhaben, aber durch den Wald ist ja auch kürzer als nach Hause.

Also, gesetzt dem Fall, irgend ein böswilliger Mensch legt im Vollbetrieb simultan fünf Kraftwerke abrupt still oder kappt die Zuleitungen zu selbigen, gehen dem bundesdeutschen Stromnetz durchschnittlich 4 GW Leistung von über 210 GW insgesamt verloren; also nicht einmal 2%. Und selbst die nur dann, wenn man kurz ignoriert, dass das deutsche Stromnetz nicht isoliert, sondern über Staatsgrenzen verschaltet ist.
Kurz gesagt, bundesweit geschieht genau das, was @wuselsurfer schrieb. Oder weniger.

Lokal, also im näheren oder auch weiteren Umkreis der betroffenen Kraftwerke, sieht die Sache allerdings anders aus. Da ist garantiert mit Blackouts zu rechnen, weil diese Bereiche entweder Netzschäden erleiden und/oder gezielt abgeklemmt werden, um Kaskaden zu vermeiden.
Aber das spricht witzigerweise sogar noch mehr für regenerative Energieerzeuger, weil dort Totalausfälle einzelner Anlagen - sei es durch Defekte, Sabotage oder Katastrophen - auch lokal viel weniger ins Gewicht fallen.

Falls du jetzt weitere Situationen (Asteroideneinschläge, Godzilla, Invasionen Außerirdischer etc.) konstruieren möchtest, immer zu. Ich hab' noch eine Woche Urlaub, darf sowieso nicht verreisen und spiele das daher gerne für dich durch. :)
 
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