cryon1c
Lötkolbengott/-göttin
Die meisten Recording Studios die ich kenne - die betreiben das genau so:Das macht absolut keinen Sinn, weil ich dadurch Windows nicht loswerde und dazu noch 2 verschiedene Betriebssysteme betreiben müsste. Darin besteht ja nun wirklich überhaupt kein Vorteil.
Der PC/Mac, an dem das meiste hängt (Mischpulte, DAW, Audio Interface, Compressor schießmichtot) - der ist offline. Ja, es gibt Nachteile wie Backups manuell auf Datenträger schieben. Der Rest wird meist aber nicht mal aktualisiert, es hängt da oft eine ältere Version von DAW und Plugins die stabil rennt.
Probleme gibt es damit nicht.
Live/Eventbereich mit Laptops (oder im Rack verbauten PC) sind online - da muss man den Mist aktualisieren, spätestens wenn man Geräte mit neuer Firmware bekommt. Aber auch dort sind Updates sehr langsam, der Stabilität wegen.
Bei jeder DJ-Software die ich habe (Mixxx, Serato DJ, Engine DJ und Rekordbox) gibt es immer eine fette Warnung: FINGER WEG VON Version XYZ, diese ist üblicherweise auf MacOS bezogen - Tahoe letztens. Meist dauert es paar Monate bis alles durchgetestet und für stabil befunden wird, bis dahin gilt: Updates auf eigene Gefahr.
Die zusätzliche Arbeit ist kaum die Rede wert. Die Geräte sind getrennt - HomeStudio/Recording/DJ-Gerät/Whatever wird nicht für Emails, Netflix oder 18+ Filmchen guggen oder zocken. Die Geräte sind einzig und allein für ihren Einsatzzweck da und werden vom Müll freigehalten. Ja, das kostet bissl Geld.
Aber technische Probleme und Verluste (Kunde bucht nie wieder) kosten mehr.
Windows 11 kann man in der aktuellen Lage nicht dafür empfehlen - zu instabil. Selbst solche einfachen Sachen wie Hochzeits-DJ der mit Laptop auflegt (und Tracks via Streaming von Beatport, Amazon oder Tidal direkt in die Software einpflegen kann - also ist die Kiste online) - Stabilität ist alles. Willst ja keine Hochzeit ruinieren wenn die Windows dann Probleme bereitet.
Na, Du hast ja lustige Ansichten. Meinst Du etwa allen Ernstes, das wäre ja nicht so schlimm?
Muss man Dir noch den Unterschied zwischen einem produktiven Betriebssystem und einer Beta Software erklären?
Für Betriebssysteme gibts Beta-Programme, da kannst Du dann das OS in verschiedenen Beta Versionen testen.
Entweder über DUAL-Boot oder mittels Virtualisierung.
Das macht man dann aber aus eigenem Interesse und hat dann die Möglichkeit es so vorzubereiten, dass Deine normale Umgebung darunter nicht leidet.
Hier geht’s doch wohl eindeutig um ein anderes Thema, dass an Windows 11 offensichtlich zu viel herumgebastelt wird, sodass es in der laufenden Version (nicht in einem Beta-Produkt) zu häufig Probleme gibt.
Die Beta ist doch genau dazu da, die Probleme zu finden und zu melden, damit diese dann nicht ins offizielle Release mitgeschleppt werden?
Man soll doch nicht das stabile OS mit nem Insider-Build ersetzen, sondern auf einem separaten Gerät oder via Dualboot/Virtualisation das Ganze testen.
Ist doch ganz einfach: wenn das OS nicht stabil wird, gibt es dann bei Kunden Probleme. Und die wollen die Probleme loswerden, ohne das OS zu wechseln.
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Also ist die Lösung: Windows besser machen. Ansonsten gibt es bei jeder Software, bei jedem OS irgendwelche Bugs. Da ist MS weder besser noch schlechter.
Oder ich leihe mir nen Sprinter aus.