Welchen Film / welche Serie habt ihr zuletzt gesehen?

@Topic
Der Schacht, ist ein Film, habe den bereits 2 mal unterbrechen müssen, absolut brutal.
Heute Nacht gehts weiter. :heul:
Der Film ist wirklich sehr unangenehm, aber auch eine knallharte Sozialkritik (Es gibt genug Ressourcen für alle, aber trotzdem stopfen sich die gierigen Hälse auf den ersten Etagen so viel sie können in den Schlund, sodass sich nach unten hin ein Machtkampf um übriggebliebene Reste entfacht).
 
Wenn wir jetzt alles 1zu1 mit der Realität abgleichen, brauchen wir gar nichts mehr schauen. Am Ende des Tages sind es für mich nur moderne Märchen für Erwachsene mit gewissem Entertainmentgehalt. Nicht mehr, nicht weniger :ka:
Ich will keine Phantasie abschaffen, aber man muss bei einigen Punkten ansetzen oder man muss das als Phantasie auch erzählen.
 
Wie im wirklichen Leben, kriegen manche den Hals nicht voll, siehe All you can Eat oder All inclusive im Urlaub usw.
Das ist die direkte Erzählebene, aber es gibt noch eine abstraktere Metaebene: Verteilung von Gütern, Ressourcen und Geld auf dieser Welt ;)

man muss das als Phantasie auch erzählen.

Hört sich bisschen nach "ganz oder gar nicht an".
Wie hätte man deiner Meinung nach denn The Walking Dead als Phantasie erzählen sollen?
Da hört nämlich bei mir die Phantasie auf^^ Übernatürliche Elemente wie Zombies, Vampire, Geister etc. kann man ja schwer science proofed begründen.
 
Hört sich bisschen nach "ganz oder gar nicht an".
Wie hätte man deiner Meinung nach denn The Walking Dead als Phantasie erzählen sollen?
Da hört nämlich bei mir die Phantasie auf^^ Übernatürliche Elemente wie Zombies, Vampire, Geister etc. kann man ja schwer science proofed begründen.
Die Serie basiert doch auf Comics und Comics übertreiben immer mal gerne.
Da hätte man ansetzen können, aber die Comics wollten jedoch realistisch sein und das passt nicht so gut zusammen.
Oder sie hätten das besser umsetzen müssen. Also keine Köpfe, die ohne Körper lebendig sind usw.
Man hatte ja in der ersten Staffel noch nach einem Grund gesucht und jeder Mensch, der stirbt, wird zum Zombie. Das hätte man auch so lassen können. Nur noch das Stammhirn ist aktiv. Also der Instinkt sozusagen.
Aber nichtsdestotrotz kann auch ein querschnittsgelähmter Zombie nicht mehr laufen.
Und wie lange ein Zombie aktiv bleibt, wurde auch nie geklärt. Ich würde annehmen, dass ein Zombie irgendwann zerfällt, weil der Körper nun mal weg fault. Bakterien sind gnadenlos.
 
@Threshold okay, verstehe deinen Punkt, aber ich finde, dass du hier zu sehr den Anspruch auf Rationalität legst, während das gewählte Zombie-Setting bewusst nur als fiktive Kulisse gewählt wurde, ohne dahingehend viele Gedanken zu verschwenden, ob Zombies Sinn ergeben.

Wenn man anfängt Zombies zu hinterfragen, wird man eh Matsche im Kopf, weil es einfach gar keinen Sinn ergibt, dass ein augenscheinlich toter Organismus Hunger nach Fleisch von lebenden Menschen hat.
 
@Threshold okay, verstehe deinen Punkt, aber ich finde, dass du hier zu sehr den Anspruch auf Rationalität legst, während das gewählte Zombie-Setting bewusst nur als fiktive Kulisse gewählt wurde, ohne dahingehend viele Gedanken zu verschwenden, ob Zombies Sinn ergeben.
Die Macher wollten halt einen extra Gegner haben, der zwar da ist, aber nicht eine Beziehung mit den Protagonisten eingehen kann.
 
Die Macher wollten halt einen extra Gegner haben
Quasi als eine aktive und stets vorhandene Bedrohung, was auch den größten Unterschied zu realen Katastrophen wie Atomschlag und Naturgewalten darstellt, da diese im Regelfall nur zeitlich temporär auftreten.
der zwar da ist, aber nicht eine Beziehung mit den Protagonisten eingehen kann.
Der Dramaturgiegriff funktioniert hier jedoch anders herum und wird ja auch oft verwendet, nämlich wenn geliebte Personen gebissen wurden und deshalb getötet werden müssen.
 
Quasi als eine aktive und stets vorhandene Bedrohung, was auch den größten Unterschied zu realen Katastrophen wie Atomschlag und Naturgewalten darstellt, da diese im Regelfall nur zeitlich temporär auftreten.
Ja, damit schlicht mehr los ist, da es schnell langweilig wird.

Aber ich will mich auch nicht zu sehr an the walking dead abarbeiten.
Es gibt viele Filme und Serien, die es nicht so genau mit Fakten nehmen.
Wie war das noch mit Armageddon? ;)
 
Super Mario Bros. 7/10

Grundsolider Animationsfilm der genau das liefert was man von so einem Film erwartet :D Viele Gags im Hintergrund die man aber als jemand, der seit über 30 Jahren mit Mario spielt, auch erkennen kann. Zum Beispiel wenn man an ner Stange neben einem Haus mit "Castle Burger"-Schild runter rutscht... :D
 
The Last of Us (Staffel 1) 8/10

Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Gute Charakter-Zeichnungen, geniale Kulissen/Szenerien, teils gnadenlos spannend!
Aber auch schwächere Folgen wie Episode 3 (von 9, eigentlich sind's ja 10 da die erste 'ne Doppelfolge ist! Am Ende des Abspanns wird auch bis 10 gezählt!) mit der zu breit getretenen Schwulen-Beziehung.
In der letzten Episode kam dann die dunkle Seite von Joel hervor (Krankenhaus-Sequenz)! :wow:
 
Ich schaue zurzeit die Serie "Stranger Things" an. Zwar hatte ich vor längerer Zeit mal die erste Staffel dazu angeschaut, aber die 2. bis zur 4. Staffel hatte ich noch nicht gesehen. Muss noch 5 Folgen anschauen, dann habe ich diese Serie durch. :D
 
Night Agent, Serie auf Netflix.
Hat mir ansich gut gefallen. War so eine typische "Agenten/Regierung/Verschwörungs" Serie.
Gab zwar hier und da so manche Punkte wo ich mir dachte "das funktioniert so einfach auch nur in einer Serie", aber ich wurde allgemein gut unterhalten.
7,5/10.

Black Adam auf Sky.
Oh gott, was war das denn. Zu dem Film will ich garnicht viel schreiben.
Erinnert irgendwie ein bisschen an die Geschichte um Black Panther.^^
4/10.

Tetris auf Apple TV+.
War sehr interessant. Ich wusste überhaupt nicht wie das alles mit Russland damals abgelaufen ist.
Also wenn das so stimmt, war es jedenfalls sehr informativ.
7/10.
 
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