Welchen Film / welche Serie habt ihr zuletzt gesehen?

Joker 7,5/10

Der wohl düsterste und brutalste Comicfilm seit Sin City.
Als Comic-Fan ist das ganze Setting wie zu erwarten arg gewöhnungsbedürftig, da sich der Film, wie schon die Nolan-Verfilmungen, extrem viele Freiheiten nimmt. Joaquin Phoenix liefert dabei seine wohl bisher beste Performance ab, allerdings baut der Film auch genau darauf auf. Obwohl die Handlung in den 80ern angesiedelt ist, zielt der Film ziemlich auf eine moderne Politik- und Gesellschaftskritik, oder besser Satire, ab - man muss einen Menschen nicht zwingend in ein Säurebecken schmeißen, um ihn zum mordenden Wahnsinnigen zu machen, es reicht bereits ihn einfach nur anderen Menschen auszusetzen...
 
Bloodshot 6/10

Doof, aber nicht peinlich und durchaus unterhaltsam. Das ist mehr, als man über die letzten paar Filme mit Vin Diesel sagen kann.
 
Underwater 5/10

Ein mäßig spannendes B-Movie in Hochglanz nach Schema F, das mich wieder daran erinnert, warum ich Kristen Stewart nicht ausstehen kann: Die Frau hat für jede erdenkliche darzustellende Emotion exakt den selben verschlafenen Gesichtsausdruck. Die sonstige Besetzung leistet deutlich bessere Arbeit.

Die Effekte sind gut und bringen die beklemmende Atmosphäre eindringlich rüber, aber die Story hat man schon in zig ähnlichen Filmen deutlich interessanter gesehen.
 
Underwater ist eigentlich eine peinliche Alien 1-Kopie. Nur eben am Meeresgrund und ohne sympathische Hauptdarstellerin. Achso: und ohne Monster, die auch nur annähernd gruselig wären.

3/10
 
Was alle gegen Kristen Stewart haben? Ich mag sie.:)
Aber von Nicolas Cage und Keanu Reeves wird ja ähnliches behauptet.
Zumindest letzterer ist, auch jetzt noch, sehr erfolgreich mit seinen Filmen.
 
Reeves hat das "Problem" dass er einfach gerne zu spielen scheint. Egal wie gut oder schlecht das Drehbuch, Hauptsache eine neue Rolle.
 
Was alle gegen Kristen Stewart haben? Ich mag sie.:)
Aber von Nicolas Cage und Keanu Reeves wird ja ähnliches behauptet.
Zumindest letzterer ist, auch jetzt noch, sehr erfolgreich mit seinen Filmen.

Ich mag - total gegen den Trend - Nicolas Cage. Der traut sich einfach an alles ran, obwohl er sicherlich nicht nötig hätte, und scheint sich nichts daraus zu machen, wenn's Mist wird. Mir reicht es, wenn alle zehn Gurken mal ein Goldstück kommt.

Und Keanu Reeves erfreut sich doch begeisterter Verehrung und wurde lediglich vor etlichen Jahren wegen seiner etwas eingeschränkten Mimik verhohnepipelt. Seitdem sucht er sich einfach Rollen aus, wo das nicht stört. :D

Aber Kristen Stewart mag ich immer noch nicht. :ugly:
 
Ich mag - total gegen den Trend - Nicolas Cage. Der traut sich einfach an alles ran, obwohl er sicherlich nicht nötig hätte, und scheint sich nichts daraus zu machen, wenn's Mist wird. Mir reicht es, wenn alle zehn Gurken mal ein Goldstück kommt.
Hm? Nicolas Cage wird doch überall gemocht?!
Die miesen Filmrollen der letzten Jahre haben einen anderen Grund: Bei ihm geht es schon lange nicht mehr ums "Herantrauen". Im Gegenteil: Cage hat es sogar bitter nötig, jeden Mist zu drehen, denn er ist schon sehr sehr lange sehr sehr pleite.

Pleite: Hollywood-Star Cage soll Millionen verprasst haben - DER SPIEGEL

Nicolas Cage ist pleite | cinema.de

140 Millionen Dollar verpulvert: Nicolas Cage ist pleite!
 
Hm? Nicolas Cage wird doch überall gemocht?!

Im Netz haben Hohn und Spott für Cage inzwischen Meme-Charakter.

Cage hat es sogar bitter nötig, jeden Mist zu drehen, denn er ist schon sehr sehr lange sehr sehr pleite.

Na ja, er war vor fünf Jahren in den Miesen und bis heute ist nicht geklärt, ob das eigener Umgang mit Geld oder Fahrlässigkeit / Inkompetenz / kriminelle Energie seines Vermögensberaters Schuld daran waren.

Sein aktuelles Privatvermögen ist zwar angesichts seiner Karriere gering, aber wenn geschätzt 24 Millionen Euro "sehr pleite" bedeutet, dann möchte ich bitte genauso pleite wie Nic Cage sein. :D
 
Und Keanu Reeves erfreut sich doch begeisterter Verehrung und wurde lediglich vor etlichen Jahren wegen seiner etwas eingeschränkten Mimik verhohnepipelt. :D
Deswegen hatte ich beide Schauspieler genannt. Ihnen wurden von den Zuschauern auch der immer selbe Gesichtsausdruck attestiert.;)
 
Nicolas Cage wurde nirgendwo immer der gleiche Gesichtsausdruck attestiert, sondern sein auf Dauer ermüdendes Overacting.
Wirklich funktioniert hat das nur in Leaving Las Vegas.;)
 
Dann muß ich da was durcheinander gebracht haben. Ist das nicht genau das Gegenteil?:D

Aber klar... hätte ich selber drauf kommen können. Es gibt ja zahlreiche Gifs mit ihm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Netz haben Hohn und Spott für Cage inzwischen Meme-Charakter.
Nicolas Cage wurde nirgendwo immer der gleiche Gesichtsausdruck attestiert, sondern sein auf Dauer ermüdendes Overacting.
Wirklich funktioniert hat das nur in Leaving Las Vegas.;)
So ist es.

Na ja, er war vor fünf Jahren in den Miesen und bis heute ist nicht geklärt, ob das eigener Umgang mit Geld oder Fahrlässigkeit / Inkompetenz / kriminelle Energie seines Vermögensberaters Schuld daran waren.
Nicht wirklich. Wenn du so ein Fan bist, müsstest du eigentlich wissen, dass Cage wie ein Idiot mit Geld um sich geworfen hat. Ob Schmuck/Klamotten, Autos ja sogar zwei Schlösser hier in Deutschland, einen Dinosaurierschädel, etc.pp.: der hat sein Geld geradezu verbrannt.
Mag sein, dass sein Vermögensverwalter noch ein wenig nachgeholfen hat, aber sicherlich liegt die Hauptschuld bei Cage (ich hab mal in einem Interview gesehen, dass Cage erklärte, sein Vermögensverwalter hätte ihn seiner Meinung nach nicht früh genug gewarnt, dass ihm das Geld ausgehen würde). Der ist auch privat vollkommen abgehoben.

Sein aktuelles Privatvermögen ist zwar angesichts seiner Karriere gering, aber wenn geschätzt 24 Millionen Euro "sehr pleite" bedeutet, dann möchte ich bitte genauso pleite wie Nic Cage sein. :D

Ist ne Schätzung einer Boulevard-Zeitung. Mag vielleicht sogar sein, dass er sich wieder durch die unzähligen Schrottfilme leicht ins Plus gearbeitet hat.
Aber eines ist mal klar: die Zeiten als Blockbuster-Darsteller wurden durch seine knapp 12 Jahre im C/D-Movie-Bereich vollends beendet.
 
Nicht wirklich. Wenn du so ein Fan bist, müsstest du eigentlich wissen, dass Cage wie ein Idiot mit Geld um sich geworfen hat.

Ich bin weder ein Fan von Cage noch von irgend einem anderen Darsteller, daher ist mir deren Liebes- und Finanzleben relativ wurscht. Ich praktiziere eine gelassene "As seen in the movies"-Sympathie, bei der zwar auch stark die Rolle mit einfließt, aber auch die sucht sich ein Darsteller ja auch aus und muss sie spielen.

Cage ist für mich - also total subjektiv - der Typ, dem man kein übermäßiges Talent nachsagen kann, aber der als Schauspieler irgendwie die Treppe hoch (und dann wieder herunter) gefallen ist und auch nach einem Absturz in seinem Metier weitermacht, um über die Runden zu kommen. Das hat was Geerdetes, denn Otto Normal muss ja auch jeden Scheißjob machen, wenn er über seine Verhältnisse gelebt hat (und/oder falsch beraten wurde). Das ist mir sympathischer, als wenn Filmschauspieler, die ihre besten Tage hinter sich haben, einfach nur still in irgend einem Reichen-Ressort aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden oder ihre Karriere abgehalftert im Rausch beenden.

Boulevard-Themen tue ich mir übrigens schon seit über 30 Jahren nicht mehr an, daher waren mir die Details bisher ebenso unbekannt, wie sie mir jetzt rektalpassant sind. :D


Ist doch gut, wenn er sein Geld (auch) hier in Deutschland ausgegeben hat, oder? :)

Ist ne Schätzung einer Boulevard-Zeitung. Mag vielleicht sogar sein, dass er sich wieder durch die unzähligen Schrottfilme leicht ins Plus gearbeitet hat.

Andere Schätzungen gehen von 18 Millionen, 14 Millionen etc. aus. Der genaue Betrag ist auch gar nicht relevant; mir ging es eher um die Feststellung, dass wir uns hierin Größenordnungen bewegen, in denen "Pleite" sehr schnell sehr relativ wird und das Cage vermutlich nicht am Hungertuch nagt und in einem Karton lebt. Auch der vielerorts zitierte Umzug von der Villa in ein Apartment bildet zwar den Niedergang als Star gut ab, ist aber ansonsten eher mit Vorsicht zu genießen - ich gehe davon aus, dass Cages "bescheidene" Wohnung in L.A. pro Jahr mindestens so viel Kaltmiete kostet wie hierzulande der Bau eines Eigenheims.

Aber eines ist mal klar: die Zeiten als Blockbuster-Darsteller wurden durch seine knapp 12 Jahre im C/D-Movie-Bereich vollends beendet.

Na ja, das zeigt doch vor allem, dass seine Karriere ihren Zenit schon lange überschritten hatte, bevor er pleite ging.

Übrigens halte ich manche der der Filme, in denen er in den letzten 12 Jahren in gespielt hat, für deutlich besser als der Hochglanz-Schrott, mit dem er reich und berühmt geworden ist. Filme wie "Know1ng", "Bad Lieutenant", "Frozen Ground", "Snowden" oder "Kick-Ass" toppen doch locker dieses "National Treasure"-Gedöns oder "Gone in Sixty Seconds" oder das - meiner Meinung nach - vollkommen überbewertete "Face/Off". Von den zig Semi-Schmonzetten, in denen er als sanfter Schönling agieren durfte, oder dem Bruckheimer/Bay-Action-Gewichse (Evtl. mit Ausnahme von "Con Air", da meine ich Spuren von Selbstironie gefunden zu haben ...) ganz zu schweigen.
Filmisch-erzählerische Qualität war in Produktionen von und mit Cage schon zu seinen Hochzeiten eher ein Glücksfall, wie in "Birdy" oder "Lord of War". Der Unterschied war eher, dass er da noch im Trend lag und als Publikumsliebling galt.
 
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