News WinBoat: Alle Windows-Anwendungen laufen jetzt unter Linux

Habe aufgrund des Artikels das Thema "Windows-VM unter Linux" (KVM) ein bisschen gegoogled und KId.
Offenbar hat es da in letzten Jahren deutliche Fortschritte gegeben insbesondere was GPU Beschleunigung (GPU Passthrough) anbelangt.

Schön langsam kommen wir ja tatsächlich zu Punkt, dass Windows Software oder games wirklich nur dann nicht funktionieren, wenn sie aktiv verhindert werden (Anti-Cheat).

Dass ein Windows-Dings natürlich niemals 100% nativ unter linux laufen wird, ist sonnenklar, aber spätestens in einer VM wäre das schon schön.
Vielleicht kommen in Zukunft ja doch noch Möglichkeiten auch Linux oder gar VM Anticheat-technisch zuzulassen und "böse" Aktivitäten schlauer herauszufiltern.

Wenn jemand nur eine App oder Game starten will, na warum denn bitte nicht....
 
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Habe aufgrund des Artikels das Thema "Windows-VM unter Linux" (KVM) ein bisschen gegoogled und KId.
Offenbar hat es da in letzten Jahren deutliche Fortschritte gegeben insbesondere was GPU Beschleunigung (GPU Passthrough) anbelangt.

Schön langsam kommen wir ja tatsächlich zu Punkt, dass Windows Software oder games wirklich nur dann nicht funktionieren, wenn sie aktiv verhindert werden (Anti-Cheat).

Dass ein Windows-Dings natürlich niemals 100% nativ unter linux laufen wird, ist sonnenklar, aber spätestens in einer VM wäre das schon schön.
Vielleicht kommen in Zukunft ja doch noch Möglichkeiten auch Linux oder gar VM Anticheat-technisch zuzulassen und "böse" Aktivitäten schlauer herauszufiltern.

Wenn jemand nur eine App oder Game starten will, na warum denn bitte nicht....
Müssen nur genug Leute das Zeug liegen lassen. Sobald Verbraucher wieder verstehen das sie durch Konsumdisziplin die Macht haben Märkte aufzubrechen werden sie die Märkte auch wieder am Kunden orientieren.

So lange aber Interessenten wie abhängige für den nächsten Schuss vor Läden campieren um das nächste iPhone als erstes zu haben sehe ich da schwarz. Gott sei dann scheint sich diesbezüglich bei den Konsumenten im Kopf ja langsam etwas zu verändern!

Das ich dass noch erleben darf!
 
Die News ist doch schon ziemlich harter Bait oder? Oh Wunder in einer VM mit Windows drauf laufen Programme für Windows. Ob ein bisschen Docker oder irgendn draufgeklatschtes UI hier jetzt noch den Unterschied macht?

Die eigentlichen wichtigen Dinge wie richtiger GPU-Passthrough etc. sind wohl auch da nicht zufriedenstellend gelöst.

ich finde, dass "bisschen Docker + UI" für viele common User schon nen Unterschied macht. Einfach weil es eine zusätzliche, einfache Option bietet Programme zum laufen zu bekomen die sonst evtl. nicht wollen.
Bestes Beispiel ist Steam unter Linux: da läuft das ein oder andere Game auch nicht out of the Box. Aber da man einfach (Startoption in Steam ändern) zwischen Proton Version x bzw. y / Proton GE usw. wählen kann und dies am Ende fast immer klappt ist das auch für den "advanced DAU" machbar.
Wenn hier eine weitere Option geboten wird Programme, die nativ nicht auf Linux wollen, zu laufen zu bekommen? Immer her damit!
Für mich klingt das zB sehr lecker, da mir unter Linux nur der Excel-Support fehlt (bzw. weil meine unter Office97 erstellten Makros nicht ohne hunderte Stunden Arbeit in open Office portiert werden können). Nutze ich 1-2x pro Monat für ne Stunde oder so. Workaround-Idee war bisher nen Win10 weiter laufen zu lassen, halt mit deaktivierten Netzwerk-Adapter. Wenn dies jetzt ohne geht ? Klasse. Obs ggf. Performanceverluste gibt wäre hier auch egal.
Und das ist der Punkt: es gibt aktuell einfach noch einige Programme die unter Linux nicht wollen. Meist Sachen die man kaum/selten braucht (bei mir im Bekanntenkreis sind das oft Steuerprogramme für Maus/Tastatur/RGB usw.), aber halt gerne die Zugriffsoption hätte. Dafür scheint Winboat optimal (vor allem für die Masse der User die keine Ahnung von VMs hat und einfach per Programm/UI schnell drauf zugreifen will) wenn es denn wirklich für alles (sagen wir mal 95%) funktioniert.

Das GPU-Passthrough nicht geht ist für Power User (zB jemand der Adobe Software professionell nutzt) zwar ärgerlich, scheint aber nicht so weiteres machbar zu sein. Das "schreien" danach gibts seit Jahren und da sich bisher nichts getan hat scheint es nicht so einfach (oder gar nicht ohne massive Performace-Verluste?) machbar zu sein.
 
Ich frage mich auch nach dem Sinn. Insbesondere deswegen, weil eine leistungsstarke CPU (bei Heise ein 7950X3D) erforderlich ist, damit Winboat gut läuft.

Irgendwie geht da der Sinn verloren, da Linux auf älteren Systemen mehr gefragt ist. Mit solch einer Top Hardware kann der Benutzer auch bei Windows bleiben.
 
Ich frage mich auch nach dem Sinn. Insbesondere deswegen, weil eine leistungsstarke CPU (bei Heise ein 7950X3D) erforderlich ist, damit Winboat gut läuft.

Irgendwie geht da der Sinn verloren, da Linux auf älteren Systemen mehr gefragt ist. Mit solch einer Top Hardware kann der Benutzer auch bei Windows bleiben.
Dem würde ich widersprechen. Gerade auf High-End Hardware macht Linux mehr Sinn, nicht weniger. Unter Linux hast du Dateisysteme wie BTRFS die sich in Sekunden snapshotten und wiederherstellen lassen - bootbar. Windows? Volume Shadow Copy ist Spielzeug dagegen.
Und wenn du das mit VMWare kombinierst hast du Windows Systeme mit 60FPS die du sofort von einen in den naechsten Zustand beamen kannst.

BTW Ich habe mittlerweile zwei 9950x3D mit 192GB RAM und 2x8TB NVMe, einem mit ner 9070XT und die Linux Kiste hat aktuell ne W7500 aber die tausch ich bald aus gegen was staerkeres.

Verschlüsselung? Bitlocker zwingt dich zu TPM, sonst bist du raus. Also VeraCrypt. Aber wie gibst du ein sicheres 40-Zeichen-Passwort beim Boot ein? Ich brauch dafür ein komplettes Zweitsystem mit 9950X3D und pikvm v4 Plus, das mir das early-boot keyboard emuliert wo ich das Password dann von meiner KeepassXC Datenbank eintragen kann. Absurd. Unter Linux? LUKS mit Yubikey oder Dropbear - unlock vom Handy. Fertig.

Dann noch Moonlight/Sunshine für Gamestreaming, separater KVM für 4 Displays mit 240Hz support - das Setup zeigt: Wer Top-Hardware hat, will maximale Kontrolle. Windows zwingt dich zu teuren Workarounds (Macrium, VeraCrypt, Hardware-Lösungen). Linux macht's nativ besser. Je potenter die Hardware, desto sinnvoller wird Linux.

Wenn wir mehr Slots und Lanes haetten, koennten wir wie auf Threadripper LookingGlass verwenden, und eine GPU in die VM schicken, und dann das Spiel vom Arbeitsspeicher ultra-low-latency backstreamen.

UND aktuell ist es sogar so das du mit dem Indirect Display Driver von LookingGlass bei exakt gleicher Grafikkarte in einem Benchmark eine hoehere Punktzahl bekommst weil Windows mehr Performance verliert wegen der miesen "Display" Implementierung.
 
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Das zusätzliche Verpacken macht aber einen gigantischen Unterschied in der ansprechbaren Zielgruppe ;)
Wenn es um das hübsche verpacken des ganzen geht, so ist mir noch LinOffice bekannt.
Wobei das nicht dem Umweg über einer VM in einem Container geht, sondern direkt eine KVM basierte VM automatisiert aufsetzt.
 
Schade, der TotalCommander wäre interessant gewesen, für mich der beste Dateimanager aktuell, wenn der auch
noch läuft, dazu dann M$ Office und die Aquasuite, hätte ich keinen Grund mehr auf Windows zu setzen...

Falls noch jemand am Testen ist, testet mal den TotalCommander, gerade für Dateizugriffe auf der Linuxseite interessant. -- DANKE -- :daumen:
Wobei für Total Commander hier im Forum auch mal Linux (gar FOSS?) Alternativen genannt wurden, erinnere ich mich. Midnight Commander, muCommander, trolCommander, Krusader ... weiß nicht mehr, welches empfohlen wurde ...
 
Dem würde ich widersprechen. Gerade auf High-End Hardware macht Linux mehr Sinn, nicht weniger. Unter Linux hast du Dateisysteme wie BTRFS die sich in Sekunden snapshotten und wiederherstellen lassen - bootbar. Windows? Volume Shadow Copy ist Spielzeug dagegen.
Und wenn du das mit VMWare kombinierst hast du Windows Systeme mit 60FPS die du sofort von einen in den naechsten Zustand beamen kannst.

BTW Ich habe mittlerweile zwei 9950x3D mit 192GB RAM und 2x8TB NVMe, einem mit ner 9070XT und die Linux Kiste hat aktuell ne W7500 aber die tausch ich bald aus gegen was staerkeres.

Verschlüsselung? Bitlocker zwingt dich zu TPM, sonst bist du raus. Also VeraCrypt. Aber wie gibst du ein sicheres 40-Zeichen-Passwort beim Boot ein? Ich brauch dafür ein komplettes Zweitsystem mit 9950X3D und pikvm v4 Plus, das mir das early-boot keyboard emuliert wo ich das Password dann von meiner KeepassXC Datenbank eintragen kann. Absurd. Unter Linux? LUKS mit Yubikey oder Dropbear - unlock vom Handy. Fertig.

Dann noch Moonlight/Sunshine für Gamestreaming, separater KVM für 4 Displays mit 240Hz support - das Setup zeigt: Wer Top-Hardware hat, will maximale Kontrolle. Windows zwingt dich zu teuren Workarounds (Macrium, VeraCrypt, Hardware-Lösungen). Linux macht's nativ besser. Je potenter die Hardware, desto sinnvoller wird Linux.

Wenn wir mehr Slots und Lanes haetten, koennten wir wie auf Threadripper LookingGlass verwenden, und eine GPU in die VM schicken, und dann das Spiel vom Arbeitsspeicher ultra-low-latency backstreamen.

UND aktuell ist es sogar so das du mit dem Indirect Display Driver von LookingGlass bei exakt gleicher Grafikkarte in einem Benchmark eine hoehere Punktzahl bekommst weil Windows mehr Performance verliert wegen der miesen "Display" Implementierung.
Und jetzt erklär mal dem 0815 User, der einfach nur in Ruhe daddeln oder arbeiten will, wie er das macht. :)
Ich versteh nur Bahnhof, sorry.
 
Vielleicht bin ich etwas zu dumm (mag ich nicht ausschließen), aber worin liegt der Unterschied, wenn ich unter Windows eine Virtual Box laufen lasse und mir Linux im Fenster anzeigen lasse?
Bei Containervirtualisierung ist es so, dass nicht die ganze VM bzw Windows läuft, sondern nur die Teile die die dieses Programm nötig ist.

Dafür wird das Programm nicht nur schneller gestartet und beendet, sondern werden auch weniger Ressourcen gebraucht.

Noch dazu kommt, dass wir Linux aussieht und sich einheitlich anfühlt, als wäre lokal.
 
Bei Containervirtualisierung ist es so, dass nicht die ganze VM bzw Windows läuft, sondern nur die Teile die die dieses Programm nötig ist.
Nein. Eine VM in einem Container ist auch weiterhin eine vollwertige VM, welche aber in einem Container ist. Es geht dabei nur um die Art und Weise wie etwas zur Verfügung gestellt wird, dass man es auf vorhandener Infrastruktur und ohne große Umstellung bzw. Umdenken laufen lassen kann und die Art und Weise das zu managen und zu automatisieren.
Eine ausführlichere Erläuterung gibt es Seitens SUSE, auch wenn das mittlerweile m.W.n. bei denen durch KubeVirt abgelöst wurde:
und KubeVirt:
 
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tolle Sache! :-)
Vielleicht bin ich etwas zu dumm (mag ich nicht ausschließen), aber worin liegt der Unterschied, wenn ich unter Windows eine Virtual Box laufen lasse und mir Linux im Fenster anzeigen lasse? Dann könnte ich auch sagen, sämtlicher Linux-Kram läuft unter Windows. Ich verstehe es gerade wirklich nicht. ;-)
Du kannst hier z.B. Programme ausführen, ohen dass man Window sdie ganze Zeit Vollbild oder als Fenster im Hintergrund offen sieht.
Du machst also z.B. Office auf und denkst es läuft unter Linux.
Schau dir mal den Video von Keno an bei CT 3003.
 
Das würde zutreffen, wenn es kein Windows Container auf einem Linux System wäre.....
In dem Fall muss eine vollwertige virtuelle Maschine genutzt werden.
Bei Containervirtualisierung ist es so, dass nicht die ganze VM bzw Windows läuft, sondern nur die Teile die die dieses Programm nötig ist.

Dafür wird das Programm nicht nur schneller gestartet und beendet, sondern werden auch weniger Ressourcen gebraucht.

Noch dazu kommt, dass wir Linux aussieht und sich einheitlich anfühlt, als wäre lokal.
 
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