News Windows 10: Wer längeren Support will, wird zur Kasse gebeten

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Microsoft stellt in rund acht Monaten den Support von Windows 10 ein. Mit dem ESU-Programm lässt sich der Updatezeitraum verlängern; die Entwickler gehen nun noch einmal genauer auf die "Extended Security Updates" ein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 10: Wer längeren Support will, wird zur Kasse gebeten

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich frage mich ja immer noch, wieso wir uns als Gesellschaft von der Softwareindustrie jemals darauf haben runterhandeln lassen, dass Bugs und Sicherheitslücken nicht als Produktmängel gelten, die grundsätzlich unentgeltlich beseitigt werden müssen, da sie entweder von Anfang an im Produkt waren oder durch den Hersteller nachträglich zugefügt worden sind. Wenn der Autohersteller mir ein neues Fahrzeug mit Bremsen liefert, die aufgrund eines Fertigungsfehlers im Nu verschleißen, muss er die Bremsen auf eigene Kosten tauschen (ggf. mit Umweg über Händler). Wenn er im Zuge der Reparatur einen Defekt an der Schaltung verursacht, ist es genauso seine Verantwortung, den zweifelsfrei von ihm verursachten Schaden zu beheben. Ebenso ist er bzw. der Händler für alle zusätzlichen Schäden haftbar, die mir durch die Defekte entstehen.

Warum haben wir uns das bei Software wegnehmen lassen, wie so vieles andere auch? Ich begreife es nicht.
 
Wenn der Autohersteller mir ein neues Fahrzeug mit Bremsen liefert, die aufgrund eines Fertigungsfehlers im Nu verschleißen, muss er die Bremsen auf eigene Kosten tauschen. Wenn er im Zuge der Reparatur einen Defekt an der Schaltung verursacht, ist es genauso seine Verantwortung, den zweifelsfrei von ihm verursachten Schaden zu beheben.
Diese Theorie vertrittst du so lange, bis du real mit solchen Fällen konfrontiert wirst.
Aus für Normalsterbliche völlig klaren Sachverhalten wird dann schnell ein kundeninduzierter Fehler, monatelanges hin und her bin hin zu zahle es selber oder verklag uns doch. Die Realität ist da leider oft anders als die (natürlich zutreffende) Theorie es vorsieht, unabhängig von der Branche/Produkt/usw.

Wir haben uns das sozusagen bei Software nicht irgendwie anders wegnehmen lassen als bei anderen Produkten auch, vielleicht ist es in dem Bereich nur einfacher für die Firmen gewesen dieses Verhalten in den Bereich der Normalität zu drücken (bzw. die Definition von Normal entsprechend zu verbiegen) einfach weil nur eine sehr kleine Personengruppe der Bevölkerung da wirklich im Thema ist... da ist die Nummer einfach schon weiter fortgeschritten:

VW streitet bei den verschleißenden Bremsen (übrigens gutes Beispiel weil das wirklich so ist und ichs sogar persönlich erlebt habe) noch völlig offensichtliche Fehler bis aufs Messer ab (Bremsen die nach wenigen Tausend km völlig harmloser Fahrt so defekt sind dass der TÜV sie ablehnt - das waren wirklich nur Stadtkilomemer meiner Frau und ganz sicher keine ausufernde oder ungewöhnliche Bremsennutzung) und strebt wegen wenigen Hundert Euro ein Gerichtsverfahren an was man sich für den Streitwert natürlich nicht antut. Da weiß jeder dass er theoretisch Recht hat aber die Realität halt anders ist. Bei Softwarekonzernen ist man nen Schritt weiter, da sind offensichtliche Mängel "normal" und selbst in extremen Fällen (etwa die Nummer wo ein Windowsupdate die Daten in Dokumentenordnern vernichtet hatte...) ist es sehr selten dass die Softwareschmiede da irgendwie haftbar gemacht würde.
 
Ich frage mich ja immer noch, wieso wir uns als Gesellschaft von der Softwareindustrie jemals darauf haben runterhandeln lassen, dass Bugs und Sicherheitslücken nicht als Produktmängel gelten, die grundsätzlich unentgeltlich beseitigt werden müssen, da sie entweder von Anfang an im Produkt waren oder durch den Hersteller nachträglich zugefügt worden sind.
Das hat sich die EU auch gefragt und dabei ist das hier heraus gekommen:

Bis spätestens zum 09.12.2026 müssen die EU-Mitgliedsstaaten das umsetzen.

Warum haben wir uns das bei Software wegnehmen lassen, wie so vieles andere auch? Ich begreife es nicht.
Sobald du innerhalb einer Gesellschafft eine gewisse Abhängigkeit von etwas geschaffen hast, versuchen die entsprechenden Firmen über ihre Lobbyisten das Ganze in ihrem Sinne positiv zu beeinflussen. Das funktioniert mal besser und mal schlechter, und ist oftmals ein Spiel auf Zeit. Microsoft stellt hier keine Ausnahme dar.
Ein Blick ins Lobbyregister ist da oftmals Gold wert.

1738747067026.png
 
Gebe Microsoft Recht. Da kauften manche einen billigen Key und wollen dann eine lebenslange Gratis Support. Die Sache ist halt die, Support kostet den Firmen auch Geld. Man muss es Mal so auch sehen.
Wer nicht zufrieden ist kann ja zu Mac oder Linux wechseln.
 
Da kauften manche einen billigen Key und wollen dann eine lebenslange Gratis Support.
Die die eine echte volle DSP-Lizenz gekauft haben haben aber das gleiche Problem.

Das alles wäre auch ein weniger großes Thema wenn es im Voraus klar wäre oder die Kommunikation in irgendeiner Weise durchschaubar wäre.
Ein Unternehmen das ein Betriebssystem anbietet und sagt "hey das hier ist unser Programm Fenster3, das kannste kaufen für 150€ und dann darfst dus für x Jahre benutzen oder funktioniert von 2015-2025, danach gibts Fenster4" wäre ok.

Statdessen haste aber vorher ein "Win10 ist das letzte Windows", dann erst "wir machen keine Angaben über den Supportzeitraum", später "Supportende ist xy", dann "Ende von support X ist doch erst xy, anderer Support z aber nur für Version n und m" und am Ende "Jetzt nimm endlich Win11 oder du zahlst extra - und nen neuen PC kaufste auch weil deine alte Hardware schließen wir künstlich aus".

Es ist prinzipiell gar nichts dagegen zu sagen dass programme einen Supportzeitraum haben und danach ersetzt werden sollen, nur die Vorgehensweise dieses Weltkonzerns das umzusetzen ist halt grauselig.
 
Diese Theorie vertrittst du so lange, bis du real mit solchen Fällen konfrontiert wirst.
Aus für Normalsterbliche völlig klaren Sachverhalten wird dann schnell ein kundeninduzierter Fehler, monatelanges hin und her bin hin zu zahle es selber oder verklag uns doch. Die Realität ist da leider oft anders als die (natürlich zutreffende) Theorie es vorsieht, unabhängig von der Branche/Produkt/usw.

[...] Bei Softwarekonzernen ist man nen Schritt weiter, da sind offensichtliche Mängel "normal" und selbst in extremen Fällen (etwa die Nummer wo ein Windowsupdate die Daten in Dokumentenordnern vernichtet hatte...) ist es sehr selten dass die Softwareschmiede da irgendwie haftbar gemacht würde.
Dass Theorie und Praxis auseinandergehen, Hersteller oft nichts unversucht lassen, um die Sache umzudrehen, und man es sich in der Realität erst einmal leisten können muss, sein Recht vor Gericht zu erstreiten, womöglich noch über mehrere Instanzen bis zum BGH, dessen bin ich mir selbst nur allzu schmerzlich bewusst. MIt der Autoindustrie habe ich aber nun auch gerade sehr große Akteure als Beispiel gewählt, die über genug juristische und finanzielle Ressourcen verfügen. Kleinere und mittelständische Unternehmen oder der Händler um die Ecke können sich nicht so leicht aus der Verantwortung ziehen, wenn man Haftungsansprüche gegen sie geltend machen kann. Nicht selten bleiben sie als Mittelsmänner sogar selbst auf den Schäden sitzen, die die Großen ihnen verursachen.

Mein Punkt war ein völlig anderer: Bei Software gibt es häufig noch nicht einmal gesetzliche Vorgaben, aus denen sich Ansprüche wegen Mängelhaftung und daraus folgendem Schadensersatz ableiten ließen. Ganz im Gegenteil wird Software bzw. digitale Güter allgemein sogar immer öfter explizit von geltenden Käufer-/Verbraucherschutznormen und Haftungspflichten ausgenommen, siehe z. B. §§ 327–327u BGB (Verträge über digitale Produkte) oder in verwandter Weise die Geoblocking-Verordnung der EU mit ihrer expliziten Ausnahme für digitale urheberrechtlich geschützte Produkte (die auch der Grund dafür ist, dass z. B. Valve bis heute straffrei Pornospiele im deutschen Steam-Store filtern darf, ohne deutschen Kunden einen Ausweg über andere Steam-Stores in der EU anzubieten). Da ist dann auch egal, wie groß die Softwareschmiede im Einzelfall ist, auch wenn natürlich die großen Player wie Microsoft weiterhin die größten Profiteure davon sind. Diese Ausnahmen mussten erst einmal ins Gesetz lobbyiert und geschrieben werden. Insofern ist „wegnehmen lassen“ an der Stelle schon sehr zutreffend.

Nachtrag:

Gebe Microsoft Recht. Da kauften manche einen billigen Key und wollen dann eine lebenslange Gratis Support. Die Sache ist halt die, Support kostet den Firmen auch Geld. Man muss es Mal so auch sehen.
Wer nicht zufrieden ist kann ja zu Mac oder Linux wechseln.
Vielleicht sollte man mal das Facepalm-Emoji als Reaktionsoption hinzufügen, extra für solche Beiträge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebe Microsoft Recht. Da kauften manche einen billigen Key und wollen dann eine lebenslange Gratis Support. Die Sache ist halt die, Support kostet den Firmen auch Geld. Man muss es Mal so auch sehen.
Wer nicht zufrieden ist kann ja zu Mac oder Linux wechseln.
das Problem ist dass Microsoft alte Computer "künstlich" ausschließt, tausende Computer werden von Windows 11 nicht unterstützt, obwohl sie genug Leistung haben und problemlos damit laufen würden, ich hab kein Geld um mir mal eben einen neuen Rechner zu kaufen.
 
Gebe Microsoft Recht. Da kauften manche einen billigen Key und wollen dann eine lebenslange Gratis Support. Die Sache ist halt die, Support kostet den Firmen auch Geld. Man muss es Mal so auch sehen.
Wer nicht zufrieden ist kann ja zu Mac oder Linux wechseln.
Wenn´s Microsoft im Consumer-Segment wirklich ums Geld gegangen wäre, dann wäre das Upgrade auf Windows 11 kostenpflichtig gewesen. So war es ja " früher™ " auch. Als Consumer hingegen bezahlst du auch weiterhin, aber nicht mit Geld sondern mit deinen Daten.

Das richtige Geld verdient Microsoft nicht mit Windows 11 Consumer-Lizenzen, sondern im Enterprise und 365, also Cloud-Sektor. Da rollt der Rubel....

Vielleicht sollte man mal das Facepalm-Emoji als Reaktionsoption hinzufügen, extra für solche Beiträge.
Best we can do --> :klatsch:
 
Nur werden die keinen Bock haben ständig mehrere System zu supporten. Jetzt Windows 10 und 11. Irgendwann dann Windows 10, 11 und noch Windows 12?

Kann ja jeder gratis umsteigen. Und wenn die Hardware es nicht mehr hergibt. Man kann nicht erwarten das Hardware immer unterstützt wird. Bei Apple ist es schon bei manchen Modelnen vorgekommen das die nach 5 Jahren sagen. Gibt nichts mehr.
So ist nun Mal die Welt.
 
Kann ja jeder gratis umsteigen.
Erstens stimmt das nicht (man kann nur 1x "aufsteigen", wer von Win7 auf 10 gewechselt ist kann nicht nochmal auf 11) und zweitens ist nicht alles kostenlos was keine Euros kostet. Du zahlst wie Pain schon sagt u.a. mit deinen Daten und deiner TPM-Hardwarebindung an Microsoft.

So ist nun Mal die Welt.
Und genau weil die Leute so denken können die großen Firmen das tun, was sie tun.
"Es kostet kein Geld und ist halt so" ist der Gedanke in den Hirnen der Menschen weswegen Microsoft Freudentränen in den Augen hat. ;-)
 
bin mal gespannt, wenn überhaupt möglich gemacht wird, wieviel sie dann privatleuten aus der tasche ziehen wollen.
es ist ein elend mit win10 und nachfolgern.
erst 'letzte windows' anpreisen, und es kurz danach 'vergessen'.
und das schlihmmste, kein aufschrei der medien usw, einfach hin nehmen.
SO kann MS sich alles erlauben, funktioniert ja, sagt ja auch keum einer was, die paar pprivaten und unbedeutenden.....
ich werde mein win10 halten bis es ernste probleme gibt und dann mal sehen, evtl linux, wie ich es früher schon hatte, im dual-boot, win10 dann nur zum spielen.
 
Die die eine echte volle DSP-Lizenz gekauft haben haben aber das gleiche Problem.

Das alles wäre auch ein weniger großes Thema wenn es im Voraus klar wäre oder die Kommunikation in irgendeiner Weise durchschaubar wäre.
Ein Unternehmen das ein Betriebssystem anbietet und sagt "hey das hier ist unser Programm Fenster3, das kannste kaufen für 150€ und dann darfst dus für x Jahre benutzen oder funktioniert von 2015-2025, danach gibts Fenster4" wäre ok.

Statdessen haste aber vorher ein "Win10 ist das letzte Windows", dann erst "wir machen keine Angaben über den Supportzeitraum", später "Supportende ist xy", dann "Ende von support X ist doch erst xy, anderer Support z aber nur für Version n und m" und am Ende "Jetzt nimm endlich Win11 oder du zahlst extra - und nen neuen PC kaufste auch weil deine alte Hardware schließen wir künstlich aus".

Es ist prinzipiell gar nichts dagegen zu sagen dass programme einen Supportzeitraum haben und danach ersetzt werden sollen, nur die Vorgehensweise dieses Weltkonzerns das umzusetzen ist halt grauselig.

Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang:
Diverse unliebsame Maßnahmen wie zum Beispiel die eingeschränkte Kontrolle über eigene Daten, von Microsoft erzwungene Änderungen an Funktionalität und Bedienbarkeit sowie integrierte Werbung für und Lenkung auf weitere Microsoft-Angebote bei Windows 10 werden seit Start des Systems mit "aber dafür kostet es nichts/wenig" begründet.
Für eine offline arbeitendes, eine konfigurierbare GUI bietende, maximal kompatibles Betriebssystem würde sicherlich nicht nur ich bereitwillig alle paar Jahre eine dreistellige Summe zahlen. Aber bei Windows 10 haben viele Anwender den Eindruck, gar kein Käufer zu sein, sondern entweder das Produkt oder zumindest ein Versuchskaninchen. Das sind nicht unbedingt Rollen, für die man noch extra bezahlt.


Dass Theorie und Praxis auseinandergehen, Hersteller oft nichts unversucht lassen, um die Sache umzudrehen, und man es sich in der Realität erst einmal leisten können muss, sein Recht vor Gericht zu erstreiten, womöglich noch über mehrere Instanzen bis zum BGH, dessen bin ich mir selbst nur allzu schmerzlich bewusst. MIt der Autoindustrie habe ich aber nun auch gerade sehr große Akteure als Beispiel gewählt, die über genug juristische und finanzielle Ressourcen verfügen. Kleinere und mittelständische Unternehmen oder der Händler um die Ecke können sich nicht so leicht aus der Verantwortung ziehen, wenn man Haftungsansprüche gegen sie geltend machen kann. Nicht selten bleiben sie als Mittelsmänner sogar selbst auf den Schäden sitzen, die die Großen ihnen verursachen.

Mein Punkt war ein völlig anderer: Bei Software gibt es häufig noch nicht einmal gesetzliche Vorgaben, aus denen sich Ansprüche wegen Mängelhaftung und daraus folgendem Schadensersatz ableiten ließen. Ganz im Gegenteil wird Software bzw. digitale Güter allgemein sogar immer öfter explizit von geltenden Käufer-/Verbraucherschutznormen und Haftungspflichten ausgenommen, siehe z. B. §§ 327–327u BGB (Verträge über digitale Produkte) oder in verwandter Weise die Geoblocking-Verordnung der EU mit ihrer expliziten Ausnahme für digitale urheberrechtlich geschützte Produkte (die auch der Grund dafür ist, dass z. B. Valve bis heute straffrei Pornospiele im deutschen Steam-Store filtern darf, ohne deutschen Kunden einen Ausweg über andere Steam-Stores in der EU anzubieten). Da ist dann auch egal, wie groß die Softwareschmiede im Einzelfall ist, auch wenn natürlich die großen Player wie Microsoft weiterhin die größten Profiteure davon sind. Diese Ausnahmen mussten erst einmal ins Gesetz lobbyiert und geschrieben werden. Insofern ist „wegnehmen lassen“ an der Stelle schon sehr zutreffend.

Nachtrag:


Vielleicht sollte man mal das Facepalm-Emoji als Reaktionsoption hinzufügen, extra für solche Beiträge.

Ein ganz großes Problem bei Software, insbesondere seit der Jahrtausendwende, ist das nicht-verkaufen derselben. Die Weitergabe von Nutzungsrechten geschieht praktisch nur noch virtuell in Form von Lizenzierungen und das Lizenzrecht ist eher darauf ausgelegt, die enorme Vielfalt von B2B-Interaktionen zu ermöglichen: Erlaubt ist alles, worauf sich beide Seiten einigen. Das in diesem Fall eine Seite überhaupt nicht die nötigen technischen Kenntnisse und aufgrund von Kompatibilitätsmonopolen auch gar nicht die nötige Wahlfreiheit für eine Vereinbarung auf Augenhöhe hat, wird ignoriert.
 
Ach, bin ich nicht traurig drum. Windows 10 war bei mir verhasst, ich wäre lieber bei Windows 7 gelieben. Windows 11 hab ich recht früh getestet und bin auch dort geblieben. Während Win10 über der Nutzungszeit immer wieder Probleme gemacht hat, kann ich die Hiobsbotschaften bei Win11 nicht bestätigen. Läuft einfach. Aber wie auch immer, ein Grund der mir damals oftmals entgehen kam war das Alter von Win7, also gibt ich das heute so weiter. Die Erstveröffentlichung von Win10 war 2015, jetzt fast 10 Jahre später wird es halt Zeit für was neues und die Altlasten endlich loszuwerden, also MS bitte ordentlich zur Kasse bitten:D
 
Es bleibt dabei: Durch diese extrem auffällige Nötigung zum für User unnötigen TPM2.0 plus noch diverse anderer Entmündigungen und Entrechtungen per AGBs bin ich final raus. Und solange diese Nötigung ein obligatorischer Bestandteil der Microsoftphilosophie bleibt, wird es kein Windows > Win10 auf meinem PC gehen, denn auf meinem PC bin und bleibe ich der Commander und nicht MS mit seinen feuchten Träumen. Ende der Ansage. :stupid:
 
Nur werden die keinen Bock haben ständig mehrere System zu supporten. Jetzt Windows 10 und 11. Irgendwann dann Windows 10, 11 und noch Windows 12?

Kann ja jeder gratis umsteigen. Und wenn die Hardware es nicht mehr hergibt. Man kann nicht erwarten das Hardware immer unterstützt wird. Bei Apple ist es schon bei manchen Modelnen vorgekommen das die nach 5 Jahren sagen. Gibt nichts mehr.
So ist nun Mal die Welt.
Apple hat aber auch nie behauptet, dass das iPhone xyz das letzte iPhone sei und nur immer weiter entwickelt würde.

Und es ist ja nicht so des es die Hardware nicht hergeben würde, MS hat nur beschlossen diese auszuschließen weil sie dieses unnötige TPM durchpeitschen wollen.

Und ich wäre glücklich MS gutes Geld zu geben wenn die ein BS hätten was nur sein fucking Job macht.
Sprich: "Ein Betriebssystem verwaltet das Zusammenspiel der Hardware– und Software-Komponenten eines Computers, sodass dieser mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche verwendet werden kann."

Dinge die nicht Job eines BS sind:
  • Sammeln meiner Daten
  • Mir eine AI andrehen wollen
  • Mir eine Cloud aufzwingen
  • Mich mit Wrbung zuscheißen
  • Mir erzählen welche Software ich doch bitte nutzen soll
  • usw. usw.
Und der wichtigste Punkt meiner Meinung nach welcher bei jeder neuen Version schlechter und schwerer wurde.
ICH administriere meinen PC und das BS und nicht das BS MICH.


Erstens stimmt das nicht (man kann nur 1x "aufsteigen", wer von Win7 auf 10 gewechselt ist kann nicht nochmal auf 11) und zweitens ist nicht alles kostenlos was keine Euros kostet. Du zahlst wie Pain schon sagt u.a. mit deinen Daten und deiner TPM-Hardwarebindung an Microsoft.


Und genau weil die Leute so denken können die großen Firmen das tun, was sie tun.
"Es kostet kein Geld und ist halt so" ist der Gedanke in den Hirnen der Menschen weswegen Microsoft Freudentränen in den Augen hat. ;-)
Wurde das geändert? Weiß noch das Windoof das Upgrade bei mir eiskalt duchgezogen hätte wenn ich es gelassen hätte, und ich bin noch mit nem WIN7Pro-Key unterwegs.
Und genau so ist es, ist etwas kostenlos ist es in dem meisten Fällen ein Scam oder du bist in Wirklichkeit das Produkt.
 
Wurde das geändert? Weiß noch das Windoof das Upgrade bei mir eiskalt duchgezogen hätte wenn ich es gelassen hätte, und ich bin noch mit nem WIN7Pro-Key unterwegs.
Es ist - wie immer bei Microsoft - völlig undurchsichtig.
Offiziell kann man ja immer nur zur nächsten version wechseln und das auch nur eine zeitlang. Inoffiziell kannste heute noch nen Win7 Key in ne Win11 Installation eintippen und es geht (fast immer).
Bei Win7-Lizenzen (nicht: Keys!) die erst als 7 und dann als 10 verwendet wurden hab ich aber beim Versuch damit dann 11 zu installieren ne Absage kassiert. Wenn man dann aber bei MS anruft kanns dann doch wieder sein dass sie sagen ok freigeschaltet.

Wie gesagt - wie das in der Realität im Einzelfall aussieht ist irgendwie immer ne Wundertüte. :ugly:

Und genau so ist es, ist etwas kostenlos ist es in dem meisten Fällen ein Scam oder du bist in Wirklichkeit das Produkt.
Kostenlose Dinge haben eigentlich nur 3 Optionen:
1.) Du bist das Produkt
2.) Es ist ein Scam
3.) Jemand ist tatsächlich selbstlos/gütig zu dir

Problem daran: Option 3 kann man bei gewinnorientierten Handelspartnern ausschließen.^^

Ich erinnere mich noch an meine Grundlagen-BWL-Vorlesung (die man als Maschinenbauer pflichtabsolvieren muss), einer der ersten Sprüche des Profs war sinngemäß: "In der BWL / bei jedem Handel gibt es immer einen Gegner. Wenn du den nicht kennst haste noch nicht lange genug gesucht... er ist da".
Der Volksmund übersetzt das wohl mit "Nix is umsonst".
 
Zuletzt bearbeitet:
Die die eine echte volle DSP-Lizenz gekauft haben haben aber das gleiche Problem.

Das alles wäre auch ein weniger großes Thema wenn es im Voraus klar wäre oder die Kommunikation in irgendeiner Weise durchschaubar wäre.
Ein Unternehmen das ein Betriebssystem anbietet und sagt "hey das hier ist unser Programm Fenster3, das kannste kaufen für 150€ und dann darfst dus für x Jahre benutzen oder funktioniert von 2015-2025, danach gibts Fenster4" wäre ok.

Statdessen haste aber vorher ein "Win10 ist das letzte Windows", dann erst "wir machen keine Angaben über den Supportzeitraum", später "Supportende ist xy", dann "Ende von support X ist doch erst xy, anderer Support z aber nur für Version n und m" und am Ende "Jetzt nimm endlich Win11 oder du zahlst extra - und nen neuen PC kaufste auch weil deine alte Hardware schließen wir künstlich aus".

Es ist prinzipiell gar nichts dagegen zu sagen dass programme einen Supportzeitraum haben und danach ersetzt werden sollen, nur die Vorgehensweise dieses Weltkonzerns das umzusetzen ist halt grauselig.

Gab es auch eigentlich noch nie, dass Micorosft seinen Kunden eine bestimmte Windows-Version quasi "aufgezwungen" hat. Es gab bisher immer mindestens 2 Windows-Versionen gleichzeitig, die noch supported wurden, sodass mal wählen konnte.

Als z.B. der Windows XP Support beendet wurde, gab es schon längst Windows 7 und 8/8.1. Dadurch konnten viele Leute von XP noch auf 7 umsteigen, um das unbeliebte 8.1 zu umgehen. Windows 10 stand zu dem Zeitpunkt ja auch schon fast vor der Tür.

Aufgrund der bescheidenen Popularität von Windows 11 halte ich dieses Vorgehen für keinen cleveren Zug seitens Micorosft. Es gibt eine Vielzahl an Leuten, die deshalb einen Umstieg auf Linux, Apple und Konsorten in Erwägung ziehen. Es wäre sicherlich schlauer gewesen, bis zum Release von Windows 12 zu warten, bevor man beim sehr beleibten Windows 10 den Stecker zieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab es auch eigentlich noch nie, dass Micorosft seinen Kunden eine bestimmte Windows-Version quasi "aufgezwungen" hat. Es gab bisher immer mindestens 2 Windows-Versionen gleichzeitig, die noch supported wurden, sodass mal wählen konnte.

Als z.B. der Windows XP Support beendet wurde, gab es schon längst Windows 7 und 8/8.1. Dadurch konnten viele Leute von XP noch auf 7 umsteigen, um das unbeliebte 8.1 zu umgehen. Windows 10 stand zu dem Zeitpunkt ja auch schon fast vor der Tür.
Ist heute ja "quasi" auch noch so. Aber leider nur für Enterprise-Versionen. (Welche man aber im Internet durchaus erwerben kann!) Der Support für Windows 10 IoT Enterprise LTSC endet erst 2032. Die Non-IoT Enterprise LTSC endet 2027. Bis dahin ist wahrscheinlich Windows 12 schon da.
 
Zurück