News WinBoat: Windows-Anwendungen laufen noch besser unter Linux

Ist slightly off-topic, aber das Standard-Argument gegen Linux (ohne Gaming) sind ja immer

a) Photoshop (alles Profi-Photographen hier)
b) Office
c) CAD Programme (hat jeder eine CNC-Fräse im Keller stehen)

bezüglich a) und c) kann ich nicht viel beitragen.

Aber was Office (b)) anbelangt, empfehle ich einfach mal "OnlyOffice" auszuprobieren (für Linux und Windows erhältlich) , wenn es unbedingt das Look-and-Feel von MS Office haben soll. Ich würde es fast schon als Klon bezeichnen. Der Unterschied zwischen einer alten und neuen MS Office Version ist grösser als der Unterschied von OnlyOffice zum aktuellen MS Office
 
Aber was Office (b)) anbelangt, empfehle ich einfach mal "OnlyOffice" auszuprobieren (für Linux und Windows erhältlich) , wenn es unbedingt das Look-and-Feel von MS Office haben soll. Ich würde es fast schon als Klon bezeichnen. Der Unterschied zwischen einer alten und neuen MS Office Version ist grösser als der Unterschied von OnlyOffice zum aktuellen MS Office
Bringt halt nichts, wenn der Kunde mir ein Office Dokument zukommen lässt und es sich theoretisch in OnlyOffice öffnen lässt, aber total zerschossen ist.
Ist mir mit Open Office schon mehrfach passiert.
 
Ist slightly off-topic, aber das Standard-Argument gegen Linux (ohne Gaming) sind ja immer

a) Photoshop (alles Profi-Photographen hier)
b) Office
c) CAD Programme (hat jeder eine CNC-Fräse im Keller stehen)

bezüglich a) und c) kann ich nicht viel beitragen.
Zu c) kann ich nichts sagen ich nutze noch einen Säge, Stechbeitel und Hobel.

Zu a) PS braucht man als Hobby Photograph nicht wirklich. Da gibt es genug Alternativen nicht nur unter Linux sondern auch für Windows. Auch für Lightroom gibt es Programme welche das auch können. Btw wer meint mit einem für Profis gemachten Programme bessere Bilder zu machen der ist auch bereit dafür viel Geld auszugeben. Im Hobby wird ja sehr gerne die Kosten/Nutzen Rechnung weggelassen. Es braucht ein kein Hobby-Photograph Dateien im "Industrie-Standard". Das erwartet auch kein Dienstleister wenn man tatsächlich einmal einen Datensatz außer Haus gibt, zum Beispiel zum Druck.
 
Bringt halt nichts, wenn der Kunde mir ein Office Dokument zukommen lässt und es sich theoretisch in OnlyOffice öffnen lässt, aber total zerschossen ist.
Ist mir mit Open Office schon mehrfach passiert.

Open Office ist nicht Only Office, das sind 2 verschiedene Programme.

Was kann man tun:
1) deinem Kunden sagen er soll PDF schicken und keinen Office Murks, wäre aus diversen Gründen eh besser. Dazu muss man sagen es gibt eine offizielle Spez der MS Office Dateien, an die hält sich aber M$ selbst nicht, was halt immer wieder zu Problemen führt
2) wenn Open Office nicht geht mal in Only Office probieren, oder Free office ...
 
1) deinem Kunden sagen er soll PDF schicken...
So funktioniert das aber nicht. Wenn alle bei einem Projekt mit Office-Dokumenten und du kannst es nicht, werden sich nicht x Teams an dir richten. Im Zweifel arbeitet man mit dir nicht mehr.

2) wenn Open Office nicht geht mal in Only Office probieren, oder Free office ...
Open Office war ein Beispiel. Diese Probleme gibt es in allen Office Suites, die nicht von MS kommen.
 
Das ist eine Frage der Prozesse und wer die Macht der Entscheidung hat. Wir haben auf der Arbeit alles weg von Office-Dokumenten gebracht. Einiges, was reinkommt wird von den Kunden jetzt über Formulare eingegeben und kommt als Mail oder bzw. mit csv zu uns, alles andere als pdf. Hat tatsächlich keinen gestört, ob die den Kram jetzt in ein Excel-Sheet oder ein Webformular pasten ist ihnen wohl egal. Alles nur eine Frage der Gewohnheit.
 
Alles nur eine Frage der Gewohnheit.
Nein, eben nicht. Ich bin nicht in der Position meinem Kunden zu diktieren, mit welchen Programmen wir arbeiten. Dafür ist der Kunde viel zu groß und mächtig. Das mache ich einmal und dann war es das.

Kann ja sein, dass das mit kleinen klitschen bei euch funktioniert, aber International bzw. im US Bereich dominiert MS und wenn man da nicht mitspielt, hat man Pech. Es interessiert da niemanden, welche Software auf deinem Linux läuft und welche nicht. Du hast mit dem Strom zu schwimmen.
 
Gewerblich sieht es durchaus anders aus und ab und an wird da auch etwas vorausgesetzt.
Privat kann aber ohne Probleme auf eine Office Alternative umgestiegen werden.
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich mein Gewerbe auf eine Linux Rechner abwickeln kann. Rechnungen werden als PDF E-Rechnung empfangen als auch gesendet. Korrespondenz als E-Mail. Da wo es noch Bestelllisten gibt sind diese ausnahmslos als PDF. Meine Lieferanten sind auch aus der EU und glücklicherweise schreibt mir keine eine spezielle Software vor. Es wird aber in der Regel eine PDF verlangt.
 
Nein, eben nicht.
Eben doch. Wollen wir wirklich auf dem Niveau diskutieren?
Ich bin nicht in der Position meinem Kunden zu diktieren, mit welchen Programmen wir arbeiten. Dafür ist der Kunde viel zu groß und mächtig. Das mache ich einmal und dann war es das.
Deswegen schrieb ich "eine Frage der Prozesse und wer die Macht der Entscheidung hat". Ich arbeite in einem Konzern mit über 300k Mitarbeitern. Wir haben da eine gewisse Marktmacht in der Beschaffung, und wenn wir das Zeug als pdf wollen, dann kriegen wir das als pdf.
Kann ja sein, dass das mit kleinen klitschen bei euch funktioniert, aber International bzw. im US Bereich dominiert MS und wenn man da nicht mitspielt, hat man Pech. Es interessiert da niemanden, welche Software auf deinem Linux läuft und welche nicht. Du hast mit dem Strom zu schwimmen.
Das interessiert die ganzen Lieferanten eben doch, denn wenn sie bei uns drin sind haben sie auf Jahre verlässlich hohe Umsätze mit uns. Dafür stellt man gerne mal den Prozess von Excel und Word auf pdf um. Zumal sie ja auch, selbst wenn sie weiter MS-Kram verwenden wollen von dort als pdf exportieren können. Wir schreiben ja niemandem vor, was er verwenden soll, nur welches herstellerunabhängige Format wir haben wollen.
 
Wir haben da eine gewisse Marktmacht in der Beschaffung, und wenn wir das Zeug als pdf wollen, dann kriegen wir das als pdf.
Ich bin ja wirklich eine kleine Klitsche. Aber wenn ich eine Fehlerfreie E-Rechnung verlange bekomme ich die auch. Egal wie groß und mächtig der Lieferant ist.
Im Bereichen wo an Dateien gearbeitet wird kann natürlich ein bestimmtes Format vorausgesetzt werden. Ich denke hier an Grafikdateien. Für Word Dateien fällt mir nun keine Anwendung an aber die wird es sicher auch geben.
 
So funktioniert das aber nicht. Wenn alle bei einem Projekt mit Office-Dokumenten und du kannst es nicht, werden sich nicht x Teams an dir richten. Im Zweifel arbeitet man mit dir nicht mehr.

Altes Sprichwort, Versuch macht kluch. Oft wirds gar nicht erst versucht. ;) Meine Erfahrungen, die Leute sind grad im geschäftlichen Bereich recht zuvorkommend.

Das alle alternativen Office Versionen scheitern, glaub ich eher nicht. Ich benutze OO seit 25 Jahren (auch beruflich).
Was nicht geht sind irgendwelche Excel VB Makros, die sind von der IT Abteilung mittlerweile aber eh meist geblockt, da MS es nach 40 Jahren immer noch nicht sicher hinbekommt. Ja da ist auch mal ein Bild verutscht, oder angehängte Kommentare fehlen, passiert aber auch innerhalb der verschiedenen MS Office Versionen. Wie gesagt MS ist noch nichtmal zu sich selbst kompatibel.

Und ja wie schon ein anderer hier schrieb, Word Dokumente im geschäftlichen Bereich hinundherzuschicken machen eigentlich nur Noobs ;) , aber ist ein anderes Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Altes Sprichwort, Versuch macht kluch. Oft wirds gar nicht erst versucht. ;) Meine Erfahrungen, die Leute sind grad im geschäftlichen Bereich recht zuvorkommend.

Das alle alternativen Office Versionen scheitern, glaub ich eher nicht. Ich benutze OO seit 25 Jahren (auch beruflich).
Was nicht geht sind irgendwelche Excel VB Makros, die sind von der IT Abteilung mittlerweile aber eh meist geblockt, da MS es nach 40 Jahren immer noch nicht sicher hinbekommt. Ja da ist auch mal ein Bild verutscht, oder angehängte Kommentare fehlen, passiert aber auch innerhalb der verschiedenen MS Office Versionen. Wie gesagt MS ist noch nichtmal zu sich selbst kompatibel.

Und ja wie schon ein anderer hier schrieb, Word Dokumente im geschäftlichen Bereich hinundherzuschicken machen eigentlich nur Noobs ;) , aber ist ein anderes Thema.
Also mein Vorschlag Only Office bezieht sich schon eher auf den privaten Einsatz bzw das Szenario "muss halt aussehen wie MS Office".

Es ist mir ein bisschen peinlich aber ich zähle mich auch dazu: Mir war objektiv immer klar, dass Openoffice genauso gut ist und fast die selbe Funktionalität bietet. Aber es sieht halt anders aus und lässt sich anders bedienen.

Bei Only Office spüre ich (mit meinem Bedarf an Funktionalität) überhaupt keinen Unterschied.

Ich bin ein Fan von Only Office - und es gibt viele Fans! Einfach mal googeln: "Only Fans Office" :-D :D
 
Bringt halt nichts, wenn der Kunde mir ein Office Dokument zukommen lässt und es sich theoretisch in OnlyOffice öffnen lässt, aber total zerschossen ist.
Im Jahr 2025 noch fröhlich Office-Dokumente per E-Mail zu versenden, ist ein Paradebeispiel für aktive Digitalisierungsverweigerung sowie organisierte Verantwortungslosigkeit und Fahrlässigkeit.

Aber wenn ich eine Fehlerfreie E-Rechnung verlange bekomme ich die auch. Egal wie groß und mächtig der Lieferant ist.
E-Rechnung und ZUGFeRD sind ja (glücklicherweise) auch Gesetz.

Das erwartet auch kein Dienstleister wenn man tatsächlich einmal einen Datensatz außer Haus gibt, zum Beispiel zum Druck.
Wann erscheint denn der erste Kalender mit Aktfotos von Traktoren? :ugly:

Das alle alternativen Office Versionen scheitern, glaub ich eher nicht.
Zumal:
ODF! Etwas ganz verruchtes (Sodom und Gomorra!) und weit vom Standard der Software vom Marktführer™ entfernt. :ugly:

Dazu muss man sagen es gibt eine offizielle Spez der MS Office Dateien, an die hält sich aber M$ selbst nicht, was halt immer wieder zu Problemen führt
Standardmäßig wird in MSO nicht als "Strict Open XML-Document" gespeichert, sondern in der Microsoft Sonderlocke, die sich nicht (voll) an die ISO hält.
vmware_3tqXLUXEoU.png
Offiziell aus "Kompatibilitätsgründen" mit MSO 2007, 2010 sowie 2003 mit Compatibility Pack. Dabei sind diese Versionen seit Jahr und Tag aus dem Support. Also mal wieder ein Fall wie Kleinweich Vendor lock-in betreibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
E-Rechnung und ZUGFeRD sind ja (glücklicherweise) auch Gesetz.
Ja, aber nicht jede ist fehlerfrei. Ich muss da doch einige beanstanden, in der Regel nicht von kleinen Klitschen. Keine Ahnung ob die das alle bis zum Ende der Übergangsfristen auf die Kette kriegen.
Wann erscheint denn der erste Kalender mit Aktfotos von Traktoren? :ugly:
Eventuell gar nicht. Kann man ja nicht mehr am PC ansehen wenn da der PFK "Pornfilterknopf" kommt.
ODF! Etwas ganz verruchtes und weit vom Standard der Software vom Marktführer™ entfernt. :ugly:
So verrucht, dass auch der Marktführer davon gehört hat. :fresse:
 
So verrucht, dass auch der Marktführer davon gehört hat. :fresse:
Da gibt es auch eine GPO für, um es domänenweit auszurollen
 
Da gibt es auch eine GPO für, um es domänenweit auszurollen
Täte ich ja verwenden. Ist aber nicht an mich adressiert.

Zitat:
Supported Operating Systems

Windows 10, Windows 11, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows Server 2022
 
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