News Windows 11: So möchte Microsoft das Vertrauen zurückgewinnen

Ich bin von Windows primär weg, weil mich dieser schleichende Zwang einer aus Redmond stammenden Doktrin folgen zu müssen angepisst hat. Mit Windows 10 war es noch Dualboot. Ab Windows 11 und alleine schon seinen Einschränkungen bei der Positionierung der Taskleiste wegen, war dann endgültig Schluss. Von den generell so gut wie nicht mehr existierenden Anpassungsmöglichkeiten des UI mal ganz zu schweigen.

Mir ist es auch egal, ob ich ein 10-20 % FpS weniger habe. Mir ist es auch egal, ob es nun kein MS 365 oder Adobe Cloud Shit für mich gibt. Ich habe sie seit Jahren nicht gebraucht, weil es immer Alternativen gab, mit denen ich ohne dem Gefühl einer Einschränkung oder einem FOMO-Syndrom zum Ziel kam.

Stand heute müsste MS bei Windows so richtig den Vogel abschießen, damit ich überhaupt in Erwägung ziehe wieder mehr mit deren OS auf meinem Rechner zu machen.

Und was den Kernel-Level Zugriff für Spiele bzw. deren Anticheat angeht... Kann man mögen oder nicht. Ist genau so wie Denuvo. Es ist ein Teil vom Spiel, integriert vom Publisher. Will man das Spiel spielen, muss man diese Anforderungen einhalten.
Du sagst: Muss man halt Shice fressen, um mit diesen Games Spaß zu haben. Isso.

Es ist erschreckend, wie lapidar du dieses Treiben abtust.
 
Reden können die viel, passieren wird wahrscheinlich nur wenig. Jeder der wirklich verstanden hat, was Microsoft mittlerweile mit Windows vorhat, wechselt zu Linux.
Schon allein die Geschichte, dass MS BitLocker Keys zwangsweise unverschlüsselt in der MS Cloud speichert, ist der ultimative Vertrauensbruch überhaupt. Die Begründung dafür spielt keine Rolle.


aber was Nutzerfreundlichkeit, Möglichkeiten und fortschrittliche Features anging, war Windows in der Regel der beste Kompromiss.
Deiner zu allgemein gehaltenen Aussage möchte ich widersprechen. Nutzerfreundlichkeit ist eine sehr subjektive Empfindung. Features, die du als nutzerfreundlich ansiehst, könnte ich als störend empfinden.
Wäre mal interessant zu erfahren, was genau du als nutzerfreundlicher im Vergleich zu anderen OS empfindest.
Ich würde man behaupten, dass deine Empfindung daher rührt, weil du an Windows und dessen Bedienung und Gegebenheiten gewöhnt bist. Ein anderes OS ist immer erst mal ungewohnt und erscheint daher zwangsläufig erst mal komplizierter.


Ich empfinde Linux, als deutlich Nutzerfreundlicher, weil es mich weder gängelt irgendwas zu machen, mir die volle Kontrolle über das gibt, dass ich machen will, es extrem anpassungsfähig ist (ich kann es aussehen lassen wie Windows 11 oder auch MacOS) und weil es in den meisten Fällen mir die Arbeit abnimmt, System UND Programme auf dem neuesten Stand zu halten.
Das geht bei Linux nicht immer mit KlickiBunti UI, aber wenigstens geht es da.

All das ist mit Windows entweder sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich. Früher zu Windows 7 Zeiten, war Windows noch ein tolles System, das einem viel Arbeit abgenommen hat. Heute ist Windows für mich nur noch Gängelung, nervig, einschränkend und langsam.


Bei den fortschrittlichen Features hast du fast recht. Windows ist eben aktuell noch die primäre Plattform für die entwickelt wird. Daher kommen viele Features da auch zuerst.
Linux konnte aufgrund seiner Offenheit aber schon mit dem 64 Bit Befehlssatz umgehen, als MS noch nicht mal eine 64 Bit Version von Windows in Entwicklung hatte.
Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber während AMD noch über die Unterstützung von FSR Redstone für RDNA 3 unter Windows redet, geht das unter Linux bereits.
Nur um mal zwei Beispiele zu nennen.
Du hast aber auch recht. Viele neuen Features fürs Gaming kommen bei Linux erst verspätet.

EDIT:
Leute warum macht ihr jeden Windows Thread zum Linux Thema?Linux talk bitte im Linux Forum!
Sorry zu spät gelesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vertrauen zurückgewinnen und MS sind seit Jahren die Gegensätze schlecht hin.

Wenn ich sehe, was die aus der Xbox gemacht haben, wie sie praktisch in Interviews die Leute belogen haben bzgl. des Umgangs mit exklusiver Titeln etc. und das gleich mehrmals, in einem einzigen Jahr.
Wobei zu Beginn der Series X Konsolen ja auch schon massive Besserung versprochen wurde, was exklusive, vor allem konkurrenzlos gute Titel angeht.
Da hatte man (deutlich verspätet) mit Indy endlich Mal wieder einen Anwärter und wirbt gleich schon mit der PS5 Version während eines Xbox Showcases, obwohl wenige Wochen vorher noch behau wurde, das es das nicht geben wird.
Ja nee, dann kann man auf ihre Versprechen ehrlich gesagt nichts mehr geben.

Klar, eine Firma wie MS agiert immer Profit orientiert, keine Frage, aber in den letzten Jahren sind sie mir zu gierig und vor allem viel zu undurchsichtig geworden, statt ihre sparte vernünftig auszubauen, kaufen sie lieber für viel zu viel Geld andere Firmen, die später dann auch noch gerne geachlos werden, selbst wenn sie einen (Indi) Hit landen.

Da weiß man als Kunde doch nicht mehr was morgen kommt und vermutlich weiß MS das auch selber nicht mehr.

Anfänglich mochte ich Win11 sogar noch und konnte viele negative Berichte nie nachvollziehen, liegt aber sicherlich sich am persönlichen Workload.
Aber seit dem sie meinen, das OS mit ihrem Halbgaren KI Gedöns umkrempeln zu wollen, während man dabei Stabilität vernachlässigt, fehlerhafte Updates rausbringt, SSDs schrottet, das OS immer Träger wirkt, bin ich nun seit einem Jahr gänzlich raus, was Windows angeht.

Der Wechsel zu Linux auf den x86 Geräten im Haus ging mir noch nie so leicht von der Hand.
Für kreative Dinge wie FL Studio, Affinity, Final Cut bin ich sogar, als Jahre langer Mac hasser, zum Mac gewechselt, wobei da der M4 Mini das Tüpfelchen auf dem i war. Und MS Office 2024 läuft so auch noch, da ich zwecks Kompatibilität leider nicht gegen was anderes ersetzen konnte, zumindest aktuell.

Ich hoffe ja, das nach Proton für Games, der nächste Schritt eine ebenso gute Übersetzungssoftware für die bspw. oben genannte Software der nächste Schritt ist. Oder noch besser, das der Aufstieg von Linux keine Randerscheinung bleibt und Hersteller doch eine native Linux Version ihre Software auf den Markt schmeißt.
Denn am Ende ist mir ein OS das tut was ich will immer noch am liebsten.
 
Schauen wir mal...

Ich bin da mal sehr verhalten und ohne jetzt rassistisch sein zu wollen, aber die Amis reden gerne viel, wenn der Tag lang ist. Vor allem bei MS glaube ich es erst, wenn andere User und Publikationen berichten, dass Updates jetzt vernünftig laufen und die Erfahrung mit Win 11 besser ist.
 
Du sagst: Muss man halt Shice fressen, um mit diesen Games Spaß zu haben. Isso.

Es ist erschreckend, wie lapidar du dieses Treiben abtust.
Ich sehe das einfach nicht als kritisch.
Copyright protection und anticheats waren schon immer nervig.
Secure Boot und TPM 2.0 kosten keine Leistung. Praktisch alle Kisten wo diese Spiele laufen sollen, haben das auch.
Selbst wenn die beiden nicht angefordert werden, es gibt Anticheat Tools die zwingend Windows voraussetzen.
Das ist für mich nichts anderes als ein eigener Launcher, um das Spiel zu starten (selbst wenn's auf Steam verkauft wird).
Nervig - ja, wenn man das vorher nicht passend eingerichtet hat. Mehr nicht.

Im Gegensatz zu anderen, wirklich schlimmen Sachen wie Datenlecks bei diversen Firmen (inklusive PlayStation Network usw.) - dies führt nicht zu Problemen.
Mir ist kein Fall bekannt, wo der Kernel-Level Access missbraucht oder gehackt wurde - also mit wirklichen Nachteilen verbunden, außer 3 Klicks in BIOS und PC neustarten.

Und zum eigentlichen Thema mit Windows besser machen:
Windows 11 Insider Preview Feature Update (26220.7070)

Das ist gerade reingeflogen, heute Morgen installiert. Ich gehe mal testen und Bugs reporten, wenn sich welche finden lassen. MS sollte aber die Patch Notes direkt im OS verlinken. Das erste nervige Ding ist: kryptische Update-Versionen (nehmt euch n Beispiel an MacOS was klare Namen und Nummern angeht!) und keine Option zu sehen was da drin steckt ohne sich durch Google und mehrere Seiten zu wühlen.
 
Zwar keine allgemeingültige Aussage: Aber was ich mittlerweile beobachte, so scheint für viele Menschen der Computer nur noch ein Mittel zum Zweck für ihren Job zu sein. Im Privatleben haben sie sich größtenteils davon verabschiedet und nutzen fast nur noch Tablet und Smartphone. Entweder von Apple oder ein Gerät was mit Android kommt. Fast so, als ob der PC sich mehr und mehr in die Richtung entwickelt, wie es anno dazumal von IBM mit dem 5150 angedacht war.

Der PC ist für viele nur noch ein Web-Browser.

Ein Arbeitkollege macht selbst seine Steuererklärung auf dem Handy...
 
Ich habe heute festgestellt, das ALLE Screenshots, die man mit WIN-Shift-S macht in die Cloud hochgeladen werden...

Microsoft und Vertrauen?
Da ist ja jeder Autohändler am Stadtrand vertraulicher.
Wenn ich das bei meinen Win 10 drücke kommt die Meldung "Ausschnitt in Zwischenablage gespeichert"
Wo sollen die Daten dann hin gehen wenn kein OneDrive oder ähnliches eingerichtet ist ?

Klar hätte man das mit den erweiterten Win 10 Update Nutzer freundlichen machen können zb. ohne Microsoft Konto
und opt - out "wenn jemand nicht möchte" :D
Aber das wahr wohl nicht der Plan, sondern eher unbequem zu machen damit man jemand zu Win 11 drängen kann.
Oder neue Hardware verkaufen kann die dann natürlich mit Win 11 kommt.
 
Wenn ich das bei meinen Win 10 drücke kommt die Meldung "Ausschnitt in Zwischenablage gespeichert"
Wo sollen die Daten dann hin gehen wenn kein OneDrive oder ähnliches eingerichtet ist ?

Klar hätte man das mit den erweiterten Win 10 Update Nutzer freundlichen machen können zb. ohne Microsoft Konto
und opt - out "wenn jemand nicht möchte" :D
Aber das wahr wohl nicht der Plan, sondern eher unbequem zu machen damit man jemand zu Win 11 drängen kann.
Oder neue Hardware verkaufen kann die dann natürlich mit Win 11 kommt.

Bei Windows 11 ist ein Onlineaccount Flicht, sonst kann man Windows 11 nicht installieren. Du musst dich bei der Installation, mit deinem MS Account einloggen.

Nun ist sogar raus gekommen, das der Bitlocker Key, in die MS Cloud hochgeladen wird und dort jederzeit von MS weitergegeben wird.

Microsoft bestätigt die Herausgabe von BitLocker-Wiederherstellungsschlüsseln an Strafverfolger auf richterliche Anordnung. Die Standard-Cloudspeicherung bei Windows 11 ermöglicht diesen Zugriff.

Ebenfalls wird in der MS Cloud deine Zwischenablage abgespeichert, also mal ein Passwort mit CTRL-C und CTRL-V kopieren, bedeutet, es ist in der Cloud.

1769865759771.png


Windows 11 speichert ebenfalls ohne Pause, jede Sekunde, ein Video von deinem Desktop auf. Das Video wird per lokaler K.I. analysiert.

Version 24H2 hat eine neue Funktion eingeführt: Recall.

Ich könnte die Liste noch Stundenlang weiterführen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein.

Wer hingegen eine ältere "Win Iso" nutzt und Installiert...

Aber wie gesagt, mich Tangiert die Thematik ja 0,0, da Linuxuser. :-)

Sag doch nicht Nein! Bei einem aktuellen Windows ist das so. Mit Tricks kann man das umgehen und mit einem offline Account installieren. Das macht aber niemand.
 
Wayland/KDE hat Stabilitätsprobleme mit Nvidia Treibern. Bis hin zu Crashes.
DX12 Performance Probleme sind bekannt. Kostet einfach nur Leistung, ist sonst stabil - nervig halt.
Ach ja und mit Monitoren gibt es Probleme, vor allem mit denen, die lange brauchen zum Aufwachen. Beim booten fälllt es dann durch. Gab hier und da noch Kleinigkeiten. Wie gesagt, nichts wildes, aber super nervig.

Das sind einfach Sachen, die bei Windows (wenns mal stabil läuft) nicht auftreten, schon gar nicht so oft. Normalkunde will sich damit nicht rumärgern. Semi/Pro hat keine Zeit um sich damit zu ärgern, auch wenn es relativ einfache Workarounds gibt.

Und was den Kernel-Level Zugriff für Spiele bzw. deren Anticheat angeht... Kann man mögen oder nicht. Ist genau so wie Denuvo. Es ist ein Teil vom Spiel, integriert vom Publisher. Will man das Spiel spielen, muss man diese Anforderungen einhalten.
Das ist genau so wie wenn sich eine große Software-Schmiede entscheidet, bestimmte Hardware, Software oder OS nicht zu unterstützen. Kannst meckern, kannst die besagte Hardware/Software/OS wechseln oder das Produkt komplett ignorieren. Ich bevorzuge es, die Produkte zu nutzen die mir Spaß machen und/oder produktiv sind. Egal welche krummen Anforderungen dahinter kleben. Auf ein Spiel verzichten, nur weil es Secure Boot und TPM 2.0 will? Nope. Das spielt einfach keine Rolle, wenn das Spiel an sich gut ist - siehe BF6. Wenn das Spiel dann auch explizit Win11 mit einem bestimmten ServicePack/Patch verlangt - OK. Selbst wenn das Spiel dann sagt - ey, mach Copilot an sonst nix zocken. Windows ist eh eine Zockerkiste, da ist es egal was davon an/aus ist.
Du zäumst das Pferd von der falschen Seite her auf. Nicht Wayland/KDE hat Probleme mit den Nvidia-Treibern sondern die Nvidia-Treiber haben ein Problem mit Wayland/KDE. Es ist doch Nvidias Schuld, daß sie nicht in der Lage sind ihre propietären Treiber auf ein sich immer weiter verbreitendes Displayprotokoll anzupassen.

Zum Thema HDMI 2.1 gilt ähnliches. Bis 2.0 war die Spezifikationen öffentlich einsehbar und damit kein Problem für OpenSource. Bei 2.1 wurde das plötzlich geändert und die Spezifikationen gibt es nur noch mit einer entsprechenden (kostenpflichtigen) Nutzungslizenz. Ein Schelm der böses dabei denkt.
 
Du zäumst das Pferd von der falschen Seite her auf. Nicht Wayland/KDE hat Probleme mit den Nvidia-Treibern sondern die Nvidia-Treiber haben ein Problem mit Wayland/KDE. Es ist doch Nvidias Schuld, daß sie nicht in der Lage sind ihre propietären Treiber auf ein sich immer weiter verbreitendes Displayprotokoll anzupassen.

Zum Thema HDMI 2.1 gilt ähnliches. Bis 2.0 war die Spezifikationen öffentlich einsehbar und damit kein Problem für OpenSource. Bei 2.1 wurde das plötzlich geändert und die Spezifikationen gibt es nur noch mit einer entsprechenden (kostenpflichtigen) Nutzungslizenz. Ein Schelm der böses dabei denkt.
Na, als Kunde ist das doch egal, welche Firma da ihren Hintern nicht hochkriegt oder zusätzliche Hürden stellt (Lizenz, Closed Source, keine offene API, nimm egal was).
Kunde erwartet, dass XYZ funktioniert.
Das ist bei Windows (überwiegend) der Fall und in seltenen Fällen, wo es nicht geht - es gibt Workarounds, die wenig Zeit und praktisch nie Geld kosten.
Selbst wenn der Kunde weiß, wo es klemmt, kann der Kunde nichts machen. Kunde kann meckern. Kunde mit Reichweite kann eventuell etwas mehr erreichen (YouTube-Videos, Twitter whatever). Aber weder Microsoft noch Nvidia oder AMD juckt es wirklich, wenn einzelne Kunden meckern (auch mit Reichweite). Erst wenn richtig viele meckern, tut sich was. Siehe die Nachricht hier - es hat praktisch ein Jahr (das meiste passierte ja in 2025 - die Bugs, krumme Updates etc.) gedauert, bis MS gesagt hat - ey sorry, wir werden das stabiler machen.

Ich sehe das als Kunde eigentlich immer so: Der kleinere Anbieter/Hersteller muss sich dem Großen anpassen, wenn es um Protokolle, Kompatibilität usw. geht. Vor allem wenn es darum geht, eine Nischen-Technologie mit der Hardware oder Software von den Top-10-Giganten in der Industrie kompatibel zu machen. Ja, auch durch Bezahlung von Lizenzgebühren usw. Wenn die dann mal selbst so groß werden, können die ihre eigenen Ideen, Protokolle oder Hardware anbieten, genau so wie die es sich wünschen.

Beispiel: Willst neue Autos bauen. Es gibt drölftausend Vorschriften und Gesetze, wie das Auto gebaut werden soll.
Kannst natürlich drauf pfeifen und nen Sportwagen bauen exklusiv für Rennstrecke und Privatgelände, das Teil darf dann halt nicht auf die Straße. Oder du baust etwas, was nur in einigen Ländern funktioniert - siehe Cybertruck.
Das ist die gleiche Geschichte - wenn etwas wegen bestimmten Voraussetzungen nicht funktioniert - das Produkt muss sich entsprechend dem Markt anpassen oder der Markt wählt was anderes.

Microsoft macht mit Windows genau das: es ist praktisch mit allem kompatibel.
Nicht immer stabil, schnell oder sparsam, aber es ist durchgehend mit allem kompatibel, was der Kunde installieren oder anschließen will. Ja, oft erfordert es kostenpflichtige Software (und/oder Hardware) von anderen Herstellern, aber du kannst dir zu 100% sicher sein - es wird funktionieren.
 
Wegen VBS. Den alten CPUen fehlt der notwendige Support für Virtualisierung.
Microsoft hält aber krampfhaft an VBS fest, aus … Security-Gründen …
Das Lächerliche: Hast Du Windows 11 erst einmal installiert, dann kannst Du VBS deaktivieren.

Es gab bei Intel keinen Unterschied in den CPU-Features von Skylake bis Comet Lake, auch die für Sicherheitsfragen relevanteren PCHs basierten teils durchgängig auf dem gleichen Silizium. Die von Microsoft mitten hindurch gezogene Grenze ist genauso wenig durch Prozessoreigenschaften begründet, wie die bei AMD, wo teilweise innerhalb der gleichen Generation CPUs inkompatibel, aber APUs zulässig sind.

Deiner zu allgemein gehaltenen Aussage möchte ich widersprechen....

Dir scheint entgangen zu sein, dass meine "zu allgemein gehaltene" Aussage zeitlich begrenzt ist.
Sie bezieht sich auf einen Zeitraum, in dem man unter Linux nicht selten den Kernel neu kompilieren musste, wenn man das falsche WLAN-Modul hatte, in dem Zugriffe auf externe Speichermedien teils erst nach Konsolenzugriff nutzbar waren und in denen grafische Benutzeroberflächen zur Konfiguration oder Software-Installation eher die Ausnahme denn die Regel waren. Da maße ich mir auch weiterhin an, so etwas als "nutzerunfreundlich" zu bezeichnen und als intrinsischen Grund dafür zu nennen, dass die meisten Verbraucher lieber bei Windows 98 und XP geblieben sind, anstatt auf Linux zu wechseln.

Für den von dir angesprochenen Zeitraum ab und insbesondere nach Windows 7 habe ich dagegen ausdrücklich geschrieben, dass es keinen Grund mehr gab und gibt, ein Microsoft-Betriebssystem zu nutzen, außer Gewohnheit – wahlweise die eigene oder die von Software- und Treiberentwicklern, wobei letztere beiden eben auch ein zunehmend schlechteres Argument sind.
 
Für den von dir angesprochenen Zeitraum ab und insbesondere nach Windows 7 habe ich dagegen ausdrücklich geschrieben, dass es keinen Grund mehr gab und gibt, ein Microsoft-Betriebssystem zu nutzen, außer Gewohnheit – wahlweise die eigene oder die von Software- und Treiberentwicklern, wobei letztere beiden eben auch ein zunehmend schlechteres Argument sind.

Sorry, aber das kannst Du aber auch nicht derart pauschalisieren. Es gibt viele Bereiche, da bist Du an Dein Set-up gebunden. zB: für RME und andere Firmen gibt es keine Linux-Treiber und für viele DAWs und VST/VSTi gibt es keinen Linux Support.

Auch im Foto-/Videobereich gibt es große Lücken.

Du kannst nicht beliebig Geld hineinbuttern und HW/SW nach Belieben austauschen.
 
Sorry, aber das kannst Du aber auch nicht derart pauschalisieren. Es gibt viele Bereiche, da bist Du an Dein Set-up gebunden. zB: für RME und andere Firmen gibt es keine Linux-Treiber und für viele DAWs und VST/VSTi gibt es keinen Linux Support.

Auch im Foto-/Videobereich gibt es große Lücken.

Du kannst nicht beliebig Geld hineinbuttern und HW/SW nach Belieben austauschen.

Naja, für solche Fälle geht ein Dualboot oder eine separate Kiste, die dann eh nicht ins Netz geht. Gerade was DAW mit VST Plugins angeht oder nen anderen Editor (Adobe/DaVinci bleh) - die brauchen keinen Internetzugriff (naja gut Adobe Kram will sich online anmelden). Netzwerk - praktisch, aber nicht zwingend nötig.
Auch für alle anderen Fälle (DMX Lichtsteuerung, Videoprojektion via Resolume Arena schießmichtot) ist kein Internetzugang nötig. Dafür gibt es eine separate Kiste, die nur dafür da ist. Ist halt n Macbook, kann aber genau so ein Windows Laptop sein.

Nichts davon ist mit Linux kompatibel. Die DAW und DJ/Licht/etc. Programme, die auf Linux existieren, sind zwar stabil, aber mit vielen Geräten nicht kompatibel, können auch keine fremden Formate lesen.

Windows ist da der beste Kompromiss wenn es ein Gerät dafür gibt und man sich keine getrennten Geräte anschaffen will (was aktuell schon ins Geld geht). Aber sobald es halt in die Richtung RME geht - da kann man sich auch ein extra Gerät gönnen in dieser Preisklasse, welches dann für Studio/Live-Anwendungen abgestellt wird.

Auf nem älteren Mac kann man z.B. Asahi Linux nutzen. Das geht aber nur bis zum M1, alles was neuer ist - kein Support. Wer also unbedingt will, kann das in den meisten Fällen umsetzen. Für die meisten Kunden ist aber eine reine Windows-Kiste die beste Option.
 
Mir ist kein Fall bekannt, wo der Kernel-Level Access missbraucht oder gehackt wurde - also mit wirklichen Nachteilen verbunden, außer 3 Klicks in BIOS und PC neustarten.
Der CrowdStrike-Vorfall von 2024 ist so ein Beispiel bei dem tausende Windows basierten Rechner ausgefallen sind, weil ein fehlerhafter Patch einer Sicherheitssoftware, die Kernel Level Zugriff hat, zu einem schwerwiegenden Fehler geführt hat.

Bei der Kernel Level Anti-Cheat Software ist die Gefahr für so was zwar gering, aber da ist die Gefahr extrem groß, dass sie dich komplett ausspioniert oder heimlich andere Software nachinstalliert.

Selbst wenn der Kunde weiß, wo es klemmt, kann der Kunde nichts machen. Kunde kann meckern. Kunde mit Reichweite kann eventuell etwas mehr erreichen (YouTube-Videos, Twitter whatever). Aber weder Microsoft noch Nvidia oder AMD juckt es wirklich, wenn einzelne Kunden meckern (auch mit Reichweite)
Genau! Bei Microsoft, Nvidia und all den anderen Closed Souce Software Anbietern kannst du als Kunde genau nichts machen! Bei Linux kannst du das aber sehr wohl. Was glaubst du, warum der AMD Treiber unter Linux so geil ist? Weil sich die Community den Treiber selbst zusammen baut, mit der Unterstützung von AMD. Bei Linux bist du mündig, bei Windows bist du es nicht!

Wenn ich so deine Beiträge lese, muss ich manchmal echt schmunzeln. Du verteidigst Windows so verbissen, dass deine Argumentation manchmal ziemlich übers Ziel hinausschießt.
Jeder von uns Linux User hatte für sich legitime Gründe zu wechseln. Der größte Teil davon wird wohl auch nicht wieder zu Windows zurückkommen. Du wirst uns nicht mehr davon überzeugen können.

Du hast für dich legitime Gründe, bei Windows zu bleiben. Ist doch dein gutes Recht.
Das, was wir Linux User aber nicht ausstehen, können ist, wenn über Linux gelästert wird, man aber eigentlich keine Erfahrung mit Linux hat.

Dir scheint entgangen zu sein, dass meine "zu allgemein gehaltene" Aussage zeitlich begrenzt ist.
Bis einschließlich XP war das neueste Windows zumindest oft das beste Werkzeug
Den Satz habe ich heute morgen tatsächlich überlesen. Sorry
Du hast natürlich völlig recht. Zu der Zeit war Linux wirklich noch eine ziemliche Frickelhölle. Benutzerfreundlich war das nicht. Das ist heute zum Glück wesentlich besser.
 
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btt:
"So möchte Microsoft das Vertrauen zurückgewinnen"
Da sollten sie mal bei der GUI anfangen und diese wieder bedeutend leichtgewichtiger machen. Die Schwergewichtigkeit der Windows 11 GUI fällt einem besonders unangenehm immer wieder unter Server 2025 mit GUI, z.B. für RDS, auf, wo man häufig gar keine Hardwarebeschleunigung hat.
Der Grund für diese Schwerfälligkeit: Das überstülpen eines wilden Mixes aus WinUI3/XAML, Edge WebView2, neue Icons und Shell Extensions (z.B. für OneDrive) über die aus NT4 und Windows 2000 Zeiten stammende Win32 API, garniert mit noch mehr Win32 API-Calls.
 
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