News Windows als Abomodell ... Das sagt das PCGH-Team!

Adobe war aber bisher auch der einzige große Anbieter, dem es wirklich gelungen ist, sein Produkt dauerhaft von Einmalkauf auf Abo umzustellen. Sehr viele andere haben es versucht und sind daran gescheitert, darunter Größen, die in ihren Branchen Marktführer sind, wie z. B. Avid, das sich ebenfalls nach Protesten genötigt sah, weiterhin Perpetual-Lizenzen für Pro Tools, Media Composer & Co. zu verkaufen (wenn auch jetzt mit der Hintertür, dass Updates nach dem ersten Jahr kostenpflichtig sind). Und da reden wir a) vom Profibereich, wo die Zahlungsbereitschaft für Softwarelizenzen in einer ganz anderen Liga spielt als bei Endverbrauchern, weil man mit der Software selber produziert und Geld verdient, die Kosten dafür abschreibt und höhere Preise im Regelfall an die Kundschaft weitergibt; und b) von einzelnen Anwenderprogrammen und nicht vom ganzen Betriebssystem, an dem alles hängt, was man mit seinem Computer, den man gekauft und bezahlt hat, machen will.
Das hängt aber klar mit dem am ende zahlenden Preis zusammen ....
Wenn man die Software professional nutzt, also auch immer die updates sich holt um auf den neusten stand zu bleiben und alle neuen (und auch unnötigen) dinge zu nutzen ... dann ist das Adobe abomodell in etwa genauso teuer wie die alle 2 jährlichen updates gekostet haben - somit kein unterschied.
Wenn man das ganze nur als fixe idee sich holt (man würde auch mit einem anderen tool auskommen, es muss aber das pro programm sein) und dann eigentlich jahre oder jahrzehnte lang mit der version zufrieden wäre - dann ist das klar die falsche software ...
 
Linux ( Cachy + Mint ) ist für mich inzwischen ein gewohntes Instrument geworden und ich endeckte noch viel Neues.
man muss sich allerdings damit beschäftigen, Und klar, Linux könnte es für mich auch leichter machen, es fehlt mir noch Einiges an Unterstützung auf breiter Softwareebene, die ich gewohnt bin. Was mich zum Teil nervt, ist die gefühlten hunderten von Ableger, die sicher auf weniger Distros aufbauen, aber dennoch den User abschrecken, der ein System braucht ohne rumzufummeln. Hier muss man halt focusiert bleiben. Wenn Windowas ein Abomodell wird, ist hier für mich Feierabend.
 
Bin gespannt, wann @PCGH_Richie seine Kritik dann in Taten ummünzt. ;)

Inwiefern? Auf meinem Privat-Rechner (und einigen der Kollegen) läuft CachyOS als Hauptbetriebssystem. Die Pacman-„Sucht“ ständig zu updaten kenne ich auch aus Erfahrung. Es hat was befriedigendes.

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Wird irgendwann kommen. Da bin ich mir sicher.
Mich würds auch erstmal gar nicht groß stören, wenn der Preis passt. Also wenn das beispielsweise 1,99€ im Monat kostet, mir vollkommen egal. Wird das aber ein 10€ im Monat Ding, wäre mir das zu viel... außer! Es wäre tatsächlich nur für einen Monat, also ich könnte kurz mal Windows installieren, damit etwas abarbeiten und wieder weg. Dann wär mir das auch recht.
Bisher habe ich jedes Windows gekauft, obwohl man ja von 7 kostenlos auf 10 und von dort kostenlos auf 11 konnte und kann. Ende 2021 war das glaube ich, als ich Win 11 Pro gekauft habe, für knapp 200€, also bisher etwa 50€ im Jahr. Wenns nicht teurer wird, ist es mir egal. Erst wenn es teurer werden sollte ändert sich ja etwas für mich.

Ich muss aber auch dazusagen, dass ich Windows 365 Family nutze. Auch im Abo für 99€ jährlich. Das heißt 6 Personen, mit jeweils 5 Geräten, egal ob PC, Mac, Smarthone, oder Tablet können die komplette Office Suite nutzen inkl. Word, Excel, Powerpoint, Outlook usw. und Copilot nutzen (30 Geräte!!!). Meine Kinder erstellen ständig Bilder, Videos und Songs damit, die sie in ihren je 1TB Cloudspeicher laden können und am Handy abrufen, oder üben Präsentationen, oder Buchbesprechungen und sowas. Das ist schon cool. Meine Tochte konnte sich deswegen für ein neues iPhone entscheiden mit weniger Speicher, statt ein älteres mit mehr davon. Das spart also hintenrum irgendwie Geld, wenn man so will.

Zusätzlich habe ich ein Abo für die Foxit PDF Editor+ Software, allerdings auch etwas günstiger als aktuell (ich bezahle noch 79,50€).

Auf meinem AnduinOS-PC (Linux das Winows ähnelt (ja, steinigt mich)) benötige ich für ähnliche Bearbeitungsmöglichkeiten mehrere Software Suites (MasterPDF für knapp 61€, PDFGuru, Tesseract OCR, CuneiForm und PDF24Creator) und komme zwar auf eine geringere Summe, es ist aber sehr viel weniger komfortabel und nervt mich jedes einzelne Mal hart.
Deshalb war es mir so wichtig eine Distribution zu finden, bei der MS Office läuft, was aber weiterhin sehr eingeschränkt ist. Eigentlich funktioniert nur die Microsoft 365 WebApp gut unter Linux, aber wie gestört muss man sein MS den rücken kehren zu wollen, weil alles nur noch KI und Datenklau, um dann eine Webanwendung mit seinen Inhalten zu füttern? :klatsch:
Foxit funktioniert halbwegs als reader, aber der editor funktioniert nicht, oder oft nur fehlerhaft. Signaturen werden nicht mitgedruckt, befinden sich in der Datei unterm Text, nach speichern aber mitten drin, oder es fehlt der Zeitstempel, oder ein geschwärzter Bereich landet ganz woanders, oder Kommentare sind weg, oder zeigen auf die falsche Stelle, oder überlagern Inhale, trotz Wine bzw. Winetricks. Deinstalliert man alles und installiert es neu, geht es eine zeitlang erst, dann kommen die Probleme wieder. Spätestens aber, wenn Foxit geupdated wird, geht der Zirkus wieder los.
 
Ich muss aber auch dazusagen, dass ich Windows 365 Family nutze. Auch im Abo für 99€ jährlich. Das heißt 6 Personen, mit jeweils 5 Geräten, egal ob PC, Mac, Smarthone, oder Tablet können die komplette Office Suite nutzen inkl. Word, Excel, Powerpoint, Outlook usw. und Copilot nutzen (30 Geräte!!!). Meine Kinder erstellen ständig Bilder, Videos und Songs damit, die sie in ihren je 1TB Cloudspeicher laden können und am Handy abrufen, oder üben Präsentationen, oder Buchbesprechungen und sowas. Das ist schon cool. Meine Tochte konnte sich deswegen für ein neues iPhone entscheiden mit weniger Speicher, statt ein älteres mit mehr davon. Das spart also hintenrum irgendwie Geld, wenn man so will.
Ja, dass Beispiel hatte ich auch im Kopf. Office 365 ist relativ günstig. Bei uns ist das Produkt im Haushalt auch im Einsatz. Ich spare sogar noch 50%, weil mein Bruder es auch nutzt und wir uns das Abo mit zwei Familien teilen!!! Hinzu kommt Copilot als Konkurrenzprodukt von ChatGPT, was eben auch Geld kostet.

Letztendlich sind auch die Abo Kosten dem Wettbewerb unterworfen. 99€ jährlich für ein Family Abo klingt viel aber ist es nicht (30 Geräte) aber wenn Microsoft die Kosten auf 149€ anhebt, dann bricht der Umsatz ein.

Früher konnte Microsoft ihr Office Produkt als Einzellizenz für 200€ verkaufen aber dann war auch nicht viel mit teilen. Eigentlich sind die Preise durch Abos sogar günstiger geworden...Kommt natürlich darauf an, wie es ausgereizt wird.

Irgendwann merken die Anbieter dann plötzlich, dass der einmalige Verkauf doch lukrativer ist.
 
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Das ist für mich Fankult,
Da liegst du auch durchaus richtig.

Bin auch schon zum "Linux-Fan" geworden, was auch nicht schwer ist, bei den Alternativen (MS Win). ;)

Und wer bei Linux überfordert ist, aufgrund der verschiedenen Distros, ich hab mir ein Video angesehen, was es mir etwas übersichtlicher gemacht hat.
Gerade diese Übersicht aus dem Video fand ich gut, auch mit der zusätzlichen Erklärung im Video:

Linux Distros eine Übersicht.jpeg
Quelle

Wenn man mal schnallt, dass es verschiedene "Hauptstämme" gibt, wovon andere wieder abhängen, verliert diese Distro-Menge etwas "den Schrecken". ;)

Und klar bin ich Fan von etwas geworden, was mir ermöglicht hat, diesen gefühlten Zwang Win10->11 nicht machen zu müssen, sondern etwas ganz anderes zu wählen, ohne die unangenehmen Sachen von Windows.
Ich fühle mich entsprechend befreit. Und dankbar dafür, dass es Linux mit all seinen Distros gibt.

Ja, da kannst du mich gern Linux-Fan nennen, denn ich sehe das positiv besetzt.
Wer ist nicht gern Fan von Freiheit!?

Linux will mich nicht ausspionieren, nervt mich nicht mit Sachen, die ich gar nicht haben will und stellt mir gratis ein Betriebssystem zur Verfügung, was auch noch wunderbar zum Zocken funktioniert und wo ich später kein Upgrade auf Win12 machen muss.
Ich suche mir einfach was aus und los geht's. :)
Yep. Bin Linux-Fan. :D
 
Das hängt aber klar mit dem am ende zahlenden Preis zusammen ....
Wenn man die Software professional nutzt, also auch immer die updates sich holt um auf den neusten stand zu bleiben und alle neuen (und auch unnötigen) dinge zu nutzen ... dann ist das Adobe abomodell in etwa genauso teuer wie die alle 2 jährlichen updates gekostet haben - somit kein unterschied.
Nur bedingt. Da schwingt auch eine psychologische Komponente mit. Man will sich nicht unbedingt ein lebenslanges Abo ans Bein binden müssen, nur um auch in 10 oder 20 Jahren noch die Projekte öffnen zu können, die man heute macht. Beim Betriebssystem ist es sogar noch krasser: Kündige das Abo und du kannst mit deinem Rechner nix mehr von dem machen, wofür du ihn angeschafft hast. Nicht alles geht ohne Weiteres auf Linux, und selbst, wenn es so wäre: Wenn es sowieso darauf hinausläuft, dass man sich damit auseinandersetzen muss, kann man das ebenso gut gleich erledigen, warum würde man sich dann überhaupt noch in eine Windows-Abofalle zwängen lassen wollen? Und für Staat und Unternehmen, die jetzt schon zusammen jährlich Milliarden Euro nur für Microsoft-Lizenzen ausgeben, ist die Aussicht auf eine weitere auch nicht gerade attraktiv – ganz prinzipiell, völlig unabhängig vom Preis.

Ein Betriebssystem ist per se nicht kostenfrei. Oder anders geschrieben, "wenn das Produkt kostenfrei ist, dann ist der Kunde das Produkt". Bedeutet: Dieser bezahlt mit seinen Daten.

Wir haben uns an das kostenfreie Windows gewöhnt ggf. ist es selbstverständlich, dieses illegal mit einem Key für 3,99€ freizuschalten. Kostenfrei etwas zu nutzen und sich dann beschweren, ist irgendwie auch daneben.

Früher war das noch anders. Da kostete eine Windows Lizenz über 100€ und keiner hat gemeckert. Heute bezahlen wir oft keinen Cent.
Mal abgesehen davon, dass Freie und Open-Source-Software den gesamten ersten Absatz schon widerlegt:

Nichts hielte Microsoft davon ab, gegen wirklich illegal genutzte Keys konsequent vorzugehen und von jedem User, den es erwischt, knallhart den Vollpreis zu verlangen. Bei einem Key für 3,99 € wird niemand davon ausgehen, dass der aus einer legalen Quelle stammt. Die OEMs, die rechtlich betrachtet ungenutzte Keys weiterverkaufen dürfen, ob es Microsoft passt oder nicht, bekommen diese von Microsoft bestimmt nicht für lau, sondern allenfalls mit Mengenrabatt.

Warum tut Microsoft das dann nicht? Ich vermute mal, weil das Ausspähen und Verwerten von Userdaten auch ohne Vollpreislizenz immer noch weitaus lukrativer ist als User im Zweifel zu vergraulen.

Es ist nicht unethisch Geld für ein Produkt zu verlangen. Wenn dies im Abo gegen kleines Geld passiert, dann ist das ok. Denn hinter jedem Produkt stehen Menschen, die daran arbeiten.
Die meiste Arbeit bei Windows fließt aber nicht in neue Funktionen (die man durchaus als kostenpflichtiges Upgrade anbieten könnte), sondern in die Behebung von Bugs und Sicherheitslücken – mit anderen Worten: Mängelbeseitigung. Die ursprüngliche Idee war mal, dass das Produkt mangelfrei ausgeliefert wird. Wenn es Mängel aufweist, hat der Hersteller bzw. Händler dreimal Gelegenheit, auf eigene Kosten nachzubessern, sonst Geld zurück oder zumindest Kaufpreisminderung. Und bei allem, was keine Software ist, ist das noch immer so. Dass wir uns bei Software überhaupt haben auf „Hersteller schickt regelmäßig Patches und User frisst die Kosten für’s Updaten“ runterhandeln lassen, ist eigentlich schon eine nicht zu rechtfertigende Einzahlung auf unser Karmakonto.

Bei (Funktions-)Upgrades sieht das anders aus, aber die sind ja an sich auch nicht kostenfrei. Auch hier wieder: Niemand hat Microsoft gezwungen, seit Windows 7 Upgrades auf neuere Versionen kostenfrei anzubieten. Aber wenn jede neue Version für den User mehr Nachteile (verschlimmbesserte UI, Werbung, Microsoft-Accountzwang, „KI“...) als Vorteile hat, steigt dieser halt nicht um, wenn er nicht dazu überredet wird – und das tut Microsoft seit jeher sowohl mit dem Zuckerbrot als auch mit der Peitsche: Erst gibt es das Upgrade kostenfrei, und wer darauf nicht anspringt, wird halt durch das Supportende genötigt, will er keine Sicherheitsprobleme haben, deren Verursacher Microsoft selbst ist.

(„unethisch“ ist übrigens generell ein sinnfreies Wort, weil Ethik kein Synonym für Moral ist, sondern die Wissenschaft von dieser)

Im Gegenzug hätte ich von Microsoft dann aber auch Datenschutz und Werbefreiheit. Denn ausspionieren und gleichzeitig Geld verlangen wäre inakzeptabel.
Genau das tut Microsoft seit Jahren: Windows ist kostenpflichtig, aber telefoniert trotzdem ausgiebig nach Hause, was die „KI“ nochmal auf ein ganz neues Level hebt, und bombardiert den User immer mehr mit Werbung. Ergo handelt Microsoft nach deiner Definition inakzeptabel. Trotzdem verteidigst du es hier vehement. Weißt du, was kognitive Dissonanz ist?

Wenn Windows das sicherste und stabilste Betriebssystem der Welt wäre, dann wäre der Preis für mich und viele andere zweitrangig. Aber selbst dann würde ich mir nicht ein Abo aufbürden wollen, um auf meiner Hardware, die ich gekauft und bezahlt habe, Software ausführen zu können, die ich ebenfalls gekauft und bezahlt habe.

Ich zahle auch 1€ im Monat für meinen Mailanbieter (Posteo) und bekomme dafür mehr Sicherheit und keine Werbeapokalypse auf der Hauptseite. Gerechtfertigt? - Ja, klar!
Den Mailanbieter kannst du aber auch problemlos wechseln, wenn er dir nicht mehr gefällt, und die Kündigung führt nicht dazu, dass du sämtliche Anwendersoftware, die du völlig unabhängig von diesem Abo gekauft und bezahlt hast, nicht mehr nutzen kannst. Du verlierst noch nicht mal Zugriff auf die Accounts, die mit dieser E-Mail verknüpft sind, wenn du dich vorher darum kümmerst, die hinterlegte E-Mail-Adresse bei diesen zu ändern. Bei Windows kannst du nicht vorher sämtliche Programme einfach auf Linux installieren, schon gar nicht als Laie.
 
@Thomas5010
200 Euro müsste kommerzielle Nutzung gewesen sein. Home-&-Student-Lizenzen, welche der Vorgänger von Family waren, habe ich für unter 100 Euro in Erinnerung (PCGH-Preisvergleich sagt: z.B. 80 Euro für Office 2010). Diese berechtigten meiner Erinnerung nach zur Installation auf drei, teilweise auch fünf Geräten.
Natürlich gab es damals allgemein keine Cloud- und damit auch keine Crossplattform-Funktionalität (selbst Office für Mac war ein eigenes Produkt mit eigener Lizenz), aber man konnte die PCs eines Haushalts versorgen – und zwar so lange, bis man zwingend die spärlichen Funktionsupgrades einer neueren Office-Version braucht, in vielen Fällen also ein Jahrzehnt und länger.

Das 365 Family Abo liegt dagegen mittlerweile bei 130 Euro pro Jahr. Und bietet nur einem User die volle (KI-)Funktionalität. Gemäß der Online-Formulierung (Lizenz-EULA nicht einsehbar.?!) sind auch nicht fünf Geräte pro Person, sondern nur fünf Geräte insgesamt freigegeben. Also nicht wirklich eine Erweiterung gegenüber alten Lizenzmodellen und über die Nutzungszeit gerechnet ein gesalzener Preis. Für einmalig 130 Euro kann man auch Office 2024 Home kaufen und dann unbegrenzt nutzen – wenn auch nur auf einem PC und ohne Cloud (abseits der Windows-eigenen Funktionen). Aber letzteres dürften Abo-Ablehner sogar als Vorteil sehen.
 
Ein Abo Modell kommt für mich nicht in Frage, da Abos immer laufzeit gebunden sind.
Auch versteckte Kosten können dadurch entstehen.
Bei Free Abo sehe ich kein Problem...:haha:
 
@Thomas5010
200 Euro müsste kommerzielle Nutzung gewesen sein. Home-&-Student-Lizenzen, welche der Vorgänger von Family waren, habe ich für unter 100 Euro in Erinnerung (PCGH-Preisvergleich sagt: z.B. 80 Euro für Office 2010). Diese berechtigten meiner Erinnerung nach zur Installation auf drei, teilweise auch fünf Geräten.
Natürlich gab es damals allgemein keine Cloud- und damit auch keine Crossplattform-Funktionalität (selbst Office für Mac war ein eigenes Produkt mit eigener Lizenz), aber man konnte die PCs eines Haushalts versorgen – und zwar so lange, bis man zwingend die spärlichen Funktionsupgrades einer neueren Office-Version braucht, in vielen Fällen also ein Jahrzehnt und länger.

Das 365 Family Abo liegt dagegen mittlerweile bei 130 Euro pro Jahr. Und bietet nur einem User die volle (KI-)Funktionalität. Gemäß der Online-Formulierung (Lizenz-EULA nicht einsehbar.?!) sind auch nicht fünf Geräte pro Person, sondern nur fünf Geräte insgesamt freigegeben. Also nicht wirklich eine Erweiterung gegenüber alten Lizenzmodellen und über die Nutzungszeit gerechnet ein gesalzener Preis. Für einmalig 130 Euro kann man auch Office 2024 Home kaufen und dann unbegrenzt nutzen – wenn auch nur auf einem PC und ohne Cloud (abseits der Windows-eigenen Funktionen). Aber letzteres dürften Abo-Ablehner sogar als Vorteil sehen.
Da hast du sicherlich recht.

Zur Einordnung:

Ich rechne bei 99€ für das Family Abo den non Microsoft Preis (Amazon etc.). Allerdings gibt es bei nicht Microsoft Abos Einschränkungen.

Und ob Office 2024 Home (ohne Outlook) für 119€ (Amazon) eine gute Idee ist, mag jeder individuell entscheiden. So ein Produkt wird ja nicht ewig unterstützt.

Wer Cloud nutzt (1TB SSDs kosten aktuell 150€ - Sprich: irgendwo müssen die Daten hin), der bekommt ein attraktives Abo Paket.

Danke für die Copilot KI Einordnung.

Ich mag mich irren aber gilt dies auch für die Copilot Funktionen in Word und Co?

Ich kann auf allen Geräten und Konten den „Designer“ bei PowerPoint verwenden oder die KI Funktionen in Word.

Ich verliere aber langsam den Überblick🙈 Ich weiß nicht, wie freizügig die Home Version in allen Facetten ist?
 
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Da liegst du auch durchaus richtig.

Bin auch schon zum "Linux-Fan" geworden, was auch nicht schwer ist, bei den Alternativen (MS Win). ;)

Und wer bei Linux überfordert ist, aufgrund der verschiedenen Distros, ich hab mir ein Video angesehen, was es mir etwas übersichtlicher gemacht hat.
Gerade diese Übersicht aus dem Video fand ich gut, auch mit der zusätzlichen Erklärung im Video:

Anhang anzeigen 1519310
Quelle

Wenn man mal schnallt, dass es verschiedene "Hauptstämme" gibt, wovon andere wieder abhängen, verliert diese Distro-Menge etwas "den Schrecken". ;)

Und klar bin ich Fan von etwas geworden, was mir ermöglicht hat, diesen gefühlten Zwang Win10->11 nicht machen zu müssen, sondern etwas ganz anderes zu wählen, ohne die unangenehmen Sachen von Windows.
Ich fühle mich entsprechend befreit. Und dankbar dafür, dass es Linux mit all seinen Distros gibt.

Ja, da kannst du mich gern Linux-Fan nennen, denn ich sehe das positiv besetzt.
Wer ist nicht gern Fan von Freiheit!?

Linux will mich nicht ausspionieren, nervt mich nicht mit Sachen, die ich gar nicht haben will und stellt mir gratis ein Betriebssystem zur Verfügung, was auch noch wunderbar zum Zocken funktioniert und wo ich später kein Upgrade auf Win12 machen muss.
Ich suche mir einfach was aus und los geht's. :)
Yep. Bin Linux-Fan. :D
Ich denke auch, dass Fantum in dem Zusammenhang nichts negatives heißen muss. Zumal Du hier in Deinen Beiträgen Deine Begeisterung über Deine Erfahrungen mit Linux teilst und das ja gut veranschaulichst, finde ich. Deine Abneigung und Genervtheit von Microsofts Geschäfts-/Softwareentwicklings-Praktiken kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Was habe ich mich selbst bis vor mehr als einem Jahr bspw. über Updates geärgert, wenn diese mal wieder was geändert oder etwas wiederinstalliert haben.

Fantum kann sich bezogen auf Linux im größeren Rahmen auch der Überzeugung bzw. Bevorzugung von FOSS (Free Open Source Software) gegenüber proprietäre closed Software speisen. In dem Falle, dass Software frei beziehbar und einsehbar ist.

Insgesamt gibt es eine Reihe von guten Gründen, von Windows und anderen Microsoft Produkten Abstand zu nehmen: sei es zuletzt Cloud Act, Microsofts Erstversuch Recall (in der EU) zu veröffentlichen, die Passwort-Sache bezüglich Outlook, Online-Account-Gängelei, Werbung, unfreiwillige quasi Beta-Tester:in-Status von Windows-Home-Kund:innen, die Ansage, die Kund:innen mögen ihre funktionsfähige, leistungsstarke Hardware austauschen>wegschmeißen, da sie bestimmte Win11-Vorgaben nicht entsprächen ... Ich könnte noch mehr aufzählen. Die Einfuhrung eines Abo-Modelles wird ja seit einer Weile befürchtet. Mensch muss übrigens nicht auf eine Abo-Umsetzung warten, sondern kann auch vorher das BS wechseln. ;) Dann kann mensch das in Ruhe, geplant und informiert durchziehen. Evtl. auch erstmal parallel zu Windows ...
 
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Ich muss aber auch dazusagen, dass ich Windows 365 Family nutze. Auch im Abo für 99€ jährlich. Das heißt 6 Personen, mit jeweils 5 Geräten, egal ob PC, Mac, Smarthone, oder Tablet können die komplette Office Suite nutzen inkl. Word, Excel, Powerpoint, Outlook usw. und Copilot nutzen (30 Geräte!!!). Meine Kinder erstellen ständig Bilder, Videos und Songs damit, die sie in ihren je 1TB Cloudspeicher laden können und am Handy abrufen, oder üben Präsentationen, oder Buchbesprechungen und sowas.
Aus reinem Interesse: Mit welchem Programm machen sie das denn bitte? Ich weiß, dass Adobe CC eine ganze Palette an AV-Anwendungen mitbringt, aber mir wäre neu, dass Microsoft 365 eine DAW enthält (oder Microsoft überhaupt eine entwickelt).

Wollte auch wegen der Videos fragen, aber da gibt es ja streng genommen Clipchamp, wobei das bestimmt nicht die erste Lösung ist, die mir in den Sinn kommt, was Videobearbeitung betrifft – DaVinci Resolve gibt es ohne (Microsoft-)Abo und das kann selbst in der kostenfreien Version garantiert mehr.
 
Adobe war aber bisher auch der einzige große Anbieter, dem es wirklich gelungen ist, sein Produkt dauerhaft von Einmalkauf auf Abo umzustellen.
Noch ein größeres Beispiel: Autodesk (u.a. Autocad). Man könnte auch noch Teamviewer, VMware, Citrix und viele weitere aufzählen.
Und der absolute Negativknaller: Atlassian (u.a. Jira). Von on-premise auf seinen eigenen Servern installiert mit Dauerlizenz, zu Cloud und Abo only.
 
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Ich bin tatsächlich überrascht wie viele bereitwillig für MS Office im privaten bezahlen und auch bereit wären ein Windows Abo zu bezahlen.

Dabei gibt es bspw. Mit LibreOffice oder Only Office sehr gute open source für lau.
Linux kostet auch nichts und läuft imo viel besser als Windows.
 
zwar jetzt nicht ABO-Thema aber DRM:

Meine UBI-Connect Spiele-Bibliothek steht leider vorübergehend nicht zur Verfügung :daumen:
ubi.png

Ist zwar höchstwahrscheinlich nur ein Speicherproblem aber es geht um das grundsätzliche Thema dahinter.
 
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Ich bin tatsächlich überrascht wie viele bereitwillig für MS Office im privaten bezahlen und auch bereit wären ein Windows Abo zu bezahlen.

Ich denke mir, wie sehr viele, dass dann so einige Privatmenschen das auf gar keinen fall mitmachen werden verständlicherweise - und sich somit absolut folgerichtig einer Alternative zuwenden werden, wenn ein Monatliches Windows Abo für X Euros im Raum stehen sollte.

Wir werden sehen was kommen wird, oder auch nicht.
 
Ich bin tatsächlich überrascht wie viele bereitwillig für MS Office im privaten bezahlen und auch bereit wären ein Windows Abo zu bezahlen.

Dabei gibt es bspw. Mit LibreOffice oder Only Office sehr gute open source für lau.
Linux kostet auch nichts und läuft imo viel besser als Windows.
Wenn man einmal versucht hat, mit LibreOffice eine Präsentation mit eingebundenen Videos zu erstellen, bekommt man ein Gefühl dafür, warum im Business-Bereich auf MS Office gesetzt wird – das kann LibreOffice Impress nämlich bis heute nicht, außer das Video liegt im AVI-Container vor, also einem 30 Jahre alten Format mit einem genauso steinzeitlichen Codec. Das ist bei FOSS halt ein Nachteil: Wenn sich niemand, der es kann, dazu berufen fühlt, eine längst überfällige Funktion endlich mal zu implementieren, kommt sie einfach nicht. „Alles kann, nix muss“ ist da das Mantra. Und Spenden entfalten nicht die gleiche Bindungswirkung wie Lizenzverträge, die bei Unternehmenskunden zumeist auch mit Serviceverträgen einhergehen.

Mein Neffe schreibt gerade seine Bachelorarbeit mit LibreOffice und Zotero, und hatte ewig damit zu kämpfen, dass Writer ständig abstürzte, wann immer er eine Zitation einfügen wollte. Die Lösung war am Ende ein Rollback auf eine 3 Jahre (!) alte Version, von der ich weiß, dass sie stabil läuft. Wer unter Zeitdruck eine Abschlussarbeit schreibt, kann solche Faxen echt nicht gebrauchen. Wenn man als Entwicklercommunity mit jeder Version tolle Neuerungen und Funktionen einführt, sollte man schon drauf achten, was sie im Gesamtkontext anrichten.

Ich schreibe außerdem gelegentlich auf Japanisch und weiß daher, dass das Einfügen von Lesehilfen (Furigana) über Kanji in Word auch mit zwei Mausklicks geht, in LibreOffice muss man sich den Button dafür erst mal in die Symbolleiste ziehen und jede dieser Lesehilfen händisch eintippen und formatieren. Da kann man sich ungefähr denken, welche Software für Japaner, die sowas täglich machen, attraktiver ist.

So sehr ich den Einsatz von MS Office oftmals belächle, da er im Privatbereich meist unnötig ist und ich gern eine größere Verbreitung von LibreOffice sähe: Die obigen Erfahrungen haben mir ein Verständnis dafür gegeben, warum man, gerade für berufliche Zwecke, MS Office einsetzen würde. Es spielt keine Rolle, dass LibreOffice 98 % von dem abdeckt, was MS Office kann, wenn man auf die 2 % angewiesen ist, die fehlen. Und wenn ein Versionsupdate einem so grundlegende Funktionen wie Zitieren mit Zotero zerschießt, trägt das nicht dazu bei, Vertrauen in die FOSS-Alternative aufzubauen. Auch bei MS Office bin ich kein Fan des Abo-Modells, aber es hängt dennoch weniger dran als es bei einem Betriebssystem der Fall wäre, und je nachdem, wie viele Geräte man zu versorgen hat, dauert es eine Weile, ehe sich der Einmalkauf für alle gegenüber dem Abo rentiert – und vor allem hat man weiterhin die Option, den Einmalkauf zu wählen, wenn einem das lieber ist.
 
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