Laudian
Moderator
AW: zu hoher Mindestlohn, oder wie alle von fragwürdigen quellen abschreiben....
Und Zack - der Kritiker arbeitet hier ebenso ungenau wie der kritisierte Artikel. Man kann natürlich nicht den Stundenlohn von Vollzeitbeschäftigten mit dem Stundenlohn aller abhängig Beschäftigten vergleichen. Gerade Teilzeitkräfte verdienen meist weniger als Vollzeitangestellte. Dadurch lässt sich dann auch die Diskrepanz in den verwendeten Durschnitts/Medianstundenlöhnen erklären.
Dann der hier:
Ich finde es witzig, wie manche anderen unwissenschaftliches Arbeiten unterstellen (ich will hier garnicht beurteilen ob zu Recht oder Unrecht), dann selbst aber so offensichtliche Fehler in ihrer Arbeit haben...
Ich arbeite übrigens neben dem Studium selbst unter dem "kommenden Mindestlohn" in einem Supermarkt... Und bin trotzdem dagegen dass er eingeführt wird.
Ich hab in ca. 20 Minuten wieder Zeit, dann lese ich mal weiter
Den hier noch kurz:
Anstatt die Arbeitgeber zu zwingen einen höheren Lohn zu zahlen sollte man eher am Bildungssystem ansetzen...
Das Statistische Bundesamt weist für das 2. Quartal 2013 für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer..
Wie Dr. Thorsten Schulten...zeigt, wäre ein Mindestlohn von 8,50 Euro auch nach Zahlen der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich zu anderen Ländern keineswegs hoch. 2011 betrug der Medianlohn für Vollzeitbeschäftigte laut BA 2.829 Euro. Dies entspricht bei einer 40-Stunden-Woche einem Median-Stundenlohn von 16,35 Euro. Bei einer 39,1-Stunden-Woche (der tatsächlichen durchschnittlichen Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten laut Statistischem Bundesamt) entspricht dies sogar einem Median-Stundenlohn von 16,73 Euro.
In der hier verwendeten Stichprobe sind alle abhängig beschäftigten Arbeitnehmer enthalten, also auch Studenten oder Rentner, die gegen Entgelt gearbeitet haben
Und Zack - der Kritiker arbeitet hier ebenso ungenau wie der kritisierte Artikel. Man kann natürlich nicht den Stundenlohn von Vollzeitbeschäftigten mit dem Stundenlohn aller abhängig Beschäftigten vergleichen. Gerade Teilzeitkräfte verdienen meist weniger als Vollzeitangestellte. Dadurch lässt sich dann auch die Diskrepanz in den verwendeten Durschnitts/Medianstundenlöhnen erklären.
Dann der hier:
Das ist wirklich episch. Urlaubs und Weihnachtsgeld sind nicht zwingend vom Stundenlohn abhängig, weswegen es sehr schwierig ist diese Zahlungen in einen solchen Index einzubauen. Trinkgeld hat nun aber definitiv nichts mit einem gesetzlichen Mindestlohn zu tun.Das IWH kommt zu dem Ergebnis, dass 2011 der Median-Stundenlohn in Deutschland 15,00 Euro betragen habe – allerdings ohne Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld und ohne Trinkgelder zu berücksichtigen.
Ich finde es witzig, wie manche anderen unwissenschaftliches Arbeiten unterstellen (ich will hier garnicht beurteilen ob zu Recht oder Unrecht), dann selbst aber so offensichtliche Fehler in ihrer Arbeit haben...
Ich arbeite übrigens neben dem Studium selbst unter dem "kommenden Mindestlohn" in einem Supermarkt... Und bin trotzdem dagegen dass er eingeführt wird.
Ich hab in ca. 20 Minuten wieder Zeit, dann lese ich mal weiter

Den hier noch kurz:
Sehe ich auch so. Aber ich denke nicht, dass man das Problem an der Wurzel angehen sollte, anstatt die Symptopme zu bekämpfen, und das wäre die Ausbildung. Die Leute die sich für 4€ die Stunde "ausbeuten" lassen sollen sind ja nicht die, die mit einem Physikdiplom von der Uni abgehen, sonder in der Regel die, die "nur" einen Hauptschulabschluss oder oftmals garkeinen Schulabschluss vorweisen können. Und wer nichts besonderes kann muss sich dann eben ausbeuten lassen, weil es zuviele Leute gibt die nichts besonderes können...Es muss sich endlich wieder für den Arbeitnehmer lohnen zu arbeiten
Anstatt die Arbeitgeber zu zwingen einen höheren Lohn zu zahlen sollte man eher am Bildungssystem ansetzen...
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