News Windows 10: US-Amerikaner zieht wegen Support-Ende vor Gericht

Niemand ist dazu verpflichtet sich deren Betriebssystem auf den Computer zu installieren.
Vollkommen richtig. Darum geht es aber nicht.
Man weiß genau, worauf man sich beim Kauf einlässt, das dann nachträglich "neu verhandeln" zu wollen, ist absurd und kackendreist.
Leider wissen die wenigsten, worauf sie sich beim Kauf einlassen.
Vor allem stimmt man den AGB zu und dem damit verbundenen zeitlich begrenztem Nutzungsrecht.

Genauso wie bei Computerspielen.
Dir ist aber schon klar, dass die AGB viel zu oft nicht rechtens sind?
Nein, ehrlich, was denkt man sich dabei bloß? Das ist mir unbegreiflich...
Es tut mir Leid, wenn du schlechte Erfahrungen mit Kunden gemacht hast und du daran irgendwie zu knabbern hast. Aber wenn es dir unbegreiflich ist, dass Menschen für mehr Verbraucherschutz einstehen, dann ist das dein Problem.
 
Darf ich fragen, warum so viele von euch eine Abneigung gegen Windows 11 haben? Ich verstehe es nicht, bin aber offen dafür, es nachzuvollziehen, wenn es einen guten Grund gibt.

Es geht nicht um eine Abneigung, sondern um die künstlichen Hürden. Wären die nicht da, dann könnte man einfach quasi alle Geräte der letzten 15 Jahre auf Win 11 updaten und das Problem wäre erledigt. Die sache wäre so unspektakulär, wie die Einstellen des Win 8.1 Supports.

Aber MS hat sich ja entschieden, die Leute mit TPM 2.0 zwangszubeglücken.

Die werden einfach eine Summe X bekommen, und gut ist. Wenn es überhaupt dazu kommt, wird da nichts mehr passieren.

Du hast dir die News nicht durchgelesen.

Er bekommt keinen Cent und ist damit ein absoluter Held der Verbraucher. Gibt es auch selten.

Microsoft ist voll und ganz im Recht!

Nicht wirklich und Ausrufezeichen ändern daran nichts.

Niemand ist dazu verpflichtet sich deren Betriebssystem auf den Computer zu installieren.

Bei einem Marktanteil von über 90% sieht die Sache anders aus.

Vor allem stimmt man den AGB zu und dem damit verbundenen zeitlich begrenztem Nutzungsrecht.
Genauso wie bei Computerspielen.

AGBs sind nunmal nur AGBs und die sind rechtlich relativ weit unten angesiedelt, auch wenn die Firmen das gerne anders sehen würden.

Man weiß genau, worauf man sich beim Kauf einlässt, das dann nachträglich "neu verhandeln" zu wollen, ist absurd und kackendreist.

Verhandeln beinhaltet, dass beide Parteien etwas zu sagen haben, dem ist hier allerdings nicht so. Seine Rechte in Anspruch zu nehmen ist auch nicht "kackdreist".

Wenn euch Microsoft nicht gefällt, geht zu Linux oder gleich Apple Produkten, oder lasst es einfach bleiben.

Ach ja, das "Argument".

Aber ich drehe den Spieß einfach um: wenn es MS nicht passt, dann können die auch einfach aufhören neue Betriebssysteme rauszubringen, wie sie es sogar vorhatten.

Ich finde solche Forderungen absolut lächerlich und unverfroren.

Ich finde künstliche Hürden lächerlich und unverfroren.

Solche Kunden kenne ich, kommen in ein Geschäft, führen sich wie Graf Koks auf und wollen alles umsonst und auch noch was gratis dazu.

Soso, jetzt wird es persönlich. Wenn du mit Argumenten nicht weiter kommst, dann unterstellt du den Leuten einfachmal schlechte Menschen zu sein, indem du dir einen hübschen Strohmann baust.

Merkst du eigentlich, wie lächerlich dein Vorgehen ist?

Im übrigen haben die Leute dafür gezahlt.

Schämt euch, wenn ihr so denkt und euch so verhaltet. Das meine ich ernst.

Jo, jetzt steigerst du dich in irgendwelchen Blödsinn rein, den du dir r selbst ausgedacht hast und den nie jemand behauptet hat.

Das ist wirklich lustig.

Privat sind die vermutlich auch nicht viel besser, ich meide solche Menschen wie die Pest.

Soso, du kennst nunmal die ganzen Leute. Aber gut, das ist eben dein lächerlicher Weg damit umzugehen. Ein Ad hominem Argument ohne dass du ein Argument hast.

Du phantasierst dir irgendwas zurecht, damit du in deiner Phantasie recht hast.

Das sind diese Art von Mensch, die bei Ebay Kleinanzeigen bei der Abholung die Preise nochmal runterdrücken wollen, oder aber den runtergehandelten Preis dafür auch noch umsonst zugeschickt oder vorbeigebracht haben wollen.

Komisch, oben hast du dich darüber echauffiert, dass die Leute es wagen, MS zu widersprechen, wie MS ja im recht wäre nun echauffierst du dich darüber dass Leute etwas tun, was ihr Recht ist.

Das geht so nicht!


Doch das geht tatsächlich so. Kleinanzeigen ist ein Flohmarkt und da ist Verhandeln üblich. Außerdem ist es das Recht ein jeden auf ein Angebot einen Gegenvorschlag zu machen. Du kannst also tatsächlich in den Mediamarkt gehen und sagen, dass du den Fernseher für die Hälfte kaufen würdest. Ob die darauf eingehen ist eine andere Sache. Wenn man keinen Bock auf Verhandlungen hat, dann schreibt man "Preis nicht verhandelbar" rein.

Bevor du mir irgendwas unterstellst: ich verhandle da nur, wenn VB angegeben ist. Alleine schon, weil mir sonst jemand das Zeug wegschnappen kann und ich wenig Lust auf irgendwelche Feilschereien habe.

Würde man den Spieß umdrehen, wären genau diese Leute am allerlautesten, die diese Forderungen stellen, so ist es immer und immer schon gewesen.

Ich persönlich würde keine künstlichen Hürden errichten, von daher läuft dein Ad Hominem Argument ins leere.

Das ist im Prinzip so, als wenn hier welche fordern, die PCGH solle nicht nur werbefrei sein, nein, man solle denen auch noch die Printausgabe monatlich umsonst liefern und mit DVD-Spielebeilage in den Hintern kriechen, damit diese Leute hier auch weiterhin kommen und die News lesen.

Nö, es ist eher so, als hätte man ein Zweijahresabo abgeschlossen und die PCGH erhöht dem Preis im laufendem Abo. Aber dieser Vergleich hinkt einfach so stark, dass man sich darauf nicht einlassen sollte. Du mußt dir zwanghaft irgendwas ausdenken um "recht" zu behalten.

Nein, ehrlich, was denkt man sich dabei bloß? Das ist mir unbegreiflich...

Was denken sich die Leute bloß, wenn sie mit künstlichen Hürden nicht einverstanden sind?

Manche lassen sich eben nicht jeden Mist gefallen.
 
Microsoft ist schon bissi dämlich , ich würde für weiteren Support die Leute zu Kasse bitten.
Und ganz ehrlich? Ich hab mein Windows 10 bestimmt schon 9 Jahre , ich würde für das 10er nochmals 50 Euro bezahlen für längeren Support.
Hatte Windows 11 aufen zweit Rechner und es gefällt mir immer weniger umso mehr Updates kommen.
Ich frag mich wie man Windows nur so kaputt updaten kann.
Alleine die gruselige Starleiste wenn man die so nennen kann.
 
Doch, war sogar MS TV-Werbung.
Das Motto lautet
Für Menschen, die mehr erreichen wollen
Im ganzen Windows 10 - Offizieller TV Spot / August 2015 kommt keine Aussage, das es die letzte Windows Version sei:
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War ja nur eine Frage der Zeit bis wieder jemand mit so einem Nonsense um die Ecke kommt da drüben. Das Land der unbegrenzten Klagen. Buhuu die Skynet-KI wird uns alle knechten. :hmm:

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Wie sollte sie auch kommen. Die Aussage hat ein einziger Dev von sich gegeben, das war nie eine offizielle Aussage von MS.
 
Dazu kann ich nur sagen, bravo, endlich mal jemand, der etwas dagegen tut.

Befasse Dich doch einfach mal ein wenig mit den Hintergründen, was Microsoft macht und hier alles passiert, was wirklich nicht im Sinne von Anwendern bzw Systembetreibern ist.

Fakt ist: Microsoft nimmt sich mit jeder Windows Release (EULA Änderung) mehr und mehr auf DEINEM Rechner heraus und zwingt Dich zu gewissen Dingen, die man beim besten Willen nicht möchte.

- Online Account Zwang (Du hast über die Sperrung von Online Accounts durch Microsoft gehört?)
Ist ja auch zu schön, wenn man sich dann irgendwann (wann das erzählt Microsoft einem noch nicht mal)
nicht mehr auf dem eigenen Rechner anmelden darf.
- Zu hohe Installationshürden (Secure Boot, TPM, Online Account)
- Wer möchte auch schon Secure Boot und TPM auf dem Rechner laufen haben, das räumt Microsoft zu viele
Rechte ein hinsichtlich welche Betriebssysteme auf dem Rechner laufen dürfen und um DRM Überprüfungen
oder die Deinstallation von Treibern, Programmen zu ermöglichen

Was dem Faß allerdings den Boden ausschlägt ist die KI-Implementierung im System, die auf sekündlichen Screenshots Deines Bildschirms basiert. Ist das nicht klasse? Wie bemerkte schon jemand: die Stasi hätte Freudentränen in den Augen.

Hinzu kommt, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, einen noch funktionstüchtigen, performanten Rechner WEGEN MICROSOFT Windows 11 auf den Müll schmeißen zu müssen.

Wenn Du meinst, das wäre alles ok so .. na klasse, bei solchen Anwendern ist es kein Wunder, wenn Microsoft das durchzieht. Gehen ja alle mit wie die Lemminge.

Bei solch gedankenlosen Kommentaren wie diesem hier kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

Und Du hast bei Dir Frieden und vor allem Freiheit in Deinem Profil stehen .. echt super Nummer ...

Da tut einer endlich mal was und es gibt dann immer noch Leute, die daran herumnörgeln...

Gratuliere, du hast Dinge vermengt die nichts oder nur rudimentär mit meinem Beitrag oder dem Inhalt des Artikels zu tun haben, mit einem Schuss Persönlicher Zielsetzung, deinen Beitrag finde ich schon ziemlich witzig, wo ich auch noch rein gar nichts gegen deine Punkte geschrieben habe, ist nicht mal anderer Meinung bin, du wirst langsam zum Fragezeichen :schief:
Womöglich sollte ich unter diesen Artikeln nichts mehr schreiben, mir nur meinen Teil denken und lächeln, denn das endet hier leider recht oft in kuriosen llorTBeiträgen wie deinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Erfolgsaussichten mögen gering sein in einer Rechtsordnung, in welcher traditionell der gewinnt, der mehr finanzielle Mittel hat, den Gegner mittels taktischer Verzögerungen im Prozess auszuhungern, aber vielleicht geschieht ja ein Wunder.

Was wir brauchen, nicht nur für Microsoft, ist eine strikte Trennung zwischen Funktionsupgrades auf der einen Seite und Fehlerbehebung/Sicherheitsupdates auf der anderen Seite; und während Erstere durchaus kostenpflichtig sein dürfen (neue Funktionen programmieren sich nicht von selbst), müssen Bugs und Sicherheitslücken endlich als Produktmängel eingestuft werden, zu deren unentgeltlicher Behebung der Hersteller immer verpflichtet ist, wenn er es schon nicht auf die Reihe bringt, ein mangelfreies Produkt auf den Markt zu bringen, plus Produkthaftung für Software – es sei denn, es ist Open-Source-Software. Dann würden Microsofts Daumenschrauben-Maschen nicht mehr funktionieren und ihr neues Betriebssystem müsste tatsächlich der Kundschaft einen echten Mehrwert bieten, damit es sich verkauft; es wäre aber auch ein großer Gewinn für Software generell, weil plötzlich Anreize da wären, von vornherein bei der Softwareentwicklung nicht zu pfuschen und vor allem das Thema Sicherheit nicht auf die lange Bank zu schieben.
 
Ich finde der Kläger ist wirklich ein Held. Ohne finanzielle Gegenleistung und mit dem klaren Ziel "Support bis Win10 unter 10% Marktanteil liegt" ist hier auch ein äußerst sinnvolles Gerichtsergebnis angestrebt. Ich wünsche dem Herrn viel Erfolg! :daumen:

Da ich persönlich mit Win 11 nichts anfangen kann, bin ich vor ca 1 Monat einfach mal ins kalte (Linux) Wasser gesprungen. Seitdem war ich auch nichtmehr auf Windows. CachyOS only und ich bereue nichts :D

Und damit laufen auch alte, nicht Win11 kompatible Geräte. Gerade ältere Laptops die sowieso nur für Browsing, Emails oder Office genutzt werden, könnten zumindest ohne größere Einschränkungen weiter genutzt werden.
 
@Pu244 ("Aber MS hat sich ja entschieden, die Leute mit TPM 2.0 zwangszubeglücken.")

TPM2.0 alleine ist es nicht.
Ich habe einen Xeon E5-2697v3 (14 Cores) mit 128GB ECC RAM und nachgerüstetem TPM2.0 Modul. Trotzdem will Microsoft nicht, dass 11 drauf läuft, da die CPU angeblich irgendwas nicht kann, was die wollen.
Ist halt von der Basis her ein Haswell.
TPM2.0 nachrüsten ginge ja auf einigen Boards, die einen Steckplatz dafür haben.

Grüße
Cunhell
 
Microsoft ist schon bissi dämlich , ich würde für weiteren Support die Leute zu Kasse bitten.
Richtig! Der Aufwand kann nicht wirklich groß sein! Das wäre eine gute Gelegenheit Geld zu machen!
Zwei Fliegen mit einer Klappe! Kohle und zufriedene Kunden!

Im ganzen Windows 10 - Offizieller TV Spot / August 2015 kommt keine Aussage, das es die letzte Windows Version sei:
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10 Jahre später ist der Werbespot noch lustiger! Was haben sie davon erreicht ? :lol:
 
Man kann Windows 10 auch danach noch nutzen, nur geben sie keine Updates mehr. Das wäre z.b. auch im Sinne von Stop Killing Games.
Microsoft hat eine Geschichte, bei denen der Windows Support schon zuvor geendet hat.
Das Update auf Windows 11 war und ist zumindest für Konsumer kostenlos.
 
Ich finde der Kläger ist wirklich ein Held. Ohne finanzielle Gegenleistung und mit dem klaren Ziel "Support bis Win10 unter 10% Marktanteil liegt" ist hier auch ein äußerst sinnvolles Gerichtsergebnis angestrebt. Ich wünsche dem Herrn viel Erfolg! :daumen:
Aus meiner Sicht ist die Forderung mit unter 10% übertrieben. Die Frage ist auch in wie weit ein Unternehmen gezwungen werden kann ein Betriebssystem welches 2015 released wurde, weiter zu unterstützen?

Auch Apple zieht, teils früher, bei seinem Mac OS den Support bzw. die Unterstützung zurück.

Ich denke, dass sich viele an die langen Supportzeiträume der vergangenen Windows Versionen gewöhnt haben, und dies nun als unfair empfinden. Nun kann schwerlich ein Gewohnheitsrecht eingeklagt werden.

Der in die Jahre gekommene Computer kann auch ohne Microsoft weiterbetrieben werden. Sehr schwierig wäre es Microsoft vorzuwerfen, sie würden PCs unbrauchbar machen, da Microsoft und der PC keine zwingende Symbiose darstellt, für welches Microsoft die Verantwortung übernehmen muss.
 
Ich finde das Vorhaben eigentlich vernünftig. Wobei die 10% Hürde für M$ zum Problem werden könnte. Wenn es genug Leute gibt, die es weiter nutzen wollen, müsste M$ da vielleicht noch mal 10 Jahre Support geben.


Fakt ist: Microsoft nimmt sich mit jeder Windows Release (EULA Änderung) mehr und mehr auf DEINEM Rechner heraus und zwingt Dich zu gewissen Dingen, die man beim besten Willen nicht möchte.

- Online Account Zwang (Du hast über die Sperrung von Online Accounts durch Microsoft gehört?)
Ist ja auch zu schön, wenn man sich dann irgendwann (wann das erzählt Microsoft einem noch nicht mal)
nicht mehr auf dem eigenen Rechner anmelden darf.
- Zu hohe Installationshürden (Secure Boot, TPM, Online Account)
- Wer möchte auch schon Secure Boot und TPM auf dem Rechner laufen haben, das räumt Microsoft zu viele
Rechte ein hinsichtlich welche Betriebssysteme auf dem Rechner laufen dürfen und um DRM Überprüfungen
oder die Deinstallation von Treibern, Programmen zu ermöglichen
Ich gebe dir vollkommen recht, das sind auch schon Hürden, die einem zu viel sein könnten. Bei mir war bei Microsofts zunehmender KI Zwang (Recall) der ausschlaggebende Punkt möglichst auf Windows zu verzichten.
Wem das nicht passt der muss sich nach alternativen umsehen. Apple sehe ich hier auch nicht als echte alternative weil man dann wieder neue Hardware kaufen muss.

Aber was ist mit den Rechnern für spezielle Anwendung. Von Anzeigetafeln über Visualisierung von Maschinen und Anlagen, spezielle Gerätschaften im Medizinbereich usw.
Da kannst nich einfach mal was austauschen. Gerade Maschinen werden gekauft für 25+ Jahre.
Diese Geräte sollten eh nicht ans Internet angebunden sein. Da ist es dann auch nicht so schlimm wenn da noch ein altes Windows drauf läuft.

Wer Getäte kauft/herstellt die 25 Jahre und länger betrieben werden sollen und dann auf eine Windows Basis setzt ist meiner Meinung nach selbst schuld wenn man nach der hälfte ein Sicherheitsproblem hat.

Keine ahnung wie so was läuft aber kann man als Kunde dann nicht sagen "Wir würden gerne kaufen aber nur mit Unterstützung für Linux"? Solche Systeme sind ja auch nicht grade billig.

Darf ich fragen, warum so viele von euch eine Abneigung gegen Windows 11 haben? Ich verstehe es nicht, bin aber offen dafür, es nachzuvollziehen, wenn es einen guten Grund gibt.
Zuerst wegen den vielen Meldungen von schwersten Bugs bei Updates. Mittlerweile aber hauptsächlich wegen dem KI Spyware zwang den M$ anzustrebend scheint. Ich bin überzeugt davon das es nur eine Frage der Zeit ist bis M$ Recall mit MS Cloud anbindung für alle zum Zwang machen wird.

Seit Proton und Lutris habe ich so gut wie keinen Grund mehr Windows zu benutzen.
Ich benutze ein Tiny11 für GTA 5 Online um mit einem Freund zusammen spielen zu können.
Das wirkt tatsächlich ganz angenehm und hat auch kein Recall installiert. Sollte Tiny11 mal eingestellt werden, wird es auf meinem Rechner kein Windows mehr geben.

Was wir brauchen, nicht nur für Microsoft, ist eine strikte Trennung zwischen Funktionsupgrades auf der einen Seite und Fehlerbehebung/Sicherheitsupdates auf der anderen Seite; und während Erstere durchaus kostenpflichtig sein dürfen (neue Funktionen programmieren sich nicht von selbst), müssen Bugs und Sicherheitslücken endlich als Produktmängel eingestuft werden, zu deren unentgeltlicher Behebung der Hersteller immer verpflichtet ist, wenn er es schon nicht auf die Reihe bringt, ein mangelfreies Produkt auf den Markt zu bringen, plus Produkthaftung für Software – es sei denn, es ist Open-Source-Software. Dann würden Microsofts Daumenschrauben-Maschen nicht mehr funktionieren und ihr neues Betriebssystem müsste tatsächlich der Kundschaft einen echten Mehrwert bieten, damit es sich verkauft; es wäre aber auch ein großer Gewinn für Software generell, weil plötzlich Anreize da wären, von vornherein bei der Softwareentwicklung nicht zu pfuschen und vor allem das Thema Sicherheit nicht auf die lange Bank zu schieben.
Theoretisch hast du recht. Praktisch wird es dann aber laufen die DLCs bei Spielen. Dann wird jedes Feature, das über den Grundbetrieb des BS hinaus geht, teuer als Zusatz verkauft.
Außerdem WILL M$ zusätzliche Features gar nicht verkaufen, weil es dann wieder in Konkurrenz mit anderen Anbietern treten müsste. Wen M$ die features aber kostenlos mit liefert, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die Anwender dann auch diese Nutzen und nicht die Software der Konkurrenz. Was für M$ mehr Kontrolle bedeutet.

Hat es in der Vergangenheit schon mehrfach gegeben. Internet Explorer, Media Player, verschiedene Codecs, AntiViren Software (wobei ich hier wirklich dankbar für gewesen bin). Nur um mal die Dinge zu nennen, die mir grade einfallen.
Die Frage ist auch in wie weit ein Unternehmen gezwungen werden kann ein Betriebssystem welches 2015 released wurde, weiter zu unterstützen?
Als quasi Monopolist sollte man gewisse Pflichten haben müssen.
Ob M$ dazu gezwungen werden kann, weiß ich nicht. Es sollte aber so sein.
Es kann nicht sein das man als Kunde nur die Optionen Friss oder stirb hat.
Windows 11 bringt so viele für den Kunden nachteilige Features mit, dass es genau darauf hinausläuft.
Die Existenz von Recall allein reicht schon, um den Zwang zu kritisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ich mir anschaue dass BF 6 nen aktuellen Prozessor benötigt wird mir bange dass man als Spieler in Zukunft zum Wechsel GEZWUNGEN ist wenn man seinem Hobby nachgehen will. ich könnte mit meinem Pc kein Bf6 spielen wenn ich wollte. (Leistung würde locker reichen) das is echt die Härte.
Konsole kommt mir nicht ins Haus. Gründe: A: Nintendo wird boykottiert B: Sony: this for the Payers! C: Microsoft: MICROSOFT.
Das ist zumindest nichts neues. Allein über DirectX war man quasi immer gezwungen als Spieler das neue Windows mitzunehmen.

Bei Windows 11 ist das ausnahmsweise mal nicht das Problem.
 
Aus meiner Sicht ist die Forderung mit unter 10% übertrieben. Die Frage ist auch in wie weit ein Unternehmen gezwungen werden kann ein Betriebssystem welches 2015 released wurde, weiter zu unterstützen?

Auch Apple zieht, teils früher, bei seinem Mac OS den Support bzw. die Unterstützung zurück.

Ich denke, dass sich viele an die langen Supportzeiträume der vergangenen Windows Versionen gewöhnt haben, und dies nun als unfair empfinden. Nun kann schwerlich ein Gewohnheitsrecht eingeklagt werden.

Der in die Jahre gekommene Computer kann auch ohne Microsoft weiterbetrieben werden. Sehr schwierig wäre es Microsoft vorzuwerfen, sie würden PCs unbrauchbar machen, da Microsoft und der PC keine zwingende Symbiose darstellt, für welches Microsoft die Verantwortung übernehmen muss.
Es geht doch nur um das Schließen von Sicherheitslücken.
 
Diese Geräte sollten eh nicht ans Internet angebunden sein. Da ist es dann auch nicht so schlimm wenn da noch ein altes Windows drauf läuft.

Wer Getäte kauft/herstellt die 25 Jahre und länger betrieben werden sollen und dann auf eine Windows Basis setzt ist meiner Meinung nach selbst schuld wenn man nach der hälfte ein Sicherheitsproblem hat.

Keine ahnung wie so was läuft aber kann man als Kunde dann nicht sagen "Wir würden gerne kaufen aber nur mit Unterstützung für Linux"? Solche Systeme sind ja auch nicht grade billig.
Hier liegt ja das Problem.
Zum EInen sind Hersteller (je nach Produkttyp) in der EU verpflichtet, 15 bzw. 25 Jahre Gewährleistung auf Sicherheitsaspekte zu geben. Das ist Gesetz.

Zum Anderen sind es die Kunden selbst.
Früher ist so eine Anlage lokal gefahren. Wenn man was wissen wollte, is man zum Leitrechner, hat sich die Daten rausgeholt.
Aber heutzutage will der Spartenmanager von Lidl ja von zu hause aus die aktuellen Produktionsdaten der Limoproduktion vom Standort "HIntertupfingen" (oder was weiß ich, is ja nur ein Beispiel, mit dem sicher die meisten was anfangen können) on-demand haben, damit ers in nem Managermeeting präsentieren kann. Also muss es unbedingt die volle Vernetzung sein.
Und dann kam Microsoft. Die wollten unbedingt den Markt der Maschinentechnik erobern und haben dafür quasi ein schickes Baukastensystem geliefert, damit man das ganz einfach alles machen kann was die Schnittstellen angeht. Zu Win embedded (XP, später 7) war das System noch rudimentärer, man musste noch viel selbst machen. Aber hatte dafür die Kontrolle drüber. Mit Win10 wurde das so mächtig, das viel mehr möglich wurde ohne selbst Funktionen echt zu programmieren. Man musste nur Schnittstellen ansprechen.
Toll für viele Maschinenhersteller, die Geld und Aufwand sparen konnten.
Und die haben den Mist mit dem letzten WIndows, das man je braucht geglaubt (den PR Sprech kenn ich nämlich auch noch aus meiner Karriere - der kam aus dem Maschinensegment, warum man denn unbedingt auf Windows setzen sollte. Der Consumer Bereich hat das glaub ich erst später aufgegriffen).

Für mich agiert MS nach wie vor wie ein normaler IT Konzern. Und genau das dürften sie nicht, wenn es um mehr als den Bürorechner geht.
Statt dessen lassen sie die Hersteller nun mit den Problemen alleine. Denn das Risiko liegt ja beim Hersteller, nicht bei MS - die liefern ja nur die Software Plattform....Die müssen nun die kommenden Jahre auf biegen und Brechen was machen. Und gerade für kleinere (gern auch mal so "hidden champions" genannt) könnte das wirtschaftlich schwer werden.

Und nein Linux ist da definitiv nicht besser.
Ich finde in der Branche hätte man sich nie auf diese Riesen einlassen sollen. Sondern mehr Kontrolle behalten müssen.
Aber Entwickler stehen auch unter Zeit und Kostendruck - also nimmt man was ab schnellsten geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Android Smartphones haben nach kürzester Zeit bereits keinen Update Support mehr und selbst Apple Unterstützt Ihre Geräte nur so 5-6 Jahre.
Nur weil andere es noch schlechter machen, macht es die Sache nicht besser. Dank der EU-Verordnung bekommen Android Smartphones nun länger Updates und das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Mal davon ab, gibt ja viele die hatten PCs mit Windows 7 und die dann auf 10 umgezogen, von daher war so manche Hardware nunmehr 15 Jahre im Einsatz. Da mal nen Wechsel anzustreben ist jetzt nicht sooo verkehrt. Wer nicht will kann sich ja nach Linux umsehen.
Ja, das könnte man tun. Aber viele Rechner, die nicht gerade 15 Jahre alt sind, funktionieren noch super und haben meist auch mehr als 8GB RAM. Die meisten User wollen oder können Linux einfach nicht nutzen. Aus den unterschiedlichsten Gründen.

Genauso gibt es genügend Leute mit aktueller Hardware, die aus vielerlei Gründen einfach keinen Bock auf Win 11 haben.

So oder so wird es ein Streitthema bleiben.

Jeder muss seine Wahl treffen, solange MS nicht einlenkt.
Win 10 weiterlaufen lassen, oder auf die Enterprise Version ausweichen, oder die Anforderungen umgehen und Win 11 nutzen, oder sich neue Hardware kaufen (falls man die noch nicht hat), oder Linux nutzen.

So viele Möglichkeiten! :lol:

Für viele Anwender sowieso unmöglich, die wenigsten Leute in meinem Umfeld die nicht wie ich in der IT arbeiten würden einen Desktop/Laptop jemals öffnen.
Auch hier sollte es eine EU-Verordnung geben. Bei jedem Notebook sollte man ohne Probleme Akku/RAM und SSD tauschen können. Das ist natürlich von den Herstellern nicht gewünscht! Zu wenig RAM ? Dann kauf halt neu! :wall:

Kauf dir ein Auto, Kühlschrank, Handy, Fernseher, Drucker, Staubsauger und so weiter - wie lange Bekommt man da Herstellersupport?!
Bei Win 10 geht es ja nicht um technischen Support. Wenn mein Notebook nach 2 Jahren den Geist aufgibt, habe ich auch keinen Support mehr!
 
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