Windows 10: Erneut Drama um Zwangsupgrades

Ganz tolle Einstellung. So hätte es z.B. niemals die Französische Revolution oder die Deutsche Wiedervereinigung gegeben.
Die größten Fortschritte der Menschheit wurden erreicht, indem die Leute eben gerade nicht so gedacht haben, sondern gegen unliebsame Dinge angekämpft haben, auch wenn es zunächst hoffnungslos erschien. Das würde ich auch jedem bezüglich der Spionage- / Datenschutz-Debatte empfehlen.
Du sprichst von "unliebsamen Dingen" und nennst hier die deutsche Wiedervereinigung und die französische Revolution. Das ist ein Widerspruch in sich. Denn genau darum geht es ja schlussendlich, um sinnvolle "Dinge" die quasi unvermeidlich sind. Dazu gehört auch das Sammeln und Auswerten der angeblich (Stand heute) so wertvollen Daten. Was und wie der Einzelne wann und wo macht. Genau das ist nämlich für "die größten Fortschritte" die da noch kommen werden unvermeidbar. Du sprichst davon gegen unliebsame Dinge vorzugehen, und meinst Dinge die für den genannten Fortschritt eben erforderlich sind. Das ist zumindest nicht ganz schlüssig. ;)

Und als einziges Argument holt man hier immer wieder den möglichen Missbrauch der entsprechenden Daten raus. Und das, wie erwähnt, bei Daten die so oder in ähnlicher Form schon lange gesammelt werden. Cookies löschen wo dein Surfverhalten trotzdem zb. für den ISP, oder den Suchmaschinenbetreiber usw, nachvollziehbar ist und bleibt. Egal ob anonym weil du dich ja immer schön vom Google-Account abmeldest, jedes mal bevor du die Suchmaschine (oder Youtube usw) nutzt, oder ob du dabei angemeldet bleibst. Du buchst im Restaurant einen Tisch auf deinen Namen, bezahlst dann aber in Bar, damit man den Weg deines Geldes nicht verfolgen kann. Dein halbes Leben ist auf irgendwelchen Servern oder in irgendwelchen Aktenschränken abgelegt (Versicherungen, Ärzte und Krankenhäuser, Krankenkasse, Banken, sämtliche Arbeitgeber, Hotels, Reisebüros usw...), und wann genau ist dir dadurch mal ein erwähnenswerter Schaden entstanden? Ein Schaden der es wert wäre sich gegen all das zu sperren?

Ich glaube das Problem ist einfach das viele Menschen sich selbst einfach viel zu wichtig nehmen. Das sie Sicherheit sehen wo keine ist, und das sie Gefahren sehen wo keine sind.

Es ist gar nicht so schwer, diesen Leuten ein Körnchen Salz in die Suppe zu streuen. Beim Browsen einfach Cookies deaktivieren (oder nach jedem Browser-Start löschen) und Tor benutzen. In Windows einfach alle Telemetrie unterbinden (zur Not per Firewall-Ausnahmeregeln). Beim Zahlen einfach Bargeld statt EC-Karte benutzen (die Daten, wer wann wo per EC-Karte zahlt, sind Gold wert, daraus kann man Bewegungsprofile und Konsumprofile erstellen).
Und damit erreichst du genau was? Cookies permanent löschen = ständig überall erneut einloggen. Tor benutzen = die ach so sensiblen Daten (Passwörter, ggf. Bankdaten usw) einem völlig unbekannten System (dem letzten Knotenpunkt/Exit in der Reihe) anzuvertrauen. Ständig für genug Bargeld im Geldbeutel sorgen (entweder viel Geld zu Hause vorhalten, oder ständig zum Bankautomaten rennen), statt mit Karte (oder Fingerabdruck usw) zu zahlen. Für KEIN Plus an Sicherheit opferst du Komfort, sperrst dich gegen "Fortschritt"? Wer will denn hier die Mauer wieder aufbauen? :P

Solche Leute wie du, die sagen man müsse das einfach so schlucken, sind der absolute Traum der weltweiten Geheimdienste und Datenhändler :P Ich hoffe, es gibt noch einen gewissen Anteil an Menschen, die da nicht deiner Ansicht sind.
Du mußt erstmal den Unterschied erkennen zwischen "alles einfach so schlucken" und "nicht pauschal gegen alles sein" bzw. "die Vorteile erkennen". ^^

Ich bin nicht mal auf Facebook, oder in sonst irgendwelchen Sozialen-Medien unterwegs. Ich mache an und mit meinem PC nichts was man vor der ganzen Welt verheimlichen müsste. Will ich deswegen das alle Welt weiß wann ich was gemacht habe? Nein. Aber ich wäge die positiven und die negativen Effekte gegeneinander ab. Ich lösche meine Cookies nicht ständig, weil ich mich nicht ständig (und unnötigerweise) überall neu einloggen möchte. Meine Passworte sind doch eh auf 342576 verschiedenen Servern im Netz gespeichert, sonst könnte ich mich dort doch gar nicht anmelden. Ich tue alles was mMn nötig ist um das potentielle Risiko zu minimieren. Also lange Passwörter, keinen dubiosen Seiten private Daten geben, keine fragwürdige Software installieren usw. Aber ich mache mich wegen dem Rest eben nicht mehr verrückt. Ich habe sogar meine externe Sicherheitssoftware nach ca. 5 Jahren wieder deinstalliert, weil es keine wirklichen Bedrohungen gab, dafür aber haufenweise Einbusen beim Komfort und der Performance. Vorteile und Nachteile abwägen, und dann entscheiden. Und nicht erstmal pauschal gegen alles sein.

Weitermachen.
 
Du sprichst von "unliebsamen Dingen" und nennst hier die deutsche Wiedervereinigung und die französische Revolution. Das ist ein Widerspruch in sich.


Mit unliebsamen Dingen meint er wohl das Zentralkomite der DDR und die Feudalherrschaft Ludwigs des XVI. so wird ein Schuh draus.
 
Und damit erreichst du genau was? Cookies permanent löschen = ständig überall erneut einloggen. Tor benutzen = die ach so sensiblen Daten (Passwörter, ggf. Bankdaten usw) einem völlig unbekannten System (dem letzten Knotenpunkt/Exit in der Reihe) anzuvertrauen. Ständig für genug Bargeld im Geldbeutel sorgen (entweder viel Geld zu Hause vorhalten, oder ständig zum Bankautomaten rennen), statt mit Karte (oder Fingerabdruck usw) zu zahlen. Für KEIN Plus an Sicherheit opferst du Komfort, sperrst dich gegen "Fortschritt"? Wer will denn hier die Mauer wieder aufbauen? :P

Ich glaube, Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen: Komfort gegen Sicherheit zu tauschen.
< Spekulation Anfang
Wenn Du nicht möchtest, das jemand die Erinnerungs-Nacktfotos Deiner Freundin oder Deines ***** im Flirtportal-Teil Deiner Heimatstadt veröffentlicht, dann solltest Du kein SmartPhone nutzen.
Wenn Du nicht möchtest, das sämtliche Behörden Deine regelmäßigen Arbeitswege kennen und Dich dann unter Generalverdacht stellen, wenn Du wärend Deines Urlaubs trotzdem immer wieder regelmäßig zur selben Baustelle fährst, solltest Du kein SmartPhone oder einen Neuwagen mit GPS besitzen. Genauso wenig ein Navigationssystem, welches Du mit Karte bezahlt hast!
Wenn Du nicht möchtest, das Deine Krankenkasse Deinen Beitragssatz auf 400% des üblichen anhebt, weil die Spionage Deines Kühlschrankinhaltes ergibt, das Du Dich, trotz öfters erhaltener Werbung für gesunde Ernährung, gesteuert durch die Krankenkasse aufgrund des Zugriffs auf Dein Surf- und eMail-Verhalten, ungesund ernährst, dann solltest Du ... ja was solltest Du dann?
Dann solltest Du vielleicht mal damit anfangen zu überlegen, in wie weit die Nutzung Deiner persönlichen Daten in Gerichtsverfahren gegen Dich verwendet werden könnte bzw. verwendet werden würde um von Dir mehr finanzielle Mittel abzuziehen als bei anderen, weil Dein Verhalten in der Nutz-Matrix Deiner Krankenkasse zu Gewährung einer positiven Geschäftsbilanz selbige dazu drängt. Und das sind nur meine kurzen Erstüberlegungen zum Thema.
Wenn angefangen wird das Komfortbedürfnis der Menschen auszunutzen um Gewinne zu machen, sollte sich uns dann nicht die Frage stellen, ob wir auf den dafür angebotenen Komfort nicht lieber verzichten wollen?
Ich wette, das meine Gedanken schon längst wo stehen, oder noch schlimmer, schon längst umgesetzt wurden. Und ich verwette meinen kellergebräunten IT-Arsch darauf, das es da noch viel weiter entwickelte und ausgeklügeltere Systeme hierfür gibt und diese schon längst laufen. Und das schönste zum Schluß: das kann nur der Anfang sein! Das kann nur die Spitze vom Eisberg sein! Alles nicht ausgesprochene, alles worüber wir noch nicht mal nachgedacht haben, gibt es schon; 100%ig! Und Microsoft tut das folgende: sie unterstützen diese Tendenz und versuchen krampfhaft ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Aber nicht mit mir! Genauso wenig der SmartPhone-Irrsinn, die Browser- und Updateverarsche. Nicht mit mir! Scheiss auf die Kreditkarte - ich hebe weiter ab und die 10 Minuten Weg dafür sind es mir wert! Paypal? Sammelkarten? Gut positionierte Häkchen bei SoftwareiInstallation, ... nicht mit mir! So.
Spekulation Ende >

Am Ende muss es aber jeder selbst Entscheiden!
Ich akzeptiere jedliche Meinung, jedoch keine Zwänge oder künstlich erzeugte Hypes.
Ich lass mich nicht zu etwas überreden, was ich eigentlich nicht will, egal wie komfortabel die darin enthalten Zukunftsaussichten auch beschrieben sind.

Gruß
Rum
 
Ich bin eben in Ruhe die aktuellen Updates auf meinem Rechner durchgegangen und auch bei mir versteckte sich mal wieder unter den optionalen Updates ein Windows 10 Installationspatch. Das ist so eine UNVERSCHÄMTHEIT.

Es bleibt nur, sich jedes einzelne Update genau anzuschauen. Aktuell installiere ich darum ca. 80% der Updates nicht, weil es einfach völlig unnötiger Blödsinn ist. Früher lies ist Windoes gewähren, heute muss man sich sogar Zeit nehmen, um vermeintliche Sicherheitsupdates zu kontrollieren. Für die meisten Anwendungen ist ein Linusrechner einfach sinnvoller, z.B. für alles, mit dem man im Internet surft. Der Windows 10 Rechner, den ich auch haben werde, wird einzig und nur zum Spielen genutzt werden, für gar nichts anderes mehr.
 
Oder man schaltet die Updates einfach ab ... braucht die einer?

Dann ist man das ganze Thema los.
Wenn man damit früh genug begonnen hat, ist man nicht mal mit dem GWX-Tool infiziert worden.
 
Ich glaube, Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen: Komfort gegen Sicherheit zu tauschen.

Und genau das ist es eigentlich nicht wirklich. Was du ansprichst (Kühlschrank=>Krankenkasse usw) sind ja alles Phantasien. Nenn doch mal tatsächliche Nachteile, die den Vorteilen gegenüber Überwiegen. Und beim Beispiel des TOR-Netzwerkes oben zb. handelt es sich um eingebildete Sicherheit. Durch dieses "Verhalten" wird aber in Wahrheit die Sicherheit noch weiter reduziert, als wenn er die Maßnahme lassen würde. Das macht doch keinen Sinn.

Beim Beispiel Kühlschrank käme ja eigentlich erst der Hausarzt, und nicht die Krankenkasse. Davon ab, die Krankenkasse zahlt doch sowieso deine Behandlungen, ergo hat sie die entsprechenden Informationen so oder so (ich musste kürzlich die Schweigepflicht aufheben, um der Krankenkasse zu ermöglichen, meine Krankheit und damit potentielle Behandlungsmöglichkeiten besser einschätzen zu können - deswegen werden aber keine Beiträge erhöht). Und wenn du krank bist, gehst du zum Arzt, der diagnostiziert dann was Phase ist. Da gibst du dein Blut/Stuhl usw. doch eh ab. Wo wäre in dieser Kette jetzt das Problem, wenn ein "Computer" den Inhalt deines Kühlschrankes, ein Sensor in der Toilette deine Ausscheidungen, der Sensor in deinem Bett dein Schlafverhalten (usw.) erfasst und auswertet, bzw. für deinen Hausarzt aufbereitet? Du verlagerst hier lediglich eh schon vorhandene Dinge und deren Auswertung, also wird auch nicht wirklich irgendeine Sicherheit gesenkt. Dafür steht dann aber vielleicht schon am Morgen, und ohne das du dafür täglich zu Hausarzt müsstest, in deinem Spiegel im Bad, welche Werte jetzt gerade schlechter geworden sind, und mit welchen Maßnahmen/Nahrungsmitteln du über den Tag verteilt, diesem Umstand entgegenwirken könntest. Du steigerst Effizienz und Komfort enorm. Und was hast du an der Stelle dafür großartig geopfert? Leidest du unter Schlafapnoe, dann gehst du erst zum HA, der macht u.a. ein Langzeit-EKG, anschließend gehts ins Schlaflabor, usw. Welche Sicherheit wird geopfert, wenn die Erfassung der Daten direkt zu Hause erfolgt? Da kacke ich, da schlafe ich, da hab ich Kreislauf. :D Ergo würde ich mir viele Termine und die Rennerrei ersparen, und man hätte die Krankheit XY vielleicht schon Jahre vorher erkannt, was mitunter auch mal Leben retten kann.

Klar, man kann jetzt natürlich den Fokus auf die Frage legen, wann oder ob überhaupt (Wahrscheinlichkeit) irgendwelche Beiträge 10000% erhöht werden. Oder das der Hausarzt, durch die Auswertung der über mich gesammelten Daten, ermitteln kann, wann ich mir wie oft einen von der Palme wedel, oder wie oft ich mit meiner Frau/Freundin "Spaß" habe. Man kann aber auch mal darüber nachdenken, welche Vorteile man davon hat, gesünder oder gar länger zu leben. Und was davon mir wichtiger ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder man schaltet die Updates einfach ab ... braucht die einer?

Dann ist man das ganze Thema los.
Wenn man damit früh genug begonnen hat, ist man nicht mal mit dem GWX-Tool infiziert worden.

Habe jetzt auch bei allen meinen Rechnern die Updates komplett ausgeschaltet...:daumen2: Und bei jedem der mir noch unter die Finger kommt...:schief:
 
Aus Sicht einfacher PC User ist der Frust verständlich, wenn da plötzlich Windows 10 installiert wird. Hö? WtH?! So wie die Sache in vielen Fällen dargestellt wird, waren die Betroffenen nicht aktiv am PC, konnten also in der Grace-Period (1h?) nicht aktiv eingreifen. Inzwischen wird das OS heruntergeladen, bis zu einem gewissen Punkt installiert, wohl auch - dank Internet Verbindung mit zahlreichen Updates, und durch die wurde bei einigen das System zerschossen.
MS bietet zwar die Möglichkeit nach erfolgter Installation, so sie geklappt hat, eine Downgrade Option auf 7/8.0/.1 an; Die muss innerhalb 1 Monats nach Installation erfolgen. Im Endeffekt hat das erneute Probleme zur Folge. Für Otto-Normal-User vor allem, der von einigen nichts merkt. So zum Beispiel ist unter Garantie die Aufgabenplanung total zerschossen, auch Regedit und Andere wichtige Zweigstellen im System bocken dann herum. Bliebe also im Notfall nur die Datensicherung und Neuinstallation des alten OS.

Problem 2 ist die Art wie die ganze Sache gelaufen ist/noch läuft: MS bietet gratis Windows 10 an, Angebot ohne Zwang - wer will, kann. Dann geht die Sache mit dem Nag-Screen los und hört mit dem herumgepfusche bei den Updates auf. Einmal optional dann auf wichtig. Gemein vor allem die Sache wiederum für den Normal-User, der nie auf die Idee käme, die KB einzeln auszuwählen. Wenn besagter User dann noch IE11 verwendet, wird er dank eines bestimmten KB mit einem Banner gelockt. Und wie bei vielem, wird der unbedarft angeklickt, und schon ist die Sache am laufen mit 10 und dem Upgrade. (So mein Verständnis.)
Für erfahrene Benutzer ist es auch nicht weniger frustrierend, um es mal von der Seite zu betrachten, wenn sich besagtes Update in einem größeren KB befindet. Die Banner-Geschichte wurde zusammen mit 5 anderen, tatsächlich wichtigen und Sicherheitsrelevanten Updates verpackt, nur um es ja unterzubringen. Daneben gibt es noch zig optionale KB die auf die eine oder andere Weise mit dem Upgrade in Zusammenhang stehen. Lästig, das Filtern zu müssen, wenn nicht der Wunsch besteht, GWX/sonstiges auf dem System zu haben.

Problem 3 ist die Art, wie MS mit Windows 10 mit der Bandbreite der User verfährt. Es gibt genug Menschen die nicht über 30/50/xMBit und echter Flat verfügen. Volumentarife, begrenzte Bandbreite, wo selbst das Win 10 Upgrade schon über das monatliche Volumen hinausgeht. Zudem noch die Politik ala torrent die Patches/Updates zwischen Anwendern zu verteilen. Es lässt sich deaktivieren, ja. Aber erst einmal müssten die Anwender, die über wenig technisches Wissen in diesen Belangen verfügen, sich überhaupt über diese Sache im klaren sein. Auch in Sachen Telemetrie und laufendem Upload von Daten besteht neben dem Gedanken des Datenschutzes auch wiederum für solche Nutzer ohne Flat die Gefahr auf eigene Kosten, aber ohne eigenes Zutun, deren Bandbreite und ihr Nutzungsvolumen zu überschreiten. MS ist das natürlich egal, es ist aber ein wichtiger Aspekt für Viele.

Letztlich kommt dann noch Problem 4 hinzu. Darüber regen sich zwar hauptsächlich die Raubkopierer auf, Datei verschwindet einfach nach Ausführung, xyz lässt sich nicht ausführen, illegal bezogene Spiele werden einfach gelöscht. MS greift also aktiv ein und erlaubt/verbietet was auf dem jeweiligen System zu laufen hat, und was nicht. Auch da lässt sich Gegensteuern, indem die Einstellungen für Windows-Shop u.a. geändert wird. Fakt ist, MS kann nach belieben eingreifen. Das kann in Zukunft auch legitime Anwendungen betreffen, die nicht aus dem Windows Shop stammen oder auf eine Weise arbeiten, die dieses System/Funktionen daraus, umgehen. Das ist kein Bedenken oder Horrorszenario, welches weit hergeholt ist. Der Shop ist fester Bestandteil von Windows. MS muss prinzipiell nur die Nutzung selbiger Software forcieren, um Anwendungen zu überprüfen/zu starten, bevor die Ausführung erlaubt wird, Daten wie Standort etc. übertragen wurden, um seine Einnahmequellen zu erweitern.

Doch zurück zum Zwang zum Upgrade; Alles in Betracht gezogen gibt es viele Wege, die versehentlich, klick auf falsche Schaltfläche, auf Banner, für viele Nutzer zum unerwünschten Upgrade führen. Das es ein Fehler war, mag sein. Ein Fehler seitens MS. Allerdings weisen zahlreiche offene Statements darauf hin, das dieses Versehen eher zum Standard wird, um eine avisierte Anzahl an Umsteigern zu erreichen. Ohne Zwang wird es da nicht gehen und damit wird sich MS keine Freunde machen. Positiver Nebeneffekt könnte tatsächlich der sein, dass sich manche zum Umstieg auf Linux entschlössen, das aber nur am Rande. Was mich anbelangt, so wünsche ich vorläufig jedenfalls bei 7&Mint zu bleiben. 10 habe ich lange probiert auf Notebook, als auch auf PC. Es hat einige tolle Features, multiple-desktops anlegen, etc. Aber in Summe hat es dann doch nicht gereicht, um mich zu gänzlichem Umstieg zu bewegen. Mag noch kommen, aber zum gegenwertigen Zeitpunkt eher nicht.
 
Habe jetzt auch bei allen meinen Rechnern die Updates komplett ausgeschaltet...:daumen2: Und bei jedem der mir noch unter die Finger kommt...:schief:

Ich hab zu dem Thema mal 'ne dämliche Frage:
Nachdem ich bis anhin manuell verdächtige Updates ausgeblendet oder wieder deinstalliert hatte, hab ich mir gestern das GWX Tool geholt um mich vorläufig gegen diese MS-Taktik abzusichern. Aber wie weiss ich denn nun eigentlich, welche Updates ich problemlos installieren kann?
Bislang musste ich die einzelnen KB-Nummern jeweils googlen um zu wissen was ich dahinter verbirgt und das find ich irgendwie doch ziemlich beschissen - und irgendwie is mir ned wohl dbaei, Updates komplett zu ignorieren :-/
 
Klar, man kann jetzt natürlich den Fokus auf die Frage legen, wann oder ob überhaupt (Wahrscheinlichkeit) irgendwelche Beiträge 10000% erhöht werden. Oder das der Hausarzt, durch die Auswertung der über mich gesammelten Daten, ermitteln kann, wann ich mir wie oft einen von der Palme wedel, oder wie oft ich mit meiner Frau/Freundin "Spaß" habe. Man kann aber auch mal darüber nachdenken, welche Vorteile man davon hat, gesünder oder gar länger zu leben. Und was davon mir wichtiger ist.

Jup. Genau das mache ich schon länger, also gesund ernähren. Aber die Frage ist doch, wofür verwende ich meine Zeit?
Und Menschen, denen es ein Bedürfnis ist ein gewisses Maß an Privatsphäre zu besitzen, sollten, meiner Meinung, nach keinen Windows10-Experten-Sicherheitskurs belegen müssen um dies auch in der virtuellen Welt zu erreichen.
Natürlich sind das nur Spinnereien, habs ja auch als Spekulation eingeordnet. Aber in meiner Welt ist es halt wichtig, das nicht jeder, der die entsprechenden Mittel oder finanziellen Mittel besitzt, das von mir in Erfahrung bringen kann, was er will.
Da könnte ich mich auch gleich mit 18 freiwillig dazu melden nackig in einem Glashaus innerhalb einer Glasstadt zu leben, wo überall Kameras installiert sind -> gab schonmal? Truman Show! Kein schlechter Film.
Irgendwie habe ich persönlich noch so etwas wie Scham und ein Bedürfniss nach Privatsphäre. Meiner Meinung nach sollten gewisse Lebensbereiche nicht vergläsert werden. Aber jedem das, was er will.
 
Bislang musste ich die einzelnen KB-Nummern jeweils googlen um zu wissen was ich dahinter verbirgt und das find ich irgendwie doch ziemlich beschissen - und irgendwie is mir ned wohl dbaei, Updates komplett zu ignorieren :-/
Verwende die Microsoft Update Catalog Website Microsoft Update Catalog Da siehst du dann schnell ob und welche Updates du unter Umständen haben willst/solltest und welche nicht. Leider bleibt dir das lesen der KB-Artikel nicht erspart um es herauszufinden. Und du kannst die Seite nur mit Internet Explorer verwenden. Bei den meisten optionalen Updates die du explizit nicht haben willst, steht etwas dabei wie: This package updates the Diagnostics and Telemetry tracking service to existing devices. This service provides benefits from the latest version of Windows to systems that have not yet upgraded. dabei. In dem Fall bei KB3080149.
Ganz bleibt dir die Suche also nicht erspart, aber den Vorteil hat es, dass du nur bekommst, was du auch oder im Zweifel wirklich benötigst.
 
Und genau das ist es eigentlich nicht wirklich. Was du ansprichst (Kühlschrank=>Krankenkasse usw) sind ja alles Phantasien. Nenn doch mal tatsächliche Nachteile, die den Vorteilen gegenüber Überwiegen.

Phantasien? Ja? Bist du dir da auch ganz sicher? :)

Nur mal 2 Beispiele aus dem Alltag:

Welche Daten bereits über die "Black Box" im Auto abgefragt werden können.
SIS Schengener Informationssystem gehackt.

Beides aus dem Alltag gegriffen, in beiden System sind massenhaft Daten vorhanden, die mit bestehenden Datenbanken (z.B. Einwohnerregister, KZF-Register, Datenbank hinter der Gesundheitskarte, Handy-Nr. und IMEI) verknüpft werden können und so ein schönes Bild liefern können, was ein Mensch den ganzen Tag über so treibt.
Totale Überwachung ist keine Phantasie mehr. Sondern mittlerweile in greifbarer Nähe.
 
Zum Glück wird in den USA niemals ein durchgeknallter,miliardenschwerer Republikaner-Irrer an die macht kommen,der sorglos mit allen erhaltenen Daten umgeht.
Sowas kann ja gar nicht passieren...oh...oder doch?
Wenn ich mir vorstelle,das sojemand der oberste Chef der Geheimdienste wird und Zugriff auf alle weltweit abgesaugten Daten hat...aber ich hab ja nix zu verbergen!
In der heutigen Zeit hätte Anne Frank und Ihre Familie in Ihrem Versteck keine Stunde überlebt...aber wir haben ja nix zu verbergen!
Gruß Yojinbo...Updatefrei 2016!
 
Irgendwie habe ich persönlich noch so etwas wie Scham und ein Bedürfniss nach Privatsphäre. Meiner Meinung nach sollten gewisse Lebensbereiche nicht vergläsert werden. Aber jedem das, was er will.
Ich weiß genau was du meinst, und da bin ich auch völlig bei dir. Aber "vergläsert" = für jeden einsehbar. Was MS oder Google an Daten sammelt ist ja nicht öffentlich zugänglich. Und genau das meine ich. Viele User tun eben so, als würde Google/Microsoft usw. die gesammelten Daten quasi jedem Zugänglich machen. Dabei ist genau das ja gar nicht der Fall. Diese Daten/Informationen bedeuten ja auch ein Stück weit "Geld", ergo ist das Interesse der "Datenkraken" entsprechend groß, diese Daten zu schützen.

@Kusanar: Da könnte ich dir noch viel mehr Beispiele nennen. Aber zeig doch mal die negativen Auswirkungen dieser Datensammlungen auf.
 
Ich weiß genau was du meinst, und da bin ich auch völlig bei dir. Aber "vergläsert" = für jeden einsehbar. Was MS oder Google an Daten sammelt ist ja nicht öffentlich zugänglich. Und genau das meine ich. Viele User tun eben so, als würde Google/Microsoft usw. die gesammelten Daten quasi jedem Zugänglich machen. Dabei ist genau das ja gar nicht der Fall. Diese Daten/Informationen bedeuten ja auch ein Stück weit "Geld", ergo ist das Interesse der "Datenkraken" entsprechend groß, diese Daten zu schützen.

@Kusanar: Da könnte ich dir noch viel mehr Beispiele nennen. Aber zeig doch mal die negativen Auswirkungen dieser Datensammlungen auf.
CTOS incoming ....

Negative Auswirkungen solcher Datensammlungen.

Nun lass es uns doch ein wenig weiterspinnen. Datensammlungen sind Geld wert, aber nur dann, wenn sie auch zu Geld gemacht werden. Da du ja schon zugestimmt hast, dass Microsoft die Daten an Dritte weitergeben darf, hier nur mal ein Szenario:

Du suchst eine neue Arbeitsstelle, dein neuer Boss möchte sich vorab informieren was du so treibst. Die Facebookmethode ist hier bisher sehr beliebt ... Aber demnächst geht es noch besser, da Microsoft dank Zugriff auf deinem Computer und vielleicht dein Smartphone (Windows Phone) wesentlich detaliertere Daten über dich hat inklusive aller Daten die du jemals über die Tastatur eingegeben hast (Telemetrie) ... Aber sicher greift Inu.ID dann für solche Sachen wieder zu Block und Papier, den er will ja nicht alles preisgeben ins seiner neuen Datenwelt.
Zumindest dürfte es sehr lukrativ für Microsoft sein solche Daten über einer neue Organisation zur Verfügung zu stellen. Schließlich hast du ihnen die Verwertung erlaubt.
Aufgrund dieser Daten entscheidet sich dein Neuer Boss aufgrund irgendwelcher Daten die er so erhält wegen irgendeines Verhaltens dass ihm nicht passt dich nicht einzustellen. Vielleicht betrifft es auch ein Krankheit die nicht in deiner Macht liegt, aber ist ja egal der neue Digitale Arzt unterliegt ja keiner Schweigepflicht mehr.
Möchte mal sehen was einfacher ist .... Eine Datenbank einzusehen oder einen Einbrecher zu meinem Arzt zu schicken.


Und wenn die Daten ersteinmal in dubiosere Hände fallen wird es so richtig spannend ...

Pädophile können ohne Risiko mit Bild und Tonmaterial von Kindern versorgt werden. Schließlich liegt das ja auf den Servern. Und Kinder befolgen ja sicherlich alle Maßgaben der Datensicherheit ... nicht.

Schon mal über Identitätsdiebstahl nachgedacht? Mach mal allen klar, dass sich da ein anderer als du selbst ausgegeben hat.

Bisher müssten Hacker auf zig verschiedene Systeme zugreifen, wenn sie Informationen haben wollen ... demnächst ist alles schön zentral bei Microsoft gespeichert und auch wenn du es dir nicht vorstellen willst/kannst, drei mal darfst du raten was Target No. Uno für kriminelle Hacker werden wird.

Und wie gut große Firmen ihre Datenbanken absichern ... Nun das haben so einige Unternehmen unter beweis gestellt im negativen Sinne.

Außerdem nur eine Frage:
Wenn diese tolle neue Datensammelwelt so glorious ist, warum gibst du dir eine solche Mühe so wenig Daten wie möglich zur Verfügung zu stellen?
Alles was du zu verbergen suchst könnte doch helfen die Welt besser und schöner für dich zu machen.
 
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