AW: wofür 8GB Ram?
Natürlich ändert sich nichts. Mein Videoschnittprogramm (32bittig) greift sich zwar eine Menge Speicher, wenn es sie bekommen kann, deshalb wird es aber nicht schneller. Videobearbeitung muss aber nicht nur so simple Dinge wie einfacher Schnitt oder Überspielen bedeuten.
Man sollte nicht so provinziell denken.
Mehr als 4 GB bringen einfach mehr Komfort, sogar, wenn man noch hauptsächlich mit 32Bit-Anwendungen arbeitet, was bei den meisten (und auch bei mir) wohl noch der Fall ist.
Die echten 64Bit-Applikationen, die ich nutze, sind eher kleine Tools, die erstaunlich genügsam sind.
Aber man hat eben die Möglichkeit einige fette Anwendungen parallel laufen zu lassen, ohne sie schließen zu müssen, weil es sonst eng im Speicher wird. Man klickt sie höchstens mal in den Hintergrund, da fressen sie kein Brot, sprich: Prozessor-Resourcen, zumindest die Programme die auf Useraktivität angewiesen sind.
Dazu kommen noch Sachen, die bei mir immer aktiv sind, wie z.B. der Internet-Browser. Der läuft allerdings in einer virtuellen Maschine mit XP, die auch für andere Sachen als Sandbox dient. Die will aber auch ein wenig Speicher für sich, bekommt aber nur 640 MB, das reicht eigentlich. Die sind aber schon mal futsch. Dann belegt Vista64 nach dem Start gerne 1,1 bis 1,2 GB direkt. Das pendelt sich nach ein wenig rumwurschteln mit Anwendungen schon mal auf 1,4 GB ein, auch wenn die benutzten Anwendungen wieder geschlossen wurden. So sind schon mal über 2 GB futsch, ohne das großartig was aktiv ist.
Ist auch nicht schlimm, der Speicher ist ja da und soll auch genutzt werden.
Ich möchte auf meine 8 Gb nicht mehr verzichten, damit kann man einfach besser arbeiten und richtig "multitasken". Und es ist noch nicht einmal ein unerschwinglicher Luxus bei den aktuellen Speicherpreisen.