Wie seid ihr auf den Pinguin gekommen?

Bis Ende 25 (Anfang November) Windows-only (Null Plan von Linux).
Ab 2026 (oder war's schon Dezember 25?) Linux only.
Du hast nach einer Testphase (ich bin bis heute ganz baff, wie durchorganisiert und strukturiert Du das angegangen bist - "Du immer noch Tier" :kuss:) verschiedenster Distros am 07.12.2026 ganz auf Linux mit CachyOS gewechselt ;)

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Aktuell seit Samstag CashyOS exklusiv, kein windows mehr installiert. Bisher glücklich, alles was ich an spiele gestartet hab lief out of the box. Hi und da ein paar kleinere Dinge die nerven, aber keine Showstopper sind.
Hervorragend. Auch die ganzen Save-games? (das war doch die große Sorge, wenn ich mich recht erinnere)

Jetzt Hau mal Deinen Linux-Werdegang hier rein ;)
 
Der Sargnagel hinsichtlich Windows war bei mir eigentlich was total simples. Mein OpenRGB Profil wird dauernd bei Windows nach nem Update rausgeschossen, weil der WinRing ja ein Sicherheitsproblem ist. Egal wie oft ich das Dingen im WindowsDefender zugelassen habe, er geht immer wieder hin und ballert das Teil in Quarantäne.
Ich weiß, dass es ein Risiko ist. Ich akzeptiere aber nicht, dass Windows mir da immer wieder auf die nerven geht und meine Entscheidung revidiert.
Damit hat mich Windows so ultimativ genervt, dass ich schlichtweg kein Bock mehr hatte und lieber darauf verzichte (ich bekomme jetzt den RAM-RGB in Linux nicht mehr adressiert).

Im Oktober 2025 habe ich nen Dualboot Windows/CachyOS auf 2 unterschiedlichen NVMe aufgesetzt. Windows wird da nur noch für EscapeFromTarkov genutzt. Danach wird komplett gewiped und ich bleibe vorerst vollständig auf CachyOS, sofern mich da nicht irgendwann irgendwas elementar stört.
Muss mich aber noch ein wenig mit diversen Programmen auseinandersetzen, aber leider geht die Zeit für zwei andere Projekte drauf. Zuvorderst steht das "baldige" Vater werden und nebenbei läuft das im folgenden erklärte Projekt.

Seit Dezember 2025 habe ich das Projekt HomeServer laufen. Dem kommt auch deutlich mehr Aufmerksamkeit zu als CachyOS.
Debian Headless mit verschlüsselten Platten und MediaStack über Docker per Jellyfin läuft bereits.
In Arbeit sind derzeit Docker für Traefik, Paperless, Immich und Matrix-Server und ich tendiere immer mehr dazu mir ne eigene Domain zu besorgen.

Vorkenntnisse von Linux waren nicht vorhanden. Ich bin als vormals WindowsOnlyUser mit nem lachenden Gesicht in die Kreissäge gesprungen. Es sind etliche Stunden vergangen damit ich das vorhandene überhaupt zum laufen bekommen habe.
Der Moment indem es das erste Mal lief war dann aber mit sehr viel Freude verbunden.

Viele Sachen sind gut dokumentiert, erklären aber selten, was sie genau machen und wieso. Das fand ich bisher immer am schwierigsten zu durchschauen. Sofern ich überhaupt behaupten kann etwas durchschaut zu haben.
Aber gut, die Nutzung von Windows wurde auch etliche Jahre antrainiert. Wieso sollte es bei einem Wechsel des OS und zusätzlichem Sprung in gänzlich unbekannte Themengebiete anders sein. Frustration kann nur durch Lernen oder Aufgeben abgebaut werden. Letzteres ist keine Option.
 
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Hervorragend. Auch die ganzen Save-games? (das war doch die große Sorge, wenn ich mich recht erinnere)

Jetzt Hau mal Deinen Linux-Werdegang hier rein ;)
siehe Seite 1, Post #2 :D

Was Savegames angeht: hab natürlich jetzt nicht alle Spiele installiert die ich vorher hatte, aber Outer Wolrds 2 lief mit der Migration automatisch, da hab ich nichts verloren, ebenso bei STS2. EU5 hab ich das Savegame verloren, aber das lag an mir, hab vergessen, das ich damals vergessen hatte, Steamcloud bei dem Run zu aktivieren - ja manchmal bin ich so schlau :ugly:
 
Hab mir vor 3 Wochen einen komplett neuen Rechner gebaut und stand vor der Entscheidung was nun tun ?!
Ich hab mein Win7 auf der 12 Jahre alten Kiste geliebt und bin dabei bis zum bitteren Ende geblieben, Win 10 wollte ich nie und Win11 erst recht nicht...also blieb nur Linux über.
Cachy OS installiert und let´s go !
Vermissen tu ich nach 3 Wochen überhaupt nix, der Wechsel zu Linux verlief komplett reibungslos.
So unkompliziert war ein OS Wechsel noch nie gewesen. Dank KDE Plasma fühlt es sich für mich wie ein schnelleres und moderneres Win7 an:daumen:
Ich bin damit wirklich happy und sehe keinen Grund nochmals zu Windoof zurück zu kehren
 
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Hallo

Zu meinem Hintergrund, ich bin Netzwerk/Security Techniker seit 26 Jahren, nutze beruflich Windows (gezwungenermasen) und würde mich selbst als "advanced technican" bezeichnen ohne aber wirklich großartige Programmierkenntnisse zu haben.


Ich habe Windows 10 heiß geliebt, in der anfangszeit war ich sogar in der Betaphase von Microsoft und immer sehr zufriedem. Auf meinem PC's waren immer sehr viele Fotos, da ich gerne Fotos mit meinen Handys mache und natürlich die ganzen Dokumente die man so im laufe der Jahre ansammelt, Zeugnisse, amtliche Dokumente usw. nichts aufregendes. In meiner Windows 10 zeit hatte ich auch OneDrive exzessiv genutzt als "Backup", war ja sehr praktisch, aber ich habe auch sehr viele daten verloren durch meine eigene dummheit und den Umstand dass es schwer zu erkennen ist wann OneDrive jetzt alle Daten in der Cloud hat und wann nicht.


Mein "neuer" Computer war ein refurbished PC (HP EliteDesk 800 G3 DM 35W) mit i5-6500 T, da der Speicher damals (vor 2 Jahren) noch günstig war mit insgesamt 40GB RAM (32GB+8GB), 2 TB NVME Disk und 1 TB SSD.


Dann kam Windows 11 und man wußte sofort die vorhandene Hardware kann nicht damit verwendet werden, ohh, man kann Windows 11 auch auch "non supported Hardware" installieren, geil, gleich gemacht, doch beim nächsten größeren Update ist dann wieder schluß, man muss neu runterladen und neu installieren, baaaaaaaaaaahhhhh ***...


Also muss was anderes her. Nach meinen ersten erfahrungen mit SUSE Linux anfang der 2000er war ich eigentlich eher abgeschreckt von Linux als begeistert, wenn dann aus dem nichts irgend eine "Kernel panic" kommt, dein PC nicht mehr startet und du nicht mehr an deine Daten kommst (damals) ist das zum kotzen. Aber man hatte seine ersten erfahrungen damit gemacht.


Also Linux Mint, da ich mit der grafischen Oberfläche von Ubuntu (Gnome) so gar nicht anfreunden konnte kam in mein Leben. Es war cool, es war schnell und "eigentlich" funktioniert alles, auch wenn manches echt kompliziert ist wie etwa das deppate hinzufügen von Windows Schriftarten, aber das hat mich damals noch nicht wirklich interessiert.


Aber irgendwas hat mir immer etwas gefehlt, ja Linux Mint funktioniert, aber es ist irgendwie, ich weiß nicht, man ist eingeschränkt. Aber ich habe ein für mich tolles Backup Programm gefunden "Timeshift" das am besten mit am besten gleich großen Festplatten funktioniert, also kauft man sich eine neue 2TB NVME in einem externen Gehäuse das man bei Bedarf einfach ansteckt und ein Backup macht das in der Regel 40 Sekunden dauert.


April 2025 mein erster Kontakt mit Deepin Linux 23 damals, WOW, es hat mich sofort gefangen. Seither bin ich begeisterter User von Deepin Linux, als dann Deepin 25 raus kam wurde dann damit neu aufgesetzt (es gibt kein Update von Deepin 23 auf Deepin 25, man muss neu installieren).


Dann kamen so kleinigkeiten wie Windows Schriftarten einfach per Doppelklick installieren wenn sie in einem Ordner liegen, das war etwas das bei Linux Mint so gar nicht funktionieren wollte.


Und dann dieser freie, in die Taskleiste integierte Deepin Ai Assistent, ich mag ihn wirklich gerne. Er funktioniert einfach.

Ich liebe mein Deepin Linux 25.

Neben meinem "Hauptrechner" habe ich Deepin 25 auch noch auf meinem alten Firmenlaptop installiert, einem Lenovo T420S mit Intel i7 2600 mit 12GB RAM und 2 TB SSD Festplatte (er hat leider kein NVME Interface) er ist vom Dezember 2011 (Datumsstemel im innern des Notebooks). Mein letzter "Cou" war dass ich die 2 TB NVME von meinem "Hauptrechner" per Clonezilla auf die 2 TB SSD des Notebooks kopiert habe, ja, ich musste nur das WLAN Passwort neu eingeben, funktioniert alles einwandfrei! :)

Wo gibts/gab es Probleme?


> AppStore (disable ipv6 dann geht er) ab der nächsten Release 25.0.13 und höher wird dieser Fehler nicht mehr auftreten.

> die Taskleiste die sich nicht so anpassen lässt wie unter Linux Mint, also die Plugins wie CPU Temperatur die gibt es so einfach nicht.

> Auf manchen Websites vor allem Amerikanischer Herkunft wie Netflix, kann es passieren das sich eure deutsche Tastatur plötzlich auf US umgestellt, besonders oft im Passwort Feld wo man es meist nicht gleich sieht dass es falsch ist. Dieser Punkt wird aber mit der nächsten Version (ab 25.0.13) nicht mehr auftreten.

Besondere Highlights von Deepin Linux aus meiner Sicht.

> Installieren von Schriftarten einfach per Doppelklick.

> Frisch Formatierte Festplatten am Desktop öffnen und schon fragt er ob man die Festplatte als eigene übernehmen will (ownership) (mach das mal mit Linux Mint, ohne vorher mit CHOWN die Festplatte zu übernehmen) (Hintergrund: eine frisch (/ext4) formatierte Festplatte hat als owner immer "root" und nicht deinen User somit hast du auch keine Rechte irgendwas auf so einer Festplatte zu speichern "per default").

> Appstore, umgangreich, einfach zum Handhaben, einfaches de-installieren ("Managen")

> Arbeitsoberfläche sehr smooth, immer irgendwo ein nettes "Fancy" grafisches goodie, am ehesten mit der MAC Oberfläche vergleichbar

> Intergrierter Ai Agent

Rein optisch würde ich Deepin Linux in etwa da einordnen wo der MAC mit seiner Oberfläche ist, es gibt einfach ein gutes Gefühl zurück damit zu "arbeiten".

Anbei noch ein paar Screenshots.
 

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Es war nicht mein erster Versuch mit dem Pinguin, aber zumindest war es die erste erfolgreiche Installation, bei der ich schon mal was bewegen konnte. Ohne mich weiter damit zu beschäftigen und ohne ernsthaftes Interesse daran, ist das allerdings im Sande verlaufen. Der Laptop liegt seitdem in der Ecke, Win XP im Dualboot hatte ich damals nochmals sauber nachinstalliert.
Habe ihn heute hochgefahren und musste gefühlte 15 Minuten warten, bis ein Bild kam, die Bios Batterie ist inzwischen leer, ein Wechsel vermutlich sehr aufwendig.
Wenn ich mir das Erscheinungsjahr von Ubuntu 12. 04. LTS aufrufe, war das 2012. Bedeutet das mein erster ernsthafter Gehversuch 14 Jahre her ist. Später gab es auch einige Begegnungen/ Installationen, die allerdings immer an mein Desinteresse scheiterten, mich tiefgründiger damit zu beschäftigen.

Meine ersten ernsthaften Begegnungen hatte ich in dem Projekt hier zusammen gefasst. Bin noch immer dabei, obwohl es danach nicht aussieht. Inzwischen etliche Spiele installiert, eine 5070 liegt in den nächsten Tagen bereit, um auch mal die Nvidia Seite zu betrachten.


Habe noch zwei Bilder mit angefügt.

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Kurzes Update: Seit meinem letzten Post (Juni 2025) habe ich, wie man an meiner Signatur sieht, auf meinen beiden Gaming-Rechnern Manjaro installiert. Damit bin ich jetzt seit einiger Zeit glücklich und erstmal angekommen.

In der Zwischenzeit habe ich mir natürlich viele andere Distros angeschaut, darunter KDE Neon, Debian, CachyOS, und Bazzite.
 
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