Hallo
Zu meinem Hintergrund, ich bin Netzwerk/Security Techniker seit 26 Jahren, nutze beruflich Windows (gezwungenermasen) und würde mich selbst als "advanced technican" bezeichnen ohne aber wirklich großartige Programmierkenntnisse zu haben.
Ich habe Windows 10 heiß geliebt, in der anfangszeit war ich sogar in der Betaphase von Microsoft und immer sehr zufriedem. Auf meinem PC's waren immer sehr viele Fotos, da ich gerne Fotos mit meinen Handys mache und natürlich die ganzen Dokumente die man so im laufe der Jahre ansammelt, Zeugnisse, amtliche Dokumente usw. nichts aufregendes. In meiner Windows 10 zeit hatte ich auch OneDrive exzessiv genutzt als "Backup", war ja sehr praktisch, aber ich habe auch sehr viele daten verloren durch meine eigene dummheit und den Umstand dass es schwer zu erkennen ist wann OneDrive jetzt alle Daten in der Cloud hat und wann nicht.
Mein "neuer" Computer war ein refurbished PC (HP EliteDesk 800 G3 DM 35W) mit i5-6500 T, da der Speicher damals (vor 2 Jahren) noch günstig war mit insgesamt 40GB RAM (32GB+8GB), 2 TB NVME Disk und 1 TB SSD.
Dann kam Windows 11 und man wußte sofort die vorhandene Hardware kann nicht damit verwendet werden, ohh, man kann Windows 11 auch auch "non supported Hardware" installieren, geil, gleich gemacht, doch beim nächsten größeren Update ist dann wieder schluß, man muss neu runterladen und neu installieren, baaaaaaaaaaahhhhh ***...
Also muss was anderes her. Nach meinen ersten erfahrungen mit SUSE Linux anfang der 2000er war ich eigentlich eher abgeschreckt von Linux als begeistert, wenn dann aus dem nichts irgend eine "Kernel panic" kommt, dein PC nicht mehr startet und du nicht mehr an deine Daten kommst (damals) ist das zum kotzen. Aber man hatte seine ersten erfahrungen damit gemacht.
Also Linux Mint, da ich mit der grafischen Oberfläche von Ubuntu (Gnome) so gar nicht anfreunden konnte kam in mein Leben. Es war cool, es war schnell und "eigentlich" funktioniert alles, auch wenn manches echt kompliziert ist wie etwa das deppate hinzufügen von Windows Schriftarten, aber das hat mich damals noch nicht wirklich interessiert.
Aber irgendwas hat mir immer etwas gefehlt, ja Linux Mint funktioniert, aber es ist irgendwie, ich weiß nicht, man ist eingeschränkt. Aber ich habe ein für mich tolles Backup Programm gefunden "Timeshift" das am besten mit am besten gleich großen Festplatten funktioniert, also kauft man sich eine neue 2TB NVME in einem externen Gehäuse das man bei Bedarf einfach ansteckt und ein Backup macht das in der Regel 40 Sekunden dauert.
April 2025 mein erster Kontakt mit Deepin Linux 23 damals, WOW, es hat mich sofort gefangen. Seither bin ich begeisterter User von Deepin Linux, als dann Deepin 25 raus kam wurde dann damit neu aufgesetzt (es gibt kein Update von Deepin 23 auf Deepin 25, man muss neu installieren).
Dann kamen so kleinigkeiten wie Windows Schriftarten einfach per Doppelklick installieren wenn sie in einem Ordner liegen, das war etwas das bei Linux Mint so gar nicht funktionieren wollte.
Und dann dieser freie, in die Taskleiste integierte Deepin Ai Assistent, ich mag ihn wirklich gerne. Er funktioniert einfach.
Ich liebe mein Deepin Linux 25.
Neben meinem "Hauptrechner" habe ich Deepin 25 auch noch auf meinem alten Firmenlaptop installiert, einem Lenovo T420S mit Intel i7 2600 mit 12GB RAM und 2 TB SSD Festplatte (er hat leider kein NVME Interface) er ist vom Dezember 2011 (Datumsstemel im innern des Notebooks). Mein letzter "Cou" war dass ich die 2 TB NVME von meinem "Hauptrechner" per Clonezilla auf die 2 TB SSD des Notebooks kopiert habe, ja, ich musste nur das WLAN Passwort neu eingeben, funktioniert alles einwandfrei!
Wo gibts/gab es Probleme?
> AppStore (disable ipv6 dann geht er) ab der nächsten Release 25.0.13 und höher wird dieser Fehler nicht mehr auftreten.
> die Taskleiste die sich nicht so anpassen lässt wie unter Linux Mint, also die Plugins wie CPU Temperatur die gibt es so einfach nicht.
> Auf manchen Websites vor allem Amerikanischer Herkunft wie Netflix, kann es passieren das sich eure deutsche Tastatur plötzlich auf US umgestellt, besonders oft im Passwort Feld wo man es meist nicht gleich sieht dass es falsch ist. Dieser Punkt wird aber mit der nächsten Version (ab 25.0.13) nicht mehr auftreten.
Besondere Highlights von Deepin Linux aus meiner Sicht.
> Installieren von Schriftarten einfach per Doppelklick.
> Frisch Formatierte Festplatten am Desktop öffnen und schon fragt er ob man die Festplatte als eigene übernehmen will (ownership) (mach das mal mit Linux Mint, ohne vorher mit CHOWN die Festplatte zu übernehmen) (Hintergrund: eine frisch (/ext4) formatierte Festplatte hat als owner immer "root" und nicht deinen User somit hast du auch keine Rechte irgendwas auf so einer Festplatte zu speichern "per default").
> Appstore, umgangreich, einfach zum Handhaben, einfaches de-installieren ("Managen")
> Arbeitsoberfläche sehr smooth, immer irgendwo ein nettes "Fancy" grafisches goodie, am ehesten mit der MAC Oberfläche vergleichbar
> Intergrierter Ai Agent
Rein optisch würde ich Deepin Linux in etwa da einordnen wo der MAC mit seiner Oberfläche ist, es gibt einfach ein gutes Gefühl zurück damit zu "arbeiten".
Anbei noch ein paar Screenshots.