Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Viel schlimmer finde ich allerdings das man hier ohne den kleinsten Hinweis Beiträge der User löscht.
Was war an dem oben Post des anderen Member denn, so schlimm, dass man es nicht lesen darf? Falls ihr das Wort "milchbubi" persönlich nehmt, weiß ich auch nicht.. Ein bisschen Selbstvertrauen sollte man als gestandener Redakteur gerade in so einem Forum wohl haben....
Oder ist der Verfasser hier einfach nur nicht kritikfähig?
Die Redaktion hat mit der Moderation im Forum nichts am Hut. Den von Dir zitierten Kommentar haben ich selbst erst gelesen, als er schon gelöscht war. ;-)

"Kritik" würde ich das allerdings nicht nennen, sondern eher inhaltsloses Gebashe. Man möge mir, dem unwissenden (Ex-)Prakrikanten, bitte aufzeigen, wo hier unschlüssig argumentiert wird. Es gibt im Artikel quasi keine Argumente, weil es reine Beobachtungen sind. Auch bin ich immer darüber glücklich, wenn man mir meine Grammatik- und Rechtschreibfehler aufzeigt. Wenn man über solche aber nörgelt, ohne sie zu nennen, und sich dann noch Großschreibung sowie Kommata spart, dann kann ich aber dazu auch nicht mehr viel sagen. ;)
 
AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Bin ich hier echt der Einzige der noch alle seine Spiele im Laden zum Vollpreis kauft oder bestellt und völlig auf diesen Downloadkram verzichtet?
Abgesehen vom Vollpreis, ich kaufe auch jedes Spiel nur als Retail.
Ich würde auch den Vollpreis bezahlen, wenn im Gegenzug auf den Aktivierungszwang verzichtet wird. Daher hatte ich Risen3 zum Vollpreis gekauft (das momentan letzte für Vollpreis, und zudem zum Relaese), anstatt zu warten.

DL-Versionen würde ich auch dann nicht kaufen, wenn ich eine 1Gbit-Leitung ohne Drossel hätte.
Sie versprühen einfach nicht im Ansatz den Charme einer Retail-Version, ich hab nicht das Gefühl etwas zu besitzen.
Fühlt sich eher nach weg geschmissenen Geld an, das bestenfalls jemand findet der es wirklich braucht.
 
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Die Redaktion hat mit der Moderation im Forum nichts am Hut. Den von Dir zitierten Kommentar haben ich selbst erst gelesen, als er schon gelöscht war. ;-)

"Kritik" würde ich das allerdings nicht nennen, sondern eher inhaltsloses Gebashe. Man möge mir, dem unwissenden (Ex-)Prakrikanten, bitte aufzeigen, wo hier unschlüssig argumentiert wird. Es gibt im Artikel quasi keine Argumente, weil es reine Beobachtungen sind. Auch bin ich immer darüber glücklich, wenn man mir meine Grammatik- und Rechtschreibfehler aufzeigt. Wenn man über solche aber nörgelt, ohne sie zu nennen, und sich dann noch Großschreibung sowie Kommata spart, dann kann ich aber dazu auch nicht mehr viel sagen. ;)

Keine Ahnung was du wo reininterpretierst oder ob du Wörter siehst die ich nicht sehe (muss ich mir Sorgen machen oO?), aber weder ich noch der von mir zitierte Post haben sich über irgendeinen Deutschkurs ausgelassen.
Ein Artikel "ohne Argumente" der eine Beobachtung darstellen soll ist aber leider inhaltslos wenn aus jeder

X-Belibigen Googleantwort
(.....Vor allem die Spiele-Download bereiten Probleme, da hier die Key-Shops teilweise mitgeführt werden. Ebenso verhält es sich mit Steam, Origin, Uplay, Battle.net und Co.....)

irgendwelche Daten wild zusammengewürfelt werden und die Informationen nicht transparent übermittelt werden.
Den Aufwand hätte man sich sparen und die Zeit sinnvoller verwenden können.
 
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Ich kaufe mir auch nur noch ganz bestimmte Titel am Release Tag oder halt Retail um diese im Schrank zu haben.

Alles andere wird Online mit einem Key gekauft!

Woraum auch nicht? BF4 hat mich keine 15€ gekostet und Premium kostete keine 30€. Im Laden zahlt man deutlich mehr.

Metal Gear Solid 5 nächstes Jahr wird aber wieder so ein Titel sein, den werde ich mir am erscheinungstag kaufen. Alleine schon weil ich Teile 1-4, und die PSP ableger auch habe und es einer meiner Lieblingsreihen ist.

Assassins Creed ist ein wunderbares Beispiel, Black Flag kostete einst 50€ und nun bekommt man es als download für unter 11€.
 
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Das EA'sche Geschäftsmodell gibt es schon länger als Steam Sales.

Weiter oben wurden die Preise für Filme genannt. Die sind verhältnismäßig immernoch teurer als Spiele - das hindert die Filmindustrie aber auch nicht daran regelmäßig generisches Popkorm Kino aus der Retorte rauszuhauen.
In beiden Fällen: sagt dir das eher etwas über das Publikum oder über die Firmen? :schief:

Ausserdem, würdest "EA's Geschäftsmodell" als von Erfolg gekrönt bezeichnen, wenn du dir die letzten Jahre so anschaust?
(wobei ich persönlich EA nicht ansatzweise als so schlimm empfinde, wie immer rumgetönt wird).
 
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Abgesehen vom Vollpreis, ich kaufe auch jedes Spiel nur als Retail.
Ich würde auch den Vollpreis bezahlen, wenn im Gegenzug auf den Aktivierungszwang verzichtet wird. Daher hatte ich Risen3 zum Vollpreis gekauft (das momentan letzte für Vollpreis, und zudem zum Relaese), anstatt zu warten.

DL-Versionen würde ich auch dann nicht kaufen, wenn ich eine 1Gbit-Leitung ohne Drossel hätte.
Sie versprühen einfach nicht im Ansatz den Charme einer Retail-Version, ich hab nicht das Gefühl etwas zu besitzen.
Fühlt sich eher nach weg geschmissenen Geld an, das bestenfalls jemand findet der es wirklich braucht.

Hmm theoretisch versteh ich das ja. Aber gerade am PC "besitzt" du tatsächlich ja auch beim Retail meist nix ausser ne Nutzungslizenz des Herstellers, die er dir jederzeit wegnehmen kann und dein Spiel damit komplett entwertet. Reicht schon wenn er den Support einstellt oder sein Accountservice runterfährt. Dann hast du nur noch ein paar tote DVDs die dir nix bringen. Hat EA beispielsweise mit Schlacht um Mittelerde 2 so gemacht, oder Games for Windows Life. So wie früher wo man noch ein eigenständiges Spiel hatte, isses ja kaum noch.
 
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Hmm theoretisch versteh ich das ja. Aber gerade am PC "besitzt" du tatsächlich ja auch beim Retail meist nix ausser ne Nutzungslizenz des Herstellers, die er dir jederzeit wegnehmen kann und dein Spiel damit komplett entwertet. Reicht schon wenn er den Support einstellt oder sein Accountservice runterfährt. Dann hast du nur noch ein paar tote DVDs die dir nix bringen. Hat EA beispielsweise mit Schlacht um Mittelerde 2 so gemacht, oder Games for Windows Life. So wie früher wo man noch ein eigenständiges Spiel hatte, isses ja kaum noch.
Support einstellen ist doch normal, und die Spiele laufen bei mir trotzdem noch.

Ich hab ein Spiel, bei dem wurde der Server abgestellt, trotzdem kann ich es noch spielen.
Man muss ihm jedoch die Internetverbindung verweigern, sonst stürzt es kurz nach Spielstart ab.
 
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jan565 schrieb:
Ein Artikel "ohne Argumente" der eine Beobachtung darstellen soll ist aber leider inhaltslos wenn aus jeder

X-Belibigen Googleantwort
(.....Vor allem die Spiele-Download bereiten Probleme, da hier die Key-Shops teilweise mitgeführt werden. Ebenso verhält es sich mit Steam, Origin, Uplay, Battle.net und Co.....)

irgendwelche Daten wild zusammengewürfelt werden und die Informationen nicht transparent übermittelt werden.
Den Aufwand hätte man sich sparen und die Zeit sinnvoller verwenden können.

Natürlich ist der Artikel nicht optimal. Man kann die Recherche-Quellen nicht nachvollziehen, weis nicht nicht ob Rabatte einbezogen wurden, kann nur vermuten, dass die Retailpreise deutsche Händler beschränkt sind und hat Retailpreise die zum Teil eindeutig durch Privatverkäufe (AC: Unity 30€, das kann nur ein Privatverkauf sein) verfälscht sind.

Aber natürlich ist der Artik deswegen nicht nutzlos. Es wurde zutreffend festgestellt, dass einige Spiele wie SC2 und Anno Ihre Preise über stabiler halten können.
 
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Ich würd mal sagen, dass es sicher mit an Angebot und Nachfrage liegt.
Ist die Nachfrage über längere Zeiträume stabil, werden die Preise auch nicht stark sinken. Manche Titel verkaufen sich halt am Anfang wie warme Semmeln/Brötchen und dann kaum noch und andere verkaufen sich am Anfang weniger gut, dafür aber über nen längeren Zeitraum stabil. Außerdem seh ich bei ersteren Titeln die Gefahr, dass der Handel einfach zu große Stückzahlen nachbestellt, da sie sich ja erstmal gut verkaufen lassen und dann auf dem Rest sitzen bleibt.

Übrigens verkaufen sich Spiele wie Suikoden 2 für die PSX weit über dem, was sie damals gekostet haben, da sie bekannte Klassiker sind, die man aber nur noch schwer bekommt. Das Suikoden 2 im PSN erscheinen wird, wird wohl dessen Preis künftig purzeln lassen.
 
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Abgesehen vom Vollpreis, ich kaufe auch jedes Spiel nur als Retail.
Ich würde auch den Vollpreis bezahlen, wenn im Gegenzug auf den Aktivierungszwang verzichtet wird. Daher hatte ich Risen3 zum Vollpreis gekauft (das momentan letzte für Vollpreis, und zudem zum Relaese), anstatt zu warten.

DL-Versionen würde ich auch dann nicht kaufen, wenn ich eine 1Gbit-Leitung ohne Drossel hätte.
Sie versprühen einfach nicht im Ansatz den Charme einer Retail-Version, ich hab nicht das Gefühl etwas zu besitzen.
Fühlt sich eher nach weg geschmissenen Geld an, das bestenfalls jemand findet der es wirklich braucht.

was besitzt du denn ? du besitzt eine DVD Hülle + DVD. Nicht mal mehr ein Handbuch ist dabei, das Spiel besitzt man ebenso nicht, da du das Spiel sowieso online registriert werden muss. Für mich persönlich ist ein simpler Download auch deutlich entspannter.:)
 
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Ich finde den Preisverfall auch ziemlich krass und übertrieben. Vor allem online bekommt man Spiele zum Release schon um gut 30-50% billiger, als was der normale Preis wäre. Und dank Steam Sales gibt es noch mal einen krassen Verfall.
Das führt halt dazu das die Leute gar nicht mehr bereit sind, wie früher für ein Game 50 Euro hinzulegen, und das es ihnen schon zu teuer ist. Dabei ist das seit gut 20 Jahren der üblichen Preis (Siedler 2 hat mich umgerechnet fast 50 Euro gekostet, genau wie AoE2, Diablo2 oder SWAT3) , und heute soll es plötzlich zu teuer sein? Un das obwohl die Spiele in der Entwicklung gut und gerne das 10 fache kosten?
Das ist eine, wie ich finde, sehr traurige Entwicklung das die Wertschätzung der Software so gut wie gar nicht mehr gegeben ist. Wozu soll man auch 50 Euro für ein Game zahlen an dem hunderte Leute über 3-4 Jahre gearbeitet haben, wenn es auch 20 oder 30 Euro tun?

Und ja, ich denke indirekt haben auch die DLCs mit dem Preisvefall zu tun und das die meisten Entwickler auf den PC scheixxx. Wozu sich für den PC extra Mühe geben wenn es sich die Hälfte eh erst bei einem Sale holt? Mehr kann man einen Entwickler eigentlich nicht zeigen, das seine Prdoukte einen nicht wichtig sind.
 
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Die Problematik der "Geiz ist geil"-Mentalität zieht sich ja noch durch ganz andere Bereiche des Konsumdenkens - Stichwort: Lebensmittel. Man bekommt eben nur die Qualität, für die man bereit ist zu zahlen. Gerade deshalb boomen doch Bio-Produkte so stark, weil sich hier glücklicherweise teilweise der Trend umzukehren beginnt.

Aber das führt jetzt zu weit. Kurz gesagt: Es ist ein Teufelskreis: Der Konsument zahlt immer weniger für die Software, also wird sie zwangsläufig schlechter. Werden dann DLCs zum Vollpreis angeboten, um die Folgen abzumildern, heißt es "Abzocke" und das Spiel beginnt von vorne.

Produzent und Konsument haben sich mittlerweile viel zu stark voneinander entfernt, was zu solchen Fehlentwicklungen führt. Die Entwicklungsabteilungen werden eben nicht mehr von Kreativen sondern von BWL-Frischlingen und überbezahlten Controllern stranguliert.

Vielleicht sollte man ganz allgemein das Konstrukt "Aktiengesellschaft" etwas mehr in Frage stellen und nicht als Allheilmittel sehen, um schnell Kapital zu bekommen.
 
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AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Gerade deshalb boomen doch Bio-Produkte so stark, weil sich hier glücklicherweise teilweise der Trend umzukehren beginnt.
Jein. Auch hier gilt bereits "Geiz-ist-Geil". Da werden dann die Produkte aus dem billigeren Ausland angekarrt statt heimische Produkte aus Deutschland bzw. industrielle Bio Produkte : Tricks der Lebensmittelbranche - Bio - Längst Big Business - Gesundheit - Süddeutsche.de
 
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Man könnte denken es arbeiten einige von euch für Publisher, wenn man hier liest wie hohe Preise verteidigt werden. :)
1. Wird der Preis gesenkt weil ganz einfach die Nachfrage für den betreffenden Titel zurückgeht.
Heisst bevor man garnichts mehr verkauft senkt man lieber den Preis.
2. Warum sollte ich als Kunde für einen verbugten Titel den vollen Preis bezahlen.
Ist ja schön wenn das einige hier tun und den Publisher freuts aber entweder ist das der Snobeffekt oder vollkommen irrational.:)
3. Wäre noch zu klären was zu erst da war. Das völlig verbugte Game oder der Kunde der nicht gewillt ist den Vollpreis zu bezahlen.
Also ich bin Gamer seit 1994 und würde mal behaupten das verbugte Game war zu erst da.
Allein schon deshalb weil früher Games wesentlich langsamer im Preis gefallen sind.

Generell finde ich die Kritik an "Geiz ist geil" in diesem Zusammenhang übertrieben.
Viel mehr geht es darum welche Präferenzen die jeweilige Person setzt und wie wichtig einen der jeweilige Artikel ist.
Für mich z.B ist Zocken mittlerweile ein Hobby unter vielen und neben meinen Hobbies gibt es natürlich noch wichtigere Themen.
Sagen wir z.B meine Familie, mein Auto ein gutes Essen.
Wenn es allein jetzt mal um Familie, Auto, Essen und Games geht, so stehen Games an 4. Stelle.
So und somit ist klar das ich für alles andere mehr Geld auszugeben bereit bin, als für Games.
Für mich ist z.b ein Bio Ei wichtiger als ein Game, an dem ich praktisch keine Rechte besitze und es erst, wenn überhaupt, ein halbes Jahr nach erscheinen richtig läuft.
So wird es nun mal die Mehrheit der Bevölkerung sehen.
Bedeutet die Sache ist vollkommen simpel.
Wenn die Entwickler bessere Titel abliefern würden, gäbe es mehr Leute bei denen die Präferenz "Zocken" hoch genug ausgeprägt ist für ein 1A Game auch mal mehr auszugeben.
So lang das aber nicht der Fall ist brauchen sich diese nicht wundern wenn immer mehr Kunden die Games nicht mehr zum Vollpreis kaufen.
 
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10€ für ein 2h Kinofilm sind also ok oder 20€ für eine BluRay, aber 40-50€ für ein neues PC Spiel, das im Schnitt 10-50 Stunden unterhält, ist zu viel? Sorry, aber das kann ich kaum nachvollziehen. Es wird nicht wenige geben, die regelmäßig einen ähnlichen Betrag an einem einzigen Abend versaufen... ;)

Mal ehrlich, wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis von Spielen mit anderen Methoden der Unterhaltung (mal abgesehen vom stupiden Kabelfernsehen) vergleicht, dann sieht das gar nicht so übel aus.


Eigenartige Perspektive - erstens hast du beim Kinofilm und beim Saufen (mit Freunden) einen sozialen Aspekt drin. Zweitens sind 50€ für ein Spiel, welches zwei Wochen später nur noch 20€ kostet, tatsächlich "zu viel", besondes, da der Preisverfall in der Regel absehbar ist. Im Prinzip zahlst du, wenn du als Alternative auch warten könntest, einfach 30€ für zwei Wochen early access.

Wenn ich nur nach P/L gehe, sollte ich erst recht nur während nem Steam Sale was kaufen (evtl sogar so, wie ich es mache: Durch Trading in CSGO die Steam wallet füllen und damit dann die Spiele kaufen.) - oder direkt LoL spielen bzw. mir während nem Major CSGO für 7€ holen.


Die Sales und Keyshops führen zu einem Nutzerverhalten, wo dann auch noch Spiele verkauft werden, die einen Kauf nicht verdient hätten. Das Verhalten der Gamer ist dahingehend teilweise regelrecht paradox - auf der einen Seite verurteilt man die Qualität der Spiele, aber es muss dann doch im Sale gekauft sein.
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Für die Entwickler und Publisher führt das imo zu einem völlig verqueren Kundenfeedback, das suggeriert, dass der Titel wohl Anklang gefunden hat, aber die Kosten auf Grund der tiefen Verkaufspreise weiter optimiert werden müssen und der nächste innovationslose, generische Abklatsch einer Spielereihe in der x-ten Iteration wird produziert.

Ich bin überzeugt, dass ohne hamsterartige Sale- und Keyshop-Käufe auch die Spieleproduktionen eine andere Qualität hätten.

Würde ich so unterschreiben. Das Problem ist halt, dass die Leute den Publisher eigentlich abstrafen wollen (vote with your wallet -> Bei nem Sale kaufen, damit der Publisher kaum Kohle sieht) - weil aber nun ein grosser Teil der Leute das Spiel beim Sale kauft, kommt beim Publisher nicht die Meldung "Spiel ist mies, deshalb gibt's nur minimal Kohle" an, sondern eher ein "Siehste, die Leute wären interessiert gewesen, wurden aber "zu spät" auf den Titel aufmerksam... MOAR MARKETING!!!111".


Bin ich hier echt der Einzige der noch alle seine Spiele im Laden zum Vollpreis kauft oder bestellt und völlig auf diesen Downloadkram verzichtet?
Ich wäre gerne bereit, eine Retail-Fassung zu kaufen - aber nicht, wenn diese ein halbes Jahr nach Release noch 39.95 kostet und keine wirklichen Vorteile (Handbuch, Artworks etc.) bietet, während das Spiel bei Steam für 19.99 und bei Keystores für 13.99 weggeht. Die Downloadgeschwindigkeit interessiert mich persönlich nicht. Ich habe zwar nur 10K (~1.2MB/s down), das reicht mir aber völlig aus. Zur Not läuft der Rechner halt mal ne Nacht lang durch und saugt.
 
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Das führt halt dazu das die Leute gar nicht mehr bereit sind, wie früher für ein Game 50 Euro hinzulegen, und das es ihnen schon zu teuer ist. Dabei ist das seit gut 20 Jahren der üblichen Preis (Siedler 2 hat mich umgerechnet fast 50 Euro gekostet, genau wie AoE2, Diablo2 oder SWAT3) , und heute soll es plötzlich zu teuer sein? Un das obwohl die Spiele in der Entwicklung gut und gerne das 10 fache kosten?

Du musst dabei aber auch bedenken das potenzielle Kunden vor 20 Jahren für ihre 50€ auch wesentlich mehr vom Entwickler/Publisher erhalten haben. EIne echte Pappbox, farbiges Handbuch, Extras und sogar teilweise bereits die Komplettlösung. Dazu kamen echte Patches mit weiteren Spielinhalten, Addons die tatsächlich ihr Geld wert waren und Spiele die bei Release lauffähig waren.

Was bekommst du heute für 50€?
Ein völlig verbuggtes Spielerlebnis, Ingame-Währung die man für Echtgeld kaufen kann, DLCs, Gigabyte große Day-One Patches, immer wieder die gleichen Spieleserien die immer anspruchsloser werden .... und und und

Da wunderst du dich noch das die Leute heute keine 50€ mehr ausgeben wollen? :huh:
 
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Ich habe noch Baldurs Gate als US-Version hier herumstehen. Das kostete damals (1998) ca. 120 DM und kam mit einem 200-seitigen Ringbuch. Die deutsche Version kam mit einem mickrigen Heftchen und schlechter Synchronisation.

Was ich damit sagen will: Auch früher wurde schon gespart. Zumindest bei den Lokalisationen dürften solche ganz groben Schnitzer heute nicht mehr vorkommen. Oblivion (2006) war hier der letzte prominente Kandidat, an den ich mich erinnere.

Das Internet hatte um die Jahrtausendwende natürlich auch nicht den Stellenwert und den Durchsatz, um Patches schnell und flächendeckend wie heutzutage zu verbreiten. Das senkt natürlich die Hemmschwelle der Publisher dies auch auszunutzen. Früher musste man auf diese Patches oft dann solange warten, bis sie auf der Monats-CD / DVD des Computermagazins deines Vertrauens erschienen.

Stichwort Preis: 120 DM von 1998 wären nach heutiger Kaufkraft bestimmt so ca. 80 EUR. Spiele waren früher schon teurer, aber der Gegenwert war höher, das stimmt. Aber eben auch nicht immer.
 
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Eigenartige Perspektive - erstens hast du beim Kinofilm und beim Saufen (mit Freunden) einen sozialen Aspekt drin. Zweitens sind 50€ für ein Spiel, welches zwei Wochen später nur noch 20€ kostet, tatsächlich "zu viel", besondes, da der Preisverfall in der Regel absehbar ist. Im Prinzip zahlst du, wenn du als Alternative auch warten könntest, einfach 30€ für zwei Wochen early access.
Wenn du dir ein online Spiel kaufst, hast du auch einen sozialen Aspekt mit drin. Und wenn du einfach mit deinen Kumpels Fußball spielst oder im Park rumliegst oder was auch immer, hast du soziale Kontake zum Nulltarif. Ich sehe jetzt gerade den Zusammenhang mit dem Preis nicht. Oder denkst du, dass du im Kino extra bezahlen musst, damit du den Film nicht alleine kucken musst??? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht...

Darüber hinaus ist ein schneller Preisverfall nichts Ungewöhnliches in unserer modernen, schnelllebigen Welt, gerade im Technologiebereich. Natürlich hat derjenige preisliche Vorteile, der einfach wartet. Was ist daran denn verkehrt? Manche Leute warten eben schon Wochen auf Monate auf ein bestimmtes Spiel und können oder wollen eben nicht noch länger warten. Andere wollen Spiele solange spielen, wie sie "trendy" und im Gespräch sind, was umso mehr auf Spiele mit Multiplayer zutrifft, die teilweise noch viel kurzlebiger sind als Singleplayer Titel. Denn wenn das nächste große Spiel raus kommt, kann es sein, dass die meisten Leute das alte Spiel schon wieder verlassen haben und mit wem soll man dann noch zocken, speziell wenn auch die eigenen Kumpels schon weiter gezogen sind?

Um mal bei meinem Beispiel zu bleiben: du könntest, wenn du einen saufen gehst, auch immer bis zur Happy Hour warten und nur dann bestellen. Allerdings tun das die wenigsten, sei es aus Bequemlichkeit, sozialem Druck oder einfach, weil es "einem das wert ist". Es ist schlicht menschlich, dass einem die 3€ für ein Bier oder die 10€ für ein Kinoticket weniger Kopfzerbrechen bereiten als der Kauf eines Spiels für 50€ (geschweige denn einer neuen Grafikkarte für 300€oder so). Aber wenn man das mal nüchtern betrachtet und durchkalkuliert ist es praktisch dasselbe und nicht weniger vernünftig oder unvernünftig. ;)
 
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Was bekommst du heute für 50€?
Ein völlig verbuggtes Spielerlebnis, Ingame-Währung die man für Echtgeld kaufen kann, DLCs, Gigabyte große Day-One Patches, immer wieder die gleichen Spieleserien die immer anspruchsloser werden .... und und und

Da wunderst du dich noch das die Leute heute keine 50€ mehr ausgeben wollen? :huh:

das Argument höre ich öfters,dass Spiele nicht mehr den selben Wert haben wie früher
Aber 3 Dinge :
1.Ich glaube nicht,dass früher Spiele immer einwandfrei liefen,meistens erinnert sich ja der Mensch immer nur an das Beste von früher
Abgesehen davon sind Spiele heute auch wesentlich komplexer und auch teuerer ,was nicht nur dem Marketing verschuldet ist
2.Dann finde ich aber sollte man den Kram auch liegen lasse,wenn ein Spiel so ist wie von dir dargestellt,dann sollte man dem Entwickler eher zeigen mit einem Nicht kaufen: so nicht
So aber denkt sich der Entwickler ich kann auf den Markt schmeissen,was ich will gekauft wird es ja trotzdem...
daraus schließt der Entwickler falsche Schlüsse
3.Teufelskreislauf - klar eig muss der Käufer die überzeugende Arbeit leisten,aber jetzt mal im Ernst ich glaube nicht,dass so viele Leute mehr freiwillig den Vollpreis bezahlen,wenn es das Spiel sowieso günstiger gibt in nem Keyshop

Also ich möchte jetzt nicht die aktuelle Qualität der Spiele verteidigen,ich kaufe selber seit Jahren nicht mehr von Großen wie EA,Ubisoft oder Activision
Aber ich wollte bestimmte Punkte einfach mal anmerken + ich finde es gibt ja auch genug gute Titel noch ^^
 
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2.Dann finde ich aber sollte man den Kram auch liegen lasse,wenn ein Spiel so ist wie von dir dargestellt,dann sollte man dem Entwickler eher zeigen mit einem Nicht kaufen: so nicht
So aber denkt sich der Entwickler ich kann auf den Markt schmeissen,was ich will gekauft wird es ja trotzdem...
daraus schließt der Entwickler falsche Schlüsse

Ich stimme dir z. T. zu, doch es gibt da einen signifikanten Unterschied:
Du kannst einem Entwickler blind vertrauen und das Spiel vorbestellen, zu 60€, dann allerdings womöglich enttäuscht werden.
Du kaufst das Spiel erst einige Zeit später für ~10€, der Entwickler verdient daran nicht mehr viel, aber du als Käufer zeigst dem Entwickler das du durchaus Interesse an seinem Spiel hast, allerdings nicht bereit bist für schlampige Qualität (bei Release) den vollen Preis zu zahlen.

Wie oft ein Spiel verkauft wird hängt auch sehr stark mit der Werbung dafür zusammen. Das beste Beispiel ist Watch Dogs. Das Spiel ist eher mittelmäßig, trotzdem wurde es millionenfach verkauft, kein Wunder bei der massiven Werbung die dafür gemacht wurde.
Bei "The Crew" hingegen sagte Ubisoft von vornerein das sie nicht viele Teile davon verkaufen würden. Außer ein paar kleine Trailer gab es aber auch kaum Werbung für das Spiel.

Komisch, oder?


Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen welches Spiel ihm wie viel € wert ist. Doch in Regel lohnt es sich zumindest bis zum Release seines Wunschspiels zu warten und sich diverse Testberichte anzusehen. Danach kann man es immer noch kaufen und direkt runterladen. Die Vorbestellerboni sind den Frust und den Stress einer Enttäuschung schlichtweg nicht wert.
 
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