Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

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Die wollen doch nur 2013 die mehrheit sonst nichts und wenn die gewählt sind wir haben uns verrechnet. Und über steuersenkungen kann man momentan nicht reden, weil man weiß doch gar nicht was 2012 passiert.

Natürlich, das weiß jedes Kind, aber die Politiker denken echt, dass die Bürger so blöd sind.
Das Dilemma ist, dass die Bürger blöd sind, sieht man ja überall. :ugly:
Da wählen die Berliner Wowereit, damit er mit den Grünen koaliert, doch der hatte das wohl nie vor. :schief:
Der macht sich jetzt fein für das Kanzleramt in 2 Jahren (bevor die SPD Steinbrück oder Gabriel bringt, bringen die eher Wowereit, denn der hat immerhin mal eine Wahl gewonnen, die anderen nicht).

Denn Merkel hat panische Angst, dass die SPD stärkste Partei wird und dann muss sie nämlich abtreten, also versuchen sie die FDP irgendwie zu pushen.

Das Problem ist aber, wer hat die besseren Ideen für die Finanzkrise? SPD oder CDU?
 
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Eine bessere Idee macht noch keine Lösung. Aber ich trau es der SPD genauspo wenig zu, und da ich vermute das dann wieder eine Kehrtwende um 180 Grad kommt, wäre es mir leiber, wenn wir wenigstens einen weg mal länger als 4 Jahre durchziehen könnten, alleine weil die meisten Sachen jka auch langzeitcahrakter haben und sich nicht innerhalb von 3 Jahren direkt auf die Wirtschaft usw durchschlagen.
Denke mal etwas Kontinuität, in welcher Richtung auch immer, könnte mal recht hilfreich sein.

Gabriel und Steinbrück/Steinmeier sind einfach keine Kanzlerkandiaten, mir fehlt da einfach das Profil und die Ausenwirkung, die muss man Merkel, Kohl und Schröder (j auch der Sack hatte sie...) einfach mal loben hervorheben, das waren/sind Persönlichkeiten, finde ich zumindestens,.
 
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Merkel ist seit 2005 Kanzler und die Immobilienkrise war 2008, gefolgt von einer Finanzikrise. Sie hatte also genug Zeit dagegen vorzugehen, zumindest in der Form, dass man die Banken wieder in den Kerker steckt. Doch da ist nichts passiert, weil Merkel das mal wieder aussitzen wollte, aufm Schoß von Ackermann.
 
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Naja, man sollte eine politische Überzeugung vielleicht nicht immer vom Personal abhängig machen. Ich gebe zu, daß Künast maximal unsexy ist, aber wenn es doch für die Sache an sich ist, ist es etwas kurzsichtig, sich von solchen Überlegungen leiten zu lassen.

Und die Leute wählen die Grünen andernorts ja auch trotz Kotzbrocken wie Özdemir, Roth, Kretschmann, Trittin oder dieser Schrappnelle hier in NRW, deren Name mir gerade entfallen ist.
 
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Die Leute wählen aber einen Bürgermeister, also ist das schon sehr personenbezogen, denn er wird ja dann die Führung haben.
Und Künast war nun mal nie ein Führungsspieler, ihr nahm man nicht ab, dass sie ein Bundesland "führen" kann, da spielte die Kernkompetenz oder das Parteiprogramm keine Rolle.
guck dir Edmund Stoiber an, der ist als Kanzlerkandidat 2002 auch gescheitert, da war es egal, was für eine Kompetenz er hat, im Norden wollte ihn niemand haben und daher hatte Schröder gewonnen (die Oder Flut kam noch dazu).

Özdemir und Co. werden aber nur in ihrem Wahlkreis gewählt, sie kandidieren nicht für ein Amt, das ist der große Unterschied.
 
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Ich muss ehrlich sagen, ich traue den Grünen nicht zu, sich mit ihrem "Programm" durchzusetzten.
Man sieht derzeit in BaWü das es einfach nicht wirklich klappt
von den Versprechne vor der Wahl ist nun nichts zu sehen. Die eigenen Kommunalparteien und Parteiverbände stellen sich gegen die Landesfraktion.
Wie soll man Wähler des gegnereischen Lagers überzeugen, wenn man nichtmal die eigenen Kommunalparteien und regionalen Parteiverbände auf seine Seite bekommt, und sich dort in die verschiedensten Kleinkriege hereinbusiert.
Genau das gleiche mit S21. Da weiß doch keiner mehr was er will. Die Grünnen nicht un die Bürger auch nicht :ugly:
Und vor allem die scheinheiligen Grünen haben das Projekt seinerzeit mit auf den Weg gebracht... und jetzt wollen sie Milliarden in den Sand setzten, um den Protess zu üben...- :what:
 
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Die SPD ist ja für Stuttgart 21. Die Grünen können das ausnutzen um mehr Punkte ihres Koalitionsvertrages durchzubekommen als erwartet und dann einfach abwarten, wie sich das mit dem Bahnhof entwickelt.
 
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Und vor allem die scheinheiligen Grünen haben das Projekt seinerzeit mit auf den Weg gebracht... und jetzt wollen sie Milliarden in den Sand setzten, um den Protess zu üben...- :what:

Die Grünen waren in BW noch nie an der Macht und sind damit die einzige im Landtag vertretene Partei, die nie bei der Ausarbeitung von S21 geholfen hat (aber z.B. Studien und Prüfungen in Auftrag gab, die zeigten, wie teuer das ganze wirklich wird). Und Wahlkampf haben sie in erster Linie mit dem Versprechen einer Volksabstimmung zum Thema gemacht - und die kommt jetzt.

Das ganze hat aber wenig mit der Situation in Berlin zu tun oder mit Wählern, die den Unterschied zwischen Politik (=wichtige Inhalte) und Politikern (=eigentlich unwichtige Visagen) nicht kapieren.
 
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Soweit mir bekannt ist, haben sie sich in der damaligen Instanz auch nicht gegen das Projekt ausgesprochen und es im Landtag mit befürwortet, ob sie an der Macht waren oder nicht spielt für mich dabei keine Rolle.

Natürlich spielt es eine Rolle wer vor mir steht. Denn so gerne ich auch an Buchstaben auf Papier glauben möchte, braucht es wen der diese umsetzt und da muss ich wohl oder übel auch nach dem Charakter oder dem Eindruck gehen, den mir ein Mensch, der für seine partei eintritt, vermittelt.

Da ist doch das beste Beispiel die Piratenpartei.
Ganz ehrlich: Ich traue kaum keinem von ihnen auf Anhieb wirklich etwas zu.
Und da ist fehlendes Fachwissen (Berlin hat sicher mehr als ein "paar" Millionen Euro Schulden :schief:, wenn ich das als Hesse weiß, dann sollte das einer der für den Magistratsposten WK macht wissen....) nur ein geringes Problem.
 
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Die Grünen waren schon immer gegen Stuttgart 21, nicht erst seit diesem Jahr.
 
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schon von dem neuen Banken geschenkt gehört ;)



Der spiegelfechter

Fefes Blog

fefe BLOG schrieb:
[l] Der Spiegelfechter schreibt, dass der 50%-Schuldenschnitt nur eine Verarschung ist. Money Quote:
Es wurde vielmehr gar kein Schuldenschnitt – in welcher Höhe auch immer – beschlossen, sondern lediglich angekündigt, dass man die Banken und Versicherungen zu Verhandlungen einlädt, an deren Ende ein Anleihentausch stattfinden soll, bei dem die Institute auf freiwilliger Basis ihre Griechenlandanleihen gegen andere Anleihen eintauschen können. Dabei sollen sie – so die Absichtserklärung – einen Nominalwert von 50% abschreiben.
Der Punkt dabei ist, dass die Anleihen ja den Preisverfall bereits eingepreist haben. Eine als Beispiel genannte Anleihe von 2007 hat einen Nominalwert von 100 Euro, wird aktuell aber mit ca 30 Euro gehandelt, d.h. zum Marktwert bilanziert wäre das eine Abschreibung von 70%, und jetzt können sie das gegen Anleihen umtauschen, die nur 50% abschreiben. Mit anderen Worten: ein Geldgeschenk für die Banken, auf Kosten des Steuerzahlers! Kein Wunder also, dass die Banken sich bereitwillig in die Knie zwängen ließen.
 
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Na ja, wenn ich schon zu Anfang lese, dass einer Verschwörungslinks haben will, graust es mich etwas weiter zu lesen. :D
Außerdem haben die deutschen Banken ihre faulen Papiere praktisch schon alle abgestoßen, sie haben nicht mehr so viele, daher stört sie der Schuldenschnitt auch nicht wirklich.
Immerhin haben sie jetzt Garantien über diverse Summen, das erfreut sie sicher deutlich mehr und es gibt immer noch kein Gesetzt, das die Banken dazu zwingt auch bei Staatsanleihen Rücklagen zu bilden.
 
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So ein Gesetz wird auch mit Sicherheit nicht kommen. Das wäre nicht im Interesse der Staaten, die sich möglichst günstig Geld leihen wollen.
 
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Update:

Griechenlands Ministerpräsident Papandreou strebt ein Volksentscheid an.
Rettungspaket für Griechenland: Papandreou will Volksabstimmung - taz.de

Er ist innenpolitisch so stark in der Kritik, dass er offensichtlich über den Volksentscheid mehr Vertrauen von den Bürgern bekommen will.
Natürlich ist es abzusehen, dass so ein Volksentscheid klar gegen die Maßnahmen der EU stehen würde, die Märkte reagierten entsprechend.
Griechen sollen über EU-Rettungspaket abstimmen - EU-Schuldenkrise - derStandard.at

Ist Griechenland jetzt noch zu retten? Ist der Euro noch zu retten?
 
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Ja, was das jetzt soll, kann ich auch nicht nachvollziehen. :huh:
Allerdings habe ich auch keine Ahnung, was innenpolitisch in Griechenland gerade los ist, wir sehen ja nur immer die Demonstrationen, mehr nicht.
 
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Explodierende Arbeitslosigkeit, Wirtschaftszusammenbruch, drastisch gestiegende Lebenserhaltungskosten, im freien Fall befindliche Löhne - was soll innenpolitisch wohl los sein? ""Nur" die Demonstrationen" trifft es bei Streiks&Protesten, an der afaik >>10% der Bevölkerung aktiv teilnehmen, wohl nicht so ganz. (wenn man bedenkt, dass es in Deutschland zu "Massen"kundgebungen kommt, wenn mal 1% einer Region bei einer Anti-Nazi-Demo mitmacht...)

Er ist innenpolitisch so stark in der Kritik, dass er offensichtlich über den Volksentscheid mehr Vertrauen von den Bürgern bekommen will.

Ich glaube nicht, dass er so blöd ist. Imho ist das ganze eher ein Ultimatum in beide Richtungen: Entweder die Griechen akzeptieren formell in von anderen Staaten diktierten Maßnahmen oder umgekehrt müssen diese mit dem Willen des griechischen Volkes leben. Auf die eine oder andere Art entkommt (notfalls in Form einer Abwahl - die ich in der Situation auch einer Abdankung aka "Flucht" vorziehen würde) Papandreou seiner momentan sehr misslichen Lage: Gewählt, um in einem demokratischen System die Interessen des griechischen Volkes gegenüber anderen zu vertreten; gezwungen die Interessen anderer gegenüber dem griechischen Volk durchzusetzen. Bin mal gespannt, was für Leute sich melden, wenn es um die Suche nach jemand anderen für DIESEN Job geht. Ich persönlich hätte jedenfalls keine Lust, Leute für 50% Lohnkürzungen gewinnen zu sollen.

So oder so: Endlich kommt es zum Showdown pluotkratische Bevormundung vs. demokratische Selbstbestimmung und ich bin wirklich gespannt darauf, wie der Rest der Welt damit umgeht.
 
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Wenn Griechenland dagegen stimmt, müssen sie aus dem Euro fliegen (wobei sie sich ja bereits mit dem Votum gegen den Euro entschieden hätten). Notfalls mit Zwang, alles andere ist mMn sehr unwahrscheinlich.
Wer nicht gerettet werden will, muss über Bord gehen, bevor er das Schiff zum Kentern bringt.
Die Folge wäre wohl eine neue Währung, die dann so hjart abgewertet wird, das sie wieder Wettbewerbsfähig ist, denke mal 40% im Vergleich ist nicht zu unrealistisch. Dann würde der Schuldenschnitt von 50% wohl nicht ganz reichen und man müsste gemessem am Grundwert nochmal 20-30% draufpacken.

*Glaskugel wird wieder nebliger*

Aber ich bin mir nicht mal so sicher, ob es
1. zu Abstimmung kommen wird,
und
2. ob nicht doch das Volk wenn auch vll nur knapp dafür sein wird.

Denke nicht das man die paar tausend die jeden Tag auf die Straße gehen als "Massen"-Bewegung ansehen sollte.
bei uns gingen gegen die "bösen" Banken ja auch Massen auf die Straße, gezählt waren es vll 1000. :schief:
Einseitige Berichtserstattung sei Dank.
Habe auch schon bei sehr unterschiedlichen Sendern und in unterschiedlichen magazinen gelesen, das die griech. Bevölkerung durchaus weiß, das sie "in Saus und Braus" gelebt hat und es so in keinster Weise weitergeht.

Politisch ist dieser Schritt mMn aber auf keinen Fall komplett falsch. Es ist ein andere Weg, diese Ganze hin und her zu brechen:
Entweder .... oder.... kein Hüh oder Hott mehr.
Hat wenig Sinn Geld in das land zu pumpen, wenn die Wirtscahft wegen Innenpolitischem Bürgerkrieges immer weiter einbricht um selbst die wichtigen Touris ausbleiben.
Das Volk muss halt Mitziehen bei sowas. Von daher ist dieser Schritt im Grunde nur eine vorgezogene und auf den Punkt gebrachte Entscheidung. Denn langfristig hätte das Volk sowieso entschieden, was mit Griechenland passiert.

Edit: Mein Gott, ich hasse die alten Rubberdomes... Rechtschreibfehler dürfen behalten werden...
 
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