Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

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In einer kapitalistischen Marktwirtschaft sollte nichts stattfinden, ohne das jemand dabei Gewinn macht. Erst recht nicht der Besitzerwechsel großer Geldmengen.
Wenn das stimmen würde, würde niemals ein Unternehmen Pleite machen. Aber was sagt Dir in der Beziehung Deine Lebenserfahrung?
 
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Solange man nicht entscheidende Komponenten der Globalisierung umkehrt, bringt sie Europa wenig bis nichts. Im Gegensatz zu Firmen, die zumindest teilweise ortsgebunden sind, lassen sich Spekulationen ohne irgendwelchen Aufwand am anderen Ende der Welt abwickeln und so eine derartige Steuer umgehen.

Natürlich kannst du das nicht ohne die USA, Großbritannien, China und Indien machen, da sich diese Länder aber weigern, wird das nicht passieren, auch wenn sie nicht verkehrt ist.

Wenn das stimmen würde, würde niemals ein Unternehmen Pleite machen. Aber was sagt Dir in der Beziehung Deine Lebenserfahrung?

Hmm, wieso gehen denn Unternehmen pleite? doch nicht weil sie keine Steuern auf Geldgeschäfte zahlen?
Sie gehen pleite, weil sie am Markt vorbei operieren.

Richtig. Deswegen sollte man auch Gewinn und nicht den reinen Transfer besteuern. Davon, daß der Eine dem Anderen was gibt, hat nämlich noch niemand Gewinn gemacht.

Auf allen Transaktionen in der Welt werden Steuern erhoben und ausgerechnet beim Geld, mit dem am meisten Geld gemacht wird, soll es so eine Steuer nicht geben?
Die Transaktion erfolgt doch nur, weil beide Seiten davon einen Vorteil erwarten und daher sollte auch eine Steuer erhoben werden.
 
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Wenn das stimmen würde, würde niemals ein Unternehmen Pleite machen. Aber was sagt Dir in der Beziehung Deine Lebenserfahrung?

Lass bitte die Trolllerei.

Wir mögen oft unterschiedlicher Meinung sein, aber das heißt nicht, dass ich dir abkaufe, so blöd zu sein, dass man die erklären muss, wieso ein Unternehmen pleite gehen kann, wenn von jeder Transaktion jemand (d.h. mindestens eine Person) profitiert.
 
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Genau das muß eben nicht der Fall sein. Es gibt viele Konstellationen, in denen alle direkt beteiligten Akteure Verlust machen.
 
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Genau das muß eben nicht der Fall sein. Es gibt viele Konstellationen, in denen alle direkt beteiligten Akteure Verlust machen.

Tja, aber dann haben sie auch ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Ich muss mir doch nur Unternehmensfusionen anschauen, danach ist das neue Unternehmen immer weniger wert als die alten, schon sehr komisch. :ugly:
 
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Welchen Wert meinst Du? Den Börsenwert?

Natürlich den Börsenwert, denn auf denen schaut man nur noch, sowohl die Aktionäre, als auch die Analysten und die Rating Agenturen.
Guck dir doch Vodafone an, wie die nach der Mannesmann Übernahme in den Keller gerauscht sind und was ist die Firma heute noch Wert?
 
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Tja, aber dann haben sie auch ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Ich muss mir doch nur Unternehmensfusionen anschauen, danach ist das neue Unternehmen immer weniger wert als die alten, schon sehr komisch. :ugly:

Die haben ihre Hausaufgaben oftmals deutlich besser gemacht, als Leute, die partout keinen Gewinner entdecken können. Denn beteiligt sind an so einer Fusion nicht nur beide Unternehmen, sondern z.B. auch sämtliche Entscheidungsträger, sämtliche Aktionäre und ggf. noch externe Berater/Zuliefer/... . Ein nicht unerheblicher Teil dieser Personen kann den Nutzen der Fusion durchaus anhand anderer Größen als den Firmenwert beurteilen. Z.B. anhand der Provisionen/Boni, die dabei für ihn zusätzlich rausspringen.
Davon abgesehen darf man den Wert (dessen Berechnung ein eigenes Thema wäre...) auch nicht im Vergleich zum vorherigen betrachten, sondern im Vergleich zum erwarteten Wert ohne Fusion.
 
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Ich muss da nur wieder an mein privates Umfeld denken.
Mein Schwiegervater ist dadurch reich geworden, weil er als Anwalt Firmenfusionen mit ausgearbeitet hat, dazu Börsengänge und noch anderen Kram.
Anwälte und Unternehmensberater sind die großen Gewinner bei Firmenzusammenschließungen.

Ach ja, der Typ mit seinen privaten Autos, die über seine Firma laufen, ist übrigens Unternehmensberater. :ugly:
 
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Auch wenn ich von Börsen nix verstehe, es passiert folgendes

Das Geld ist nix mehr Wert die Zahlen auf dem Bankkonto sind nur irgendwelche Zahlen.
Die Scheine sind nur noch bedrucktes Papier mit nem Silberstreifen und Münzen nur noch Metall.

Der Ausweg, entweder eine Weltweite Währung wenn das geht oder der Tauschhandel wird wieder eingeführt, auch wenn es eigenartig klingt andere Auswege finde ich keine.

ringt doch nix das Geld von einem Land zum anderen zu überweisen um die Schulden zu zahlen das ist dann ein Domino Effekt weil dann ein anderes Land Geld braucht und das Land das vorher Arm war und jetzt Geld hat muss zahlen und so gehts immer weiter. Es MUSS an diesem System etwas geändert werden damit sowas nicht andauernd passiert.
 
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Du darfst nicht vergessen, dass die Schulden eines Mannes der Reichtum eines anderen ist.
Das Geld war ja in dem Sinne nicht vernichtet, es wird nur umverteilt.
In diesem Fall bekommen die Banken das Geld vom Staat, der dafür Schulden aufnehmen muss. Die reichen Leute, mit deren Geld spekuliert wurde, bekommen also ihr Geld, der normale Bürger, der nicht spekuliert hat, muss nun dem reichen Mann das Geld geben und dann die dafür aufgenommenen Schulden abarbeiten.
So funktioniert das System. :ugly:
 
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Jein. Das ist das, was die Politik gerade zu steuern versucht. Aber darüber hinaus muss tatsächlich Geld am Markt vernichtet bzw. abgewertet werden, denn es wurde zu lange zuviel aus dem nichts heraus generiert (Spekulationen, Kredite,...) und mitlerweile wird klar, dass diese Summen nicht gedeckt sind. D.h. entweder verschwindet Geld (z.B. fallende Kurse) oder das Geld aller ist weniger wert. Die Politik versucht nur zu steuern, wo das Geld verschwindet: Nicht bei denen, die sich verspekuliert haben oder die unsichere Kredite vergaben, sondern aus den Staatskassen bzw. der Tasche der Steuerzahler.
 
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Heisst also wenn ich arbeiten gehe, arbeite ich nur für die reichen?

Die reichen haben das Geld auf ihrem Konto und die Bank hat also Geld vom Staat und von den reichen?

Das Geld fliesst ja so, ich gehe arbeiten und bekomme mein Gehalt der Staat bekommt meine Steuern und dann geht das Geld zu den Banken?
 
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Die Reichen sind nun mal die Gewinner dieses Systems, erst wenn man grundlegende Dinge verändert, ändert sich was. Da aber die Reichen auch die sind, die Macht haben, ändert sich nichts.

Du musst bedenken, dass nur hinter jedem 10. Euro, der an der Börse gehandelt wird, auch tatsächlich ein Wert steht, der erwirtschaftet/hergestellt oder erdienstet ist, die anderen 90% sind nur virtuell.
Doch wenn dieses "virtuelle" Geld "vernichtet" wird, entstehen irgendwo reale Lücken, die gefüllt werden müssen, meist eben mit Schulden, da es ja rein wirtschaftlich nicht möglich ist, plötzlich so viel Geld generieren zu können.
 
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Ist ja klar das die reichen nicht wollen das etwas daran geändert wird. Würde ich auch nicht wollen, wenn ich jahrelang eine ausbildung gemacht hätte um dann viel zu verdienen wenn mein Geld und meine Ausbildung am Schluss nix Wert sind.

In der USA gab es Proteste dass das Geld ungerecht verteilt wird genaueres weiss ich nicht.
 
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In der USA gab es Proteste dass das Geld ungerecht verteilt wird genaueres weiss ich nicht.

In den USA wird eher selten demonstriert.
Interessant zu sehen ist aber, das es noch nie so viele Amerikaner gab wie jetzt, die unterhalb der Armutsgrenze leben, obdachlos sind oder keine Krankenversicherung haben.
Wäre ich Politiker, würde mir das zu denken geben, dass an dem System irgendwas nicht mehr hinhaut auch weil es noch nie so viele Milliardäre gab wie jetzt.

Es kann doch nicht sein, dass ein Mark Zuckerberg plötzlich Milliardär ist, nur weil er Facebook an die Börse bringt. Obwohl es keinen Nachweis gibt, dass Facebook tatsächlich in dem Maße Geld generieren kann, wie die Analysten immer behaupten.

Auch darf man sich von den Börsenwerten nicht blenden lassen. Apple mag zwar augenblicklich das nach dem Börsenwert wertvollste Unternehmen sein, aber es basiert nur auf Schätzungen von Analysten, dass Apple in den kommenden Jahren weiterhin bahnbrechende Innovationen hat.
Doch, wenn man das nüchtern betrachtet, was will Apple denn jetzt machen?
Das Notebook neu erfinden?
 
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notebook neu erfinden?? :D das wäre doch mal was dann hätte apple ein paar zahlen mehr auf dem Konto.

Was sind den das für Personen die spekulieren? Also ihre Berufsbezeichnung?
 
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Was sind den das für Personen die spekulieren? Also ihre Berufsbezeichnung?

Die spekulieren ja nicht selbst, die lassen ihr Geld arbeiten, wie es so schön heißt.

Der, der dann an der Börse die Geschäfte macht ist eben der Börsenmakler/Wertpapierhändler, meist Broker genannt.
 
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