Ich weiß was du meinst, Schere Mittelschicht z.B. Doch die Gesellschaft jammert auch auf hohen Niveau.
Ich hatte in meiner Kindheit (beide Eltern berufstätig), einen TV und der Stand im Wohnzimmer und nicht wie heute einen im WZ, Kinderzimmer, Schlafzimmer.
Damals war aber ein TV auch teuer, im Vergleich zu heute, Stichwort Standortproduktion.
Wir sind alle 2 Jahre 1x im Jahr auf Urlaub gefahren. Heute muss jedes Jahr für das Volk dabei rausschauen und das ist auch das mindeste 1x.
Mhh, also wir waren damals mehrmals im Urlaub, vorwiegend Inland, einmal Ausland.
Heute haben sie alle TV, Elektronik, jeder ein Handy, wollen ne 4 Tage Woche, Worklife Balance am besten 90% Home Office, und und und.. Klar haben wir jetzt auch Inflation aber alleine Kredite...
Zurecht@worklifebalance-Homeoffice, weil im Vergleich zu früher die Arbeitsintensität pro Tag und Stunde zugenommen hat.
Man konnte Häuser heute Bauen mit Krediten von 0,45% Zinssatz sind jetzt bei 4,5% und alle beschweren sich, weil sie sich alle übernommen haben und nicht gut kalkulieren. Mein Vater hatte für seinen Hausbau damals 8,7% und das war damals günstig.
Damals waren aber auch die Baukosten günstig, heute zahlt man das Vierfache, weil Bauen nebst Inflation und Zinssteigerung genau so teurer geworden ist, daher ist das an der Stelle nicht vergleichbar und deutlich kostenintensiver als früher.
Wichtig zu betonen: meine Vergleiche oben bezieht sich auf die Mittelschicht und nicht auf arme Familien. Es gibt immer auch leider Leute die von der Hand in den Mund leben müssen aber wenn ich mir gewisse Formate im TV ansehe wie manche Familien nicht arbeiten gehen und trotzdem 3 Fernseher haben und Luxusgüter wird mir schlecht.
Und genau die nehmen zu und die Mittelschicht ab.
Aber auch nur weil vieles heute selbstverständlich gilt! Meine Eltern hatten ein Auto. Heute sollten alle eins haben und am besten was hoch PS iges und dann 200 auf der Autobahn. Ich bin der Meinung das es in den 70,80 herausfordernder war als heute.
Das geht jetzt hier aber weit weg vom Thema nur so viel, ich würde tatsächlich gerne elektro fahren, es muss ien bezahlbarer 7-Sitzer mit guter Reichweiter sein und viel Zuladung... Gibt es nicht, statt dessen pressen die Hersteller den Markt, samt Subventionen, mit möglichst hochpreisigen Autos aus, siehe SUVs, die Wahl nach guten und günstigen Alternativen hat man nicht, im Gegensatz zu früher. Das ist für mich also kein Gesellschaftsproblem, wie dargestellt. Auch die Anzahl an Autos hat einen Peak, der resultiert doch aber noch aus deiner benannten Zeit/ Entwicklung. Junge Menschen heute haben den Bedarf schon lange nicht mehr.
Essen gehen genauso anstatt die Leute kochen, geht man essen. Beschwerd sich dann aber das das Schnitzel oder der Döner so teuer war.
Entschuldige, nebst Döner und Schnitzel sind die Lebensmittelpreise aktuell in Deutschland horend hoch und kaum zurückgegangen, obwohl die verursachenden Faktoren nicht mehr bestehen. Da stecken sich die Hersteller sehr wohl den extra Taler in die Tasche.^^ Davon ab ist das eine plemische Simplifizierung, denn überwiegend ernähren sich wohl die Menschen nicht ausschließlich von Fastfood, wie auch, bei den Preisen.^^
Naja das Haushaltsbudget kann man doch auch führen und ermitteln wie oft und wann ich was machen kann. Früher war essen gehen ein Highlight und heute selbstverständlich und wenn man dies nicht mehr häufig machen kann heißt es gleich Inflation macht alles kaputt. Nee man muss es nur mit maß und Ziel machen.
Das mache ich und ich kann ganz objektiv festhalten, das alles enorm teuer ist, Lebensmittel, Lebensunterhalt, Miete/Hauskredite, Energie,, Bildung, einfach alles und deutlich über der Lohnentwicklung so das es real zu einem Einkommensverlust führt.
MfG