Wie klappt der Umstieg als Gamer auf Linux?

Wieso?
Die steht schon fest: Linux Mint mit MATE...

Es sei denn hinter Mint/Debian sitzen Leute die regelmäßig besuch von der NSA bekommen?
Dann ist die frage welches System frei gänzlich frei ist?
 
Ich glaube das ist der einzige Punkt, über den du dir beim Umstieg nun wirklich keine Sorgen machen brauchst. Da gibts keine Backdoors, keine Schnüffelsoftware oder sonstiges.

Ganz davon abgesehen: Wenn die NSA Informationen will, dann kriegt sie die auch.
 
Debian ist "gänzlich frei". Auch nach der Stallman Interpretation.
Ubuntu und die Mint-Varianten die darauf basieren (alle außer LMDE) sind Abhängig von Canonical, die schon mal etwas unsportlich mit der Open-Source Bewegung umgehen.
Mint selbst hat eine französisch geprägte Entwicklerbasis und hängt an keiner Firma, geht aber generell bei den Releases recht unbekümmert mit der Trennung von freier und geschlossener (gratis-) Software um (was aber gerade die Beliebtheit aus macht weil man meist nichts nachinstallieren muss).
 
Wieso?
Die steht schon fest: Linux Mint mit MATE...

Es sei denn hinter Mint/Debian sitzen Leute die regelmäßig besuch von der NSA bekommen?
Dann ist die frage welches System frei gänzlich frei ist?

Ah stimmt, hatte ich vergessen ;)
Mit Mint macht man sicher nichts falsch, wobei mir Mate nicht so zusagt.
Finde XFCE da moderner und vom Konzept her ähnlich.
 
KDE hat auch ein sehr schönes, modernes Startmenü mit Suchleiste, Favoriten etc. und ist sehr gut an den eigenen Bedarf anpassbar. Schaus dir mal an.
 
Aber wenn man auf Probleme stößt, sieht man sich plötzlich mit Konsolenbefehlen konfrontiert.
Hab das eher Allgemein formuliert - wobei meine Lust auch begrenzt ist, einen unter Windows simplen Vorgang, unter Linux nachzuvollziehen und ständig Google zu rate ziehen zu müssen.
Also dann gleich Debian.
Debian richtet sich schon eher an erfahrene User. Das ist natürlich kein Grund, nicht mit Debian anzufangen - meine erste wirklich genutzte Distribution war Gentoo - aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man dann halt deutlich mehr nachschlagen muss.
Zudem weiß ich gar nicht, ob Debian ein "klickbares" Paketmanagement mitbringt. um die Konsole kommst du sehr wahrscheinlich kaum herum. Ich betreibe seit rund 3 Jahren einen Debian-Server - es ist okay, aber wenn man mal etwas abseits der Stable-Quellen installieren will, wird es schnell kompliziert. apt ist in meinen Augen ein sehr holpriges Paketmanagement.
XFCE ist auch gut aber Moderner als MATE?
Bei MATE gefällt mir das Startmenü. Suchleiste, Favoriten mehr Verknüpfungen zu den wichtigsten Systemkontrollen.
In Sachen grafischer Oberfläche ist es ohnehin Geschmackssache - da kann man nur schwerlich drüber diskutieren.

MfG Jimini
 
Debian richtet sich schon eher an erfahrene User. Das ist natürlich kein Grund, nicht mit Debian anzufangen - meine erste wirklich genutzte Distribution war Gentoo - aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man dann halt deutlich mehr nachschlagen muss.
Zudem weiß ich gar nicht, ob Debian ein "klickbares" Paketmanagement mitbringt. um die Konsole kommst du sehr wahrscheinlich kaum herum. Ich betreibe seit rund 3 Jahren einen Debian-Server - es ist okay, aber wenn man mal etwas abseits der Stable-Quellen installieren will, wird es schnell kompliziert. apt ist in meinen Augen ein sehr holpriges Paketmanagement.

Hatte schon mit Debian zu tun. Es hat genau wie Ubuntu und Mint ein "klickbaren" Paketmanager. Flash musst ich damals nachinstallieren aber das fällt heute ja weg. Der Grund warum ich nicht bei Debian blieb war das ich nicht Konsequent zwischen zocken und Arbeit getrennt hab. War eben zu bequemlich. Dieser Rechner wird einfach nur zum arbeiten und surfen benutzt nix außergewöhnliches. Da passt dann auch Debian in der Basisinstallation.

Und vielleicht hab ich doch noch irgendwann die Muße mein HTPC mit Linux zu betreiben... wenn nicht diese vermaledeite TV-Karte wäre...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und vielleicht hab ich doch noch irgendwann die Muße mein HTPC mit Linux zu betreiben...
Hier empfehle ich in den meisten Fällen Kodibuntu - das ist Ubuntu mit Kodi oben drauf. Damit läuft mein HTPC seit über 2 Jahren und ich will nichts anderes mehr. Einzig das Einbinden von Streamingdiensten ist hier und da schwierig, aber um Inhalte auf Dateiebene wiederzugeben, eignet es sich großartig. Es gibt zusätzlich hunderte Addons, mit welchen sich etwa Mediatheken etc. einbinden lassen. Bedient wird das ganze je nach Geschmack mit normalen Eingabegeräten oder Apps (bspw. Yatse für Android). Ich nutze meistens meine Logitech Harmony.

MfG Jimini
 
Ja, fürchterlich, diese User, die keine proprietären Dateiformate nutzen wollen... :schief:
Und was ist, wenn man keine Lust auf ein Betriebssystem hat, welches deutlich mehr Speicherplatz und RAM braucht, bei dem man sich Gedanken wegen Schadsoftware machen muss, welches keine zentrale Paketverwaltung unterstützt?
Und wieso installierst du dir nicht einfach Open Office oder Libre Office, um mit den anderen Dateien klarzukommen?

Oder eben einfach als PDF exportieren. Das kann jedes Gerät lesen.
 
Oder eben einfach als PDF exportieren. Das kann jedes Gerät lesen.
Allerdings ist damit dann kein kollaboratives Arbeiten mehr möglich - und zumindest bei uns kommt es häufig vor, dass beispielsweise ein Zeitschriftenartikel gemeinsam erstellt wird, indem man zusammen an einer Datei arbeitet.

MfG Jimini
 
Ist zwar nicht ganz Thema aber will deswegen kein Fred eröffnen.

Wenn ich schon aus Paranoia das System wechsel, dann auch Konsequent: Nun hab ich mir überlegt welche Browser es so gibt und welche ich benutze.

Edge und Internet Explorer fällt klarerweise raus.
Chrome ist Google und sicher kein stück besser als Microsoft.
Genauso schaust mit Safari aus - ist Apple (gibts den Browser eigentlich für Linux?).

Was bleibt:
Hab gehört das sich Firefox mit einigen Unternehmen ins Bett legt. Somit wäre dieser Browser auch Korrumpiert? Oder nicht?
Wie sieht es mit Opera aus? Ist ne Internet-Suite die ne Cloud anbietet? Verlockend ist das auch nicht.

Welchen Browser benutzt ihr?
 
Ich werd auf jeden Fall mit VirtualBox arbeiten. Dann läuft das surfen über ein anderes Linux :D
Hab gehört das man mit VirtualBox ein Programm aus einer VM direkt starten kann?! Wie macht man das?

EDIT:
Wo landen eigentlich all die Programme man so installiert? Wo kann ich diese wieder deinstallieren? Gibt es da ein Interface welches auch Programme auflistet die man nicht über den Paketmanager installiert hat?
Werden alle Programmteile wieder sauber deinstalliert oder bleiben Dateien oder Einstellungen zurück?

Ich möchte Linux zunächst auf meine zweite HDD installieren. Wie muss ich vorgehen wenn UEFI den Bootvorgang übernehmen soll?
 
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Hallo,

erstmal find ichs super, dass du dich für Linux interessierst :)
Ich versuche mal meine Erfahrungen einzubinden und ein paar Fragen, so gut es geht, zu beantworten ( bitte korrigieren falls ich wo falsch liegen sollte)

Linux auf nem Tablet ist so ne Sache...
Hab mich da auch etwas informiert darüber, geht nicht wirklich gut. Dann lieber auf ne Custom Android-Rom zurückgreifen, das sollte wesentlich besser laufen (Wenn denn davor schon ein Android auf dem System lief).

Spielen unter Linux: Dadurch, dass das OS ressourcenschonender ist als Windoof ist laufen die nativ unterstützten Spiele meist etwas schneller. Unter Minecraft habe ich sogar mit einem wesentlich schlechteren Pc bessere Ergebnisse^^ (Hab nen Screen mit dem ich ~270FPS habe [durch die Welt laufen] und bin mir ziemlich sicher, dass ich die 1400FPS mit G3258 @4.4GHz und ner 750ti geknackt habe [einbuddeln^^])
Aber Tripple A Titel kannst du so gut wie vergessen, da muss ich mich meinen Vorrednern anschließen.

Wenn du die Programme über nen "Manager" (ich nenn das jetzt mal so) installierst/deinstallierst geschieht das ganze meines Erachtens nach ziemlich gut, Programme im Terminal installieren ist verdammt einfach wenn man ne 1:1 Anleitung benutzen kann. Wenn dies nicht der Fall ist findet man meistens Anleitungen zu vorherigen Linux-Versionen, diese kann man dann umändern bzw sich selbst etwas zusammenschustern was ich auch schon des häufigeren erfolgreich gemacht habe. (Heute z.B. den RubyRipper, Pendant zu EAC, funzt einwandfrei obwohl ich ne Anleitung von 2008 unter Ubuntu 8 oder 10 (?) unter meinem Mint Cinnamon 17.1 benutzt habe mit leichten Veränderungen bzw anderen Quellen)

Vom Programme deinstallieren habe ich keine Ahnung was das Terminal angeht, habe ich noch nie angewendet.

Die Programme, bzw Programmbestandteile, landen meist in bestimmten Verzeichnissen z.B. /usr/bin/XY /usr/lib/XY oder dergleichen, das lässt sich schlecht pauschalisieren. Du kannst aber auch unkompilierte Programme in nen Ordner kopieren und dort dann kompilieren, dann hast du das, mehr oder weniger, ganze Programm in dem Ordner/Verzeichnis.

Unter Ubuntu/Mint kannst du vor der Installation die Festplatte auswählen auf der du es installieren willst, du kannst dann sogar den einzelnen Partitionen unterschiedliche Verzeichnisse zuweisen, z.B. deinem /home Verzeichnis eine 250GB Partition zuweisen, eine einzelne Partition deinem Swap (Auslagerungsspeicher) zuweisen usw...

Noch was: Was mir unter Linux so gefällt und weshalb ich eigentlich nur noch Linux nutzen möchte (ich komme selbst nicht wegen dem Zocken nicht drum rum) sind die Einstellungsmöglichkeiten die du hast. Du kannst als Superuser quasi dein ganzes System zerpflücken bis nichts mehr funktioniert...
Was glaubst du wieso viele große Firmen ein eigenes Linux haben(kommt natürlich aufs Anwendungsgebiet an)? Weil es sich so gut anpassen lässt, fast alle Server (zumindest große Rechenzentren) laufen mit Linux. Schau mal unter https://de.wikipedia.org/wiki/TOP500 bei "Betriebssysteme" Das nur mal so am Rande :)

MfG
 
Wo landen eigentlich all die Programme man so installiert?
Das kommt auf das Programm an. Der Filesystem Hierarchy Standard gibt vor, wo welche Dateien landen. Leider hält sich nicht jede Software daran, aber die meiste.
Wo kann ich diese wieder deinstallieren?
Das läuft - ebenso wie die Installation - über die Paketverwaltung, egal ob grafisch oder auf der Kommandozeile.
Werden alle Programmteile wieder sauber deinstalliert oder bleiben Dateien oder Einstellungen zurück?
Das hängt davon ab, wie du installierst. Standardmäßig bleiben Einstellungen zurück, es ist aber auch möglich, ein Paket komplett von der Festplatte zu tilgen. Gegebenenfalls ist dann aber ein bisschen Handarbeit nötig (so wie auch unter Windows).
Ich möchte Linux zunächst auf meine zweite HDD installieren. Wie muss ich vorgehen wenn UEFI den Bootvorgang übernehmen soll?

Die meisten Distributionen können mittlerweile gut mit UEFI umgehen, allerdings muss das Installationsmedium dann auch im UEFI-Modus gestartet werden. Über Google solltest du mit "(Name deiner Distribution) UEFI" eine Anleitung finden können.

Wenn du die Programme über nen "Manager" (ich nenn das jetzt mal so) installierst/deinstallierst geschieht das ganze meines Erachtens nach ziemlich gut, Programme im Terminal installieren ist verdammt einfach wenn man ne 1:1 Anleitung benutzen kann.
Die Installation / Deinstallation mittels Tastaturbefehl finde ich persönlich einfacher als über das grafische Menü. Unter Debian / Ubuntu nimmt man beispielsweise "apt-get install PROGRAMMNAME", unter Gentoo ist es ein "emerge PROGRAMMNAME".
Vom Programme deinstallieren habe ich keine Ahnung was das Terminal angeht, habe ich noch nie angewendet.
Hier verhält es sich ähnlich wie bei der Installation - "apt-get remove PROGRAMMNAME" ("apt-get remove --purge PROGRAMMNAME" zur vollständigen Deinstallation) resp. "emerge --unmerge PROGRAMMNAME".
Jede große Distribution hat aber ein Wiki oder zumindest eine ordentliche Anleitung, wo genau sowas erklärt ist.
Du kannst als Superuser quasi dein ganzes System zerpflücken bis nichts mehr funktioniert...
Der Vorteil ist da meines Erachtens eher, dass man sein System eigentlich IMMER wieder retten kann. Ich habe von Leuten gelesen, die ihr Linux-System länger als 8 Jahre betrieben haben, ohne eine einzige Neuinstallation.
Natürlich bringt die Macht eines root auch Verantwortung. Wenn man als root unterwegs ist, sollte man schon mitdenken beim Benutzen des Systems, denn die Freiheit, wirklich alles tun zu können, bringt mit sich, dass man dadurch natürlich auch sein System zerschießen kann.

MfG Jimini
 
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Also Xubuntu bietet mir an Linux neben Windows zu Installieren. Linux Mint scheint Windows nicht zu erkennen und will die Platt löschen.
Beide Systeme hab ich im UEFI-Modus gestartet - kann ich nun davon ausgehen das (zuminst Xubuntu) alles richtig Installiert?

Momentan ist Windows auf einer SSD installiert. Die 100 MB EFI-Partition ist auch auf der SSD.
Daneben hab ich noch zwei Festplatten. (auf einer davon will sich Xubuntu Installieren)
 
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