News Windows 11: So möchte Microsoft das Vertrauen zurückgewinnen

Nun ist sogar raus gekommen, das der Bitlocker Key, in die MS Cloud hochgeladen wird und dort jederzeit von MS weitergegeben wird.
Ich verstehe das schon so das man da eine Eahl hat zwischen Cloud und Lokal abspeichern seines Schlüssels.

Zitat: Indem der Schlüssel nicht auf Microsoft-Server hochgeladen wird, entzieht man dem Unternehmen die Möglichkeit, einer behördlichen Aufforderung nachzukommen. Die alleinige Kontrolle über die verschlüsselten Daten bleibt beim Nutzer. Dieser Vorfall unterstreicht: Systemvoreinstellungen verstehen und informierte Entscheidungen treffen – das ist der Schlüssel, um Technologie mit den eigenen Privatsphäre-Erwartungen in Einklang zu bringen.

Da mir ja immer widéder gesagt wird das Windows doch so einfach ist wird jeder Nutzer entscheiden ob er seine Daten nach Redmond sendet oder nicht.
Ja und es wird dem ein oder anderen sicher sogar gefallen, dass Strafverfolgungsbehörden dieser Schlüssel weitergegeben wird.
es ist praktisch mit allem kompatibel.
Ist es halt nicht mit allem kompatibel.
 
Der CrowdStrike-Vorfall von 2024 ist so ein Beispiel bei dem tausende Windows basierten Rechner ausgefallen sind, weil ein fehlerhafter Patch einer Sicherheitssoftware, die Kernel Level Zugriff hat, zu einem schwerwiegenden Fehler geführt hat.

Bei der Kernel Level Anti-Cheat Software ist die Gefahr für so was zwar gering, aber da ist die Gefahr extrem groß, dass sie dich komplett ausspioniert oder heimlich andere Software nachinstalliert.
Für Spionieren oder sonstigen Kram mitinstallieren braucht es diesen Zugriff nicht.
CrowdStrike hat zwar die Rechner lahmgelegt, aber es gab dabei keine Datenlecks, keine Virus-Verbreitung und sonst nichts, was die Kunden danach schädigen würde. Das ist mit dem üblichen Cloudflare-Ausfall zu vergleichen welches mehrfach im Jahr vorkommt und Teile vom Internet flachlegt.
Impact war ähnlich. Was die Kosten von dem Ausfall angeht (entgangene Gewinne und zusätzliche IT-Kosten für Backups etc.) weiß keiner so genau, dürfte aber nicht all zu kritisch sein. Airlines haben zwar gemeckert, aber bei denen ging manuell schon was. Die Chance dafür ist gering. Wie gesagt, 100% Stabilität gibt es nie. 99.9999% Uptime gilt als der goldene Standard beim Hosting z.B. - das passt hier auch.


Genau! Bei Microsoft, Nvidia und all den anderen Closed Souce Software Anbietern kannst du als Kunde genau nichts machen! Bei Linux kannst du das aber sehr wohl. Was glaubst du, warum der AMD Treiber unter Linux so geil ist? Weil sich die Community den Treiber selbst zusammen baut, mit der Unterstützung von AMD. Bei Linux bist du mündig, bei Windows bist du es nicht!

Wenn ich so deine Beiträge lese, muss ich manchmal echt schmunzeln. Du verteidigst Windows so verbissen, dass deine Argumentation manchmal ziemlich übers Ziel hinausschießt.
Jeder von uns Linux User hatte für sich legitime Gründe zu wechseln. Der größte Teil davon wird wohl auch nicht wieder zu Windows zurückkommen. Du wirst uns nicht mehr davon überzeugen können.

Du hast für dich legitime Gründe, bei Windows zu bleiben. Ist doch dein gutes Recht.
Das, was wir Linux User aber nicht ausstehen, können ist, wenn über Linux gelästert wird, man aber eigentlich keine Erfahrung mit Linux hat.

Ich verteidige kein OS oder keinen bestimmten Hersteller/Anbieter.
Ich bin einfach nur der Meinung, das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck einzusetzen.

Kann man die Schraube mit ner Zange rausdrehen? Ja. Ist das praktisch und angenehm? Nein.
Genau so wie man nicht mit nem LKW zum Bäcker fährt, wenn man auch in 2min hinlaufen kann - so nutzt man auch die richtigen Werkzeuge am PC für die entsprechenden Zwecke.

Genau so ist das bei mir was PC/Laptop angeht.

Für Live-Einsätze (Events/DJing/schießmichtot) wird ein Macbook benutzt. All die eingesetzte Software&Plugins existieren genau so unter Windows, alle Treiber auch. MacOS ist aber stabiler, schneller, im Batteriebetrieb genau so performant wie angeschlossen.

Fürs Zocken gibt es halt ein Windows-System, weil da alles läuft. Und man sich nie um irgendwelche Kompatibilität bei aktuelleren Spielen sorgen muss (Retro ist was anderes).

Livestreaming - ebenso: nur Windows. Ja, die Software und Plugins gibt es teils für andere OS, MacOS hat einige, Linux hat nur wenige. Machbar wäre es, aber warum, wenn auf Windows alles geht und es stabil genug ist?

Server: NUR Linux. MacOS taugt dafür nicht (es gibt viele Probleme, Docker funktioniert schlecht etc.).
Windows hat auch einige Probleme und lässt sich nur umständlich konfigurieren.

Und der Rest kann auf allen OS erledigt werden, sogar mobilen Geräten (beides, Android und iOS).
Da gibt es keinen Unterschied zwischen den OS, nur bei den Geräten - wie praktisch/komfortabel das Gerät ist für Emails, Alltagskram aber auch Remote Work (seit Ewigkeiten komplett remote - das geht aber mit Windows und MacOS und sogar Linux). Es gab hier und da n paar Kleinigkeiten die nicht klappen, aber dafür hat man ja mehrere Geräte. z.B. Clients für entsprechende OS testen, MacOS kannst ja nur mit nem passenden Mac testen blubb.

Deswegen bin ich auch ein großer Fan davon, Windows weiterhin als nutzerfreundliches OS zu haben welches überall, bei jedem mit einem Desktop-PC auch installiert ist. Und alle entsprechend die Spiele spielen können, ohne sich über die Kompatibilität sorgen zu müssen.
Mit Linux würde zumindest die Hälfte meiner Steam-Freundesliste z.B. nicht klakommen. Bei LoL usw. natürlich alle die das spielen.

Ich bin aber auch bereit zu testen und zu helfen, gerade Windows Insider Build installiert (oben erwähnt).
Sollten Bugs auftauchen, werden die natürlich auch reported. Anstatt "weglaufen" zu einem anderen Produkt wenn mir hier was nicht schmeckt - ich bin eher dafür, es besser und stabiler zu machen. Und mit mehr Funktionalität (inklusive AI versteht sich, soll aber Opt-In sein, nicht Opt-Out).
Ist es halt nicht mit allem kompatibel.
Womit ist es denn nicht kompatibel, was auf einem Desktop-PC/Workstation üblich ist?
Abgesehen von der klar abgegrenzten Software wie Logic, Final Cut, GarageBand etc., die halt von Apple selbst auf ihren Betriebssystemen verbreitet werden.

Mir fällt auf Anhieb nichts ein, außer speziellen Programmen, die es sowieso NUR auf einem speziellen OS gibt, schon immer gab und diese nie auf Windows portiert werden.
Der Rest rennt auf Windows. Nicht immer ohne Probleme (z.B. Adobe Software wie Premiere würde ich auf Windows nur als Notnagel nutzen, weil das halt auf MacOS deutlich besser rennt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann zähl doch mal auf, was dir an Windows Server (Core) Probleme macht.
Überwiegend Performance-Issues auf schwacher Hardware (kleines HomeServer-Projekt).
Gab aber auch Probleme mit Install/Update von einem Shared Folder (bekanntes Problem) und paar andere Kleinigkeiten. Windows Server 2025 - rausgeflogen weil schlankes Linix auf low power Hardware besser rennt.

Linux ist da einfacher zu konfigurieren, bringt die nötigen Tools schon mit (wenn passende Distro ausgewählt).
Dazu gibt es wesentlich mehr Informationen von der Community über alle bekannten Probleme oder Workarounds.

Das ist genau das, was Linux gut für diverse Server macht, vom kleinen Homeserver bis hin zu ganz großen Datazentren. Und all das fehlt bei Linux im Desktop-Betrieb mit entsprechenden Aufgaben.
Genau deswegen dominiert Linux im Server-Bereich und hat nur eine minimale Präsenz im Desktop-Bereich. Falsches Werkzeug für den Einsatzzweck.
 
Überwiegend Performance-Issues auf schwacher Hardware (kleines HomeServer-Projekt).
Kann ich so nicht bestätigen aber ich nutze wo möglich auch immer Windows Server Core und hab ansonsten beruflich fast ausschließlich mit Windows Server zu tun.

Windows Server 2025
Man sollte auch noch einige Zeit bei Server 2022 bleiben.

Linux ist da einfacher zu konfigurieren, bringt die nötigen Tools schon mit (wenn passende Distro ausgewählt).
Windows lässt sich genauso automatisieren wie Linux.

Genau deswegen dominiert Linux im Server-Bereich
Da würde mich die Datengrundlage interessieren. Denn mindestens im KMU-Bereich ist auch Windows Server, inkl. AD, sehr weit verbreitet. Auch beim Hypervisor.
 
Kann ich so nicht bestätigen aber ich nutze wo möglich auch immer Windows Server Core und hab ansonsten beruflich fast ausschließlich mit Windows Server zu tun.
Nun, ich hab mit Servern wenig zu tun. Abgesehen von kleinen Projekten (HomeServer) ist das etwas, womit ich mich wenig beschäftigen will. Mir reichen da einfache Sachen - Fileserver, Plex, automatisierte Backups blubb. Das kriegt man auch mit Linux innerhalb von wenigen Stunden als kompletter Noob hochgezogen (und über die Zeit wird das halt bissl angepasst/optimiert ohne sich tief in die Materie zu stürzen).
Hätte ich das mit Windows Server auch hinbekommen? Ja. Wahrscheinlich auch mit ähnlichem Aufwand. Mit Linux habe ich aber genug Kontakte die mir auch kurz was empfehlen können (und ich denen entsprechend mit MacOS und speziellen Tools helfen kann in anderen Bereichen). Windows Server 2025 war mit Plex deutlich langsamer auf schwachbrüstiger Hardware, inklusive FPS-Drops beim lokalen streaming). Nach kurzem Testen konnte ich keine klare Ursache finden, ob das Hardware-Beschleunigung war oder sonstwas.
Auch da erwarte ich den geringsten Aufwand für das nötige Resultat, ich will ja das Zeug nutzen und nicht aus Spaß troubleshooten.

Man sollte auch noch einige Zeit bei Server 2022 bleiben.
Bin kein Fan davon, alte Builds zu benutzen. Die neusten Releases sollen rocksolid sein.
Egal welches OS. Wenn irgendwas Probleme hat, soll der Anbieter das gefälligst groß auf der Download-Seite schreiben (wie bei MacOS üblich, fast alle Anbieter schreiben ganz klar - bitte nicht auf den letzten Build updaten, wir testen noch blubb).


Windows lässt sich genauso automatisieren wie Linux.

Zweifelt ja keiner dran. Bei Linux gibt es viele Distros die das nötige mitbringen und relativ einfach aufzusetzen sind wenn nur einige spezielle Zwecke auf der Liste stehen. Wie gesagt - das richtige Werkzeug für den richtigen Einsatz macht viel aus. Das OS ist für mich nur der Unterbau, mit dem ich am wenigsten zu tun haben will - inklusive Konfiguration und Troubleshooting. Booten, das nötige Programm/Service starten, FERTIG.

Das ist z.B. auch etwas, was mich zu MacOS treibt für verschiedene Einsatzzwecke - weil da der Kram funktioniert, wenn dieser explizit als kompatibel gelistet ist. Und da gibt es wirkliches plug&play.

Da würde mich die Datengrundlage interessieren. Denn mindestens im KMU-Bereich ist auch Windows Server, inkl. AD, sehr weit verbreitet. Auch beim Hypervisor.

Wikipedia sagt: im Server-Bereich ist Linux mit über 60% dominierend. Je nach Bereich gibt es mehr oder weniger.
Meine wirkliche Erfahrung mit Servern (Virtual/Dedicated) beschränkt sich auf ein spezielles Gebiet: RTMP mit nginx. Das lässt sich auch auf Windows Server aufsetzen, war aber nie nötig für meine Zwecke. Auch hier kommt es für mich drauf an: welches Werkzeug gibt mir weniger graue Haare und die besten Ergebnisse. Und da war es früher Suse, danach Debian-basierte Distros. Sehr kleine Projekte, kein öffentlicher Zugriff.

Einige Leute schätzen halt die Option, das OS so zu konfigurieren, wie die es haben wollen.
Ich habe eine ganz andere Einstellung, die überwiegend für Apple-Nutzer üblich ist: Das OS soll stabil sein, so wenig Konfiguration wie nötig, für die nötigen Zwecke soll alles laufen, auch wenn es ungeplant ist. Wie das aussieht - egal. Wichtig ist, wie viel Zeit ich verballern muss, um etwas zum Laufen zu bringen auf diesem OS. Und wie viele Probleme bekomme Ich dann in der Zukunft mit diesem Setup.
 
Ich stell mir das gerade als so richtig gross auf Plakaten angepriesenen vor. Auf Nachfragen bestätigt MS dann auch voller Stolz das man die Anstrengungen in der QA Abteilung aktuell auch schon vedoppelt habe. Seit dem 1 Jannuar habe man die Personalstärke in der QA mal eben verdoppelt. Es sind dort nun 2 Mitarbeiter tätig die sicht jetzt ausschliesslich um die QA Belange aller von uns angebotenen Produkte und Services kümmern.

Jo das mit dem verdoppeln klingt doch toll. Zumindest statistisch und in der Theorie gesehen. :lol: :klatsch::wall:
 
Sorry Microschrott , aber mein "Vertrauen" zu Euch habt ihr vor 4 Jahren komplett verspielt . Seitdem arbeite und zocke Ich auf Garuda und das vollkommen stress - und bugfrei . Euer "Vertrauen" könnt ihr euch dahin schieben wo niemals die Sonne scheint .
 
Bin kein Fan davon, alte Builds zu benutzen.
Ich bin Sysadmin und kein Hipster. Ich will abgehangene, langzeitunterstützte und gut dokumentierte Software sowie stabile Prozesse.

Die neusten Releases sollen rocksolid sein.
Es gilt auch weiterhin die alte Grundregel der Computerei: Meide für Produktivsysteme 0er bzw. Release-Versionen, egal von wem sie sein mögen.
In Hinblick auf Windows, als es noch Service Packs gab: Keine neue Windows-Version vor dem ersten Service-Pack.

Booten, das nötige Programm/Service starten, FERTIG.
Wenn ein Service nicht von alleine startet, obwohl er es soll und man händisch ranmuss, läuft etwas grundlegend falsch.

Ich habe eine ganz andere Einstellung, die überwiegend für Apple-Nutzer üblich ist:
Apple User... Da fällt mir das alte Compaq Commercial wieder zu ein
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Jetzt scheint auch die komplette Copilot-"Strategie" auf den Prüfstand zu stehen:
Das ganze erinnert mich immer mehr an Cortana. Erst wird auf Biegen und Brechen versucht es in alles mögliche zu integrieren (inkl. "smart speaker") und wenn man feststellt dass es entgegen der Erwartung nicht wie geschnitten Brot geht, fängt man erst an die Strategie zu überdenken und dann wird das ganze Schrittweise zurückgefahren.
Mal sehen ob man in ein paar Jahren zu Copilot (und Recall) sagen kann: Cortana 2.0 Electric Boogaloo
 
Ich bin Sysadmin und kein Hipster. Ich will abgehangene, langzeitunterstützte und gut dokumentierte Software sowie stabile Prozesse.
Beruflich - JA. Deswegen auch MacOS für Live/Events, weil Stabilität kritisch ist.
Hobby ist aber was anderes, da experimentiert man gerne. Ich erwarte trotzdem 99,9% Stabilität bei einem öffentlichen Release. Wenn ich Bugs und Crashes will, gibt es dafür Beta oder das besagte Windows Insider Build was gerade installiert ist :ugly:


Es gilt auch weiterhin die alte Grundregel der Computerei: Meide für Produktivsysteme 0er bzw. Release-Versionen, egal von wem sie sein mögen.
In Hinblick auf Windows, als es noch Service Packs gab: Keine neue Windows-Version vor dem ersten Service-Pack.
Diese alte Regel verliert immer mehr an Bedeutung. Klare Service-Packs gibt es nicht mehr.
Alles schiebt sich in die Cloud. Bis Cloudflare mal wieder umfällt und man nichts erreichen kann.
Und die Probleme kommen erst nach Jahren - wann kam Win11 raus und warum so viele krumme Updates im letzten Jahr?
Diese Regel ist eigentlich nur für neue Produkte interessant, nicht für existierende Produkte die neue Versionen bekommen.
Wenn ein Service nicht von alleine startet, obwohl er es soll und man händisch ranmuss, läuft etwas grundlegend falsch.
Passiert aber öfter als man denkt. Authorisierung über Server (kriegst nen Timeout - Software startet nicht) und sonstiger Kram tragen dazu bei. Im Server-Bereich noch nicht so verbreitet, auf dem Desktop durchaus.
Ich muss mich z.B. auch mit so was wie SoundSwitch Lizenz prügeln, die sowohl auf dem PC als auch auf dem Mac auslaufen. Anstatt die Software zu starten, muss ich erstmal ins Netz, einloggen, Gerät bestätigen. Und das für eine Software zur Lichtsteuerung. Genial.

Also ja, händisch rumfummeln um etwas zum laufen zu bringen gehört leider zum Alltag.
Und je weniger solche Handgriffe bei dem OS nötig sind (weil ein Windows Update wieder mal das Netzwerk oder sonstige Funktionen zerschossen hat oder einen veralteten Treiber draufgebügelt hat), desto schöner ist das Leben.
 
Wenn ich Bugs und Crashes will, gibt es dafür Beta oder das besagte Windows Insider Build was gerade installiert ist :ugly:
Ich wüsste nicht, warum ich für MS (unentgeltlich) dogfooding betreiben sollte, wo sie selbst im Rahmen ihres "Windows as a Service" 2015 ihre Qualitätssicherung für Windows auf die Straße gesetzt haben.

Und die Probleme kommen erst nach Jahren - wann kam Win11 raus und warum so viele krumme Updates im letzten Jahr?
Diese Probleme gibt es schon seit Jahren. Genauer seit Microsoft mit Windows 10 das Client-OS "as a Service" verkündet hat. Wohl dem, der auf LTSB/LTSC setzen konnte, wenn sie schon etwas abgehangen waren, oder auf ältere, noch im Support befindlichen Versionen von Windows 10 geblieben ist, die Seitens MS nur noch normale Updates bis Lebensende bekommen haben. Besser wurde es beim regulären Windows 10 erst mit Vibranium, also ab der 2004 (was die Basis bis 22H2 blieb), weil man sich ab da auf Windows 11 konzentriert hat und Windows 10 im großen und ganzen nur noch vor sich hingeplätschert ist.
Mit Windows 11 geht das ganze Theater weiter. Wer Enterprise oder Education Edition hat, fein, der kann noch auf die 23H2 setzen, also "Nickel" Basis. Um die 24H2 und 25H2, "Germanium" Basis was auch Server 2025 und LTSC 2024 inkludiert, sollte man eigentlich noch einen Bogen machen.

Falls man das Trauerspiel der Windows 10 Versionen vergessen haben sollte:
firefox_SJmBQFJnc7.png
Quelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüsste nicht, warum ich für MS (unentgeltlich) dogfooding betreiben sollte, wo sie selbst im Rahmen ihres "Windows as a Service" ihre Qualitätssicherung für Windows auf die Straße gesetzt haben.
Ist eigentlich nicht verkehrt. Genau so wie bei allen anderen Produkten, die eine Open Beta anbieten oder von der Community betreut werden (Linux halt auch). Ich will ja die Software nutzen - das gibt mir halt die Option, neue Features zu testen (um zu wissen, ob die ausgeschaltet gehören oder nicht) und eben auch Bugs zu reporten.
Nur weil MS in Geld schwimmt, heißt das nicht - man soll keine Bugs mehr reporten.


Diese Probleme gibt es schon seit Jahren. Genauer seit Microsoft mit Windows 10 das Client-OS "as a Service" verkündet hat. Wohl dem, der auf LTSB/LTSC setzen konnte, wenn sie schon etwas abgehangen waren, oder auf ältere, noch im Support befindlichen Versionen von Windows 10 geblieben ist, die Seitens MS nur noch normale Updates bis Lebensende bekommen haben. Besser wurde es beim regulären Windows 10 erst mit Vibranium, also ab der 2004 (was die Basis bis 22H2 blieb), weil man sich ab da auf Windows 11 konzentriert hat und Windows 10 im großen und ganzen nur noch vor sich hingeplätschert ist.
Mit Windows 11 geht das ganze Theater weiter. Wer Enterprise oder Education Edition hat, fein, der kann noch auf die 23H2 setzen, also "Nickel" Basis. Um die 24H2 und 25H2, "Germanium" Basis was auch Server 2025 und LTSC 2024 inkludiert, sollte man eigentlich noch einen Bogen machen.

Falls man das Trauerspiel der Windows 10 Versionen vergessen haben sollte:

Ja, was haben normale Desktop-Nutzer wohl? Long Term Support oder spezielle Versionen wie Enterprise & Education sind alles andere als weit verbreitet.
Das normale Nutzer kann die Updates für wie lange verzögern, 2 Wochen? Mehr geht nur mit tiefen Eingriffen ins System, teils auch nur via 3rd Party Tools die auch nicht so ganz sauber sind.
Also kriegt der Otto-Normalnutzer die neusten Updates spätestens 2 Wochen nach Release, oft eher (einfach weil die penetranten Update-Popups und die lange Installation einen dazu bewegen, das einfach beim nächsten Shutdown zu erledigen, wenn der Shutdown denn funktioniert :lol: ).

Genau das ist der Sinn, viel mehr Nutzer ins Insider-Programm zu holen und mehr Feedback, Bugreports usw. zu sammeln. Auch wenn es nicht immer in einem positiven Update endet.
 
Den Endkunden ungefragt als Betatester missbrauchen. Zeugt von kundenorientierten Handeln, was für echtes Vertrauen sorgt. :schief:
Früher hat man so was noch als normal angesehen. Egal, ob es um ein Spiel ging, Software etc.
Beta-Tests waren gefeiert und erfolgreich - die haben wirklich dazu beigetragen, Bugs zu finden und Features sowie Server-Stabilität zu testen.
Warum wird das jetzt verpöhnt?
Nur weil wir in den letzten 10 Jahren immer mehr Bananenprodukte kriegen, die beim Kunden reifen - trotz mehrfachen offenen Beta-Tests?
 
Beta-Tests waren gefeiert und erfolgreich - die haben wirklich dazu beigetragen, Bugs zu finden und Features sowie Server-Stabilität zu testen.
Warum wird das jetzt verpöhnt?
Eventuell weil man da gefragt wurde?

Du widersprichst Dich. Du möchtest doch ein System welches funktioniert ohne da händisch einzugreifen. Es soll doch stabil und mit der von Dir genutzten Hardware uneingeschränkt nutzbar sein.
Das widerspricht ein wenig da eine unfertige Software oder OS zu verwenden.
 
Eventuell weil man da gefragt wurde?

Du widersprichst Dich. Du möchtest doch ein System welches funktioniert ohne da händisch einzugreifen. Es soll doch stabil und mit der von Dir genutzten Hardware uneingeschränkt nutzbar sein.
Das widerspricht ein wenig da eine unfertige Software oder OS zu verwenden.
Ich hab verschiedene Geräte und Einsatzzwecke.
Deswegen gibt es bei mir auch eine Option, ein Gerät für Windows Insider abzustellen und es durchzutesten.
Genau für den Zweck: für ein stabiles OS, welches ich nicht jeden Monat wieder geradebiegen darf.
Für weniger Quark wie: krumme Updates deinstallieren, Treiber aktualisieren weil Windoofs Update wieder mal was automatisch installiert hat, irgendwelche Workarounds suchen weil XYZ nicht stabil läuft.

Und natürlich wird man beim Windows Insider gefragt, wie bei jedem anderen Open Beta Programm - es ist alles Opt-In. Es sei denn du meinst die regulären Builds, die eher an Beta erinnern wegen der zahlreichen Bugs. Genau daran soll ja gearbeitet werden.

Auf einer Seite freuen sich alle wenn bei Linux die Community hilft, auf der anderen Seite - ihhh pfuj unbezahlter Betatester sein. Das ist doch nicht hilfreich.
 
Naja, für solche Fälle geht ein Dualboot oder eine separate Kiste, die dann eh nicht ins Netz geht.
Das macht absolut keinen Sinn, weil ich dadurch Windows nicht loswerde und dazu noch 2 verschiedene Betriebssysteme betreiben müsste. Darin besteht ja nun wirklich überhaupt kein Vorteil.
Früher hat man so was noch als normal angesehen. Egal, ob es um ein Spiel ging, Software etc.
Beta-Tests waren gefeiert und erfolgreich - die haben wirklich dazu beigetragen, Bugs zu finden und Features sowie Server-Stabilität zu testen. Warum wird das jetzt verpöhnt? Nur weil wir in den letzten 10 Jahren immer mehr Bananenprodukte kriegen, die beim Kunden reifen - trotz mehrfachen offenen Beta-Tests?

Na, Du hast ja lustige Ansichten. Meinst Du etwa allen Ernstes, das wäre ja nicht so schlimm?

Muss man Dir noch den Unterschied zwischen einem produktiven Betriebssystem und einer Beta Software erklären?

Für Betriebssysteme gibts Beta-Programme, da kannst Du dann das OS in verschiedenen Beta Versionen testen.
Entweder über DUAL-Boot oder mittels Virtualisierung.

Das macht man dann aber aus eigenem Interesse und hat dann die Möglichkeit es so vorzubereiten, dass Deine normale Umgebung darunter nicht leidet.

Hier geht’s doch wohl eindeutig um ein anderes Thema, dass an Windows 11 offensichtlich zu viel herumgebastelt wird, sodass es in der laufenden Version (nicht in einem Beta-Produkt) zu häufig Probleme gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück