Auf Linux migrieren

Aha, ja ich möchte...wenn es geht, eine Pfadstruktur, wie unter Windows erstellen. Unter Linux gibt es nämlich nur die Bezeichnungen des Datenträgers (glaube ich) und die Kapazität. Ich weiß zwar, was was ist, aber es erfordert im ersten Moment immer etwas umdenken.
Was du da meinst, ist die Darstellung im Filebrowser.

Also anstatt die Datenträger selbst umzubenennen, im Rootverzeichnis einen Ordner als "Arbeitsplatz" erstellen und in den dann wiederum Ordner nach den Buchstaben unter Windows. Und dann muss ich nur noch den Dateipfad entsprechend anlegen, was nehme ich an, so geschieht, wie von dir beschrieben, also über "eigenschaften".
Man kann jedem Laufwerk eine Bezeichnung geben. Das geht mit einem der gängigen Partitionsmanager, unter GNOME z.B. gparted, und bei KDE der partitionmanager. Diese Bezeichnung wird dann auch im Filebrowser angezeigt. Wenn du dort also C, D, E usw. einträgst, sollte da passen.

Ich finde es seit jeher deutlich irreführender, mit Buchstaben zu arbeiten. Die allermeisten meine 08/15 Kunden haben das Konzept nie verstanden. Wenn man denen aber sagt, dass da links so Ordner mit Namen Bilder, Dokumente usw. steht, und da klickst du drauf, wenn du speicherst oder eine Datei finden willst, dann kommen die meisten damit deutlich besser klar. Wenn man dazu dann noch erklärt, dass man immer, wenn man irgendwo diese so benannten und auch symbolisch immer gleichen Ordner sieht, man immer am gleichen Ort rauskommt, dann wird die Sache sehr rund für die Leute.

Dagegen ist ein "Du findest deine persönlichen Dateien und C:\Benutzer\DemVonMsFestgelegtenUsernamen\ deinen Dokumenteordner" maximal verwirrend.
 
Danke, hat funktioniert. Ist es normal, dass mehr als ein Profil vorhanden ist? Einmal eben "Profil: default" und dann "Profil: default release"....auf WIndows habe ich anscheinend 3 Profile, das dritte heißt dann "Profil: default release 1".
Ja, ich denke schon. Ich weiß aber auch nicht genau warum. Vermutlich gibt es schon mal ein zweites, damit man einfacher wieder den Betrieb aufnehmen kann, wenn man eins komplett zerschießt oder so.
 
Dagegen ist ein "Du findest deine persönlichen Dateien und C:\Benutzer\DemVonMsFestgelegtenUsernamen\ deinen Dokumenteordner" maximal verwirrend.
Mal von den daten in versteckten verzeichnes AppData abgesehen. Dass ist umständlicher und dass man bei den eigenen datein die pfads um legen kann wenn man weis wie.
 
Ich habe mir gerade nochmal die Beiträge auf der ersten Seite angesehen und dabei nochwas entdeckt.
Edge browser ebenfalls schon vorhanden und den ich als "weg-werf-browser" verwende, wenn eine Website von mir zwingend Cookie einstellungen verlangt oder hinterlegen will.
ich hatte hier vergessen zu erwähnen, dass ich die Ghostery erweiterung nutze, die automatisch, alle einstellungen auf "ablehnen" stellt, jedenfalls wird das so beworben. Und bei den Seiten, bei denen mir trotzdem die Cookie einstellungen vorgehalten werden, wechsle ich auf Edge.

Versuch es mit Avidemux, trotz des Namens kommt es auch mit andere Dateiformaten als Avi zurecht.
Habs jetzt getestet und es funktioniert ganz gut. Allerdings fehlt mir die funktion, einfach irgendwo einen "teilungsschnitt" zu setzen. Beim Movie Maker 2012 ist es so, dass ich den Anfangs- und endbereich eines Videos markieren und den per Klick auf "Anfangsbereich", bzw. "Endbereich" löschen kann. Eine Markierung des zu löschenden Bereiches gibt es, soweit ich weiß, auch beim Maker, aber ich habe mir recht schnell angewöhnt, immer nur einzelne (teilungs)Schntte zu setzen und die Videobereiche dazwischen entfernen zu lassen, nachdem ich das ganze Video damit abgesteckt habe. Es scheint bei Avidemux so zu sein, dass ich nicht mehrere Schnittbereiche anlegen kann, während ich erstmal das Video der länge nach abarbeite, um dann im Anschluss alle auf einmal zu entfernen, sondern ich müsste den markierten Bereich sofort löschen, bevor ich einen neuen anlegen kann.
Wenn ich dir ne Rat geben darf. Lass den mist. Könnte Teuer werden. Und ob VPN oder nicht es wird bestimmt wege geben wo sie dich damit bekommen.
Seit einigen Jahren nutze ich VPN, nicht ausschließlich, aber auch für Torrents. Und wenn man einen vernünftigen Anbieter gefunden hat und den Client entsprechend konfiguriert, dann sollte das ganze auch entsprechend sicher sein.
Was du da meinst, ist die Darstellung im Filebrowser.
Also, wenn ich bei Zorin unten auf "Dateien" gehe, komme ich in die übersicht. und Links in der Spalte steht "andere Orte", dort werden mir dann alle angeschlossenen Datenträger angezeigt.
Ich finde es seit jeher deutlich irreführender, mit Buchstaben zu arbeiten. Die allermeisten meine 08/15 Kunden haben das Konzept nie verstanden. Wenn man denen aber sagt, dass da links so Ordner mit Namen Bilder, Dokumente usw. steht, und da klickst du drauf, wenn du speicherst oder eine Datei finden willst, dann kommen die meisten damit deutlich besser klar.
Außer man entwickelt sein eigenes System ^^ So Ordner wie "Spiele/Games" stehen dort ja nicht.
wenn man dazu dann noch erklärt, dass man immer, wenn man irgendwo diese so benannten und auch symbolisch immer gleichen Ordner sieht, man immer am gleichen Ort rauskommt, dann wird die Sache sehr rund für die Leute.
Ich weiß, was du meinst. Ich beispielsweise nutze meine C SSD nur für das Betriebssystem, möchte aber, den ganzen alltagskram auf einer anderen Festplatte haben (so dass das Betriebssystem "losgelöst" von rest des Systems ist). In dem Falle musste ich bei C sämtliche Pfade von "Bilder, Videos, etc." so umleiten, dass die nach "A" hinkommen. Meine Alltags....oder "systemplatte" trägt den Buchstaben A, Betriebssystem C und dann immer so weiter.

Aber ist es nicht auch so, dass man die Datenträger alle umbenennen kann? Da ist es dann doch eigentlich egal, wie die aussehen.

So, jetzt habe ich mal probiert, wie es mit den Ganzen Spielen aussieht. Per Steam habe ich jetzt nur mal ein paar Spiele ausprobiert. Beide Blasphemous teile werden fertig installiert, sie starten und laufen. Wenn ich aber meine alten Spiele (hier Gothic 1 und 2) installieren will (nicht per steam), kommt direkt das nächste Problem. Es wird nämlich, wie unter Windows installiert, also mit den entsprechend Pfaden. Aber Linux verwendet ja seine eigene Struktur. Zorin liegt bei mir unter Z, zumindest wäre das so das naheliegenste, denn die darin befindlichen Ordner bei der Datenträgerwahl sind die gleichen, wie, wenn ich selber da drauf gehe.

Wenn ich der Installation folge, so wie sie ist, nämlich für Windows, wird alles auf C installiert. Danach, ist der Desktop icon da, aber trotz Klicks passiert nichts.
Stelle ich den Installationspfad hingegen so ein, das Vorne ein Z ist (der Pfad wäre ...wenn ich ihn von Steam entnehme: /usr......ich füge den Pfad also so an: Z:/usr/games/gothic), bricht die Installation ab, weil er irgendwelche dateien nicht finden kann. Das ganze wird als ISDone.dll geführt, aber wie ich gerade nachgelesen habe, kann diese Meldung alles bedeuten. Muss ich hier jetzt auf der CD manuell nach den dateien suchen und, falls vorhanden, manuell kopieren?
Oder ist der gesamte Prozess eine Windows typische und ich muss eine Installationsart nach Linux nehmen?

Noch eine Frage zur "Quality of life": Kann man es irgendwie so einstellen, dass die zuletzt verwendeten oder am meisten verwendeten Programme direkt angezeigt bekommt, wenn man auf das Start symbol klickt? Oder die Suchleiste, wie in Windows 10 in die Taskleiste verschieben, und sich dann bei entsprechendem Klick darauf ebenfalls das gleiche anzeigen lassen?
In Windows 10 wird bereits in der Zweiten Spalte, nachdem man auf das Startzeichen geklickt hat, oben die neusten Programme angezeigt. Sowas findet sich nicht unter Linux, jedenfalls nicht bei dem, was ich nutze.
 
Habs jetzt getestet und es funktioniert ganz gut. Allerdings fehlt mir die funktion, einfach irgendwo einen "teilungsschnitt" zu setzen. Beim Movie Maker 2012 ist es so, dass ich den Anfangs- und endbereich eines Videos markieren und den per Klick auf "Anfangsbereich", bzw. "Endbereich" löschen kann. Eine Markierung des zu löschenden Bereiches gibt es, soweit ich weiß, auch beim Maker, aber ich habe mir recht schnell angewöhnt, immer nur einzelne (teilungs)Schntte zu setzen und die Videobereiche dazwischen entfernen zu lassen, nachdem ich das ganze Video damit abgesteckt habe. Es scheint bei Avidemux so zu sein, dass ich nicht mehrere Schnittbereiche anlegen kann, während ich erstmal das Video der länge nach abarbeite, um dann im Anschluss alle auf einmal zu entfernen, sondern ich müsste den markierten Bereich sofort löschen, bevor ich einen neuen anlegen kann.
Ja, Avidemux unterstützt keine mehrfachen Markierungen.
Man setzt eine Markierung für Anfang und Ende des Schnitts, entfernt diesen und geht dann zur nächsten Szene die man entfernen will.
 
So, nochmal zu der Sache mit dem Rootverzeichnis. Auf wikipedia gibt es dazu passenderweise gleich ein Bild, wie das ganze unter Linux aussieht.

Wenn ich in dem Feld mit "Persönlicher Ordner, Bilder, Musik, etc" auf irgendeins davon klicke, öffnet sich ein Feld. Links ganz unten steht "andere Orte", gehe ich darauf, wird mir in der Mitte (oder auf der rechten seite) alle meine Angeschlossenen Datenträger angezeigt.

Laut wikipedia wird das Rootverzeichnis einfach als "/" schrägstrich dargestellt. Bei mir ist auch ein Schrägstrich, ganz rechts als "Pfad" neben dem namen des OS "Zorin OS" abgebildet. Ich füge mal Bilder zur Verdeutlichung hinzu.
Bildschirmfoto vom 2026-01-15 00-56-25.png


Klicke ich nun auf Zorin, komme ich in das Verzeichnis, das so aussieht, wie auf Wikipedia. Ich nehme an, das ist das Root- oder "Stamm"verzeichnis
Bildschirmfoto vom 2026-01-15 00-57-02.png


Wenn ich nun am richtigen Ort für die " /Arbeitsplatz/C " und anderer Ordner Zuordnung bin, kommt hier das nächste Hindernis, wie man auf dem Bild sehen kann: Ich kann keine Ordner anlegen, zumindest nicht eigenhändig...nach "Windows" art. Also, was sollte ich hier als nächstes machen....gesetzt dem Falle, ich bin am richtigen Ort.


Thema ältere Spiele zum laufen bringen. Ich hab mir den HGL nun installiert. Er erkennt die Spiele anhand der iso/installationsdatei sofort.....oder wohl eher, wenn man den Titel des Spiels korrekt angibt. Gothic wird ohne zahl einfach als Gothic 3 angegeben, samt entsprechendem Cover.
Wie dem auch sei, ich habe Gothic 1 und 2 in den Launcher hinzugefügt.....und das wars. Mehr passiert von seiten des Launchers nicht. Wenn ich auf die Schaltfläche zum Spielen klicke, wird kurz "wird gestartet" und "wird gespielt" angezeigt, aber nichts passiert. Könnte es vielleicht sein, dass meine vorherigen Installationsversuche nach "Windows-art" zu einem konflikt führt?

Womit ich zum nächsten Punkt komme, Die zuvor (fehlerhaft) installierten Spiele haben auf dem Desktop ein Symbol, dieses sieht aber auch Fehlerhaft aus, siehe Bild
Bildschirmfoto vom 2026-01-15 00-51-56.png


Sie lassen sich (natürlich) nicht starten und entfernen/löschen kann ich die Symbole auch nicht. Ich habe mal bei Wine nachgeschaut und dort sind die Spiele aufgelistet....auch mit den "Entfernen" Auswahlmöglichkeit. Aber, wenn ich draufklicke passiert nichts.
Der Freemake Video Converter ist ebenfalls augelistet. Klicke ich drauf, öffnet sich sogar das Startfenster, in dem gemeldet wird, dass das Programm startet, aber dann schließt es sich nach kurzer Zeit, aber das Programm öffnet sich nicht.


Ich habe auch Lutris ausprobiert. Gothic 1 wird ohne probleme erkannt, installiert (VIEL Schneller, als bei Windows :wow: ....allerdings dafür auch ohne die Schöne Hintergrundmusik. Alles findet über das Terminal...oder eine Terminal-ähnliche Oberfläche statt) und spielen geht auch. Die installation von Gothic 2 hingegen wird mit Code 256 abgebrochen.
 
Ich kann keine Ordner anlegen, zumindest nicht eigenhändig...nach "Windows" art. Also, was sollte ich hier als nächstes machen....gesetzt dem Falle, ich bin am richtigen Ort.
Gehe auf die Zeile mit dem Namen des aufgerufenen Verzeichnisses ganz oben. Bei Deinem Screenshot steht da Laufwerkssymbol Zorin OS.
Dort findest Du rechts drei übereinander liegende Punkte. Drücke darauf und wähle die Auswahl "neuen Ordner" Anlegen.
Da Du nach der Windows Art gefragt hast, es gibt natürlich auch noch andere Wege.
Ich nehme an, das ist das Root- oder "Stamm"verzeichnis
Korrekt.
 
Klicke ich nun auf Zorin, komme ich in das Verzeichnis, das so aussieht, wie auf Wikipedia. Ich nehme an, das ist das Root- oder "Stamm"verzeichnis
Ja, das ist es.
Ich kann keine Ordner anlegen, zumindest nicht eigenhändig...nach "Windows" art. Also, was sollte ich hier als nächstes machen....gesetzt dem Falle, ich bin am richtigen Ort.
Im root folder kann man auch nur mit root Rechten Dinge anlegen oder editieren. Ich benutze kein Zorin, daher kann ich dir es für den Dateimanager dort nicht sagen, aber ich mache Aktionen dort nur im Terminal, grafisch herumklicken dauert mir zu lange. :)

Du müsstest im Terminal einfach nur "cd /" eingeben und bist da. Mit "ls -al" kannst du dir alles dort, auch versteckte Dateien anzeigen lassen. Mit "mkdir meinVerzeichnis" legst du in einem Verzeichnis einen neuen Ordner an. Im root wird das nicht direkt gehen, da musst du mit "sudo mkdir meinVerzeichnis" explizit die Rechte als Superuser (daher su in sudo) anfordern und dein Passwort eingeben.
 
Im root folder kann man auch nur mit root Rechten Dinge anlegen oder editieren. Ich benutze kein Zorin, daher kann ich dir es für den Dateimanager dort nicht sagen, aber ich mache Aktionen dort nur im Terminal, grafisch herumklicken dauert mir zu lange. :)
Sehe auch gerade dass er ja im root ist. Da ist der Punkt ja auch ausgegraut. Wenn man früh morgens nicht richitg hinsieht. Er hat ja doch gefunden wie er einen neuen Ordner grundsätzlich auf die Windows Art erstellt.
 
Sehe auch gerade dass er ja im root ist. Da ist der Punkt ja auch ausgegraut. Wenn man früh morgens nicht richitg hinsieht. Er hat ja doch gefunden wie er einen neuen Ordner grundsätzlich auf die Windows Art erstellt.
Kaffee gefällig? :D Ich hole mir auch noch einen. Es gibt ja auch in den meisten grafischen Dateimanagern eine Option sich root-Rechte zu holen, nur kenne ich Zorin leider nicht.
 
Wenn ich nun am richtigen Ort für die " /Arbeitsplatz/C " und anderer Ordner Zuordnung bin, kommt hier das nächste Hindernis, wie man auf dem Bild sehen kann: Ich kann keine Ordner anlegen, zumindest nicht eigenhändig...nach "Windows" art. Also, was sollte ich hier als nächstes machen....gesetzt dem Falle, ich bin am richtigen Ort.
Vielleicht noch mal ergänzend zu der Angabe, dass man als normaler Nutzer keinen Schreibzugriff auf das Root-Verzeichnis hat:

Eigentlich alle Dateien, die ein Nutzer direkt anfasst, befinden sich in seinem Home-Verzeichnis. Das ist in aller Regel /home/<Nutzername>. D.h. du würdest vermutlich am ehesten so was wie /home/<Nutzername>/C anlegen und dann zusätzliche Laufwerke auf /home/<Nutzername>/D usw. mounten.

Jedes Verzeichnis, auf das nicht explizit irgendein anderes Medium gemountet ist, nutzt die Partition, die auf das darüberliegende Verzeichnis gemountet ist. Meist ist das das Root-Verzeichnis, aber einige Nutzer nutzen z.B. gerne eine eigene Partition für /home, weil man dann im Notfall das OS neu installieren oder wechseln kann, ohne die Partition anzufassen, auf der die eigenen Daten liegen. Das geht dann halt schneller, als die Platte plattzumachen und hinterher ein Backup einzuspielen, dafür muss man halt eine fixe Menge Speicher für das OS reservieren.
Der Desktop kommt mir allerdings bekannt vor.
Ist ein relativ stark angepasstes Gnome.
 
Da Du nach der Windows Art gefragt hast, es gibt natürlich auch noch andere Wege.
Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass ich zunächst versucht habe, "nach Windows-art" im Root verzeichnis einen Ordner zu erstellen (rechtsklick und in dem Kontextmenü dann "neuer Ordner" wählen).

Und nur nochmal damit ich es Verstehe: Was ist mit "mounten" gemeint? Ich kenne das nur von gewissen Programmen, die ein Laufwerk simulieren, damit man keinen Datenträger in den PC stecken muss. In dieses Laufwerk wird dann die Iso "eingelegt"/gemounted". Bedeutet der Begriff unter Linux das gleiche?

etwaige Hilfe zu den Spielelaunchern wäre auch nett.

Das Verhalten von Open office und Libreoffice unter Windows 10 und Linux ist interessant. Beide Programme sind auf SSDs installiert, aber unter Windows 10 braucht Libre deutlich länger, bis es einsatzbereit ist, als Openoffice...wohingegen auf Linux, das Programm innerhalb weniger sekunden bereit ist :what: Noch schneller, als open office unter Windows.
 
Und nur nochmal damit ich es Verstehe: Was ist mit "mounten" gemeint? Ich kenne das nur von gewissen Programmen, die ein Laufwerk simulieren, damit man keinen Datenträger in den PC stecken muss. In dieses Laufwerk wird dann die Iso "eingelegt"/gemounted". Bedeutet der Begriff unter Linux das gleiche?
Es ist vergleichbar, ja.
Laufwerke, bzw. Partitionen allgemein, müssen erst eingebunden - eingehängt, oder denglisch gemountet - werden, damit man sie benutzen und darauf zugreifen kann.
Windows macht das automatisch sobald es ein neues Laufwerk findet - das bereits formatiert wurde.

Keine Sorge, das muss man nicht jedes mal manuell einleiten, man kann einrichten, das Linux diesen Vorgang für Partition XY automatisch beim Starten durchführt. Aber jedes mal wenn man ein neues Laufwerk (/ Partition) an den PC anschließt, muss man es für dieses neue Laufwerk einmal einrichten.
Während Windows jede Partition im "Arbeitsplatz" einbindet (anzeigt), kann man unter Linux selbst bestimmen wo das der Fall ist, das kann eben auch in irgendeinem Unterordner sein.

Vielleicht gibts aber auch die Möglichkeit einzustellen, das Linux wie Windows handelt und neue Laufwerke automatisch unter X mounted, aber da bin ich überfragt - notfalls evtl. mit einem selbst geschriebenen Script.
 
Wie man auf dem Bild sehen kann, ist dort der Punkt "neuer Ordner" ebenfalls ausgegraut, sofern ich es richtig gemacht habe.
Anhang anzeigen 1513162
Ich dachte die Frage ist ausreichend beantwortet worden. Ich hatte am betreffenden Morgen nicht gesehen, dass Du die Möglichkeit schon gefunden hast entsprechenden Punkt auf Windows Art zu finden.
Das es ausgegraut ist ist richtig und wirklich gut so. Du hast für diesen Ordner lediglich lesende Rechte. Wenn Du wirklich im Root Ordner was ändern müsstest so musst Du Deine Rechte erweitern. Der Ordner wird oben rot gekennzeichnet sein wenn Du mir erweiterten Rechten unterwegs bist. Auch das ist gut und richtig so und soll Dich immer daran erinnern das Du Super User bist und auch viel kaputt machen kannst.
Wenn Du mit rechtsklick auf die Eigenschaften - Zugriffsrechte gehst wirst Du feststellen, dass Dir mitgeteilt wird, dass Du nicht Besitzer dieses Ordners bist und somit keine Rechte hast die Zugriffsrechte zu ändern. Die Zugriffsrechte kann nur der Besitzer ändern oder root bze sudo.
 
Ich dachte die Frage ist ausreichend beantwortet worden. Ich hatte am betreffenden Morgen nicht gesehen, dass Du die Möglichkeit schon gefunden hast entsprechenden Punkt auf Windows Art zu finden.
Dann hatte ich das Falsch verstanden.

So, es ist mir nun gelungen, die Datenträger entsprechend umzubenennen. Anstatt der Gerätebezeichnung "Toshiba/WD irgendwas und dann die Größe" steht dort nun "Volume C Windows, Volume A,D,E" für die entsprechenden Dinger. Dafür musste ich die Datenträger erst einhängen, dann auf Eigenschaften->Laufwerke und dann werden mir Links die angeschlossenen Laufwerke angezeigt.....dort aber wieder mit den Kryptischen Gerätebezeichnungen. Besonders verwirrt, hat mich, dass die Angelegten Ordner bei C und A sich so ähnlich waren, weshalb ich die Beiden nun Miteinander verwechselt habe.....dabei steht bei der SSD ja schon "MX500" was ja von Crucial angegeben wird :schief:

Eine eher nervige Sache, die bei der Umbenennung entstanden ist: Sie wirkt sich auch auf Windows aus. Dabei ist die vorherige Benennung unter Windows doch für mich völlig klar. Kann ich das irgendwie so machen, dass die Umbenennung NUR für Linux gilt? Ansonsten ist es.....nicht unbedingt verwirrend, aber überflüssig, wenn unter Windows steht "Volume A (A:), Volume C (C:)" usw.

Und dann habe ich noch eine allgemeine Frage zu Linux: Bei einigen oder allen Distros werden unterschiedliche Versionen angeboten. Soweit ich das mitbekommen habe, eine Version mit "kurzem" supportzeitraum von ca. einem Jahr und dann noch LTS Varianten, die, wie der Name schon sagt über mehrere Jahre unterstützt werden....ABER auch die haben an "ablaufdatum", also ein Datum bis zu welchem die Distro supportet wird.

Einer der Gründe für meinen Versuch an Linux und dem Umstieg von Windows auf die Alternative war die Annahme, dass Linux.....anders als Windows.....KEIN "Verfallsdatum" besitzt. Ich habe schon häufig Kommentare von Nutzern gelesen, die sich selbst als Linuxnutzer ausgaben und damit angegeben haben, dass sie selber das OS schon seit Jahrzenten nutzen, bzw es das OS schon seit Jahrzehnten gibt und sich....anders als bei Windows....nicht mit der "umgewöhnung" alle 10 Jahre beschäftigen müssen, sondern, dass immer alles gleich bleibt.

Haben diese Leute falsche informationen verbreitet oder wie läuft das unter Linux, wenn die LTS versionen auch irgendwann ihre Supportgrenze erreicht haben? Bei wenigen Distroseiten habe ich gelesen, dass man die Entwickler jetzt schon finanziell unterstützen kann oder aber dass diese Zahlung spätestens mit dem ende des "kostenlosen" Zeitraums, sprich ende LTS support, bei dem man gar nichts bezahlen muss, zu entrichten ist.

Also was passiert, wenn der LTS support endet? Muss man sich dann nach einer neuen Distro umsehen? (Womit das ganze Theater um das Thema "sich die passende Distro für einen selbst suchen" wieder von vorne beginnt. Womit sich Linux zumindest diesbezüglich NICHT von windows unterscheidet)
 
Und dann habe ich noch eine allgemeine Frage zu Linux: Bei einigen oder allen Distros werden unterschiedliche Versionen angeboten. Soweit ich das mitbekommen habe, eine Version mit "kurzem" supportzeitraum von ca. einem Jahr und dann noch LTS Varianten, die, wie der Name schon sagt über mehrere Jahre unterstützt werden....ABER auch die haben an "ablaufdatum", also ein Datum bis zu welchem die Distro supportet wird.
Die Software, aus denen ein System besteht, entwickelt sich kontinuierlich weiter, aber man will die Änderungen halt nicht unbedingt ständig direkt an die Nutzer weiterreichen. Gibt es auch, das sind dann die Rolling Releases. Die meisten Distros sind aber Point Releases, d.h. da kommen die Feature-Upgrades zyklisch und zwischendrin gibt es nur Bugfixes und Sicherheits-Patches. Viele Distros machen das alle halbe Jahr. Es gibt aber Szenarien, da ist das zu häufig, weil Upgrades z.B. aufwändig geprüft werden müssen usw. oder man braucht einfach keine aktuellere Software und will einfach, dass sich seltener was ändert. Dafür sind dann LTS-Versionen da, die meist alle zwei Jahre erscheinen und dann aber z.B. fünf Jahre Support bekommen. Da hat man dann einfach größere Spielräume.

Zorin OS basiert z.B. auf Ubuntu LTS und bringt nur alle zwei Jahre eine neue Version. Zorin OS 18 soll noch bis 2029 Updates bekommen. Das sind in dem Fall weniger als fünf Jahre, vermutlich weil es auf Ubuntu LTS basiert und deswegen nicht länger Support liefern kann, aber der Release immer ein ganzes Stück später als der von Ubuntu war.

Normalerweise sind die Upgrades zwischen den Releases recht komfortabel möglich und es ändert sich nicht all zu viel. Ersteres ist vermutlich im weitesten Sinne vergleichbar mit Windows, letzteres aber in aller Regel deutlich weniger drastisch. So kann man sich dann von Release zu Release bewegen und eine Installation potenziell sehr lange nutzen.

Ich habe jetzt mal Zorin OS 17 in einer VM installiert und probiert, wie das Upgrade da läuft. Dafür muss man zumindest aktuell noch in der Konsole Test-Upgrades aktivieren, weil Zorin OS 18 angeblich noch eine Test-Version ist, was ein bisschen merkwürdig ist, weil das ja wohl schon seit Oktober draußen ist. Aber der Vorgang ist nicht sehr kompliziert, auf ihrer Seite gut dokumentiert und hat problemlos funktioniert. Vielleicht stellen sie das wirklich noch um, so dass man komplett über die GUI upgraden kann und vielleicht handhaben sie das beim Upgrade auf 19 auch allgemein etwas anders.
 
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