News "Windows 10 wird nicht mehr unterstützt": Erste Spieleentwickler warnen vor Support-Ende

PCGH_Thilo

Ältester PCGH-Fan
Teammitglied
Auch wenn die offizielle Gnadenfrist für Windows 10 verlängert wurde, die ersten Spieleentwickler warnen jetzt schon vor dem Support-Ende.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Windows 10 wird nicht mehr unterstützt": Erste Spieleentwickler warnen vor Support-Ende

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Ich kann mich gerade an kein Spiel erinnern, welches für eine Plattform verkauft wurde und durch Updates auf eben dieser nicht mehr spielbar war.

Jemand sowas schon mal erlebt?

Hätte vollstes Verständnis wenn kommende Releases keine Win10 unterstützung mehr bekommen. Und wenn es schon diesem Monat passiert.
Alles ok. Man kann ja nicht ewig EOL BS mitschleppen. Passt.
Aber ein Spiel welches für dieses BS entwickelt wurde?

Ist ja nicht so, als ob Win11 jetzt ne komplett neue Welt ist.
Da will man wohl eher ankündigen, dass man froh ist, nun dort kosten zu sparen.
 
@PCGH_Thilo die Gnadenfrist wurde nur in der EU kostenlos verlängert.
Global gibt's die Security-Updates nur gegen Gebühr. Und die Spieleentwickler reagieren zurecht auf das Ende.
Lustig wird es, wenn die Software die Mindestanforderungen prüft und dann nicht starten mag, weil noch Windows 10 als OS läuft. Solche Fälle gab es schon.
Z.B. war plötzlich für Sea of Thieves und State of Decay 2 Windows 10 notwendig, als Microsoft die Firmen vollends übernahm, obwohl zuvor das jeweilige Spiel entwickelt wurde, auf einer Kartoffel zu laufen und auch ältere Windows-Versionen unterstützte.
Künstlicher Zwang durch Microsoft, um ihr neues Windows zu begründen.

(Witziger Weise hat man die Gängelung dann mit Linux nicht :-P )

Generell bin ich dafür, dass Spiele System-agnostisch und am besten noch OS-Versions-blind sind.
Kann doch dem Spiel egal sein, ob Windows 11, 10 oder 7, Hauptsache Windows, oder nicht? (Höchstens vielleicht noch die DirectX-Version ... das war früher immer der Knebel)
 
Zuletzt bearbeitet:
Totaler Schwachsinn. In der Regel läuft auch alles unter Win10.
Und was heißt kein Support für Windows 10...
Für Win10 IoT gibt es bis Januar 2032 security patches.

Man kann in Deutschland niemandem verbieten, die IoT-Version zu installieren (das ist 21H2), wenn man eine Lizenz dafür gekauft hat (kostet rund 160 €).

Siehe auch hier: https://extreme.pcgameshardware.de/...n-umstieg-auf-windows-11-vereinfachen.663951/

Selbst die wenigen Programme, die eine Installation oder ein Upgrade verweigern, lassen sich unter Win10 22H2 updaten. Und wenn man dann auf die IoT zurückschwenkt, dafür gibt es in place-Upgrade-Helper auf GitHub, dann sieht man, dass das alles heiße Luft ist. Es läuft alles ohne jegliche Probleme (Beispiel: DxO Photolab).

Die Softwarehersteller machen es sich für meine Begriffe ein wenig zu einfach … Gerade auch wegen der schwierigen Situation, dass wegen der viel zu hohen Systemanforderungen weltweit unbotmäßig unnötiger Elektroschrott anfallen würde. Man sieht ja, wie man mit Rufus ein paar Dinge abschalten kann, und dann läuft das genauso gut wie Windows 10.

Im Übrigen habe ich beschlossen, keine Programme mehr von Firmen zu kaufen oder zu upgraden, die einem das Leben noch schwerer machen als ohnehin schon und einen auch zu Win11 treiben wollen. Es reicht schon, wie Microsoft das tut. Bei denen piept’s wohl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Treiber Update für Grakas hat sich Capcom gerade mal wieder ins eigene Knie geschossen.
Ich habe noch nie einen Post gesehen der kein Like hat aber über 400 Kommentare.

Sowas sollte man nicht posten, wenn das Spiel suboptimal läuft, weil die Engine es nicht für Open Worlds ausgelegt ist.
 
Passt nicht so ganz weil umgekehrt, aber ich hab Ende letztes Jahr irgendein gerade günstiges Spiel bei Steam oder GOG gekauft. Stand Win 7, 8, 10 Support drauf (wie üblich) und lief dann aber nicht unter Win11. Ok, stand zwar nur bis W10 drauf, aber hätt ich nicht mit gerechnet.
Kann mir schon vorstellen, das sich die Software-Schmieden einfach absichern wollen.
 
Passt nicht so ganz weil umgekehrt, aber ich hab Ende letztes Jahr irgendein gerade günstiges Spiel bei Steam oder GOG gekauft. Stand Win 7, 8, 10 Support drauf (wie üblich) und lief dann aber nicht unter Win11. Ok, stand zwar nur bis W10 drauf, aber hätt ich nicht mit gerechnet.
Kann mir schon vorstellen, das sich die Software-Schmieden einfach absichern wollen.

Dann sollen sie besser schreiben, getestet bis Windows 10 22H2, ältere Versionen können laufen, sind aber nicht von uns getestet und eine Garantie für Support kann nicht gegeben werden, falls das Problem versionsspezifisch ist.
Dann kann jeder das auf seine eigene Kappe nehmen, noch mit einem älteren Windows zu spielen.

Aber bitte nicht die Installation auf 21H2 blockieren, so wie DxO das für PhotoLab macht.
Das sind echt Heinze, die hab ich gefressen, von denen kaufe ich kein einziges Upgrade mehr.
Die schneiden sich damit doch ins eigene Fleisch, den Kunden so vors Knie zu treten.
 
"Was halten Sie von den Ankündigungen der Entwickler?"

Die sollen sich mal lieber auf ihre Spiele konzentrieren, als so einen Schwachsinn von sich zu geben.
Wo soll bitte mit der gleichen DX-Version der Unterschied sein ?
Es sei denn, man geht mit aller Gewalt neue Wege, so wie bei Battlefield 6. :wall:

Generell bin ich dafür, dass Spiele System-agnostisch und am besten noch OS-Versions-blind sind.
Kann doch dem Spiel egal sein, ob Windows 11, 10 oder 7, Hauptsache Windows, oder nicht? (Höchstens vielleicht noch die DirectX-Version ... das war früher immer der Knebel)
Genau das meine ich damit!

Witziger Weise hat man die Gängelung dann mit Linux nicht :-P
Jup! Linux ist es egal, ob es ein Win XP, 7, 8, 10 oder 11 Spiel ist! :D

Ist recht egal.
Bis das erste wichtige Spiel wirklich nicht mehr auf Win 10 läuft, werden wahrscheinlich noch Jahre vergehen.
Problematisch wäre nur, wenn es absichtlich im Nachhinein "deaktiviert" wird per "Patch". Spiele, die nicht auf Win 10 laufen, werden einfach nicht gekauft.
Bei Battlefield 6 könnte es schon soweit sein, oder ?
Ich werde es ebenso nicht unterstützen! Alles was zwingend Win 11 benötigt, wird nicht gekauft!
Es gibt genügend andere Spiele!
 
Ich finde das ganze Paniktrommeln für EOL Win 10 sowieso eher zum
🤮

Erinnert sich noch wer an
Das letzte Windows was wir je brauchen werden?
:D

Finde dann so ein Verhalten seitens der Spieleentwickler dann auch eher suboptimal
zumal Win 10 LTSC noch ne ganze Weile weiterlaufen wird, selbst nach der jetzt
1 Jahr Zusatz "Frist" von MS.

Und Falls es dann halt echt nicht mehr gehen sollte ist Linux einfach mal am Zug.
So einfach isses ^^

Um "Legacy" Kram kümmert sich schon lange kein Publisher mehr, somit auch
die Entwickler. Sonst würden ja Uralt Spiele immernoch "out of the Box"
Funktionieren ne?
 
Ich finde das ganze Paniktrommeln für EOL Win 10 sowieso eher zum
🤮

Erinnert sich noch wer an
Das letzte Windows was wir je brauchen werden?
:D

Finde dann so ein Verhalten seitens der Spieleentwickler dann auch eher suboptimal
zumal Win 10 LTSC noch ne ganze Weile weiterlaufen wird, selbst nach der jetzt
1 Jahr Zusatz "Frist" von MS.

Und Falls es dann halt echt nicht mehr gehen sollte ist Linux einfach mal am Zug.
So einfach isses ^^

Um "Legacy" Kram kümmert sich schon lange kein Publisher mehr, somit auch
die Entwickler. Sonst würden ja Uralt Spiele immernoch "out of the Box"
Funktionieren ne?
Zumal die Anzahl an retro Spielen die mit win 11 nicht mehr funktionieren vermutlich größer ist als umgekehrt!
 
Viel besser finde ich, dass Capcom, ein knappes Jahr ohne vernünftige Optimierung, den Spielern sagt: "so zieht ihr neue Treiber drauf, daran liegts"

Jeden Tag nur noch Realsatire überall. Ich müsste Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre :D
 
Totaler Schwachsinn. In der Regel läuft auch alles unter Win10.
Und was heißt kein Support für Windows 10...
Für Win10 IoT gibt es bis Januar 2032 security patches.

Man kann in Deutschland niemandem verbieten, die IoT-Version zu installieren (das ist 21H2), wenn man eine Lizenz dafür gekauft hat (kostet rund 160 €).
Fairerweise muss man aber berücksichtigen, dass die IoT LTSC-Version nie für den üblichen Desktop-Einsatz beim Privatanwender gedacht war. Die Zielgruppe sind Unternehmen und Bildungseinrichtungen (daher auch die Produktlinie „Enterprise“) mit spezialisierten Maschinen oder Embedded-Systemen, auf denen eine ganz bestimmte Software betrieben wird, die über Jahre in der gleichen Version läuft, weil sämtliche Workflows, Produktionsketten etc., die darauf angewiesen sind, mit genau dieser Version und ihren Funktionen konzipiert wurden, sodass ständige Upgrades, mit denen Funktionen hinzukommen, geändert werden oder rausfliegen, nicht erwünscht sind, was dann entsprechend genauso für das Betriebssystem gilt. Ebenso wenig wird die Hardware dieser Maschinen über die gesamte Laufzeit von 10 Jahren oder mehr ausgewechselt. Deshalb ist die IoT-Version ja auch im Vergleich mit einem handelsüblichen Windows so erfreulich minimalistisch; und deshalb sieht der Vertrieb von Microsoft auch nicht vor, dass man als Normalsterblicher an eine Lizenz für diese Version herankommt. Dass es in Deutschland trotzdem möglich ist, liegt einzig und allein daran, dass der Gesetzgeber dem Gebahren, den Weiterverkauf von Lizenzen zu unterbinden, einen Riegel vorgeschoben hat – im Direktvertrieb gibt Microsoft keine Enterprise- und somit auch keine IoT/LTSC-Lizenzen an Privatkunden raus.

Dementsprechend ist es für die Hersteller von Software, die sich ganz überwiegend oder ausschließlich an den Privatkundenmarkt richtet (und dazu zählen nun mal alle Games), weder rechtlich, noch wirtschaftlich notwendig, ihre Produkte weiter für ein Windows zu pflegen, das von Microsoft eingestellt wurde, geschweige denn, neue Produkte für ein solches Windows zu entwickeln, wenn dessen Nutzungsanteil einen gewissen Punkt unterschreitet. IoT LTSC spielt im Privatkundenmarkt keine Rolle – die Masse wird das Schlupfloch nicht nutzen (wer einen fertigen Rechner kauft, installiert in den meisten Fällen noch nicht einmal das Betriebssystem selber), und diejenigen, die es tun, haben da keinen Hebel gegen die Hersteller, weil es für diesen Einsatzzweck ohnehin offiziell nie vorgesehen war. Es mag funktionieren, und dank weniger Bloat im System sogar besser als mit einem normalen Windows Home oder Pro; aber beabsichtigt war das nie. Bei professioneller Software sieht das alles ein wenig anders aus, aber da wandern auch ganz andere Summen über den Tisch – und selbst da ist man nicht dagegen gefeit, wenn man kein Geschäftskunde ist, der mit dem Softwarehersteller einen individuellen Supportvertrag hat, in dem genau diese Unterstützung vereinbart wurde.

Selbst die wenigen Programme, die eine Installation oder ein Upgrade verweigern, lassen sich unter Win10 22H2 updaten. Und wenn man dann auf die IoT zurückschwenkt, dafür gibt es in place-Upgrade-Helper auf GitHub, dann sieht man, dass das alles heiße Luft ist. Es läuft alles ohne jegliche Probleme (Beispiel: DxO Photolab).
Windows schleppt so viel Legacy mit sich rum, dass es Fluch und Segen zugleich ist: Fluch, weil es die Pflege massiv erschwert und das System spätestens seit Windows 8 ein mit jeder neuen Version unübersichtlicheres Stückwerk aus alt und neu ist; Segen, weil es eine beispiellose Abwärtskompatibilität auch zu Software erzeugt, die teilweise über 20 Jahre (!) alt ist. Garantiert ist es nie, weder von Microsoft, noch von den Herstellern der Software (falls es diese überhaupt noch gibt); aber zum größten Teil funktioniert es halt, zumindest rein auf Betriebssystemebene.

Fälle wie DxO Photolab erfordern schon ein absichtliches Kaputtmachen durch den Softwarehersteller. „SaaS“ ist hier ganz besonders gefährdet; bei Adobe ist es geradezu in Stein gemeißelt, dass sie ihre CC früher oder später für Windows 10 bricken werden (also nicht einfach nur wie Valve keine Updates mehr ausliefern, sondern per bösem Update den Start verweigern). Ubisoft hat das auch schon geschafft, wobei hier nicht Software, sondern Hardware ausgeschlossen wurde: Ein Kumpel hatte vor ein paar Jahren noch einen PC mit einem Phenom II, auf dem er u. a. „The Crew 2“ zockte – und nach einem Softwareupdate lief das Spiel von einem Tag auf den anderen nicht mehr mit dieser CPU. Nun kann das bei Ubisoft auch einfach Inkompetenz gewesen sein, aber sie haben sich auch nie die Mühe gemacht, das Spiel wieder auf dieser Hardware lauffähig zu machen.

So wie das Abspielen alter Software aber in den meisten Fällen an fehlender Unterstützung neuer Hardware scheitert als an Windows, so ist es umgekehrt auch in der Regel veraltete Hardware, die dazu führt, dass aktuelle Software auf dem System nicht mehr läuft, und eben kein veraltetes Windows – denn wie gesagt: Rein auf Betriebssystemebene herrscht nahezu vollständige Binärkompatibilität.

Im Übrigen habe ich beschlossen, keine Programme mehr von Firmen zu kaufen oder zu upgraden, die einem das Leben noch schwerer machen als ohnehin schon und einen auch zu Win11 treiben wollen. Es reicht schon, wie Microsoft das tut. Bei denen piept’s wohl.
Halte ich für ein lobenswertes Unterfangen, aber du darfst davon ausgehen, dass es mit der Zeit immer leichter wird, eine Whitelist zu führen, statt einer Blacklist. Schlechte Ideen und kundenfeindliche Methoden setzen sich im Software-Umfeld erfahrungsgemäß nur allzu schnell durch.
 
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