Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

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Ich behaupte sogar das vor dem Euro alles besser war und da ich Portugiese bin weiss ich auch von der Verwandschaft in Portugal wie es wirklich dort ist oder von den Nachrichten von dort.
 
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Und wie ist es dort wirklich? Ich war noch nie in Portugal.
 
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Kannst dir vorstellen wie es dann in den jeweiligen Länder sein wird, sehr grosse Arbeitslosigkeit noch grösser als jetzt, Proteste, Raubüberfälle mehrmals täglich, wer kann verschwindet von dort. Solange die Einwohner es dürfen, nicht so wie in Kuba wo es verboten war oder noch ist für die Einwohner das Land zu verlassen.

Der Verzicht auf den Euro selbst dürfte den kritischen Nationen imho kaum Schaden. Eher im Gegenteil, die Möglichkeiten zur Abwertung gegenüber Mitteleuropa dürften echte Vorteile bringen. Wem das Ende der Währungsunion (und nach sovielen Ausschließungen wäre es eben keine gemeinsame Währung mehr) richtig schaden dürfte, dass sind die Länder mit exportorientierter Industrie - allen vorran Deutschland. Das hat im letzten Jahrzehnt nicht umsonst ordentlich zugelegt.
(für die Pleitestaaten bleibt natürlich trotzdem das Problem, dass sie pleite sind und gar kein Geld mehr bekommen :( )
 
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Das wäre perfekt! Noch besser wäre es natürlich, selbst aus der Währungsunion auszutreten.

Hmm... das würde der Industrielobby aber gar nicht gefallen, denn Deutschland ist ja der große Gewinner des Euros.
Wäre man wieder mit der Mark alleine, würde die kräftig aufgewertet und dann sitze sie alle auf ihre Produkte, weil sie niemand mehr kaufen will.
Die Schweizer haben das Problem jetzt schon, aber nicht die Industrie wie in Deutschland, wenn die Toblerone etwas mehr kostet ist das vertretbar, aber wenn Poduktionsanlagen plötzlich 20% mehr kosten, wird bei den Käufern sehr genau geguckt ob man nicht doch lieber die Sachen aus China kauft.

Und wie ist es dort wirklich? Ich war noch nie in Portugal.

Ich war das letzte Mal vor zwei Jahren da, aber nur in Lissabon, bin nicht aus der Stadt rausgekommen und Lissabon unterscheidet sich nicht so wirklich von Köln oder Hannover.
 
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Und wie ist es dort wirklich? Ich war noch nie in Portugal.

Seit der Eurokrise gibt es immer mehr Arbeitslose, nachdem was ich gelesen habe sind es ca 10,2%, im Vergleich zu Spanien mit 19,5% ist es natürlich weniger aber stellt euch vor jeder 10 oder jeder 5 ist Arbeitslos

Hab ich hier gelesen: klick etwas weiter unten auf der Seite.
 
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Die Arbeitslosigkeit ist überall schon sehr erschreckend, nicht nur in den Staaten, die Probleme haben.
 
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Hmm... das würde der Industrielobby aber gar nicht gefallen, denn Deutschland ist ja der große Gewinner des Euros.
Wäre man wieder mit der Mark alleine, würde die kräftig aufgewertet und dann sitze sie alle auf ihre Produkte, weil sie niemand mehr kaufen will.
Die Schweizer haben das Problem jetzt schon, aber nicht die Industrie wie in Deutschland, wenn die Toblerone etwas mehr kostet ist das vertretbar, aber wenn Poduktionsanlagen plötzlich 20% mehr kosten, wird bei den Käufern sehr genau geguckt ob man nicht doch lieber die Sachen aus China kauft.

Ja. Ich weiß, daß das als Argument immer ins Feld geführt wird. Aber ich würde gerne mal wissen, ob das wirklich stimmt. Mir fehlt da die wissenschaftliche Untermauerung. Wenn es dazu mal eine seriöse und nachvollziehbare Studie gibt, wäre ich daran sehr interessiert. Aber mich beschleicht schon länger das Gefühl, daß wir dem Euro viel weniger zu verdanken haben, als man landläufig sagt. Immerhin haben wir in Deutschland meines Wissens das mit Abstand geringste Reallohnwachstum in den letzten zehn Jahren in ganz Europa gehabt. Von steigendem Lebensstandard kann man - anders als teilweise im europäischen Ausland - hier jedenfalls nicht wirklich sprechen. Und auch ein schön laufender Export nützt uns irgendwie sehr wenig, wenn wir nachher die Schulden, die unsere Geschäftspartner durch den Kauf auch unserer Waren angehäuft haben, begleichen. Da können wir auch gleich weniger exportieren, wenn wir aus dem Verkauf eine nachgelagerte Schenkung machen. Wo ist da der Unterschied?

Dazu kommt noch ein anderes Problem. Echtes Wirtschaftswachstum kann nur durch Export und ausländische Direktinvestitionen geschaffen werden. Wenn wir aber aus unseren wichtigsten Exportmärkten durch eine gemeinsame Währung, in der wir auch noch für Schulden unserer Partner haften, de facto eine Binnenwirtschaft machen, sehen wir hier kein echtes Wachstum mehr, was auch an dem oben geschilderten Problem liegt. Dann verschieben wir nur Güter und Geld von links nach rechts, ohne nachher irgendwie mehr zu haben. Für einzelne Akteure macht das zwar erstmal keinen Unterschied, aber gesamtwirtschaftlich ist es nicht optimal.

Ich war das letzte Mal vor zwei Jahren da, aber nur in Lissabon, bin nicht aus der Stadt rausgekommen und Lissabon unterscheidet sich nicht so wirklich von Köln oder Hannover.

Naja. Das war jetzt nicht genau das, worauf meine Frage abzielte. Aber ist okay. Dann weiß ich wenigstens, daß ich so furchtbar viel nicht verpaßt habe. Obwohl ich meine, mal gelesen zu haben, daß es wenigstens am oder in der Nähe des Hafens sehr reizvolle Orte (Restaurants, Cafés, Promenade etc.) geben soll. ;)
 
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Ja. Ich weiß, daß das als Argument immer ins Feld geführt wird. Aber ich würde gerne mal wissen, ob das wirklich stimmt. Mir fehlt da die wissenschaftliche Untermauerung. Wenn es dazu mal eine seriöse und nachvollziehbare Studie gibt, wäre ich daran sehr interessiert. Aber mich beschleicht schon länger das Gefühl, daß wir dem Euro viel weniger zu verdanken haben, als man landläufig sagt.

Das sagt ja eben die Industrie, die ist ja die erste, die meckert, wenn man die D Mark wieder haben will, also denke ich mal, dass da schon was dran ist, sonst würden sie das nicht sagen.

Immerhin haben wir in Deutschland meines Wissens das mit Abstand geringste Reallohnwachstum in den letzten zehn Jahren in ganz Europa gehabt. Von steigendem Lebensstandard kann man - anders als teilweise im europäischen Ausland - hier jedenfalls nicht wirklich sprechen.

Das war ja auch einer der Gründe, wieso Deutschland so stark geworden ist im Vergleich zu den anderen Ländern in Europa. Die deutschen Produkte sind im Preis nicht so gestiegen wie die anderen und weil überall Euro Zone ist, werden die eben gekauft.
Hast du aber die Mark wieder, steigt der Kurs und damit auch die Güter aus Deutschland.
Dazu kommen dann noch die, die eben auch am Gewinn beteiligt werden wollen, dass die Arbeitnehmer jetzt mehr Geld haben wollen, kann ich nachvollziehen. Ihnen das verweigern, weil wir "mal wieder" eine Krise haben, ist eben nicht korrekt, Deutsche Unternehmen machen Rekordgewinne, trotz "Krise".

Naja. Das war jetzt nicht genau das, worauf meine Frage abzielte. Aber ist okay. Dann weiß ich wenigstens, daß ich so furchtbar viel nicht verpaßt habe. Obwohl ich meine, mal gelesen zu haben, daß es wenigstens am oder in der Nähe des Hafens sehr reizvolle Orte (Restaurants, Cafés, Promenade etc.) geben soll. ;)

Ich war beruflich da, mehr als Flughafen, Hotel und Konferenzraum habe ich nicht gesehen, sorry.
Wenn ich Urlaub mache (was selten ist) fliege ich sicher nicht nach Portugal. ;)
 
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Naja. Das war jetzt nicht genau das, worauf meine Frage abzielte. Aber ist okay. Dann weiß ich wenigstens, daß ich so furchtbar viel nicht verpaßt habe. Obwohl ich meine, mal gelesen zu haben, daß es wenigstens am oder in der Nähe des Hafens sehr reizvolle Orte (Restaurants, Cafés, Promenade etc.) geben soll. ;)

Ja gibt es schon aber ein Tipp von mir, auch wenn es da im Herbst nur 20 Grad ist, nimm genug zu Trinken mit und iss nix salziges, hast ja schon genug durst dann allein von der Luft das Meerwasser hat genug Salz :D
 
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Ich weiß ja auch, daß die Industrie das sagt, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Industrie wirklich in dem Maße davon profitiert, wie sie selbst glaubt. Mir ist klar, daß die Abwesenheit eines Wechselkursrisikos eine sehr angenehme Sache für jeden ist, der tagtäglich mit dem Ausland handelt, aber ob die D-Mark heute wirklich so stark wäre, daß man deutsche Produkte im Ausland so gut wie überhaupt nicht verkaufen könnte, ist doch wirklich ungewiß. Und falls das tatsächlich so sein sollte, könnte man immer noch gegensteuern. Eine Inflation herbeizuführen ist immerhin viel, viel einfacher, als sie abzuwenden.

Ich habe auch größtes Verständnis dafür, daß sich manche Arbeitnehmer unterbezahlt vorkommen. Tatsächlich arbeiten die aber oft in Unternehmen und Branchen, die leider nicht wahnsinnig profitabel sind. Siehe zum Beispiel die PR-Branche. Da werden echte Hungerlöhne gezahlt. Aber das liegt daran, daß man da auch wirklich nicht sonderlich viel Profit machen kann. PR ist billig. Deshalb wird sie ja überhaupt gemacht. Wenn man da mal in die Unternehmen Einblick bekommen hat und sieht, wieviel Umsatz da pro Mann gemacht wird, ist man nicht mehr erstaunt, wenn Anfänger mit Hochschulausbildung da €1000 bis €1800 im Monat brutto bekommen. Und nachher steigen die Löhne auch nicht explosionsartig...

Ja gibt es schon aber ein Tipp von mir, auch wenn es da im Herbst nur 20 Grad ist, nimm genug zu Trinken mit und iss nix salziges, hast ja schon genug durst dann allein von der Luft das Meerwasser hat genug Salz :D

Danke für den Tip! Aber ich fahre ja gar nicht hin. Dafür habe ich momentan keine Zeit. :(
 
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Nun ja, ich kenne auch Leute, die in Mittelständischen Unternehmen arbeiten, seit Jahren keine Lohnerhöhung bekommen haben, aber der Firma geht es aktuell besser denn je.
Ganz im Gegenteil, 2008 wurde Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld abgeschafft, eben wegen der anfangenden Krise, mit dem Hinweis, dass wenn es dem Unternehmen besser geht, man wieder alles zahlen wird.
Ist aber nicht passiert, neu eingestellte Arbeitnehmer bekommen sogar 20% weniger Gehalt als die alt eingesessen, bei gleicher Arbeit versteht sich.
Und das kann ich auf ein paar Unternehmen/Betriebe ausweiten.

Selbst bei uns in der Firma wird schon diskutiert die Gehälter für die nächsten Jahre einzufrieren und neu eingestellten keine Zuzahlungen mehr zu geben.
Lustig ist aber, dass der Bonus für die leitenden Angestellten steigen soll.
 
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Solche Beispiele kenne ich jetzt nicht, aber ich verstehe schon, daß sich manche Menschen unterbezahlt fühlen. Allerdings sind Arbeitgeber in aller Regel auch nicht nur böse. Ich kann eigentlich beide Seiten ganz gut verstehen. Und es ist auch klar, daß man Löhne nicht sofort anheben kann, bloß weil die Auftragslage mal gut ist. Immerhin ist davon auszugehen, daß Mindereinnahmen in schwierigen Zeiten sozusagen ein Loch in die Rücklagen gerissen haben. Das muß auch erstmal wieder gestopft werden, um die Bestandsfähigkeit der Firma in der nächsten Krise zu sichern.

Daß Bonuszahlungen für leitende Angestellte steigen sollen (sofern es die überhaupt gibt - ist ja auch nicht selbstverständlich), ist nachvollziehbar, denn gerade die, die sich bewährt haben, will man ja auf jeden Fall halten. Die haben in der Regel auch keine großen Probleme, den Arbeitgeber zu wechseln.
 
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Nun ja, ich verdiene recht gut, ich kann daher nicht nachvollziehen, dass mein Bonus steigen soll, dafür wird dann bei den "normalen" Arbeitnehmern am Gehalt gespart.
Und das nur, weil die Leute, die eben die Boni bekommen sehr wichtig für das Unternehmen sind und die Unternehmensleitung nicht möchte, dass sie abgeworben werden, daher steigert man die Bonuszahlungen.
Da der normaler Grafiker oder Industriekaufmann aber ersetzbar ist, wird dessen Gehalt eben eingefroren, gekürzt oder die Zulagen gestrichen, so muss man insgesamt betrachtet nicht mehr Lohn für alle Angestellten ausgeben, kann aber die wichtigen Leute trotzdem im Unternehmen halten.

Ist wie mit den Investmenbankern, die werden auch extrem gut bezahlt, weil sie eben auch eine Menge Umsatz generieren, aber dafür werden dann andere Leute entlassen oder ihre Gehälter gekürzt, damit der Gewinn trotzdem hoch ist und die Invesmenbanker im Unternehmen bleiben.

Ich meine, mich stört es nicht, wenn ich 50% mehr Bonus Ende des Jahres erhalte, freut mich.
Aber dass dafür die anderen Leute kein Weihnachtsgeld mehr bekommen, finde ich eben ungerecht, denn ohne die Vorarbeit meiner Mitarbeiter könnte ich meinen Job schließlich nicht machen, außerdem verdiene ich ja schon gut, den Bonus brauche ich im Prinzip nicht, den nehme ich halt so mit, weil ich ihn kriege.

Und ich sehe das eben als den falschen Weg an. Immer weniger Leute werden immer besser, teilweise extrem bezahlt und die Masse der Arbeitnehmer muss diese gigantischen Gehälter finanzieren, in dem sie eben bei sich verzichten und dabei noch produktiver werden.
 
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An Deiner Stelle würde ich mich freuen. Wenn Du aber ein schlechtes Gefühl bei der Sache hast, kannst Du natürlich auch auf den Bonus oder einen Teil davon verzichten. Da läßt Dein Arbeitgeber sicherlich mit sich reden. Alternativ kannst Du das Mehrgehalt auch einem Dir angenehmen Zweck spenden, wenn Du Dich dann besser fühlst. Oder Du nutzt es, um Deine Anerkennung Deinen Mitarbeitern gegenüber auszudrücken. Dein Chef hat sicherlich nichts dagegen, wenn Du Deine (besten) Zuarbeiter beispielsweise zu einem Weihnachtsessen oder so einlädtst. Sowas ist auch immer super fürs Betriebsklima und die Motivation.
Alternativ kann ich das Geld auch gerne für Dich anlegen. ;)

Investmentbanker können allerdings auch eine Menge Mist machen. Die machen zwar viel Umsatz, aber manchmal auch gigantische Verluste. Das ist bei denen irgendwie oft ein etwas zweischneidiges Schwert.
 
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Das die Leitung zuerst mehr Geld bekommt ist leider normal, deshalb ist es ein weiterer Grund warum in manchen Firmen Mitarbeiter gehen oder streiken wie an einem Flughafen vor kurzem weiss aber nicht mehr wo es war.
 
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An Deiner Stelle würde ich mich freuen. Wenn Du aber ein schlechtes Gefühl bei der Sache hast, kannst Du natürlich auch auf den Bonus oder einen Teil davon verzichten.

Ich freu mich ja auch und wie gesagt, den Bonus nehme ich halt so mit, mir egal. Warum sollte ich ihn ablehnen? damit der Bonus der anderen noch weiter steigt? Nee nee, da bin ich dann doch Kapitalist. :D

Da läßt Dein Arbeitgeber sicherlich mit sich reden. Alternativ kannst Du das Mehrgehalt auch einem Dir angenehmen Zweck spenden, wenn Du Dich dann besser fühlst. Oder Du nutzt es, um Deine Anerkennung Deinen Mitarbeitern gegenüber auszudrücken. Dein Chef hat sicherlich nichts dagegen, wenn Du Deine (besten) Zuarbeiter beispielsweise zu einem Weihnachtsessen oder so einlädtst. Sowas ist auch immer super fürs Betriebsklima und die Motivation.

Eben, die Mitarbeiter sind motivierter, wenn sie wissen, dass sie für eine gute Leistung am Ende des Jahre eine Gratifikation erhalten.
Und Weihnachtsgeschenke gibts immer mal, als ich in Taiwan war, hatte ich Probleme, die ganzen iPhones und iTouches durch den Zoll zu bekommen. :ugly:

Alternativ kann ich das Geld auch gerne für Dich anlegen. ;)

Keine Sorge, ich habe einen sehr guten Anlageberater, der zaubert das so hin, dass ich wenig Steuern zahlen muss, es recht sicher angelegt ist und trotzdem eine gute Rendite rauskommt. ;)

Investmentbanker können allerdings auch eine Menge Mist machen. Die machen zwar viel Umsatz, aber manchmal auch gigantische Verluste. Das ist bei denen irgendwie oft ein etwas zweischneidiges Schwert.

Nun ja, aber wenn ein Investmentbanker 2 Milliarden in den Sand setzt und trotzdem noch ein Bonus von 50 Millionen bekommt, ist irgendwas daneben gelaufen.
Ebenso kann ich nicht nachvollziehen, dass man für einen Job ein Gehalt oder Bonus von 10, 20 oder mehr Millionen Euro bekommen kann, niemand leistet soviel. Kann er 10 Mal den Aktienkurs gesteigert haben, Der Börsenwert ist völlig unwichtig, dafür schwankt alles viel zu sehr. Lieber schaue ich auf die, die auch tatsächlich einen Wert erschaffen haben, der greifbar ist,

Man muss sich jetzt nur mal die Slovakei anschauen, die auch inzwischen auch in der Euro Zone ist. Die haben das geringste Lohnniveau im Euro Raum, müssen aber inzwischen auch in den Euro Topf für Griechenland einzahlen.
Man kann sich vorstellen, wie begeistert die Bevölkerung darüber ist. :schief:
 
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Man muss sich jetzt nur mal die Slovakei anschauen, die auch inzwischen auch in der Euro Zone ist. Die haben das geringste Lohnniveau im Euro Raum, müssen aber inzwischen auch in den Euro Topf für Griechenland einzahlen.
Man kann sich vorstellen, wie begeistert die Bevölkerung darüber ist. :schief:

Da ich recht nahe der österreichisch/slowakischen Grenze (120 km bis nach Pressburg (besser bekannt als Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei)) lebe, muss ich sagen, die Preise sind dafür auch niedriger als bei uns in Österreich. Zwar nicht die Welt, aber ich schätze im schnitt schon rund 25%.

Irgendwann müssen sie aber an das Lohnniveau an die restlichen Euroländer angepasst werden, sonst würde ja eine gemeinsame Währung keinen Sinn machen wenn ein zu großes ungleichgewicht zwischen Nord- und Süd-, oder West- und Osteuropa herrscht. (darum war auch, wenn man früher (vor der Euroeinführung) Urlaub in Südeuropa machte, alles relativ günstig, aber mittlerweile ist alles ziemlich gleich teuer wie im Norden.

MfG
 
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Wobei sich die Preise eher anpassen werden als das Lohnniveau.
 
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Das mussten die Tschechen feststellen, wenn ich nicht irre und die Polen auch, kaum in der EU, stiegen die Preise, aber der Lohn bliebt.
 
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