DDR4 RAM OC - Ryzen 5900X

DerPate1235

PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,

aus reiner Neugier habe ich angefangen, ein bisschen an meinem RAM herumzuschrauben. Bisher lief bei mir alles ganz klassisch über XMP-einstellen und fertig.

Jetzt dachte ich mir: Warum nicht mal schauen, ob man noch etwas mehr aus dem RAM rausholen kann? Was meint ihr dazu?
Aktuell läuft alles stabil, Spiele, verschiedene Benchmarks und auch MemTest86 - keine Abstürze oder Fehler.

Ich habe noch versucht, hier und da ein paar Kleinigkeiten zu ändern, aber das hat nicht mehr so gut funktioniert. Das endete öfter in Abstürzen oder sogar darin, dass der PC gar nicht mehr gebootet hat.

Habt ihr noch Ideen, was man eventuell optimieren könnte, um noch ein bisschen mehr rauszuholen?

Danke,
Pate

Ein paar Bilder vom aktuellen Stand habe ich angehängt.
Screenshot 2026-03-03 120530.png

Screenshot 2026-03-03 120240.png

1.jpeg
2.jpeg
 
Ich würde da nicht zu viel herum pfuschen, selbst wenn das System startet oder es bei Memtest86 durchläuft, kann es dennoch Querschläger geben sie man so nicht erwartet.
Zum Beispiel das der Ton aussetzt, oder die Frametimes Stellenweise verrückt spielen, also Probleme man instinktiv nicht auf den RAM schiebt.
Was bringt dir das am ende, kaum bis gar nichts bezüglich FPS, aber potenziell viele Probleme die sich einschleichen können.
Ich würde eher mit TM5 oder das von Karhu auf Stabilität testen.
 
Das sieht doch wirklich gut aus. Wenn dein RAM mit den Einstellungen stabil läuft kannst du dich freuen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass da noch viel mehr geht.
 
Ich würde da nicht zu viel herum pfuschen, selbst wenn das System startet oder es bei Memtest86 durchläuft, kann es dennoch Querschläger geben sie man so nicht erwartet.
Zum Beispiel das der Ton aussetzt, oder die Frametimes Stellenweise verrückt spielen, also Probleme man instinktiv nicht auf den RAM schiebt.
Was bringt dir das am ende, kaum bis gar nichts bezüglich FPS, aber potenziell viele Probleme die sich einschleichen können.
Ich würde eher mit TM5 oder das von Karhu auf Stabilität testen.
Vielen Dank für dein Feedback! Von Karhu und TM5 hatte ich bisher noch nichts gehört.

Karhu kommt für mich aktuell nicht infrage, ich möchte nicht extra für einen RAM-Test bezahlen, das schließe ich vorerst aus.
TM5 habe ich 1 1/2 Stunden laufen lassen, ohne dass Fehler aufgetreten sind.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass OCCT auch mehrere Stunden ohne Fehler lief. Windows zeigt ebenfalls keine Auffälligkeiten, und auch bei Spielen gab es keine Frame-Spikes oder ähnliches.

Mir geht es ehrlich gesagt nicht primär um einen großen Leistungszuwachs, ich mache das eher aus Spaß und Interesse. Deshalb habe ich auch gefragt, ob es noch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt. Leider hat bisher jede weitere Änderung nichts gebracht bzw. funktioniert.

Das sieht doch wirklich gut aus. Wenn dein RAM mit den Einstellungen stabil läuft kannst du dich freuen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass da noch viel mehr geht.
Danke auch für dein Feedback, das deckt sich auch mit meiner Einschätzung. Vielleicht hätte jemand ja noch einen Tipp oder eine andere Meinung gehabt. Ich glaube aber, dass ich mit den Riegeln so langsam am Limit angekommen bin.
 
Da wird @Jaffech sicherlich anderer Meinung sein.
Bereite schon mal einen ZenTiming-Screenshot vor, den wird er brauchen.
Danke für dein Feedback, dann stelle ich das schon mal vorab bereit.

Eine kleine Anmerkung noch vorweg: Ich möchte das Ganze nicht ins Extreme treiben. Der Arbeitsspeicher soll am Ende natürlich noch zuverlässig funktionieren und nicht nach ein paar Wochen den Geist aufgeben, das wäre mir sehr wichtig.

1.png
 
Da wird @Jaffech sicherlich anderer Meinung sein.
Bereite schon mal einen ZenTiming-Screenshot vor, den wird er brauchen.
Im großen ganzen siehts ganz gut aus.
Soweit mir bekannt hat die Person dessen DRAMcalculator das ist, sowieso die Timings von der Ryzen RAM OC Community "geklaut" und andere kritische Aktionen gebracht. Aber das isn anderes Thema ^^

Danke für dein Feedback, dann stelle ich das schon mal vorab bereit.

Eine kleine Anmerkung noch vorweg: Ich möchte das Ganze nicht ins Extreme treiben. Der Arbeitsspeicher soll am Ende natürlich noch zuverlässig funktionieren und nicht nach ein paar Wochen den Geist aufgeben, das wäre mir sehr wichtig.
Grundsätzliche Frage: Wie hast du überhaupt den RAM getestet?

Bevor wird da irgendwas dran machen, sollte erstmal das aktuelle stabil sein.
Falls es nur Memtest86 war: Schlecht.
Das testet den RAM selbst auf Fehler, ist insbesondere zum erkennen von defektem RAM geeignet. Das OC muss aber vor allem im Livebetrieb stabil sein, darum nimmt man Programme im Livebetrieb. Bringt ja nichts wenns ohne OS stabil ist, mit OS aber Fehler wirft.

Ansonsten gibts noch bei tWTRL, tRFC, tRDRDSD/DD, tWRWRSD/DD Verbesserungspotential.
Und natürlich GearDownMode off. Das würde in deinem Fall am meisten bringen. Das sollte man aber entsprechend ausgiebig testen.
Karhu kommt für mich aktuell nicht infrage, ich möchte nicht extra für einen RAM-Test bezahlen, das schließe ich vorerst aus.
Für DDR4 ist das gut geeignet. Da die 2.0 Version schon ewig auf sich warten lässt... schwierig.

TM5 habe ich 1 1/2 Stunden laufen lassen, ohne dass Fehler aufgetreten sind.
Stock TM5 kann auch nichts erkennen. Der default Test ist anspruchsloser als ein OS zu booten schlicht gesagt.
Nimm die Anta Absolute/Extreme Config. Kannst auch DDR5 Ryzen3D benutzen. Habe ich noch nie bei DDR4 gemacht, aber bei AM5 ist das der beliebteste Test, weil am aggressivsten

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass OCCT auch mehrere Stunden ohne Fehler lief.
OCCT hat gefühlt 3000 Möglichkeiten für Testszenarien, kommt dann immer drauf an was genau du eingestellt hast ^^
Ein TM5 mit entsprechender Config ist aber in der Regel erfolgreicher beim testen

Windows zeigt ebenfalls keine Auffälligkeiten, und auch bei Spielen gab es keine Frame-Spikes oder ähnliches.
Den Tag nicht vor dem Abend loben. Schleichende Datenkorruption kann gerade bei RAM OC auch passieren.
Gerade RAM sollte/muss man intensiv testen.

Leider hat bisher jede weitere Änderung nichts gebracht bzw. funktioniert.
Wie definierst du "nichts gebracht"?
Weil dieser AIDA Schmutz das sagt? Oder weil du das ordentlich in Spielen mit CFX nach PCGH Maßstäben nachgeprüft hast? ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Im großen ganzen siehts ganz gut aus.
Soweit mir bekannt hat die Person dessen DRAMcalculator das ist, sowieso die Timings von der Ryzen RAM OC Community "geklaut" und andere kritische Aktionen gebracht. Aber das isn anderes Thema ^^


Grundsätzliche Frage: Wie hast du überhaupt den RAM getestet?

Bevor wird da irgendwas dran machen, sollte erstmal das aktuelle stabil sein.
Falls es nur Memtest86 war: Schlecht.
Das testet den RAM selbst auf Fehler, ist insbesondere zum erkennen von defektem RAM geeignet. Das OC muss aber vor allem im Livebetrieb stabil sein, darum nimmt man Programme im Livebetrieb. Bringt ja nichts wenns ohne OS stabil ist, mit OS aber Fehler wirft.

Ansonsten gibts noch bei tWTRL, tRFC, tRDRDSD/DD, tWRWRSD/DD Verbesserungspotential.
Und natürlich GearDownMode off. Das würde in deinem Fall am meisten bringen. Das sollte man aber entsprechend ausgiebig testen.

Für DDR4 ist das gut geeignet. Da die 2.0 Version schon ewig auf sich warten lässt... schwierig.


Stock TM5 kann auch nichts erkennen. Der default Test ist anspruchsloser als ein OS zu booten schlicht gesagt.
Nimm die Anta Absolute/Extreme Config. Kannst auch DDR5 Ryzen3D benutzen. Habe ich noch nie bei DDR4 gemacht, aber bei AM5 ist das der beliebteste Test, weil am aggressivsten


OCCT hat gefühlt 3000 Möglichkeiten für Testszenarien, kommt dann immer drauf an was genau du eingestellt hast ^^
Ein TM5 mit entsprechender Config ist aber in der Regel erfolgreicher beim testen


Den Tag nicht vor dem Abend loben. Schleichende Datenkorruption kann gerade bei RAM OC auch passieren.
Gerade RAM sollte/muss man intensiv testen.


Wie definierst du "nichts gebracht"?
Weil dieser AIDA Schmutz das sagt? Oder weil du das ordentlich in Spielen mit CFX nach PCGH Maßstäben nachgeprüft hast? ^^
Hallo Jaffaech, vielen Dank auch für dein Feedback.

Das ist auf jeden Fall eine Menge Input, den ich jetzt Stück für Stück durchgehen werde.

Zu dem Punkt, wie ich getestet habe:
  • OCCT mehrere Stunden in verschiedenen Einstellungen, jeweils eine Stunde pro Test
  • Mehrere Spiele: Mafia The Old Country, Indiana Jones und der große Kreis, Cities Skylines II, Rise of the Tomb Raider, Anno 1800 und Cyberpunk 2077
  • Memtest86 mit zwei Durchläufen
  • TM5 2x durchgelaufen für 1 1/2 Stunden
  • DRAM Calculator Benchmark
  • AIDA Benchmark
  • Dazu ganz normaler Desktopbetrieb: Programme gestartet, im Browser gesurft, Videos geschaut etc. Vollbild/Fenstermodus, HDR, SDR, Gsync on/off.
  • Prime95 Stresstest ebenfalls mehrere Stunden
Bei den folgenden Werten muss ich nochmal genauer schauen:
tWTRL, tRFC, tRDRDSD/DD und tWRWRSD/DD.
Die habe ich bisher nicht noch weiter verschärft, weil ich da ehrlich gesagt nicht zu tief gehen wollte, damit kenne ich mich einfach nicht gut genug aus. Ich habe überwiegend Werte aus dem DRAM Calculator übernommen und danach hier und da noch etwas reduziert.

Zum Thema GDM: Das kann ich leider aktuell nicht deaktivieren, weil das System dann nicht mehr postet. Würde hier eventuell eine leichte Spannungserhöhung helfen? Ich wollte damit allerdings nicht zu hoch gehen, auch wegen Temperatur und allgemeiner Sicherheit.

Was Karhu angeht: Mag sein, dass das Tool sehr gut ist, aber aktuell bin ich an dem Punkt, an dem ich ungern Geld nur für einen RAM-Test ausgeben möchte. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar.

Mit „hat nichts gebracht“ meinte ich zum Beispiel, dass ich versucht habe, die CAS-Latency auf 14 bzw. 15 zu setzen, danach gab es allerdings keinen POST mehr. Ähnlich war es auch beim Versuch, GDM zu deaktivieren. Da komme ich aktuell ehrlich gesagt nicht weiter. Wenn du noch Tipps hast, wie man das eventuell doch stabil hinbekommt, nehme ich die natürlich gerne an.
 
Hallo Jaffaech, vielen Dank auch für dein Feedback.

Das ist auf jeden Fall eine Menge Input, den ich jetzt Stück für Stück durchgehen werde.

Zu dem Punkt, wie ich getestet habe:
  • OCCT mehrere Stunden in verschiedenen Einstellungen, jeweils eine Stunde pro Test
  • Mehrere Spiele: Mafia The Old Country, Indiana Jones und der große Kreis, Cities Skylines II, Rise of the Tomb Raider, Anno 1800 und Cyberpunk 2077
  • Memtest86 mit zwei Durchläufen
  • TM5 2x durchgelaufen für 1 1/2 Stunden
  • DRAM Calculator Benchmark
  • AIDA Benchmark
  • Dazu ganz normaler Desktopbetrieb: Programme gestartet, im Browser gesurft, Videos geschaut etc. Vollbild/Fenstermodus, HDR, SDR, Gsync on/off.
  • Prime95 Stresstest ebenfalls mehrere Stunden
Klingt schon mal gut.
Lass wie gesagt nochmal die richtigen TM5 Configs laufen, einfach zur Sicherheit.

Bei den folgenden Werten muss ich nochmal genauer schauen:

tWTRL, tRFC, tRDRDSD/DD und tWRWRSD/DD.
Die habe ich bisher nicht noch weiter verschärft, weil ich da ehrlich gesagt nicht zu tief gehen wollte, damit kenne ich mich einfach nicht gut genug aus.
Können wir uns gerne drum kümmern ;)
Aber erstmal GDM off probieren oder? ^^

Zum Thema GDM: Das kann ich leider aktuell nicht deaktivieren, weil das System dann nicht mehr postet. Würde hier eventuell eine leichte Spannungserhöhung helfen? Ich wollte damit allerdings nicht zu hoch gehen, auch wegen Temperatur und allgemeiner Sicherheit.
Wie hoch ist deine RAM Spannung aktuell? Zeigt ZT leider nicht an^^
GDM off ist bei AM4 etwas schwierig. Oft scheitert es an den Widerständen (RTTs/CADs).

Wenn du da ein bisschen rumprobieren willst, gebe ich dir gerne mal ein paar "evergreen" Kombinationen, eventuell klappt eine davon. GDM off ist immer so eine Sache... Das hängt an sehr vielen Komponenten, selbst am PCB vom RAM. Das trainiert mit Auto Settings oft nicht richtig, vor allem bei 3800MT/s und höher


Mit „hat nichts gebracht“ meinte ich zum Beispiel, dass ich versucht habe, die CAS-Latency auf 14 bzw. 15 zu setzen, danach gab es allerdings keinen POST mehr.
tCL 14 braucht Spannung aufm RAM. Mit genug VDIMM läuft das. Obs sinnvoll ist? Musst du selbst wissen ^^
tCL 15 geht ausschließlich mit GDM off. Mit GDM off kann man ungerade tCL werte wählen und gerade tCL Werte, mit GDM on gehen nur geradzahlige Werte.


Hinweis: Ich muss am WE arbeiten, wundere dich also nicht dass du mit einer Antwort ggf. bis Sonntag Abend warten musst. Je nachdem wie ich Zeit finde :)
Ähnlich war es auch beim Versuch, GDM zu deaktivieren. Da komme ich aktuell ehrlich gesagt nicht weiter.
Jup, siehe oben. Widerstände scheitern oft auf auto
 
Anmerkung: Dies ist nur für AM4 gültig.

@DerPate1235

Die DRAM Voltage kannst du entspannt auf 1,375 V stellen. Wenn du Samsung B-Die hast (wovon ich ausgehe) , sollte der ohne Probleme sogar 1,4 V können. Ich bin aber nie über 1,375 V gegangen.
Die SoC-Voltage kannst du auch ohne Probleme fest auf 1,1 V setzen.
Bei deinen Einstellungen solltest du das auch tun.

Allerdings sehe ich bei Zen 3 keinen wirklichen Nutzen von RAM-OC. Natürlich gibt es Szenarien, bei denen du ein paar Prozentpunkte herausholen kannst. In den meisten Spielen ist das aber nicht wirklich spürbar. Um alles richtig auszureizen, musst du in die tiefen Bereiche von CBS und Overclocking vordringen. Ok, wenn dich Benchmarkrekorde interessieren, kann man die Zeit investieren. Ich persönlich fand es auch Interessant zu sehen, wie weit es geht. Mehrwert konnte ich aber daraus nicht ziehen.

Der Gear Down Mode ist für die Anpassung der CR (Command Rate) zuständig. Die Command Rate passt den UCLK (Speichercontroller) an den MCLK (Taktgeber des RAM) an. Zwischen 1600 und 1866 MHz wechselt die CR immer wieder zwischen 1T und 2T hin und her, je nach Anwendung und Bedarf. (2T bedeutet, dass nur jeder zweite Takt Befehle ausführt.) Das erhöht zwar die Latenz minimal, macht das System aber stabiler. Ab 1900 MHz ist die CR fast ausschließlich auf 2T.
Das erkennst du, wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert. Der Datendurchsatz wird etwas weniger, aber auch die Latenz. Ich hatte bei 1866 MHz eine Latenz von 56,1 ns. In der Regel können die Ryzen maximal eine FCLK von 2000 MHz. Das gilt wohl auch für Zen 4. Allerdings arbeitet da die Command Rate anders.

Im übrigen gilt die Empfehlung:
CR 1T für Spiele oder Anwendungen, die eine geringe Latenz benötigen.
CR 2T für Videobearbeitung, 3D-Rendering oder andere Anwendungen bei denen hoher Datendurchsatz wichtig ist.

Unterm Strich gilt daher, den Gear Down Mode zu aktivieren, eine gesunde Einstellung des RAMs zwischen 3600 MT/s und 3800 MT/s bei angepassten Spannungswerten für DRAM und SoC und niedrigen Latenzwerten, die nicht ungerade sein sollten (auf jeden Fall bei Zen, Zen+ und Zen2).



Hier mal zwei Videos, die RAM-OC auf ZEN 3 für Spiele erklären.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Klingt schon mal gut.
Lass wie gesagt nochmal die richtigen TM5 Configs laufen, einfach zur Sicherheit.


Können wir uns gerne drum kümmern ;)
Aber erstmal GDM off probieren oder? ^^


Wie hoch ist deine RAM Spannung aktuell? Zeigt ZT leider nicht an^^
GDM off ist bei AM4 etwas schwierig. Oft scheitert es an den Widerständen (RTTs/CADs).

Wenn du da ein bisschen rumprobieren willst, gebe ich dir gerne mal ein paar "evergreen" Kombinationen, eventuell klappt eine davon. GDM off ist immer so eine Sache... Das hängt an sehr vielen Komponenten, selbst am PCB vom RAM. Das trainiert mit Auto Settings oft nicht richtig, vor allem bei 3800MT/s und höher



tCL 14 braucht Spannung aufm RAM. Mit genug VDIMM läuft das. Obs sinnvoll ist? Musst du selbst wissen ^^
tCL 15 geht ausschließlich mit GDM off. Mit GDM off kann man ungerade tCL werte wählen und gerade tCL Werte, mit GDM on gehen nur geradzahlige Werte.


Hinweis: Ich muss am WE arbeiten, wundere dich also nicht dass du mit einer Antwort ggf. bis Sonntag Abend warten musst. Je nachdem wie ich Zeit finde :)

Jup, siehe oben. Widerstände scheitern oft auf auto
Guten Morgen,

was wären denn die „richtigen“ TM5-Configs? Ich habe TM5 bisher einfach gestartet, ohne etwas an den Einstellungen zu verändern.

Die RAM-Spannung liegt aktuell bei 1,385V.

Bei den Widerständen habe ich, sofern welche angegeben waren, die Werte aus dem Calculator übernommen. Da muss ich ehrlich sagen, dass ich mich nicht auskenne und einfach Copy & Paste gemacht habe. Auf Auto dürfte mittlerweile kaum noch etwas stehen, eventuell noch ein paar Werte weiter unten in den Timing-Einstellungen.

Den Hinweis mit tCL 14/15 und GDM fand ich auf jeden Fall interessant, das war mir so nicht bekannt. So oft habe ich mich bisher ehrlich gesagt auch noch nicht mit RAM-OC beschäftigt. Wenn ich das richtig verstehe, würde das bedeuten: Wenn GDM Off nicht funktioniert, bleiben im Grunde nur tCL14 oder 16 übrig, wobei 14 wahrscheinlich ohnehin nicht laufen wird.

Ist aber kein Problem, das Ganze hat Zeit. Ich jage hier keinem Rekord hinterher. Mir geht es einfach darum, noch ein bisschen zu optimieren und dabei trotzdem ein stabiles System zu behalten.
Anmerkung: Dies ist nur für AM4 gültig.

@DerPate1235

Die DRAM Voltage kannst du entspannt auf 1,375 V stellen. Wenn du Samsung B-Die hast (wovon ich ausgehe) , sollte der ohne Probleme sogar 1,4 V können. Ich bin aber nie über 1,375 V gegangen.
Die SoC-Voltage kannst du auch ohne Probleme fest auf 1,1 V setzen.
Bei deinen Einstellungen solltest du das auch tun.

Allerdings sehe ich bei Zen 3 keinen wirklichen Nutzen von RAM-OC. Natürlich gibt es Szenarien, bei denen du ein paar Prozentpunkte herausholen kannst. In den meisten Spielen ist das aber nicht wirklich spürbar. Um alles richtig auszureizen, musst du in die tiefen Bereiche von CBS und Overclocking vordringen. Ok, wenn dich Benchmarkrekorde interessieren, kann man die Zeit investieren. Ich persönlich fand es auch Interessant zu sehen, wie weit es geht. Mehrwert konnte ich aber daraus nicht ziehen.

Der Gear Down Mode ist für die Anpassung der CR (Command Rate) zuständig. Die Command Rate passt den UCLK (Speichercontroller) an den MCLK (Taktgeber des RAM) an. Zwischen 1600 und 1866 MHz wechselt die CR immer wieder zwischen 1T und 2T hin und her, je nach Anwendung und Bedarf. (2T bedeutet, dass nur jeder zweite Takt Befehle ausführt.) Das erhöht zwar die Latenz minimal, macht das System aber stabiler. Ab 1900 MHz ist die CR fast ausschließlich auf 2T.
Das erkennst du, wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert. Der Datendurchsatz wird etwas weniger, aber auch die Latenz. Ich hatte bei 1866 MHz eine Latenz von 56,1 ns. In der Regel können die Ryzen maximal eine FCLK von 2000 MHz. Das gilt wohl auch für Zen 4. Allerdings arbeitet da die Command Rate anders.

Im übrigen gilt die Empfehlung:
CR 1T für Spiele oder Anwendungen, die eine geringe Latenz benötigen.
CR 2T für Videobearbeitung, 3D-Rendering oder andere Anwendungen bei denen hoher Datendurchsatz wichtig ist.

Unterm Strich gilt daher, den Gear Down Mode zu aktivieren, eine gesunde Einstellung des RAMs zwischen 3600 MT/s und 3800 MT/s bei angepassten Spannungswerten für DRAM und SoC und niedrigen Latenzwerten, die nicht ungerade sein sollten (auf jeden Fall bei Zen, Zen+ und Zen2).



Hier mal zwei Videos, die RAM-OC auf ZEN 3 für Spiele erklären.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Hallo und vielen Dank für dein Feedback,

ich weiß leider nicht mehr ganz genau, wie das damals war. Ich meine aber, dass ich beim Kauf den RAM mit Typhoon Burner (hieß das so?) ausgelesen hatte und dort angezeigt wurde, dass Samsung B-Die Chips verbaut sind. Die Spannung habe ich testweise auch schon einmal auf 1,40V gesetzt, aber irgendwie war mir das innerlich dann doch etwas zu viel, ich möchte, wie schon erwähnt, keine Schäden riskieren.

Die aktuellen Spannungen sind wie folgt eingestellt:
  • SoC: 1,10V
  • CCD und IOD: 1,050V
  • VDDP: 0,950V
Mit diesen Erhöhungen haben die Änderungen, die ich bisher ausprobiert habe, soweit funktioniert. Auf Auto lief das anfangs teils nicht.

Zu deinem Hinweis bezüglich CBS und Overclocking: Mir geht es generell nicht um Rekorde. Eher ist es mein innerer Monk, der die 3800 MHz statt 3600 stabil laufen lassen möchte, möglichst mit geringer Latenz sowie stabil im Spiel- und Systembetrieb. Ein bisschen vergleichbar mit UV bei Grafikkarten: etwas optimieren und vielleicht noch ein klein wenig mehr Leistung herausholen.

Mein Gedanke dahinter war hauptsächlich auch, eventuell die 1 % Low FPS etwas zu verbessern. Mir ist aufgefallen, dass diese teilweise etwas niedrig sind bzw. die Differenz zu den 99 % FPS relativ groß ist für mich persönlich.

Nach deiner Erklärung wäre in meinem Fall also CR1 wahrscheinlich die bessere Wahl. Große Renderprogramme nutze ich, höchstens früher mal etwas mit Autodesk Inventor, aber das ist schon länger her. Hauptsächlich wird der PC für Gaming und Streaming genutzt.

Wenn ich mir die zwei verlinkten Videos dazu anschaue, wirkt es für mich so, als wären 3800 MHz (mit 1T und GDM on/off) bei QHD und vielleicht auch später mal UHD, ein recht guter Sweetspot. Zumindest interpretiere ich die Ergebnisse in den Benchmarks so.

Zu den Latenzwerten: Warum sollten diese nicht ungerade sein? In meinen Benchmarks schwanken sie ohnehin leicht, z.Bsp. 61,2ns, 63,4ns usw. Mein bisheriger Stand war immer: je niedriger, desto besser. Ich kann ja nicht wirklich erzwingen, dass sie gerade sind? Unter 60ns zu kommen dürfte bei mir vermutlich ohnehin schwieriger werden, da ich vier Riegel verbaut habe.
 
Nach deiner Erklärung wäre in meinem Fall also CR1 wahrscheinlich die bessere Wahl.
Jein. Denn ab 3200 MT/s und aufwärts wird es ohne GDM instabil. Und mit GDM hast du nie echtes 1T.

Zu den Latenzwerten: Warum sollten diese nicht ungerade sein? In meinen Benchmarks schwanken sie ohnehin leicht, z.Bsp. 61,2ns, 63,4ns usw.
Die Latenzwerte sind die CL16 u.s.w.
Der Wert in ns ist dann die Latenz.
Die Vermeidung ungerader Latenzwerte bezieht sich wohl auch nur auf tCL und auf Zen bis Zen2. Bin da aber jetzt nicht ganz sicher. Ist ja auch schon wieder zwei Jahre her.

Mein Gedanke dahinter war hauptsächlich auch, eventuell die 1 % Low FPS etwas zu verbessern. Mir ist aufgefallen, dass diese teilweise etwas niedrig sind bzw. die Differenz zu den 99 % FPS relativ groß ist für mich persönlich.
Lohnt alles nicht. Der Controller im Zen3 und der RAM den du hast sind so gut, dass hier kaum noch was zu holen ist. XMP rein und auf 3733, max. 3800 MT/s (FCLK 1866 / max. 1900) manuell einstellen. Dazu CR 1T und GDM enable. Mehr braucht es nicht.

Mir geholfen hat der PCGH-Plus-Artikel. Solltest du dir auf jeden Fall gönnen.

Gibt es auch für ASRock, MSI und Gigabyte.
 
Die DRAM Voltage kannst du entspannt auf 1,375 V stellen. Wenn du Samsung B-Die hast (wovon ich ausgehe) , sollte der ohne Probleme sogar 1,4 V können. Ich bin aber nie über 1,375 V gegangen.
Der kann auch mehr. Meine S8B liefen mit 1.50v. S8B ist einer der wenigen DDR4 ICs die gut mit Spannung skalieren. M8E macht das zum Beispiel kaum.

Die SoC-Voltage kannst du auch ohne Probleme fest auf 1,1 V setzen.
Bei deinen Einstellungen solltest du das auch tun.
Wieso sollte er das tun?
Wieviel SoC Spannung man braucht ist individuell.
Das muss man gesondert testen, am besten anhand der P1 FPS.
Siehe auch meinen 5900X und 5800X3D weiter unten. Da liegt fast 0,1V dazwischen.

Allerdings sehe ich bei Zen 3 keinen wirklichen Nutzen von RAM-OC.
Das ist Quatsch.
Siehe meinen Leserartikel:

Um alles richtig auszureizen, musst du in die tiefen Bereiche von CBS und Overclocking vordringen.
Im Gegenteil. RAM OC bringt auf Zen3 deutlich mehr als CBS Tuning oder Core OC.

Ab 1900 MHz ist die CR fast ausschließlich auf 2T.
Auf Auto vielleicht.
Ich kenne keinen der manuelles RAM OC macht, der die CR auf 2T stehen hat bei GDM off.
Hier mal mein alter 5900X und mein alter 5800X3D:
B Die RAM Max OC ZT.png

3800 ZT S8B-2.png

(5900X ist Benchmark Setting, 5800X3D ist daily Setting)

Generell gilt für die Leistung in Spielen:
GDM off 1T > GDM on 1T > GDM off 2T > GDM on 2T


Das erkennst du, wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert.
Nein das stimmt nicht.
Du kannst den FCLK auf 1867 MHz stellen und UCLK/MCLK auf 1900 MHz.
Ist halt quatsch und kostet durch das desync massiv performance, aber das geht.

Der Datendurchsatz wird etwas weniger, aber auch die Latenz. Ich hatte bei 1866 MHz eine Latenz von 56,1 ns. In der Regel können die Ryzen maximal eine FCLK von 2000 MHz.
In der Regel kann Zen3 einen FCLK von 1900 MHz ohne WHEAs.
Der Großteil der Zen 3 CPU produziert über 1900 MHz WHEAs. Ich kenne aber auch exemplare die sogar 2066 MHz FCLK WHEA-frei schaffen.

Unterm Strich gilt daher, den Gear Down Mode zu aktivieren, eine gesunde Einstellung des RAMs zwischen 3600 MT/s und 3800 MT/s bei angepassten Spannungswerten für DRAM und SoC und niedrigen Latenzwerten, die nicht ungerade sein sollten (auf jeden Fall bei Zen, Zen+ und Zen2).
Gear Down Mode on ist halt "einfacher", weil er mehr Spielraum für Fehler bietet.
GDM off benötigt gerade bei den Widerständen Anpassungen, das läuft seltenst mit den GDM on Widerständen.

Jein. Denn ab 3200 MT/s und aufwärts wird es ohne GDM instabil.
Das ist quatsch, siehe oben.

Und mit GDM hast du nie echtes 1T.
Jop. Es hat sich so eingebürgert zu GDM on 1T einfach 1.5T zu sagen

Die Latenzwerte sind die CL16 u.s.w.
Der Wert in ns ist dann die Latenz.
Da bringst du was durcheinander.
tCL 16 ist keine Latenz, sondern Taktzyklen.
Bei 3000 MT/s aufm RAM ist ein Taktzyklus 0,66 ns. tCL 16 heißt also 10,66 ns für tCL. Das ist die Latenz für dieses Timing.
Da beim RAM natürlich für verschiedene Operationen verschiedene Timings benötigt werden, Rows gewechselt werden müssen, Banks oder Bankgroups gewechselt werden, teilweise auch ICs oder Ranks, müssen verschiedene Timings akkumuliert werden. Dann gibts auch noch Refreshes, etc.

Die Gesamtdauer dieser Akkumulation ist die "Latenz" die ein Programm (wie z.B. AIDA, pChase, etc) ausspuckt.
Und deshalb mag ich auch Tests wie AIDA nicht. Zum einen ist nicht klar was da eigentlich genau testet wird, also wirklich garnicht. Zum anderen ist das immer der selbe Test. Manche Timings (die für diesen Test nicht genutzt werden), wirken dann "nutzlos", während sie in Realen Anwendungen durchaus Performance bringen.

Die Vermeidung ungerader Latenzwerte bezieht sich wohl auch nur auf tCL und auf Zen bis Zen2. Bin da aber jetzt nicht ganz sicher. Ist ja auch schon wieder zwei Jahre her.
Ungerade tCL werte müssen nicht vermieden werden, das ist quatsch.
GDM on sorgt einfach nur dafür, dass du nur gerade tCL Werte nehmen kannst.
Nur mit GDM off gehen überhaupt ungerade tCL Werte.

Lohnt alles nicht. Der Controller im Zen3 und der RAM den du hast sind so gut, dass hier kaum noch was zu holen ist. XMP rein und auf 3733, max. 3800 MT/s (FCLK 1866 / max. 1900) manuell einstellen. Dazu CR 1T und GDM enable. Mehr braucht es nicht.
Das ist quatsch. Gerade die Sekundärtimings und Tertiärtimings sind die Key der die Performance bringt und die werden durch XMP nicht angepasst. Das ist bei AM4, AM5, Sockel 1700 und 1851 so.





was wären denn die „richtigen“ TM5-Configs? Ich habe TM5 bisher einfach gestartet, ohne etwas an den Einstellungen zu verändern.
Hatte ich dir geschrieben:
Anta Absolute/Extreme und DDR5 Ryzen 3D. Siehe Post#7 ^^

Die RAM-Spannung liegt aktuell bei 1,385V.
Kannst du so lassen.
Wichtig ist die Temperatur vom RAM im Auge zu behalten, gerade bei 4 DIMMs
Wenn du TM5 mit obigen Configs laufen lässt, track mit HWinfo mal die RAM Temperatur.
Das ist wichtig für Tuning-Schritte.

Wenn GDM Off nicht funktioniert, bleiben im Grunde nur tCL14 oder 16 übrig, wobei 14 wahrscheinlich ohnehin nicht laufen wird.
Korrekt. tCL 14 läuft mit mehr Spannung garantiert. Würde ich ehrlich gesagt aber bleiben lassen ohne adäquate Kühlung für den RAM und vor allem mit 4 DIMMs.

ich weiß leider nicht mehr ganz genau, wie das damals war. Ich meine aber, dass ich beim Kauf den RAM mit Typhoon Burner (hieß das so?) ausgelesen hatte und dort angezeigt wurde, dass Samsung B-Die Chips verbaut sind.
Taiphoon Burner ist nicht 100% verlässlich.
Auf deinem RAM klebt ein Sticker, dort steht ein Code drauf an dem man die verbauten Chips ablesen kann.
Ist in diesem Fall aber nicht nötig. Anhand der Timings sehen ich schon, dass es S8B sein muss.

Die Spannung habe ich testweise auch schon einmal auf 1,40V gesetzt, aber irgendwie war mir das innerlich dann doch etwas zu viel, ich möchte, wie schon erwähnt, keine Schäden riskieren.
Die Spannung per se ist nicht das Problem. Eher die Temperatur kann kritisch werden

Die aktuellen Spannungen sind wie folgt eingestellt:

  • SoC: 1,10V
  • CCD und IOD: 1,050V
  • VDDP: 0,950V
Solange es damit läuft, passt das. In der Regel stellt man IOD minimal höher als CCD
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso sollte er das tun?
Wieviel SoC Spannung man braucht ist individuell.
Das muss man gesondert testen, am besten anhand der P1 FPS
Ja und das für jede Anwendung/ Spiel separat. Die 1,1V sind ein sicherer Wert, den er bedenkenlos eintragen kann.

Das ist Quatsch.
Siehe meinen Leserartikel:
Bei 3800 MT/s gegen 3200 MT/s brauch ich keinen Test um zu wissen, dass dies mehr Performance bringt.
Bei 3800MT/s gegen 3600 MT/s ist der unterschied wesentlich geringer, insbesondere bei seinem Kit.

Im Gegenteil. RAM OC bringt auf Zen3 deutlich mehr als CBS Tuning oder Core OC.
Um alle Werte wie Widerstand etc. anzupassen, muss er ins CBS und OC.

Nein das stimmt nicht.
Du kannst den FCLK auf 1867 MHz stellen und UCLK/MCLK auf 1900 MHz.
Ist halt quatsch und kostet durch das desync massiv performance, aber das geht.
Wie du selbst sagst ist Quatsch. Wenn er den FCLK einstellt, warum sollte er überhaupt an UCLK/MCLK was verändern.

In der Regel kann Zen3 einen FCLK von 1900 MHz ohne WHEAs.
Der Großteil der Zen 3 CPU produziert über 1900 MHz WHEAs. Ich kenne aber auch exemplare die sogar 2066 MHz FCLK WHEA-frei schaffen.
Auch ich sagte in der Regel.

Gear Down Mode on ist halt "einfacher", weil er mehr Spielraum für Fehler bietet.
GDM off benötigt gerade bei den Widerständen Anpassungen, das läuft seltenst mit den GDM on Widerständen.
Habe im Grunde nichts anderes gesagt.

Da bringst du was durcheinander.
tCL 16 ist keine Latenz, sondern Taktzyklen.
Latenz ist die Zeitverzögerung. Bei tCL 16 also 16 Takte.
Ich wollte ihm nur aufzeigen, dass seine Angabe (61,2 ns) der Wert ist und nichts mit dem "Ungerade" bei GDM zu tun hat.

Ungerade tCL werte müssen nicht vermieden werden, das ist quatsch.
Bei den alten Ryzen schon. Ich sagte aber auch, dass ich bei Zen3 nicht sicher bin.

Das ist quatsch. Gerade die Sekundärtimings und Tertiärtimings sind die Key der die Performance bringt und die werden durch XMP nicht angepasst. Das ist bei AM4, AM5, Sockel 1700 und 1851 so.
Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass er die XMP-Werte, die ja unter DRAM-Timings angezeigt werden manuell übertragen soll. Mein Fehler.

Du bist sicher weiter drin in der Materie als ich. Ist bei mir auch schon zwei Jahre her.
Ansonsten ist das nicht alles "Quatsch" was ich geschrieben habe.
Ich habe nur ein paar Konservative Vorschläge gemacht, bei denen er ohne Probleme das ein oder andere Prozenztchen rausholen kann.
Und ich bezweifle weiterhin, dass er mit RAM-OC wie du es betreibst, spürbare Leistungssteigerung erreicht, als wenn er sein Kit (wohlgemerkt seins, nicht ein 3200 Aegis) auf XMP betreibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jein. Denn ab 3200 MT/s und aufwärts wird es ohne GDM instabil. Und mit GDM hast du nie echtes 1T.


Die Latenzwerte sind die CL16 u.s.w.
Der Wert in ns ist dann die Latenz.
Die Vermeidung ungerader Latenzwerte bezieht sich wohl auch nur auf tCL und auf Zen bis Zen2. Bin da aber jetzt nicht ganz sicher. Ist ja auch schon wieder zwei Jahre her.


Lohnt alles nicht. Der Controller im Zen3 und der RAM den du hast sind so gut, dass hier kaum noch was zu holen ist. XMP rein und auf 3733, max. 3800 MT/s (FCLK 1866 / max. 1900) manuell einstellen. Dazu CR 1T und GDM enable. Mehr braucht es nicht.

Mir geholfen hat der PCGH-Plus-Artikel. Solltest du dir auf jeden Fall gönnen.

Gibt es auch für ASRock, MSI und Gigabyte.
Hallo,

ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Meiner Meinung nach kommt es stark auf die jeweiligen Chips an.

Soweit ich weiß, ist das zwar grundsätzlich möglich, aber eben nicht immer und auch nicht unbedingt einfach umzusetzen. Bevorzugen würde ich persönlich allerdings eine Einstellung mit GDM off.

Bezüglich der Latenz habe ich das auch etwas anders verstanden, so wie Jaffech es beschrieben hatte. Das eine ist die Latenz selbst, das andere ein Zyklus.

XMP zu nutzen wäre natürlich auch eine Option, und das habe ich über die letzten Jahre immer so gemacht. Ich wollte einfach schauen, was darüber hinaus noch möglich ist, gerade bei den Sub-Timings. Soweit ich gelesen habe, können diese bei den 1 % Low FPS durchaus einen spürbaren Einfluss haben. Mir geht es dabei gar nicht unbedingt darum, bei den 99 % FPS noch große Leistungszuwächse herauszuholen.
Der einfache Weg über XMP ist bei mir ja lange aktiv.

Wenn alles auf Auto steht, werden gerade die Sub-Timings oft sehr hoch angesetzt, vermutlich, um maximale Stabilität für möglichst viele Hardwarekonfigurationen zu gewährleisten. So kann im Prinzip jeder die Riegel einstecken und direkt loslegen.

Danke auch für den Artikel, den werde ich mir bei Gelegenheit auf jeden Fall noch durchlesen. Im Moment komme ich leider noch nicht dazu.
Der kann auch mehr. Meine S8B liefen mit 1.50v. S8B ist einer der wenigen DDR4 ICs die gut mit Spannung skalieren. M8E macht das zum Beispiel kaum.


Wieso sollte er das tun?
Wieviel SoC Spannung man braucht ist individuell.
Das muss man gesondert testen, am besten anhand der P1 FPS.
Siehe auch meinen 5900X und 5800X3D weiter unten. Da liegt fast 0,1V dazwischen.


Das ist Quatsch.
Siehe meinen Leserartikel:


Im Gegenteil. RAM OC bringt auf Zen3 deutlich mehr als CBS Tuning oder Core OC.


Auf Auto vielleicht.
Ich kenne keinen der manuelles RAM OC macht, der die CR auf 2T stehen hat bei GDM off.
Hier mal mein alter 5900X und mein alter 5800X3D:
Anhang anzeigen 1519297
Anhang anzeigen 1519298
(5900X ist Benchmark Setting, 5800X3D ist daily Setting)

Generell gilt für die Leistung in Spielen:
GDM off 1T > GDM on 1T > GDM off 2T > GDM on 2T



Nein das stimmt nicht.
Du kannst den FCLK auf 1867 MHz stellen und UCLK/MCLK auf 1900 MHz.
Ist halt quatsch und kostet durch das desync massiv performance, aber das geht.


In der Regel kann Zen3 einen FCLK von 1900 MHz ohne WHEAs.
Der Großteil der Zen 3 CPU produziert über 1900 MHz WHEAs. Ich kenne aber auch exemplare die sogar 2066 MHz FCLK WHEA-frei schaffen.


Gear Down Mode on ist halt "einfacher", weil er mehr Spielraum für Fehler bietet.
GDM off benötigt gerade bei den Widerständen Anpassungen, das läuft seltenst mit den GDM on Widerständen.


Das ist quatsch, siehe oben.


Jop. Es hat sich so eingebürgert zu GDM on 1T einfach 1.5T zu sagen


Da bringst du was durcheinander.
tCL 16 ist keine Latenz, sondern Taktzyklen.
Bei 3000 MT/s aufm RAM ist ein Taktzyklus 0,66 ns. tCL 16 heißt also 10,66 ns für tCL. Das ist die Latenz für dieses Timing.
Da beim RAM natürlich für verschiedene Operationen verschiedene Timings benötigt werden, Rows gewechselt werden müssen, Banks oder Bankgroups gewechselt werden, teilweise auch ICs oder Ranks, müssen verschiedene Timings akkumuliert werden. Dann gibts auch noch Refreshes, etc.

Die Gesamtdauer dieser Akkumulation ist die "Latenz" die ein Programm (wie z.B. AIDA, pChase, etc) ausspuckt.
Und deshalb mag ich auch Tests wie AIDA nicht. Zum einen ist nicht klar was da eigentlich genau testet wird, also wirklich garnicht. Zum anderen ist das immer der selbe Test. Manche Timings (die für diesen Test nicht genutzt werden), wirken dann "nutzlos", während sie in Realen Anwendungen durchaus Performance bringen.


Ungerade tCL werte müssen nicht vermieden werden, das ist quatsch.
GDM on sorgt einfach nur dafür, dass du nur gerade tCL Werte nehmen kannst.
Nur mit GDM off gehen überhaupt ungerade tCL Werte.


Das ist quatsch. Gerade die Sekundärtimings und Tertiärtimings sind die Key der die Performance bringt und die werden durch XMP nicht angepasst. Das ist bei AM4, AM5, Sockel 1700 und 1851 so.






Hatte ich dir geschrieben:
Anta Absolute/Extreme und DDR5 Ryzen 3D. Siehe Post#7 ^^


Kannst du so lassen.
Wichtig ist die Temperatur vom RAM im Auge zu behalten, gerade bei 4 DIMMs
Wenn du TM5 mit obigen Configs laufen lässt, track mit HWinfo mal die RAM Temperatur.
Das ist wichtig für Tuning-Schritte.


Korrekt. tCL 14 läuft mit mehr Spannung garantiert. Würde ich ehrlich gesagt aber bleiben lassen ohne adäquate Kühlung für den RAM und vor allem mit 4 DIMMs.


Taiphoon Burner ist nicht 100% verlässlich.
Auf deinem RAM klebt ein Sticker, dort steht ein Code drauf an dem man die verbauten Chips ablesen kann.
Ist in diesem Fall aber nicht nötig. Anhand der Timings sehen ich schon, dass es S8B sein muss.


Die Spannung per se ist nicht das Problem. Eher die Temperatur kann kritisch werden


Solange es damit läuft, passt das. In der Regel stellt man IOD minimal höher als CCD
Hallo,

wow, das ist wirklich eine ordentliche Wand an Text, das muss ich erst einmal in Ruhe durchgehen und alles richtig verstehen.

Tut mir leid, ich hatte den Hinweis mit Anta Absolute bzw. Extreme übersehen. Da werde ich auf jeden Fall nochmal nachschauen. Weitere Informationen liefere ich nach.

Ein DDR5- bzw. X3D-Setup wird bei mir voraussichtlich erst einmal nicht kommen. Die aktuellen Preise haben mich ehrlich gesagt ziemlich abgeschreckt. Ich hatte eigentlich über ein Upgrade nachgedacht, aber zu den Preisen sperre ich mich persönlich aktuell noch dagegen.

Die Temperaturen der DIMMs lagen meistens so zwischen 45–55°C. Wenn ich z. B. über OCCT längere Tests laufen ließ, lagen sie im Schnitt bei etwa 59,8°C. Die maximale Temperatur lag bei ungefähr 63°C. Das dürften vermutlich die beiden DIMMs in der Mitte gewesen sein, da dort kaum Luftstrom hinkommt.

Wir könnten theoretisch auch tCL14 ausprobieren, allerdings weiß ich nicht, wie sinnvoll das am Ende wirklich wäre. Dazu kann ich leider keine valide Einschätzung geben. Wenn sich dadurch ein spürbarer Leistungssprung ergeben würde, wäre es natürlich eine Überlegung wert.

Interessant mit dem Tool, als ich den RAM damals gekauft habe, war das glaube ich ziemlich verbreitet bzw. erste Wahl. Zumindest wurde es damals überall empfohlen. Den Sticker auf den Riegeln habe ich vorsorglich fotografiert, bevor ich angefangen habe, damit ich später noch weiß, welches genaue Set es ist.

Hier einmal die Daten zu meinem RAM:
G.Skill Trident Z RGB
F4-3600C16Q-32GTZR
DDR4-3600 CL16-16-16-36 1,35 V
8GB × 4 – Intel XMP 2.0 Ready
04213X8810B
Herstellungsdatum (vermutlich): Juni 2021

Bezüglich IOD und CCD: Wie weit kann man dort denn ungefähr gehen, ohne dass es bedenklich wird?

Mein Mainboard zeigt bei bestimmten Spannungen auch unterschiedliche Farben an, was für mich bisher immer so eine Art Orientierung war:
  • Weiß = Standard
  • Gelb = noch im verträglichen Bereich
  • Lila = Bedenklich
Beim ASUS Crosshair VIII Formula habe ich das zumindest immer so interpretiert. Falls ich das falsch verstanden habe, korrigiert mich da gerne.

Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank für den enormen Input – meine Datenleitung oben glüht schon ordentlich beim Lesen. Wahrscheinlich bräuchte ich dafür eher ein Upgrade!

EDIT: hier nun nachgereicht die Temperaturen von HWInfo und TM5 in Extreme für 1 1/2 Stunden.
1.png
2.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und das für jede Anwendung/ Spiel separat.
Ja... oder man macht es halt einfach richtig ^^

Die 1,1V sind ein sicherer Wert, den er bedenkenlos eintragen kann.
Das stimmt, 1.10v ist bedenkenlos möglich :daumen:
Ob das reicht ist individuell.
Über 1,20v würde ich keinesfalls gehen. Besser max 1.15v

Bei 3800 MT/s gegen 3200 MT/s brauch ich keinen Test um zu wissen, dass dies mehr Performance bringt.
Ich kann dir 3200 MT/s auch so einstellen dass es schneller als 3800 MT/s ist... Oder zumindest nicht langsamer. Der Key sind die Timings ^^

Stumpf von 3200 auf 3800 zu erhöhen bringt ziemlich wenig. Hätte ich nur das gemacht, hätte ich mir den Leserartikel direkt sparen können.

Bei 3800MT/s gegen 3600 MT/s ist der unterschied wesentlich geringer, insbesondere bei seinem Kit.
Hier geht es ja nicht darum stumpf den Takt zu erhöhen, sondern die Timings anzupassen, wie auch bei meinem Leserartikel.
Und das ist insbesondere bei seinem Kit wichtig, da gerade S8B von manuellen Timings profitiert, weil S8B ziemlich niedrige Sekundär/Tertiärtimings kann.

Wie du selbst sagst ist Quatsch. Wenn er den FCLK einstellt, warum sollte er überhaupt an UCLK/MCLK was verändern.
Darum gehts nicht.
Deine Aussage war "wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert."
Und das ist schlicht falsch.

Dass man das nicht tun sollte, ist klar ^^

Auch ich sagte in der Regel.
Das ist aber falsch.
In der Regel schafft Zen3 keine 2000 MHz FCLK WHEA-frei, das ist verdammt selten.
Wir sprechen hier potentiell von weniger als 5% der Samples die das packen.
APUs ausgenommen, die kommen auch deutlich höher.

Weil du Eingangs auch Zen4 erwähnt hast, noch eine kurze Information dazu:
Zen 4 und Zen 5 benutzen den selben SoC, also den selben IMC und IF.
Dort läuft der FCLK stock mit 2000 MHz (selten mal was anderes), 2133 MHz sind in der Regel kein Problem, gibt aber auch viele die 2167 MHz oder 2200 MHz schaffen. 2233 ist dagegen super selten, ich kenne nur zwei Samples die das schaffen. Einer ausm OCN und einer aus unserer Community.

Habe im Grunde nichts anderes gesagt.
Jup, das war nur nochmal zusätzlich etwas ausgeführt, der TE liest ja auch mit :)

Latenz ist die Zeitverzögerung. Bei tCL 16 also 16 Takte
Eine Zeitverzögerung beinhaltet immer eine Zeit, daher der Name ^^
tCL 16 sind wie du sagst 16 Takte bzw. genauer "Taktzyklen", das ist aber keine Zeit, sondern erstmal eine abstrakte Einheit.
Du benötigst zusätzlich den RAM Takt, damit daraus eine Zeit wird.

Beispiel:
tCL 16 bei 3200 MT/s sind exakt 10 ns
tCL 16 bei 3800 MT/s sind 8,42 ns.

Beides mal tCL 16, aber erst mit dem Takt des RAMs wird daraus eine konkrete Zeit.

Bei den alten Ryzen schon. Ich sagte aber auch, dass ich bei Zen3 nicht sicher bin.
Gilt für Zen 2 allerdings auch.
Habe jetzt leider keinen ZenTimings Screenshot von meinem Ryzen 5 3600 mehr, aber da musst du mir einfach glauben, dass der bei 3800 MT/s mit GDM off ebenfalls tCL 15 hatte. Allerdings noch M8E und nicht S8B.
Und der hatte es zusammen mit meiner damaligen 6700XT zu einem 3D Mark TimeSpy Weltrekord geschafft.
So falsch kann das also nicht sein ^^

Mit Zen und Zen+ kenne ich mich allerdings 0 aus. Dort kann es so sein wie du sagst. Das weiß ich nicht.

Du bist sicher weiter drin in der Materie als ich. Ist bei mir auch schon zwei Jahre her.
Tatsächlich habe ich meine Bachelorarbeit über RAM OC auf AM4 und AM5 geschrieben:ugly:

Ansonsten ist das nicht alles "Quatsch" was ich geschrieben habe.
Nein, natürlich nicht. Manchmal meinst du das richtige, drückst dich aber falsch aus (z.B. bei dem Latenzthema).
Der TE liest das dann halt und merkt es sich ggf. unsauber. Ich bin bei solchen Sachen immer sehr penibel. Exakte Ausdrucksweise ist mir sehr wichtig. Ist so 'ne Macke von mir ^^

Wird ja sogar hier erwähnt:

"Präzision" :lol:
Dafür bin ich bekannt :lol:

Ist also wirklich nicht böse gemeint, so ticke ich einfach :daumen:

Und ich bezweifle weiterhin, dass er mit RAM-OC wie du es betreibst, spürbare Leistungssteigerung erreicht, als wenn er sein Kit (wohlgemerkt seins, nicht ein 3200 Aegis) auf XMP betreibt.
Das ist eben falsch.
Gerade sein Kit mit S8B profitiert von manuellen Timings mehr als jeder andere DDR4 Chip auf dem Markt.
Liegt ganz einfach daran, dass bei XMP immer nur die MainTimings angepasst werden. Die restlichen Timings sind auf JEDEC default.
Und da S8B besonders niedrige Sekundär und Tertiärtimings kann (insbesondere tRFC), profitiert man bei S8B besonders von manuellem Tuning. Exakt deshalb sind diese Chips so begehert unter OClern. Nicht wegen dem XMP Profil, sondern wegen der OC fähigkeit.




wow, das ist wirklich eine ordentliche Wand an Text, das muss ich erst einmal in Ruhe durchgehen und alles richtig verstehen.
Sorry :fresse:

Tut mir leid, ich hatte den Hinweis mit Anta Absolute bzw. Extreme übersehen. Da werde ich auf jeden Fall nochmal nachschauen. Weitere Informationen liefere ich nach.
Nicht schlimm, wie du selbst sagt, das war sehr viel auf einmal ^^

Ein DDR5- bzw. X3D-Setup wird bei mir voraussichtlich erst einmal nicht kommen.
Nein, das meinte ich nicht.
Es gibt bei TM5 einen "DDR5 Ryzen 3D" Test. Der wird bei AM5 sehr gerne genommen, weil er besonders aggressiv ist.
Da der noch nicht lange verfügbar ist, hat den auch kaum jemand auf AM4 getestet.
Den könntest du aber auch benutzen, einfach weil er auf AM5 so gut ist. Ob er auch auf AM4 was taugt kann ich dir aber nicht garantieren.
Damals (tm) hat man eben Absolute und Extreme genommen sowie Karhu, weils den DDR5 Ryzen 3D Test noch nicht gab ^^

Die maximale Temperatur lag bei ungefähr 63°C. Das dürften vermutlich die beiden DIMMs in der Mitte gewesen sein, da dort kaum Luftstrom hinkommt.
Macht Sinn, würde ich auch so sagen.
63°C (wie auch HWinfo zeigt) ist aber schon echt warm. Es kommt ja auch noch Sommer.
Ich würde daher Spannungserhöhungen auf dem RAM vermeiden.

Wir könnten theoretisch auch tCL14 ausprobieren, allerdings weiß ich nicht, wie sinnvoll das am Ende wirklich wäre. Dazu kann ich leider keine valide Einschätzung geben. Wenn sich dadurch ein spürbarer Leistungssprung ergeben würde, wäre es natürlich eine Überlegung wert.
Nope, das wirst du nicht mal vernünftig messen können. Merken wirst du sowieso nichts.
Außerdem bist du temperaturtechnisch sowieso schon limitiert. Und für tCL 14 brauchst du tendenziell richtung 1.50v

Interessant mit dem Tool, als ich den RAM damals gekauft habe, war das glaube ich ziemlich verbreitet bzw. erste Wahl. Zumindest wurde es damals überall empfohlen.
Jup, damals (tm). Times change ^^
Gegen Ende der DDR4 Ära wurde es immer unzuverlässiger. Aktuell wird das kaum noch benutzt. Erste Anlaufstelle ist immer der LotCode, weil der ist Eindeutig.

Es gibt Hersteller z.b. Patriot, bei denen gibts keine IC Identifizierung anhand des LotCodes, da muss man zwangläufig den SPD auslesen über Taiphoon Burner, HWinfo, etc. Aber das ist auch nicht immer eindeutig. Hatte schon oft den Fall dass z.B. H16A angezeigt wurde, beim Eintippen typischer H16A Timings gabs aber keinen Boot. War dann H16M.

Dieses "8810B" steht für die Samsung 8 GBit B-Dies, kurz S8B :)

Bezüglich IOD und CCD: Wie weit kann man dort denn ungefähr gehen, ohne dass es bedenklich wird?
1.15v ist die Grenze die ich nicht überschreiten würde.
Tendenziell eher 1.10v max.

Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank für den enormen Input – meine Datenleitung oben glüht schon ordentlich beim Lesen. Wahrscheinlich bräuchte ich dafür eher ein Upgrade!
:ugly:


So, jetzt mal zum eigentlichen Thema ^^
Widerstände.
Dazu stellst du erstmal GDM auf off, Commandrate auf 1T (müsste im selben Untermenü wie GDM sein).
Folgende Kombinationen kannst du probieren:
CADs auf 24-24-24-24, 24-20-24-24, 24-20-20-24 oder 24-24-20-24
RTTnom/RTTwr/RTTpark auf 0/3/1, 7/3/1 oder 5/3/1

Hinweis: Diese Zahlen bei den RTTs beziehen sich immer auf einen Teiler. Je nach BIOS musst du direkt Ohm werte wählen oder RZQ/x.
Basis ist RZQ mit 240 Ohm. Heißt zum Beispiel bei RTTwr von 3, dass 3 der Teiler von 240 ohm ist. In dem Fall dann also 80 Ohm für RTTwr.
Musst halt mal schauen ob du direkt RZQ/3 wählen kannst, oder eben 80 Ohm.

Bei GDM off kann es gut sein dass nur eine einzige Kombination von Widerständen überhaupt stabil läuft.
Du kannst sicherheitshalber den RAM Takt mal auf 3600 reduzieren inkl FCLK auf 1800 MHz.
Wichtig ist es immer erst, eine stabile Basis zu finden und das ist bei 3600 MT/s tendenziell einfacher als bei 3800 MT/s, was das limit der meisten Zen 3 CPUs ist.
 
Ja... oder man macht es halt einfach richtig ^^


Das stimmt, 1.10v ist bedenkenlos möglich :daumen:
Ob das reicht ist individuell.
Über 1,20v würde ich keinesfalls gehen. Besser max 1.15v


Ich kann dir 3200 MT/s auch so einstellen dass es schneller als 3800 MT/s ist... Oder zumindest nicht langsamer. Der Key sind die Timings ^^

Stumpf von 3200 auf 3800 zu erhöhen bringt ziemlich wenig. Hätte ich nur das gemacht, hätte ich mir den Leserartikel direkt sparen können.


Hier geht es ja nicht darum stumpf den Takt zu erhöhen, sondern die Timings anzupassen, wie auch bei meinem Leserartikel.
Und das ist insbesondere bei seinem Kit wichtig, da gerade S8B von manuellen Timings profitiert, weil S8B ziemlich niedrige Sekundär/Tertiärtimings kann.


Darum gehts nicht.
Deine Aussage war "wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert."
Und das ist schlicht falsch.

Dass man das nicht tun sollte, ist klar ^^


Das ist aber falsch.
In der Regel schafft Zen3 keine 2000 MHz FCLK WHEA-frei, das ist verdammt selten.
Wir sprechen hier potentiell von weniger als 5% der Samples die das packen.
APUs ausgenommen, die kommen auch deutlich höher.

Weil du Eingangs auch Zen4 erwähnt hast, noch eine kurze Information dazu:
Zen 4 und Zen 5 benutzen den selben SoC, also den selben IMC und IF.
Dort läuft der FCLK stock mit 2000 MHz (selten mal was anderes), 2133 MHz sind in der Regel kein Problem, gibt aber auch viele die 2167 MHz oder 2200 MHz schaffen. 2233 ist dagegen super selten, ich kenne nur zwei Samples die das schaffen. Einer ausm OCN und einer aus unserer Community.


Jup, das war nur nochmal zusätzlich etwas ausgeführt, der TE liest ja auch mit :)


Eine Zeitverzögerung beinhaltet immer eine Zeit, daher der Name ^^
tCL 16 sind wie du sagst 16 Takte bzw. genauer "Taktzyklen", das ist aber keine Zeit, sondern erstmal eine abstrakte Einheit.
Du benötigst zusätzlich den RAM Takt, damit daraus eine Zeit wird.

Beispiel:
tCL 16 bei 3200 MT/s sind exakt 10 ns
tCL 16 bei 3800 MT/s sind 8,42 ns.

Beides mal tCL 16, aber erst mit dem Takt des RAMs wird daraus eine konkrete Zeit.


Gilt für Zen 2 allerdings auch.
Habe jetzt leider keinen ZenTimings Screenshot von meinem Ryzen 5 3600 mehr, aber da musst du mir einfach glauben, dass der bei 3800 MT/s mit GDM off ebenfalls tCL 15 hatte. Allerdings noch M8E und nicht S8B.
Und der hatte es zusammen mit meiner damaligen 6700XT zu einem 3D Mark TimeSpy Weltrekord geschafft.
So falsch kann das also nicht sein ^^

Mit Zen und Zen+ kenne ich mich allerdings 0 aus. Dort kann es so sein wie du sagst. Das weiß ich nicht.


Tatsächlich habe ich meine Bachelorarbeit über RAM OC auf AM4 und AM5 geschrieben:ugly:


Nein, natürlich nicht. Manchmal meinst du das richtige, drückst dich aber falsch aus (z.B. bei dem Latenzthema).
Der TE liest das dann halt und merkt es sich ggf. unsauber. Ich bin bei solchen Sachen immer sehr penibel. Exakte Ausdrucksweise ist mir sehr wichtig. Ist so 'ne Macke von mir ^^

Wird ja sogar hier erwähnt:

"Präzision" :lol:
Dafür bin ich bekannt :lol:

Ist also wirklich nicht böse gemeint, so ticke ich einfach :daumen:


Das ist eben falsch.
Gerade sein Kit mit S8B profitiert von manuellen Timings mehr als jeder andere DDR4 Chip auf dem Markt.
Liegt ganz einfach daran, dass bei XMP immer nur die MainTimings angepasst werden. Die restlichen Timings sind auf JEDEC default.
Und da S8B besonders niedrige Sekundär und Tertiärtimings kann (insbesondere tRFC), profitiert man bei S8B besonders von manuellem Tuning. Exakt deshalb sind diese Chips so begehert unter OClern. Nicht wegen dem XMP Profil, sondern wegen der OC fähigkeit.





Sorry :fresse:


Nicht schlimm, wie du selbst sagt, das war sehr viel auf einmal ^^


Nein, das meinte ich nicht.
Es gibt bei TM5 einen "DDR5 Ryzen 3D" Test. Der wird bei AM5 sehr gerne genommen, weil er besonders aggressiv ist.
Da der noch nicht lange verfügbar ist, hat den auch kaum jemand auf AM4 getestet.
Den könntest du aber auch benutzen, einfach weil er auf AM5 so gut ist. Ob er auch auf AM4 was taugt kann ich dir aber nicht garantieren.
Damals (tm) hat man eben Absolute und Extreme genommen sowie Karhu, weils den DDR5 Ryzen 3D Test noch nicht gab ^^


Macht Sinn, würde ich auch so sagen.
63°C (wie auch HWinfo zeigt) ist aber schon echt warm. Es kommt ja auch noch Sommer.
Ich würde daher Spannungserhöhungen auf dem RAM vermeiden.


Nope, das wirst du nicht mal vernünftig messen können. Merken wirst du sowieso nichts.
Außerdem bist du temperaturtechnisch sowieso schon limitiert. Und für tCL 14 brauchst du tendenziell richtung 1.50v


Jup, damals (tm). Times change ^^
Gegen Ende der DDR4 Ära wurde es immer unzuverlässiger. Aktuell wird das kaum noch benutzt. Erste Anlaufstelle ist immer der LotCode, weil der ist Eindeutig.

Es gibt Hersteller z.b. Patriot, bei denen gibts keine IC Identifizierung anhand des LotCodes, da muss man zwangläufig den SPD auslesen über Taiphoon Burner, HWinfo, etc. Aber das ist auch nicht immer eindeutig. Hatte schon oft den Fall dass z.B. H16A angezeigt wurde, beim Eintippen typischer H16A Timings gabs aber keinen Boot. War dann H16M.


Dieses "8810B" steht für die Samsung 8 GBit B-Dies, kurz S8B :)


1.15v ist die Grenze die ich nicht überschreiten würde.
Tendenziell eher 1.10v max.


:ugly:


So, jetzt mal zum eigentlichen Thema ^^
Widerstände.
Dazu stellst du erstmal GDM auf off, Commandrate auf 1T (müsste im selben Untermenü wie GDM sein).
Folgende Kombinationen kannst du probieren:
CADs auf 24-24-24-24, 24-20-24-24, 24-20-20-24 oder 24-24-20-24
RTTnom/RTTwr/RTTpark auf 0/3/1, 7/3/1 oder 5/3/1

Hinweis: Diese Zahlen bei den RTTs beziehen sich immer auf einen Teiler. Je nach BIOS musst du direkt Ohm werte wählen oder RZQ/x.
Basis ist RZQ mit 240 Ohm. Heißt zum Beispiel bei RTTwr von 3, dass 3 der Teiler von 240 ohm ist. In dem Fall dann also 80 Ohm für RTTwr.
Musst halt mal schauen ob du direkt RZQ/3 wählen kannst, oder eben 80 Ohm.

Bei GDM off kann es gut sein dass nur eine einzige Kombination von Widerständen überhaupt stabil läuft.
Du kannst sicherheitshalber den RAM Takt mal auf 3600 reduzieren inkl FCLK auf 1800 MHz.
Wichtig ist es immer erst, eine stabile Basis zu finden und das ist bei 3600 MT/s tendenziell einfacher als bei 3800 MT/s, was das limit der meisten Zen 3 CPUs ist.
Guten Abend,

eine kurze Rückfrage: RTTnom 0 - bedeutet das dann off/disabled? Einen Wert RTTnom 0 finde ich nämlich nicht, bei mir beginnt die Auswahl erst bei 1.

Ich würde mich dann jetzt einmal dransetzen und die verschiedenen Kombinationen durchprobieren.

Eine Frage noch vorweg: Wie lange darf das POST-Training ungefähr dauern? Nicht, dass ich zu früh abbreche, obwohl er eigentlich noch trainiert.
________________________________________________________________________________________________

Ich editiere den Beitrag einmal. Nun konnte ich schon einmal folgendes erfolgreich testen:

7/3/1 & 5/3/1

24/24/24/24
24/20/24/24
24/20/20/24
24/24/20/24

Alle Kombinationen starten bei folgenden Parametern:

3600/1800
SoC: 1.1V
DRAM: 1.385V
CCD/IOD: 1.050V
VDDP: 0.950V

16-16-16-30-46

Bei 0/3/1 hatte ich ja eine Nachfrage erwähnt und somit erst einmal nichts weiter gemacht.
Das würde ich entsprechend nach Feedback nachtesten.

Wichtig: Ich habe zu dem Test keinerlei Sub-Timings angefasst, rein die Primären und die Spannungen sowie GDM off und CR1.

Somit scheint es an den Sub-Timings zu liegen das ich nicht weiter gekommen bin zuvor.
1.png
 
Zuletzt bearbeitet:
0 bedeutet off/disabled, genau :daumen:

Keine Subtimings zu benutzen war tatsächlich eine sehr schlaue Idee. Hätte es Probleme gegeben wäre das auch direkt der nächste Schritt gewesen ;)

Dass soweit alles klappt ist hervorragend. Dann erhöhe den Takt mal auf 3733 inkl FCLK 1866.

Teste dann jedes Setting mal mit TM5 (60 min Absolute und 60 min Extreme). Eventuell werden da dann die ersten Settings wegbrechen.

Die, die das stabil geschafft haben kannst du dann mit 3800 MT/s und 1900 MHz FCLK.

Sobald die Basis stabil ist, machen wir die Subtimings :daumen:
 
0 bedeutet off/disabled, genau :daumen:

Keine Subtimings zu benutzen war tatsächlich eine sehr schlaue Idee. Hätte es Probleme gegeben wäre das auch direkt der nächste Schritt gewesen ;)

Dass soweit alles klappt ist hervorragend. Dann erhöhe den Takt mal auf 3733 inkl FCLK 1866.

Teste dann jedes Setting mal mit TM5 (60 min Absolute und 60 min Extreme). Eventuell werden da dann die ersten Settings wegbrechen.

Die, die das stabil geschafft haben kannst du dann mit 3800 MT/s und 1900 MHz FCLK.

Sobald die Basis stabil ist, machen wir die Subtimings :daumen:
Ich stoße hier gerade auf ein etwas merkwürdiges Problem. Nachdem alles einmal funktioniert hat, wollte ich die Reihen bzw. Kombinationen nochmal durchgehen, plötzlich ging keine mehr.

Daraufhin habe ich einen CMOS-Reset gemacht, aber auch danach hat es zunächst nicht funktioniert.

Erst nachdem ich das System einmal komplett auf Auto starten lassen habe und anschließend die Einstellungen wieder manuell gesetzt habe, lief es wieder.

Woran kann das liegen?
Ist das eventuell doch ein Zeichen von Instabilität, oder könnte das eher mit irgendwelchen Board-Einstellungen (Spannungen/Widerstände) zusammenhängen?

Aktuell läuft es wieder. 7/3/1 – 24/20/24/24 GDM OFF, CR1 3600/1800

Noch eine Frage zu RTTnom/RTTWr/RTTPark:
Gibt es hier eine bevorzugte Kombination oder ist das eher nebensächlich? Sind z. Bsp. 0/3/1 zu bevorzugen?

Ich frage nur, weil ich vermeiden möchte, dass es am Ende doch eine grenzwertige Instabilität ist und das System nur mit etwas Glück startet.
 
Teste dann jedes Setting mal mit TM5 (60 min Absolute und 60 min Extreme). Eventuell werden da dann die ersten Settings wegbrechen.
Klingt ja echt interesannt.
Will hier nicht hinein fuschen aber hätte da auch interesse 4 ram riegel für "Video-bearbeitung" ein wenig optimiert zu haben. Aber dafür kann ich auch ne eigenes Thera auf machen.

Sag schon mal danke für den ganzen OC gram u.s.w
 
Zurück