RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Brauche ich nicht.Laufwerksverschlüsselung ist schon eine schöne Sache, gerade für mobile Geräte, geht aber auch ohne irgendwelche Module.
Brauche ich nicht.Laufwerksverschlüsselung ist schon eine schöne Sache, gerade für mobile Geräte, geht aber auch ohne irgendwelche Module.
Standard-Bitlocker ist iirc eine Vollverschlüsselung der Systempartition nach AES und der Key ist der TPM-Schlüssel. Das ist eine "richtige" Laufwerksverschlüsselung. Wenn du manuell noch eine einrichtest, etwa mit VeraCrypt dann ja, dann würden diese (sofern sie sich nicht gegenseitig stören, keine Ahnung ob dem so ist) nacheinander angewendet.Heißt das dann, dass der Bitlocker in den meisten Fällen nur transparent verschüsselt, damit das Laufwerk nicht auf einem anderen System booten kann? Wenn eine "richtige" Laufwerksverschlüsselung eingerichtet wird, werden die Schlüssel dann nacheinander angewendet?
Das ist aber kein normales Verhalten... Dann war da was defekt...Ja reicht das ich dass Bestätigen kann, denn die Probleme hörten sofort auf nach dem ich es deaktiviert hatte.
BSOD, Ruckeln auf dem Desktop, etc.
Google mal alles voll damit.
Früher war es mehr, gab Bios updates wegen so was usw, da ich den Nonsens eh nicht brauche, ausschalten und Ruhe ist.
Ich selbst, halte TPM für Sinnlos. Aber ich bin auf Windows 11 leider angewiesen, wegen SkyGo. Funktioniert leider nicht unter Linuxsystemen. Ansonsten würde ich sofort wechseln.Microsoft fordert erneut zum Wechsel auf Windows 11 auf. Dieses Mal lautet der Grund "TPM 2.0". Das umstrittene Modul sorge im Vergleich zu Windows 10 schlicht für mehr Sicherheit - und ist deswegen auch Voraussetzung.
Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 10 bald EOL: Microsoft rechtfertigt TPM-Anforderung für Windows 11
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Ich meinte damit eine, bei der der Schlüssel nicht im Gerät mitgeliefert wird, da war ich wohl zu ungenau. Ich halte es z.B. für wesentlich wahrscheinlicher, dass mir jemand das ganze Notebook als nur die SSD daraus klaut. Kann ja auch Bitlocker sein, dann müsste es aber halt noch einen zweiten Schlüssel geben, der z.B. noch mal mit einem Passwort verschlüsselt ist.Standard-Bitlocker ist iirc eine Vollverschlüsselung der Systempartition nach AES und der Key ist der TPM-Schlüssel. Das ist eine "richtige" Laufwerksverschlüsselung.
Worauf basiert diese Einschätzung bei dir? Ich sehe das vollkommen anders, die grundsätzliche Architektur ist an vielen Stellen deutlich günstiger aufgebaut und dazu kommt, dass bei Linux viel häufiger alte Zöpfe abgeschnitten werden, die dann keine standardmäßigen Pakete mehr sind bzw. nicht mehr im Kernel sind und manuell nachaktiviert werden müssen. Bei MS ist das ein viel viel heftigerer Krampf und selbst bei eindeutigen Problemen wie SMB1 dauert es dann viele Jahre bevor es deaktiviert wird.
Allein schon wenn ich dran denke, dass es in Windows bis heute keine standardisierte Paketverwaltung gibt... ein Linux sicher und aktuell zu halten, gerade im kommerziellen Kontext, ist deutlich einfacher bzw. überhaupt mit Bordmitteln möglich. Von AD/Exchange will ich noch gar nicht sprechen...

Das ist so nicht korrekt, das ist nur der Fall, wenn man ausufernde Komplexität als unvermeidbar sieht. Klar definierte überschaubare Software oder Schnittstellen mit abschließend definierten und dokumentierten Zuständen und deren Übergängen sind beweisbar sicher zu machen. Es wollte halt nur lange keiner machen, weil man mit beschissener Software mit Schwachstellen, die dafür aber shiny und bunt ist, viel mehr Geld machen kann. Das heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist. Ich sehe im Job regelmäßig auch Anwendungen, die heute noch so gemacht werden. Meistens sind das welche, wo so richtig Kohle dranhängt.Umstände bedingen dies. Jede Software, jede Hardware ist iwie angreifbar, vor allem wenn sie wie Unternehmen eingesetzt wird.
Im Serverbereich, und ich wage mal zu behaupten, dass der grundsätzlich attraktiver als Ziel ist, stellt Linux die überwältigende Mehrheit der Ziele. Und es gibt dort auch genug Schwachstellen, und die werden auch ausgenutzt. Das ist gar nicht hypothetisch, das ist Alltag.Es gibt ja auch schon Malware für Linux und wenn mehr potentielle Opfer da wären, würden auch viel mehr böse Jungs darauf aufbauen, eben wie bei Windows oder Mac halt...
Wenn das Legitimität gibt, dann gerne: ich nehme das von meiner Arbeit als Pentester, wo ich mir sowohl Windows- als auch Linux-Targets vornehme.Woher ich das nehme, ich arbeite jeden Tag als Sys- und Netzwerkadmin mit 175 Servern, Linux und Windows, wobei Linux only for sap bei uns. Um diese Strukturen zu schützen geben wir für Barracudas, Software usw. 6 stellige Summen aus
Siehe oben, du kannst auch eine ins Netzwerk exponierte Schnittstelle sicher machen, das geht schon. Es ist eine Frage des Umfangs, der Funktionalität, der Bequemlichkeit und des Budgets. In der Industrie werden auch über zwanzig Jahre alte SCADA-Produktionsanlagen sicher betrieben, obwohl sie noch auf Windows XP basieren. Sie werden halt sauber abgekapselt und bekommen nur wo nötig sauber abgegrenzte Schnittstellen, alles andere wird blockiert. Eine Produktionsanlage, die 20 Mio. gekostet hat kann man nicht einfach mal nach 5 Jahren durch das Nachfolgemodell ersetzen, nur weil das dann auf einem neuen OS beruht.An sich ist jeder Port eine Schwachstelle, die nur abgesichert werden kann. Willst du absolute Sicherheit, ziehe das Lankabel heraus bzw. deaktiviere alle Funkstandards die kommunizieren.

Du hast mit deiner Argumentation durchaus recht, aber meiner Meinung nach nur im Endkundenbereich. Von den Unternehmen, die ich kenne haben >90% den Microsoft-Store aus verschiedenen Gründen deaktiviert und benutzen eine kommerzielle zusätzliche Paketverwaltung (meist in Verbindung mit einer schwindelerregenden Menge an Gruppenrichtlinien). Die Linux-Landschaft bei Unternehmen ist meiner Erfahrung nach meist deutlich besser in Schuss als die Windows-Endpoints.Windows hat exakt einen Microsoft-Store. [...]

Tja, es ist halt wirklich immer ein Tradeoff zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit.Irgendwo zwischen diesen beiden Interessensgruppen sind Admins sicherlich am fluchen. Aber das ist ja oft so, dass die Wünsche der User und die Aktivitäten der Publisher bei Admins schlecht ankommen.![]()
Microsoft rechtfertigt TPM-Anforderung für Windows 11
, technisch korrekt steht es für mehr Sicherheit. Zu schön um wahr zu sein, denn man kann den Spieß auch umdrehen und das TPM gegen einen einsetzen. Z. B. könnte man dann Daten verschlüsseln, Passwörter ändern, Systemstarts manipulieren usw. Dafür gibt es paar nahezu simple Tricks die auch über das Netzwerk funktionieren. Microsoft wäre damit in der Lage mit ihrer bestimmten TPM Software so etwas wie Recall durchzuführen. Werde ich hier aber nicht offenlegen. Möchte damit nur sagen, das TPM keines Weges als "gute" Sicherheit angesehen werden soll. Mein Mainboard hat zwar ein TPM Header, aber der bleibt schön frei. Ich möchte mir keinen Ärger mit irgendwelchen Angriffen einfangen...Kommt immer auf den Angriffsvektor an. So weit ich weiß, verhindern Dinge wie SecureBoot und TPM halt, dass jemand mit Hardwarezugang irgendwas an deinem System gedreht hat, ohne dass du was davon mitbekommen hast. Da könnte z.B. jemand irgendwo noch einen Keylogger reingeschoben haben und so das Passwort für deine Laufwerksverschüsselung abgreifen. Wie wahrscheinlich es ist, dass du so einem Angriffsvektor ausgesetzt bist und ob das ein guter Deal ist, wenn du dich dadurch auch selbst aussperren kannst, musst du dann entscheiden. Zumindest SecureBoot wird aber auch von ein paar Linux-Distros unterstützt. Gegen Nutzer, die irgendwelchem Code Rechte geben und ihn dann ausführen, hilft das aber hier wie da nicht.
Linux ist primär so sicher weil es einen geringen Marktanteil hat. Die Bösen jungs wissen das der Aufwand nicht lohnt, denn der dau mit kohle sitzt vor MS pcs.
Hätte Linux einen Marktanteil von 50% sehe die Welt ganz anders aus...
Über PCIe nicht, aber über den TPM-Header, der seit einigen Jahren auf quasi jedem Mainboard untergebracht ist.Bei mir läuft AMDs FTPM wie ein Sack Nüsse.... Was sich in unregelmäßigen Performanceeinschlägen und Audioaussetzern bemerkbar macht. Gibt es irgendwie externe TPM Module über PCIE z.b.?

Was ich sagen wollte ist, dass Linux ohne TPM und SecureBoot in den meisten Fällen zwar nicht wirklich weniger sicher als Windows ist, aber dass man, wenn man den falschen Code auf seinem System ausführt, auf beiden Systemen dran ist.Stimmt, aber dazu müsste jemand -außer mir- meinen PC nutzen bzw. Zugriff darauf haben.
Man muss für höhere Rechte nicht mit der Konsole arbeiten. Viele DEs fragen einfach das entsprechende Passwort ab, wenn erhöhte Rechte gebraucht werden. Das unterscheidet sich nach meinem letzten Stand nicht sonderlich von der Standardeinstellung der UAC in Windows.Du meinst, dass die besseren/höheren Sicherheitsmaßnahmen, bei denen der User davor für höhere Recht mit der Eingabekonsole arbeiten muss, keine Rolle spielen?
Was ich sagen wollte ist, dass Linux ohne TPM und SecureBoot in den meisten Fällen zwar nicht wirklich weniger sicher als Windows ist, aber dass man, wenn man den falschen Code auf seinem System ausführt, auf beiden Systemen dran ist.
Man muss für höhere Rechte nicht mit der Konsole arbeiten. Viele DEs fragen einfach das entsprechende Passwort ab, wenn erhöhte Rechte gebraucht werden. Das unterscheidet sich nach meinem letzten Stand nicht sonderlich von der Standardeinstellung der UAC in Windows.
Das gilt aber prinzipiell halt genauso für Windows.Richtig. ABer wenn nicht gerade ein DAU vor dem PC sitzt und man weiß, welchen Code man ausführt, ist alles in Butter.
Gut, kann ich jetzt nicht so genau sagen. In der Konsole muss man natürlich heute noch genau so die Rechte erhöhen, aber mich würde ehrlich gesagt wirklich wundern, wenn die DEs das nicht auch schon länger könnten, das braucht man ja schließlich für jedes Update.Ok, mein letztes Linux war Ubuntu 20.XX. Da musste ich noch mit sudo in der Konsole arbeiten.
Ah! NiceSeit 23H3 ist Bitlocker auch in der Home enthalten:
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Geräteverschlüsselung/Bitlocker in Windows 11 24H2 Home: So einfach geht’s
Die Bitlocker-Laufwerk-Verschlüsselung von Windows 11 Pro können Sie auch mit Windows 11 Home nutzen. Dort heißt sie nur anders.www.pcwelt.de
Immerhin bietet MS die Möglichkeit, den Wiederherstellungsschlüssel im MS-Konto zu speichern, so dass oben genannter Otto nicht daran denken muss, ihn sich zu notieren um im mFalle einer defekten CPU nicht alle seine Daten unwiederbringlich zu verlieren.
