Welches Headset der 3?

Ja, er ist sehr informativ und klärt viele Fragen die man hat. Manchmal ist halt trotzdem noch eine individuelle Beratung fällig. So wars auch in meinem Fall und ich gehe halt mal davon aus, dass die meisten den Threat auch gelesen haben.
 
über wird gesagt das g35 klingt nicht besser als ein 20 Euro kopfhörer was doch sehr abwertend klingt. wenn man aber bedenkt das der kopfhörer nun doch eher preis/leistungsmäßig eher außergewöhnlich gut ist und sonst klang dieser güter eher teuer kommt, finde ich diese aussagen schon eher polemisch angehaucht, wenn man auch noch bedenkt, das man beim g35 eine praktische bedienung am gerät selbst hat und man dolby headphone ohne separate karte nutzen kann.
 
selbst mit soundkarte ist man bei rund 50€, mit mikro 55€~, was schon deutlich günstiger ist.

Wenn man das gleiche Budget wie beim g35 ansetzt, wäre als kopfhörer ein Creative Aurvana Live! drin, und der wischt den Boden mit dem g35 :P

Zur Bedienung: Da hat man lediglich den vorteil, dass man nen Stummschalter am Gerät hat, nichts weiter.. Auf kosten der Klangqualität, bzw P/L Verhältnisses. Mir persönlich ist ein Stummschalter dann doch unwichtiger als der rest, wenn jemand aber unbedingt einen haben will, und sich des schlechteren P/L verhältnisses bewusst ist, ist es okay
 
naja man kann die tasten auch anders belegen ist ja nicht nur der stummschalter. und klang ist immer geschmackssache, ob der auvana jedem besser klingt ist auch ein punkt der bezweifelt werden kann.oft ist der besser empfundene klang auch nur sounding, das nicht jedem liegen muss. wenns um messwerte geht, wie z.b freqenzlinearität, usw würde ich gern mal sehen wo genau steht das der aurvana so gut ist. ist halt wie mit allem im leben, es gibt leute die fahren golf, passat oder eben a3,a4. die haben auch nicht mehr aber für sich eben irgendwie doch.
 
Frequenzlinearität hat nichts mit Klangqualität zu tun. Du kannst z.b. anhand von 2 Frequenzverläufen nicht bestimmen, welcher besser klingt. So dinge die Qualität des basses, Auflösung, Bühne, sowas lässt sich nicht messen.

Und wenn das g35 laut vielen usern gerade mal auf Superlux 681 niveau ist, und der aurvana besser ist als der superlux, ist dieser auch besser als das g35. Schon allein die Tatsache, dass das Mikro von einem 100€ Headsets schlechter ist als ein 6€ mikro, finde ich schon Grund genug, das teil zu meiden.
 
die dinge die du erwähnst lassen sich aber auch nicht objektiv bewerten. und für mich spielt sehr wohl der frequenzverlauf eine rolle, eine badewannenabstimmung betimmter nicht günstiger kopfhörer geht in meinen ohren garnicht, wenn es um qualitative musikwiedergabe geht.
 
Das ist in meinen Augen mal völlige Geschmackssache.

Wie ein Kopfhörer abgestimmt sein muss sollte jedem Gehör einzeln überlassen werden. Es gibt auch einige recht bassstarke Kopfhörer in der 1000€ Klasse. Audeze LCD 2 z.B.

Viel wichtiger sind zum Zocken doch eher die "technischen" Fähigkeiten eines Kopfhörers. Und ein Zockerkopfhörer muss genau 2 Sachen können: Gut Auflösen und ne ordentliche, präzise Bühne haben. Jetzt wird natürlich häufig DH o.ä. genutzt um die Bühne zu vergrößern. Das geht aber nach meinem Hörempfinden ganz heftig auf kosten der Auflösung. Einen Tod stirbt man hier also immer.

Gibt natürlich auch Kopfhörer die genau in diesen beiden Disziplinen herausragend sind. Z. B. der AKG K701 und der Sennheiser HD800. Gerade was beim HD800 an Bühne am start ist bekommt man mit keinem normalem Kopfhörer mit DH hin. Mit ner Kunstkopfaufnahme läuft das. Leider sind die Spielehersteller noch nicht auf die Idee gekommen mal ein Spiel so abzumischen (ist wahrscheinlich einfach zu teuer).

Grüße
 
richtig das ist geschmackssache. aber ich würde mich bei klangbewertungen wie das g35 klingt wie ein 20 euro kopfhörer auch eben nicht darauf verlassen weil das ist auch geschmackssache, noch dazu wird der kopfhörer allenortens empfohlen und man müßte bei anderen herstellern für die gleiche klanggüte mehr bezahlen.
grundsätzlich darf man nur dem eigenen ohr trauen, noch dazu sollte man sich zeit lassen, denn effekthascherei mittels sounding, kann einem bei längeren hörsessions irgendwann ziemlich auf den geist gehen. dazu zählt für mich auch eine übertriebene auflösung, denn die erhält man nunmal durch eine anhebung bestimmter höhergelagerter frequenzen.
desweiteren gewöhnt man sich doch stark an bestimmte klangcharakteristika. früher war ich auch badewannenhörer bis dann im auto mal etwas hochwertiges mit einmessung einzug hielt, erst kam mr das ja pfade und glanzlos vor, nach eine weile wollte ich davon nicht mehr zurück und die einst bewunderten klangarten fand ich grausik aufgepitscht.
von daher bleibe ich dabei, sofern das soundsystem keine elektrischen und mechanischen fehlgeräusche produziert, entsteht klanggüte vorwiegend im eigenen kopf. nicht ohne grund kann man unendlich viele lautsprecher hoher preisklassen kaufen, die alle für sich proklamieren sehr gut zu sein und dennoch klingen alle anders.

Dolby h und cmss 3d haben ja den ansatz den kunstkopfaufnahmen verfolgen. nur die umsetzung ist wohl schwieriger, weil aufnehmen wohl leichter geht, als töne so zu generieren. im game werden ja töne live anhand der umstände berechnet.man bräuchte dafür einfach mal einen passenden algorithmus. es nennt sich ja cetera algorithmus, kunstkopfaufnahmen betreffend.
morgen teste ich die creative variante. dolby h konnte mich auch nicht so überzeugen, andere wiederum meinen das das super funktioniert. ich denke das kommt auch auf die ohrmuschelform an. jeder mensch hört anders und die differenzen führen wahrscheinlich zu differenzen in der wahnehmung eines mehrkanaleffektes.
 
richtig das ist geschmackssache. aber ich würde mich bei klangbewertungen wie das g35 klingt wie ein 20 euro kopfhörer auch eben nicht darauf verlassen weil das ist auch geschmackssache, noch dazu wird der kopfhörer allenortens empfohlen und man müßte bei anderen herstellern für die gleiche klanggüte mehr bezahlen.

Nunja, man muss hier natürlich mal ein bisschen das gehype eingrenzen. Für den Preis sind die Luxe ohne Zweifel tadellose Produkte. Aber eben auch nicht mehr. Da gibts natürlich auch andere. Z. B. der Oberklassiker Koss Porta Pro.
Ab und an gibts sowas mal in der Kopfhörerwelt. Da werden günstige Produkte gemacht die sich einfach keine großen Schwächen leisten und dann noch ein ansprechendes Sounding haben. Plötzlich ist ein weiterer Budgetsuperstar geboren.
Hier gehts grad auch ziemlich rund was sowas angeht. Da werden teilweise schon vergleiche zum Sennheiser HD800 und dem Beyer T1 gezogen. http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&back=1&sort=lpost&forum_id=211&thread=463

grundsätzlich darf man nur dem eigenen ohr trauen, noch dazu sollte man sich zeit lassen, denn effekthascherei mittels sounding, kann einem bei längeren hörsessions irgendwann ziemlich auf den geist gehen. dazu zählt für mich auch eine übertriebene auflösung, denn die erhält man nunmal durch eine anhebung bestimmter höhergelagerter frequenzen.

Da gebe ich Dir recht. Es müssen aber nicht immer bestimmte Höhen angehoben werden um eine gute Auflösung zu bekommen. Ein Sennheiser HD650 beweißt das recht eindrucksvoll. Trotz abfallender Höhen hat das Ding eine ausgezeichnete Auflösung.


desweiteren gewöhnt man sich doch stark an bestimmte klangcharakteristika. früher war ich auch badewannenhörer bis dann im auto mal etwas hochwertiges mit einmessung einzug hielt, erst kam mr das ja pfade und glanzlos vor, nach eine weile wollte ich davon nicht mehr zurück und die einst bewunderten klangarten fand ich grausik aufgepitscht.
Dann kann ich Dir nu empfehlen mal einen "günstigen" neutralen Kopfhörer wie den AKG K601/701 zu hören. Du wirst überrascht sein was in dieser Preisklasse bei Kopfhörern möglich ist.

von daher bleibe ich dabei, sofern das soundsystem keine elektrischen und mechanischen fehlgeräusche produziert, entsteht klanggüte vorwiegend im eigenen kopf. nicht ohne grund kann man unendlich viele lautsprecher hoher preisklassen kaufen, die alle für sich proklamieren sehr gut zu sein und dennoch klingen alle anders.
Im Endeffekt hast Du wohl recht: Audio ist subjektiv.

Dolby h und cmss 3d haben ja den ansatz den kunstkopfaufnahmen verfolgen. nur die umsetzung ist wohl schwieriger, weil aufnehmen wohl leichter geht, als töne so zu generieren. im game werden ja töne live anhand der umstände berechnet.man bräuchte dafür einfach mal einen passenden algorithmus. es nennt sich ja cetera algorithmus, kunstkopfaufnahmen betreffend.
morgen teste ich die creative variante. dolby h konnte mich auch nicht so überzeugen, andere wiederum meinen das das super funktioniert. ich denke das kommt auch auf die ohrmuschelform an. jeder mensch hört anders und die differenzen führen wahrscheinlich zu differenzen in der wahnehmung eines mehrkanaleffektes.

Genauso siehts aus. Nennt sich glaub ich HRTF oder so.
Bin da kein großer Spezialist. Es gibt aber wohl eine Firma die solche HRTF Messungen anbietet und einem daraus einen persönlichen DSP programmiert. Quasi ein Custom Dolby Headphone.
An eine echte Kunstkopfaufnahme wird das wohl immer noch nicht rankommen. Aber an simulation dürfte dies das non plus ultra sein.

Grüße
 
Den neutralen Kopfhörer werde ich mir mal ansehen. Vielen dank für den Tip.

Das es einene DSP auf eigene Ohr angepaßt gibt, wußte ich bis dato auch nicht. Das klingt genauso interessant wie das auch sicher kostenintensiv ist. Beim nächsten Lottogewinn denke ich ernsthaft drüher nach.
 
Zurück