Windows 11: Verwirrung um die Systemvoraussetzungen - ist TPM 2.0 notwendig?

TPM, angeblich 1 TB NVME SSD um DirectStorage nutzen zu können (Series S hat aber nur 500 GB und keine Probleme) etc. Keine Ahnung was bei MS los ist aber mit der plötzlichen Ankündigung eines WIN 11 wurde schon "Unruhe" ausgelöst und nun das. Keine Ahnung was in der Marketing Abteilung gerade so los ist...
 
Moin moin ToZo1
tpm.msc sag mir:

"Auf diesem Computer wure kein kompatibles TPM (Trusted Platform Module) gefunden. Vergewissern Sie sich, dass auf diesem Computer ein 1.2-TPM oder höher installiert undd im BIOS aktiviert ist."

Außerdem meckert das PC-Integritätsprüfungsprogramm rum, daß noch "Aktionen erforderlich" seien und will, daß ich mich bei meinem nichtvorhandenen Microsoft-Konto anmelden solle und da "meine Präferenzen speichern" solle und außerdem gibt es keine OneDrive-Ordnersynchronisierung.
Und wenn ich es starte, kommt da:

"Windows 11 kann auf diesem PC nicht ausgeführt werden"

Ich bin also save! Was will ich mehr?

Habe mal nachgeforscht. Wenn ich das richtig sehe, scheint mein Bord wirklich keinen TPM-Chips zu besitzen sondern nur einen Steckplatz, um so einen nachzurüsten:

https://www.manualslib.com/manual/1699068/Asus-Ws-Z390-Pro.html?page=36


war bei mir auch... habe dann ne Version von Winfuture.de gezogen und die startet endlich mal mit Bild.
Also ich hab das ROG STRIX Z390-F GAMING also den gleichen Chipsatz und in Technische Daten steht auch nur "ein socket dafür".

Hab es einfach mal im Bios umgestell und siehe da Win11 bzw das Tool mäckert nicht mehr mal von der sache mit abgesehen von "meine Präferenzen speichern" ich hab zwar ein Konto bei den aber nicht Aktiv ...

MFG: Gerd
 
Ich zitiere mich Mal selbst zum Thema TPM:
Ein TPM Modul ist erstmal nur ein Hardware Security Anker, was ein Gewinn für den User sein kann wenn man ihn z.B. für selbst gewählte Verschlüsselung einsetzt. Auch RootKits haben es bei aktiviertem Secure Boot deutlich schwerer.
Dass das Ding so negativ aufgefasst wird liegt vor allem daran dass man damit "unknackbare" DRM Systeme aufbauen kann und der Entwicklungsvorgang nicht so transparent war wie man gerne hätte.
Die Frage ist halt wofür Win11 es haben will. Wenn man z.B. standardmäßig die Userdaten verschlüsselt, wie es z.B. bei diversen Linux Distributionen empfohlene Standardeinstellung ist, und dafür das TPM als Root of Trust benutzt ist das für den Endnutzer ein Gewinn, kein Nachteil.
Wenn man es "nur" zur eindeutigen Lizenzbindung nutzt wäre es bei häufigen Umbauten zwar unter Umständen nervig, aber imo auch nicht sonderlich verwerflich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ding ist, ihr kleinen Jungspunde:

Mein Vater ist 74, meine Mutter 72. Die haben sich in den letzten 5 Jahren mit ach und krach an Windows 10 "gewöhnt" und wenn ab 2025 die Sicherheitsupdates für Win 10 eingestellt werden dann dürfen die sich in Ihrem alter mit Windows 11 auseinander setzen - gut für MS aber schlecht für mich.
Ich sehe das bei meinen Eltern ähnlich, aber ich gehe davon aus, dass ich einfach W11 so konfigurieren würde, dass es dann aussieht wie aktuell Win 10 oder letzteres stückchenweise wie W11 aussehen lasse und dann heimlich umstelle ;)
 
Ich zitiere mich Mal selbst zum Thema TPM:

Die Frage ist halt wofür Win11 es haben will. Wenn man z.B. standardmäßig die Userdaten verschlüsselt, wie es zu.Bm bei diversen Linux Distributionen empfohlene Standardeinstellung ist, und dafür das TPM als Root of Trust benutzt ist das für den Endnutzer ein Gewinn, kein Nachteil.
Wenn man es "nur" zur eindeutigen Lizenzbindung nutzt wäre es bei häufigen Umbauten zwar unter Umständen nervig, aber imo auch nicht sonderlich verwerflich.
Ich bin in diesem Punkt pessimistisch, und gehe davon aus, das es früher oder später ausgenutzt würde.
 
Schlimmer als TPM finde ich das ich meine 5 jahre alte OS drive von MBR zu BPT convertieren musste um UEFI zu nutzen für secure boot.

ging zwar schell aber nur mit einer anleitung die einen auch mehr als nur commands erzählt
 
Ich zitiere mich Mal selbst zum Thema TPM:

Die Frage ist halt wofür Win11 es haben will. Wenn man z.B. standardmäßig die Userdaten verschlüsselt, wie es z.B. bei diversen Linux Distributionen empfohlene Standardeinstellung ist, und dafür das TPM als Root of Trust benutzt ist das für den Endnutzer ein Gewinn, kein Nachteil.
Wenn man es "nur" zur eindeutigen Lizenzbindung nutzt wäre es bei häufigen Umbauten zwar unter Umständen nervig, aber imo auch nicht sonderlich verwerflich.

Ich tippe da eher auf eine unverkennbare USER-ID um die Nutzer zu identifizieren
und gezielt mit Werbung usw. zu versorgen oder bei der Nutzung nicht gewollter
Programme / Funtionen einzuschränken / zu überwachen. >:-|

Sie zu binden und ewig zu knechten...
traue dem Verein nicht 1m über den Weg. :hmm:
 
Ich tippe da eher auf eine unverkennbare USER-ID um die Nutzer zu identifizieren
und gezielt mit Werbung usw. zu versorgen oder bei der Nutzung nicht gewollter
Programme / Funtionen einzuschränken / zu überwachen. >:-|

Sie zu binden und ewig zu knechten...
traue dem Verein nicht 1m über den Weg. :hmm:


Ja.. die eindeutige Useridentifizierung.... ein Traum eines jeden machtversessen Regimes... endlich unabhängig von VPN usw usw usw... jeden Nutzer im Netz identifizieren können.

Es ist halt für "das Gute(TM)"... Kampf gegen Links.....Kampf gegen Rechts...Kampf gegen Terror....Kampf gegen irgendwas.....

Daher werden es auch wieder alle beklatschen, denn wir haben ja nichts zu verbergen! Außer die, die nicht mitklatschen.... :ugly:

...schöne Welt in der wir mittlerweile leben... überall nur Hass, Hetze und Terror.... Gott sei Dank haben wir in Deutschland schonmal das NetzDG... und seine Geschwister...

Es glaubt doch bitte niemand daran, dass dies zum Wohle und Nutzen des Endnutzers sein soll....
 
1. könnte man nach der Windows 11 Installation TPM wieder deaktivieren, oder startet Windows 11 dann nicht mehr?
2. Wenn ich Windows 11 im Insider Kanal testen möchte, könnte ich das dann auf einer separaten Partition zusätzlich installieren, oder wird Windows 10 dann zwangsläufig durch Windows 11 ersetzt?
 
Also ich hab das ROG STRIX Z390-F GAMING also den gleichen Chipsatz und in Technische Daten steht auch nur "ein socket dafür".

Hab es einfach mal im Bios umgestell und siehe da Win11 bzw das Tool mäckert nicht mehr

Es gibt 2 Wege Trusted Computing zu aktivieren.

Über ein physisches Modul, dass man an den Header vom Board anschliesst.
Oder aktuellere CPUs können TPM per Firmware aktivieren (bei Intel z.B. läuft es über die ME).
 
Habe ein ASUS Board und einen Ryzen 5000. Musste im Bios von discrete TPM auf Firmware TPM umstellen (damit TPM über die CPU aktiviert wird), jetzt steht die Win11 Prüfung auf grün.
Hätte nicht gedacht dass das mal noch nötig wird und Bitlocker bleibt definitiv aus - es ist ein reiner Gaming PC, der fest zuhause steht, der braucht keine Festplattenverschlüsselung, die kostet nur Ressourcen.

Das Thema TPM aktivieren wird aber wohl noch auf viele Spieler mit Selbstbau PCs zukommen beim Start von Windows 11.
 
Nur mal so eine Idee, aber könnte TPM vielleicht für DirectStorage gebraucht werden, um DRM-mäßig oder so zu verhindern, dass sich da was dazwischenschaltet? Nur mal so eine Idee.
 
... also mein PC ist mit TPM 2.0 und trotzdem ist er nicht geeignet. Ob eingeschaltet oder ausgeschaltet.

... jetzt verweigert der PC selbst den PC-Healthcheck .... NUr über Systemsteuerung und "reparieren" bekomme ich das Tool
zum laufen um gesagt zu bekommen, dass esnicht für Windows 11 reicht.:ugly:
 

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Habe ein ASUS Board und einen Ryzen 5000. Musste im Bios von discrete TPM auf Firmware TPM umstellen (damit TPM über die CPU aktiviert wird), jetzt steht die Win11 Prüfung auf grün.

Das Thema TPM aktivieren wird aber wohl noch auf viele Spieler mit Selbstbau PCs zukommen beim Start von Windows 11.

Es ist aber ganz schön dämlich, dass das MS Tool den PC als inkompatibel bezeichnet, nur weil TPM deaktiviert ist.
Ich musste im Bios auch nur fTPM aktivieren, damit das Tool dann "kompatibel" anzeigt.

Darauf kommen sicherlich nicht alle und wundern sich, dass das nagelneue Ryzen 5000 System inkompatibel sein soll...
 
Auch mit deaktiviertem Secure Boot springt das Tool bei mir auf grün. Scheint also doch nicht notwendig zu sein.

TPM übers Bios aktiviert. Läuft mit 2.0

Dann kann ichs ja erstmal wieder ausstellen :haha:
 
was hat es denn mit dem bios-eintrag "physical presence spec version: 1.3" auf sich? :ugly: stell da evtl. mal 2.0 ein?
... ich habe "Auto" aus und auf 2.0 gestellt ..... trotzdem kein Win 11 ... das Tool kann ich nur mit "reparieren" starten ... ich verstehe die Welt nicht mehr :wall:
 

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