John Wick 4 - 4/10
Sich ständig wiederholende und im Vergleich zu den Vorgängern relativ unkreative und zu lange Kampfszenen, quasi unverwundbare Hauptcharaktere und eine einfach nur noch alberne Hintergrundstory.
Das alles hat sich in Teil 3 schon angebahnt, dabei hätte mans gerne belassen können. Das man bei solchen Filmen nicht allzu viel Realismus erwarten sollte, ist mir klar aber irgendwann ist die Schwelle erreicht, wo es nur noch lächerlich ist. Der erste Teil hat das echt noch gut gemacht, da konnte man tatsächlich noch ansatzweise von Realismus sprechen, denn der Film war im Grunde einfach nur ein gut Choreographierter Rachefeldzug, mit einem Killer, der einfach verdammt gut in seinem Job ist. In Teil 4 prallen 100te Kugeln an Jacketts ab, als wären es Reiskörner, werden Leute mehrfach von Autos angefahren, oder fallen aus großen Höhen auf Beton, nur um sich jedes mal direkt wieder aufzurappeln und die nächsten 324 Kugeln an sich abprallen zu lassen.
Wie das der mit Abstand best bewerteste Teil sein kann, ist mir ein Rätsel. Die knapp 3h haben sich richtig gezogen, mein Sitzbachbar konnte es auch nicht verbergen, dass er 50% des Films geschlafen hat.