Bekannt

Aber offen gestanden: Ist mir vollkommen egal.
Im Übrigen, IoT hört sich auch bei Dir so an, als ob da im OS was fehlen würde. Von wegen nur für Industie PCs. Installier das mal, Du wirst Dich wundern, da ist alles drin was man braucht und sieht genauso aus und fühlt sich genauso an wie ein Windows 10 Pro. Und ich mache alles damit, Office Prof 2024 LTSC, Gaming, Recording, Videobearbeitung, es läuft im Grunde genommen alles, wie es soll. Da muss man sich als nicht vor zieren.
Für mich zählt nur eines – Windows 11 mit seinen zunehmenden Gängelungen nicht installieren zu müssen. Alles andere ist Nebensache.
Früher habe ich mir oft neue Software geleistet, Updates gekauft, auch wenn ich sie gar nicht unbedingt benötigte – aus Neugier und weil ich es mir leisten konnte. Damit ist jetzt Schluss. Wenn ein Hersteller meint, mir die Installation wegen Windows 10 21H2 zu blockieren – bitte sehr. Dann spare ich eben Geld und freue mich sogar darüber.
So habe ich das nun für mich positiv umgemünzt: eine sinnvolle Vorgehensweise, die sogar Geld spart.
Die Hersteller, die ich jahrelang durch Käufe unterstützt habe, sollten eigentlich auch mal Rücksicht auf ihre Kunden nehmen. Stattdessen tragen sie unnötigerweise zur künstlich herbeigeführter Obsolenszenz von Software bei und agieren auch noch als Brandbeschleuniger zum Umstieg auf Windows 11. Vielen Dank aber auch!
Dabei müsste es ihnen egal sein, ob jemand Win 10 21H2, 22H2 oder Win 11 nutzt – Hauptsache, die Software wird gekauft. Ein wenig mehr Bescheidenheit wäre angebracht. Und so viel Arbeit macht es in der Regel auch nicht. So dermaßen divergent sind die Windows 10 releases nun auch nicht.
Ich bin gespannt, wann die steigenden Strom- und Lebenshaltungskosten auf dem Softwaremarkt einschlagen. Vielleicht begreifen die Hersteller dann, dass sie froh sein sollten, wenn überhaupt noch jemand Geld für Software ausgibt bzw. ausgeben kann.
Und sicherlich gibt es auch immer mehr Firmen, die nur noch Software als Abo verkaufen, um sich damit abzusichern. Dauerhafte Knebelverträge, bei denen man zahlen muss, nur um die Software überhaupt weiter nutzen zu können. Ironie an: An der Stelle danke an all jene, die das mitgemacht haben, anstatt es einfach auszusitzen. Genau dadurch sitzen wir jetzt zunehmend im Schlamassel mit der Abo-Software.
Man sollte den Status quo nicht einfach hinnehmen und resigniert sagen: „Ist halt so.“ Besser nachdenken – und auch mal nein sagen. Wenn die Quartalszahlen einbrechen, reagieren die Firmen plötzlich rasch und flexibel.
Wie Microsoft nun mit dem einen verlängerten Jahr extended Support für Win10. Nur dass es nicht viel bringt, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, und 1 Jahr später stehst Du vor genau dem gleichen Problem, Windows 11 eigentlich lieber nicht installieren zu wollen. Das ist ja das Geile an der IoT Version, zumindest mal Ruhe bis Januar 2032. Dann verzichte ich lieber mal auf Software Updates. Ist ja nicht so als könne man mit der bestehenden Software nicht mehr arbeiten, nur weil es da auf einmal was Neues gibt...