Wikileaks in Geldnot

Pffff... Wikileaks und insbesondere Assange sind genauso ein verlogener Sauhaufen, wie die Regierungen, die sie kritisieren.

Da veröffentlichen sie zu Hauf sensible Daten, aber wenns um die eigene Haut geht, wird ein Riesengeschrei gemacht von wegen es sei nicht ok, persönliche Daten von Unternehmen oder Personen zu veröffentlichen :ugly:. Ich mein, wie dämlich muss man eigentlich sein?!

Die ganzen Leaks wurden in der Regel aus gutem Grund unter Verschluss gehalten - nicht alles Wissen ist für jedermann bestimmt.
Das einzig positive an Wikileaks ist, dass Regierungen und Unternehmen wissen, dass nicht alles geheim gehalten werden kann und so vielleicht auf die eine oder andere Schandtat verzichtet wird.

Wikileaks hat nur die Daten veröffentlicht, die man auch veröffentlichen KANN. Die Organisation ist sozusagen das ausführende Organ des Freedom of Information Act.

Die unzensierten Daten wurden erst durch die Schlammschlacht mit Openleaks veröffentlicht und dass sowohl durch die Dummheit von Assange als auch des Autors des Buches, wo der Key zu finden war und Openleaks.

Und selbst durch die unzensierten Daten kam noch niemand zu Schaden. Wieso also die Akten nicht nach beispielweise 12 Monaten veröffentlichen und nicht, wenn alle Beteiligten schon unter der Erde liegen?
 
Bullshit.
Wikileaks ist eine Organisation, die unsere Demokratie wieder zur Demokratie macht.
Die Politiker müssen sich rechtfertigen müssen für das was sie tun.
Bullshit.
Wenn Wikileaks jemals eine solche Organisation war, dann ist das Vergangenheit. Und zwar seit dem Zeitpunkt, seit Assange verhaftet wurde (ob gerechtfertig oder nicht, ist egal). Denn seit diesem Zeitpunkt ist Wikileaks keine "objektive" (sofern es das überhaupt gibt) Informationsquelle mehr, sondern das Instrument eines bessessenen Egomanen.

Niemand weiss, was Wikileaks veröffentlicht, wie die Daten gefiltert werden und wer hinter der Organisation steckt. Genau das ist aber wichtig, wenn man Informationen aufnimmt: Ursprung, Quelle, Wahrheitsgehalt und Seriosität der Nachrichten.

Insofern steht Wikileaks den Regierungen und Organisationen, die sie so sehr verabscheuen, in Nichts nach.

Wikileaks hat nur die Daten veröffentlicht, die man auch veröffentlichen KANN. Die Organisation ist sozusagen das ausführende Organ des Freedom of Information Act.

Die unzensierten Daten wurden erst durch die Schlammschlacht mit Openleaks veröffentlicht und dass sowohl durch die Dummheit von Assange als auch des Autors des Buches, wo der Key zu finden war und Openleaks.

Und selbst durch die unzensierten Daten kam noch niemand zu Schaden. Wieso also die Akten nicht nach beispielweise 12 Monaten veröffentlichen und nicht, wenn alle Beteiligten schon unter der Erde liegen?
In der Regel kann der Urheber am besten ermessen, welche Daten veröffentlicht werden können und welche nicht. Genauso wie du bestimmst, was du über dich preisgibst, sollte eine Organisation (natürlich nur in einem gewissen Masse) ermessen können, was Bürgern, Staaten und Diplomaten an Offenheit zuzumuten ist.

Einen Staat zu führen, stelle ich mir als unvorstellbar schwere Aufgabe vor. Zwangsläufig jede Entscheidung, die getroffen werden muss, schadet mindestens einer Gruppe und zahlreichen Menschen. Unverhohlene, ungefilterte Information kann da sehr oft falsche Reaktionen hervorrufen. Auch hier wieder: wenn jeder deiner Gedanken für jeden lesbar wäre, würde das wohl zu einigen Irritationen führen.
Kein wünschenswerter Zustand imo.
 
Welche Irritationen meinst du denn? Dass wir endlich genaue Todeszahlen haben? Dass Piloten, die mit voller Absicht Zivilisten töten, gedeckt werden? Dass Mitarbeiter des Staates, die eben jene Informationen veröffentlichen, psychische Gewalt zu spüren bekommen? Oder doch eher die Tatsache, dass einige Internetüberwachungs/"regulierungs"gesetze in europäischen Staaten von den Amis und ihrer Unterhaltungsindustrie forciert und geschrieben wurden?

Und wem hat Wikileaks nun geschadet? Die haben nur für die Presse vorgekaut, deren Aufgabe es eigentlich ist, mal ein wenig im Schlamm des Staates herumzustochern.
 
Die Werbung im Hintergrund ist falsch aufgehängt :ugly:
Das war natürlich Absicht ;)

Die US Regierung muss diesen schritt machen weil sie ganz einfach sonst keine Möglichkeiten hat, nur Finanziell können sie ihren Feind Wikileaks bekämpfen.
Das sagt doch wohl alles, mit Wahrheit oder Argumenten können sie nun mal nicht gewinnen :P
 
Das glaubst du höchst wahrscheinlich doch selbst nicht, oder meinst du, daß diese US Regierung über keine drastischere Mittel Gebrauch machen würde wenn notig?
War aber nicht notig, da die Maßnahme völlig ausreichend war. Asange hat sich doch selbst in diese Situation gebracht, und dies nicht um unsere Demokratie zu retten. Er wollte sich als der Macher aufzuspielen, das sich leisten kann sogar so eine Supermacht wie USA zu Erpressen. Das er sich dabei nur geldmäßig verbrannt hat, spricht von der Natur dieser USA Regierung, die einigen von euch so am Korn liegt.
 
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