Xbox Series X und PS5: Take-Two-Chef verteidigt höhere Preise für Next-Gen-Spiele

Naja, viel zu verteidigen gibt es da nicht, das ist ja nicht sein Problem.

Die Konsolen werden eventuell diesmal noch massiver von Sony/Microsoft subventioniert, um die von der schwächelnden Ökonomie und Zukunftsängsten gebeutelten Kunden weiter bei Kauflaune zu halten. 499 Euro, das ist ne Ansage. Und eventuell so eine magische Grenze, wo es dann drüberhinaus zu zu hoher Kaufunlust führt.

450 Euro hab ich allein vor einem 3/4 Jahr für ein 2060 Supermodell mit ansprechender Kühlleistung hingeblättert. Und bei den Konsolen ist ja viel mehr dabei, inklusive neuer Navitechnik.

Aber wie kommt die Kohle wieder rein, daß da der Reibach fließt, bei Sony und Konsorten? Klar Zusatzartikel zu den Konsolen und dann natürlich die Erhöhung der Preise bei den Spielen. Ist die Konsole erstmal im Haus, legt man dann auch über Zeit die 10 Euro mehr pro Spiel eher hin, als sich die Konsole nicht zu kaufen, weil der Preis gefühlt zu hoch ist. Somit haben Microsoft und Sony die Publisher und Entwickler wohl schon (eventuell länger) auf eine Preiserhöhung eingependelt. Es bleibt ja auch immer etwas bei den Publishern und Spielestudios hängen, wenn auch weniger. Zahlen tut es der Kunde im gesamten, wohl auch der PC Spieler, welcher dann die Konsolen so mitquersubventionieren darf.

Ist das nicht WUNDERBAR! :D :D :D
 
@Bright0001 Schonwieder diese Rechnung. Die ist und bleibt einfach totaler quatsch.

Die meisten würden sich auch nicht darüber aufregen, wenn es wirlich 10€ mehr kosten muss, damit sich es überhaupt finanziell auszahlt ein Spiel zu entwickeln und man den Angestellten einen gerechten Lohn zahlen kann. Aber dem ist ja nicht so, wie man ja an den Gewinnen sehen kann.
Das sich dann die "Hohen Tiere" hinstellen und behaupten es müsse einfach sein, weil es ja so viel teurer geworden ist Spiele zu produzieren, da ist doch klar, dass man sich darüber aufregt. Bringen wird es nichts, aber trotzdem darf man sich darüber lautstark beschweren.
 
Man darf halt dann die Spiele einfach nicht zu Release kaufen und muss einfach warten, dann fallen auch die Preise, den der Publisher will ja irgendwann mal was verdienen.

Leider gibt es aber einfach zu viele die immer gleich in den Laden rennen und es direkt am Release Tag kaufen müssen.
 
Dass Konsolenspiele nun stellenweise 80 Euro kosten wie einige Playstation Spiele finde ich trotzden sehr krass.
Vor Allem in Anbetracht von Digital Only Konsolen wo man beim Kauf von Spielen nur den PSN Store oder Xbox Store als Auswahl hat und dort im Grunde ein Monopol existiert.
Die Konsoleros wollen es doch nicht anders :). Die nennen es Komfort, dabei ist das ein goldener Käfig der übelsten Sorte. 80 EUR für ein Spiel auf PS5 und Xbox sind hart lächerlich und mit nichts zu rechtfertigen außer Geldgier. Gestiegener Aufwand? Am Arsch! Die Spielepreise für eine Standardversion stagnieren zwar schon sehr lange, dafür ist der Markt seit 2005 enorm gewachsen und die Geldhaie bei Take Two, Activison, Ubisoft & Co. hauen seit einer gefühlten Ewigkeit schon Editionen raus die bis zu 120 EUR oder noch mehr kosten. Zuzüglich Mikrotransaktionen versteht sich.

Der Gaming Markt widert mich insbesondere im "AAA" Segment immer mehr an. Das Segment ist bis auf ganz wenige Ausnahmen inzwischen nur noch von Geldgier getrieben. Insbesondere Lachnummern wie Take Two und EA mit ihren alljährigen Asset Flips die nicht mehr viel mit einem Spiel zu tun haben. Virtuelle Casinos mit ein bisschen Spiel drumherum passt besser.
 
Also weil das jetzt hier immer gleich gesetzt wird, sind denn 80 € bei der neuen Xbox auch schon bestätigt so wie bei der PS5? Wäre mir zumindestens neu.

MfG
 
Wo sind denn bei Amazon die ganzen PS5 Games geblieben?
Wenn ich da nach zB R&C oder DeS suche, finde ich nix mehr. Generell habe ich grad Schwierigkeiten all die 80€ Games dort zu finden.
 
Die haben diese Generation soviel Marge gemacht(jeder von den Großen) und jetzt kommen die mit alles ist so teuer. Es geht einfach immer um immer mehr und nie ist es genug und am Ende kriegt der CEO dann die Superprämie und die Entwickler nochmal einen feuchten Händedruck. Diese Verarsche hört man immer wieder
 
Was genau an meiner Aussage lässt dich schließen das ich sowas glaube? Gegenteiliges ist der Fall. Ich arbeite viele Jahre mit DHL zusammen und zahle viel viel Geld für die Abholung. Da ich von den Fahrern sehr viel über die Bedingungen weiß zu denen die Arbeiten (besonders wer von der DHL Delivery in die AG kam) und was die Jungs dafür verdienen weiß ich sehr genau dass das was man dem Verein zahlt in keiner Relation zu dem steht was das Personal dort verdient. Daher sag ich ja, wenn so ein Take Two obermotz sich da rechtfertigt weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll.

Ah sorry, hab "werden" statt "würden" gelesen. Dann gilt das nicht für dich, sondern etwaige Leute, die glauben, dass die Entwickler durch höhere Preise besser bezahlt würden. Da gibt es sicher so einige, wenn ich lese, wie oft Leute meinen, dass die damaligen Entwickler an den Verkaufserlösen 30 Jahre alter Spielen auf GOG, Nintendo eShop und Co. beteiligt werden würden.
 
@Bright0001 Schonwieder diese Rechnung. Die ist und bleibt einfach totaler quatsch.
Also bis du dieser Rechnung nicht widerlegt hast, bleibt sie valide. Bauchgefühl juckt hier keinen.

Das sich dann die "Hohen Tiere" hinstellen und behaupten es müsse einfach sein,
Dass Menschen einfach nur durch "Geld haben" noch mehr Geld verdienen können finde ich ebenfalls deutlich kritisch. Aber noch konnte mir keiner darlegen, warum Spiele heute 20% günstiger sein sollen/müssen als vor 15 Jahren.

Bringen wird es nichts, aber trotzdem darf man sich darüber lautstark beschweren.
Hast du in allen Punkten Recht.
 
Die Rechnung ist um es einfach zu sagen "zu einfach".
Du Hast dir einen Punkt herausgesucht, der für den Preis wichtig zu sein scheint und deine Meinung wiederspiegelt und blendest alles andere komplett aus.
Um einen Preis für ein Produkt festzulegen, bedarf es weit mehr als den Blick auf den Preis des Produktes von vor 15 Jahren und dann die Inflation aufzuschlagen, zumal es sich hier auch noch um ein digitales Produkt handelt, bei dem der größte (bzw. fast ausschließlich) Kostenfaktor das Personal ist und die Löhne nicht der Inflation angepasst werden.
 
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Aufregen lohnt nich, wenn sich die Leute die Spiele kaufen für den Preis haben sie doch offensichtlich alles richtig gemacht.
Der Markt wird entscheiden ob die Preise gerechtfertigt sind.
Für Spiele wie HZD , Cyberpunk oder Witcher bin ich auch gern bereit mehr zu zahlen weil sie es mir wert sind, aber für Serien wie NBA, Fifa und co die nur ein update sind vom letzten jahr nie im Leben.
 
Aus marktwirtschaftlicher Sicht sicherlich. ;)
Ich bin auch bereit mehr auszugeben, wenn in ein Spiel wirklich viel Arbeit und Liebe gesteckt wurde und/oder wirklich auf gute Arbeitsverhältnisse geachtet wird.
Aber ich mag es eben nicht, wenn einem so dreist ins Gesicht gelogen wird. Dann sollen sie ehrlich sein und sagen, dass sie es für richtig erachten, mehr Geld zu verlangen um Gesellschafter mehr Geld zuschieben zu können. Kann ich mit leben und selbst entscheiden ob ich das noch mitmache. ^^
 
Wo sind denn bei Amazon die ganzen PS5 Games geblieben?
Wenn ich da nach zB R&C oder DeS suche, finde ich nix mehr. Generell habe ich grad Schwierigkeiten all die 80€ Games dort zu finden.
Hier, Demon's Souls kannst Du im Mediamarkt bereits vorbestellen, für 80 Euro:
Hier, ein anderes PS5 Spiel, auch 80 Euro:
Call of Duty kostet 78 Euro:

Ich finde das schon sehr krass, aber das sind die Preise mit denen man beim Kauf von Spielen auf den neuen Konsolen leben muss.
 
Die Rechnung ist um es einfach zu sagen "zu einfach".
Also meine Rechnung scheint ja eher "zu schwer" zu sein.

Um einen Preis für ein Produkt festzulegen, bedarf es weit mehr als den Blick auf den Preis des Produktes von vor 15 Jahren und dann die Inflation aufzuschlagen
Also vom Ding her braucht es deutlich weniger: Es reicht, einfach nen Preis festzulegen (wie es jetzt getan wurde), um den Preis festzulegen(sic). Und wenn gekauft wird, dann ist der Preis angemessen. Auch wenn man es blöd findet, plötzlich genauso viel bezahlen zu müssen, wie man es vor 15 Jahren getan hat.
 
Hier, Demon's Souls kannst Du im Mediamarkt bereits vorbestellen, für 80 Euro:
Hier, ein anderes PS5 Spiel, auch 80 Euro:
Call of Duty kostet 78 Euro:

Ich finde das schon sehr krass, aber das sind die Preise mit denen man beim Kauf von Spielen auf den neuen Konsolen leben muss.

Eigentlich muss man mit den Preisen nicht leben. Wenn es niemand für den Preis kaufen würde, dann kannst du dir sicher sein, dass die Preise sehr schnell wieder fallen.
Leider müssten das nur mal alle machen, aber es gibt halt leider zu viele die es einfach blind für den Preis kaufen und nicht drüber nachdenken.

Edit:
Kleines Beispiel: Spiederman in Amazon US 50 Dollar, in Euro wären rund 43€

Die Frage warum kostet es dann bei uns 60 Euro, weil es einfach zu viele gibt die es zahlen. Wenn es aber niemand für den Preis kaufen bzw. vorbestellen würde, schon wäre es günstiger.

Leider habe ich keine anderen Titel im US-Store gefunden.
Man sollte sich halt nicht einfach alles gefallen lassen.
 
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