Wieviel Fps braucht der Spieler? Eine Video-Analyse am Beispiel von F1 2013

Kommt aufs Genre und die Engine an. Strategiespiele laufen ab ca. 30 FPS optimal. Shooter brauchen in der Regel bissl mehr, ab mitte 40 läufts ziemlich gut.
 
Ich muss ehrlich sagen das ich GTA EFLC TBOGT inzwischen sogar lieber @ 3840x2160 Dowsampling zocke, obwohl ich da im Gegensatz zu 2880x1620 nur 25-60 Fps habe...Es sieht einfach zu genial aus und da nehme ich die Framedrops @ Brücken/Promenade gerne in Kauf :ugly: Bei anderen Games geht es maxed out, bei anderen gar nicht oder die drops stören, ...

Wie azzih sagte, es kommt auf das Genre und die Engine an...Guter Port, schlechter Port, ... etc.
 
Er hat aber leider recht, du merkst zwischen 60Hz und 60 FPS und 120/144Hz und 100 FPS noch einmal einen sehr deutlichen Unterschied.
Es läuft eifnach viel smoother alles, wenn du die Maus bewegst und dich drehst.

144Hz mit 100 FPS zu 60 Hz mit 60 FPS, ist kein vergleich.



Seh ich ähnlich, obwohl mir alles über 100 FPS reicht, nun 120 FPS müssen es nicht unbedingt sein.


Das problem ist nur, das 95% der leute hier einfach nix anderes kennen als 60 Hz und 60 FPS und 60 Hz und 30 FPS.
Deswegen haben sie keine Ahnung und kennen den Unterschied auch nicht, sonst würde niemand so einen Müll erzählen das 60 Hz und 60 FPS reichen...


Grüße
MM

Ja die Sache ist halt einfach die Gewohnheit.
90% vom PC Markt kaufen doch nur 60Hz Schrott Monitore, da reicht mir alleine schon der Desktop mit der Ruckeligen Maus aus. :ugly:

Ich hatte hier in den letzten Monaten auch so einige IPS 60/75Hz Monitore stehen, Asus, Dell, Eizo.
Die sind alle wieder zurück zum Händler gegangen, weil es einfach keinen Spass macht drauf zu zocken.
Blickwinkel ist mir so oder so egal, weil ich direkt vor dem Monitor sitze und nicht 2 Meter daneben.
Das Bild ist natürlich etwas besser, aber da verzichte ich sehr gerne drauf sofern meine Eingabe flüssiger ist durch die hohen Hz Zahlen.

Grüße
MM

Das ist es, wen du nur 30 FPS kennst ist es auch okay.
Habe damals auch mit 30 FPS und 60 FPS gespielt, nur kenne ich 144Hz und 100 FPS und das ist das Problem.
Ich komme jetzt mit 60 Hz einfach nicht mehr klar, weil ich die 144Hz kenne und weiß wie sich da ein Spiel anfühlt.


Ich habe es ja versucht, ich habe ihn den letzten 24 Monaten 13 Monitore hier getestet.
Hatte einen 120 Hz Asus VG236HE hier stehen und bin dann zurück auf einen 500€ IPS von Eizo mit 60Hz.
Das ging garnicht klar, jetzt bin ich wieder zurück auf 120 bzw 144Hz.

Wenn du einmal ein guten BMW mit 300PS oder so gefahren bist und ihn länger hattest, willst du auch keinen VW Polo mehr fahren mit 50 PS!


PS: Und ja ich bin auch vom alten Eisen, habe damals 1990 Mit dem Gaming angefangen.


Grüße
Sharie
Physiologie ist nunmal subjektiv.
Ich wäre nie so anmaßend, jemandem zu widersprechen, der von sich behauptet, das ihm 24 oder 30 fps reichen...


Auch im Computer gibt es eine Entfernung. Du befindest dich ja nicht in einem 2-D Adventure. Wie gesagt wird bei beiden eine 3-D-Welt (einmal real, einmal simuliert) auf 2-D abgebildet und auch hier dreht sich der Hintergrund bzw. Elemente im Hintergrund in einer anderen "realen" Geschwindigkeit bei gleicher Winkelgeschwindigkeit. Wenn du dich um 180° in 1 Sekunde drehst, hast du in 1 Meter Entfernung gerade mal eine Strecke von ~6 Metern gesehen. In 10 Metern 60Meter und in 100 Metern von 600Meter gesehen. Auch im Computer. Das bedeutet das objekt vorne hat ist mit 6m/s durchs Bild bewegt, während das objekt in der mitt 60m/s und hinten 600m/s. Da du aber z.B. mit 60fps aufnimmst, heißt es, dass du das vordere Objekt in jedem Bild einen Sprung von 10cm machen siehst, in der mitte von 1 meter und im Hintergrund von 10Metern. Es ist also so, dass es vorne noch flüssig aussehen kann, da die sprünge klein genug sind, während es hinten ruckelt, da dort die Sprünge zu groß sind mit 10Metern pro Bild. Das ist der Grund weshalb im Filmen langsam schwenkende Panoramaaufnahmen (schnelle nicht, wegen Bewegungsunschärfe und keine Fixpunkte fürs Auge) so ruckelig aussehen. Das bild ist scharf genug, dass die Unschärfe diese großen Sprünge nicht überdeckt und die Bewegung ist so groß, dass die Sprünge auffallen.

Naja nicht ganz...

mit dem Radius ändert sich auch die Geschwindigkeit des mit dem Radius entfernten Objektes. \omega r gibt dir ja nun die zum Radius senkrechte Gescwindigkeit des Objektes. Bei einer Drehung um pi/4 hast du in unteren Beispiel also eine Geschwindigkeit von s1/t gegenüber s2/t.

Anhang anzeigen 688965

So zumindest wenn du in 3D renderst. wenn du nur 2D berücksichtigst gibt es nur einen 'Abstand'. Dann ist es egal aber dann kommt auch kein 3D Effekt zustande, der gerade in den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der verschiedenen Tiefen liegt (zumindest in der Projektion; also unabhängig von 'Sterogucken') :)
Ich glaube, Ihr habt ihn beide nicht verstanden.
 
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Also ich bin in Sachen FPS eigentlich immer recht anspruchslos, hängt auch mit der etwas älteren Hardware zusammen, die ich habe. Unter 30FPS würde ich auf jeden Fall als kaum spielbar bezeichnen, darüber kommt es auf die Spielgattung drauf an. Bei Strategiespielen können 30FPS noch durchaus ausreichen, wenn es aber auf schnelle Reaktion (Shooter, Rennspiele) geht, dann kann man nicht genug FPS haben... Sehe ich aktuell bei GRID2, mein Laptop hat ne 6470M (richtig lahm) und kriegt vll. auf niedrigsten Einstellungen 30-40 FPS hin, richtiges Spielen geht damit aber kaum, Framedrops etc. machen es fast unmöglich...
 
Bei allen Reaktionsbedingten Spielen sind 60 Frames meiner meinung nach pflicht. Bei Shooter gilt das natürlich nur für den Multiplayer. Bei Rennspielen bei denen es darum geht um Zeit zu fahren ist das ganze eh total klar denn selbst wenn ich nur leichte FPS Drops habe wirkt sich das ganze auf die Rundenzeit aus. Somit verzichte ich gerade bei diesem Genre eher auf ein perfektes Schadensmodell oder eine perfekte umgebung und habe dafür lieber konstante 60 frames.
 
Ich denke die Unterschiede sind sehr stark wahrnehmbar. Gerade für hochsensible Menschen mit besonders starker Wahrnehmung, wie mich, macht die FPS-Zahl einen erheblichen Unterschied und beeinflusst den Spielspaß stark. Allerdings hat mein Gehirn auch teils gelernt damit um zu gehen. So "fantasiert" sich mein Gehirn einfach den Rest zusammen, wenn es zu störend wird (z.B. immer beim Fernsehen schauen).
 
Ich merke keinen Unterschied in diesem Video ausser bei den 20fps, aber man braucht nur bei Spielen die schnelle Bewegungen des Spielers benötigen auch hohe fps zahlen.
 
Das Problem bei solchen Dingen ist halt, dass man praktisch immer einen Kompromiss eingehen muss.

Ein in 2560x1600 auflösendes IPS-Panel mit niedrigen Reaktionszeiten bei 144 Hz wäre natürlich schön.

Da sowas aber (noch) nicht existiert, setzt man halt Prioritäten.
Was der Spieler "braucht" oder nicht, hängt von ihm und seinen Gewohnheiten ab und wenn man sich 144 Hz mal angewöhnt hat, will man wohl nicht mehr zurück - ich verstehe da MMutzeck durchaus.

Ich persönlich kann spieleabhängig auch mit gelockten 30 FPS (dann aber gerne mit regelmässigen Frametimes, sprich keine Drops) wunderbar klarkommen.



Mit ein bisschen Können und Glück sind heute aber schon 2560*1440-IPS Bildschirme mit 120hz möglich
 
Mit 30 oder noch schlimmer nur 20FPS kann man kein Rennspiel etc. gescheit zocken.

Das sind die Konsolenboys halt ebenfalls klar im Nachteil, auch wenn sie es nie freiwillig zugeben werden.


Wenn es nach dem ging müsste man also in einem F1 2013 das mit 170Frames läuft eine bessere Zeit erreichen als mit 60 frames? Besonders sind dann alle Onlinezeiten falls 60 vs 30 frames soviel ausmacht auf dem PC als unbrauchbar anzusehen und online brauch man soetwas dann gar nicht mehr ernst nehmen.
Das ganze kommt ganz einfach auf das Spiel darauf an! Das neue Need4speed rennt selbst auf dem PC mit 30 Frames und da beschwert sich doch auch niemand über Ruckler oder ähnliches.

Aber sagen wir es mal so: Auf einer Konsole hat jeder die selben vor und nachteile. Somit ist gerade für das Onlinegaming eine Konsole das bei weitem bessere Spielerlebnis.
 
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