Welche Faktoren bei der Boardwahl ?

CadCad

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich hab da mal eine etwas andere Frage an euch :D

Wie wählt ihr eigendlich eure Mainboards aus ?
Schaut ihr da nur welche Komponenten rauf kommen sollen oder welche Faktoren habt ihr sonst noch ?

Grad auch wenns um die Auswahl der Marke (MSI , ASrock , Gigabyte ect.) geht.
Bzw. derer Untermarken , zb. MSI mag meg mpg oder pro...

Grad so als nicht Insider, mit 1000 gesehenden Tests , seh ich da recht wenig "Unterschiede".
Bzw. wüsste jetzt nicht so, woran ich meine Auswahl festmachen sollte...

In meinem Fall beim msi b450-a pro wars neben dem kaufempfehlung ratgeber hier (und bei computerbase) schlicht die Optik des Boards ansich sowie der Kuhlkörper. Auch grad im Blick auf die geplante Beleuchtung.
Da fielen zb. die gaming Versionen raus, durch die ganzen roten Akzente.
 
Ich schau als erstes nach dem Chipsatz, dann nach der Marke (bin eher bei MSI), dann nach dem Preis, dann nach der besten Ausstattung bzw was ich brauche.
 
- Welche Belastung wird das Mainboard ausgesetzt sein? (Bessere Spannungswandler)
z.B. eine 1050Ti zu einer 3080 und höher.
- Was möchte ich alles mit dem PC machen. (Schnittstellen z.B. Thunderbolt)
- Was für eine CPU soll verbaut werden? - Möglich auf höhere Generation upzugraden?
- Wie viele RAM-Speicher sollte der Rechner fassen können?
- Möchte ich Übertakten?
- Marke und der nötige Support/RMA (Es gibt Marken da ist der Support und der RMA... ähm 0)
- Dann der Preis, wobei der sollte wirklich das geringste Problem sein. Am Ende zahlt man doppelt. :)

Ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit ASUS, PowerColor, Corsair. Und mit MSi hatte ich Probleme.
 
Ich habe bzgl. der erscheinenden BIOS-Updates die besten Erfahrungen mit Asrock und MSi gemacht. Asrock veröffentlichte beispielsweise für viele X370 Mainboards auf Reddit BIOS-Versionen mit AGESA Combo v2 1.1.0.0 für Ryzen 5000 und MSi bietet die graphische Oberfläche für Lüftereinstellungen, zumindest bei Boards mit 32 MB / 256 Mbit großem BIOS-Chip.
Meistens fällt meine Wahl auf ein Mainboard von einer der beiden Firmen. Asus bietet meist ähnliche Qualität, ist dabei aber etwas teurer und BIOS-Updates bekommt man vor allem bei teureren Boards lange. Gigabyte punktet vor allem verhältnismäßig bei den günstigeren und sehr teuren Brettern.
Das Gigabyte B550 Aorus Elite ist grundsätzlich gut ausgestattet, machte aber eine Zeit lang durch BIOS-Probleme von sich reden und die SATA-Anschlüsse sind grauenhaft positioniert, der USB Typ C Anschluss zudem ganz unten.

Mein wichtigsten Punkte (müssen nicht mit deinen Prioritäten übereinstimmen):
1.
VRM (Spannungswandler) lieber etwas größer dimensioniert als benötigt und mit ordentlichen Kühlkörpern, somit theoretisch etwas haltbarer
2.
Ausstattung (Anzahl USB 2.0 und 3.1, SATA - abgewinkelt, Anzahl M.2 oder auch Sound mit optischem TOSLink Anschluss nach Wunsch)
3.
Board-Layout (PCIe Lanes und deren Aufteilung - Stichwort shared M.2, welche Anschlüsse wo)
4.
Qualität des Onboard-Sounds und die Qualität des BIOS
:kaffee:
Insgesamt wäre bei Sockel AM4 das MSi B550 Gaming Plus meine günstigste Empfehlung (nicht die beste, aber gute Spannungsversorgung, gutes Layout, Kühlkörper, gutes BIOS - sowohl Updates als auch Menü).
Von RGB-Software und anderer Mainboard-Software für Windows rate ich bei allen Herstellern ab (Einstellungen und Updates per BIOS vornehmen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Neben allen technischen Leistungsdaten und Anschlussmöglichkeiten ist auch das Bios (Screenshots) nen Blick wert, ob man sich damit zurechtfindet.
 
Es kommt darauf an was ich mit dem PC machen will, zum Zocken darf das Board schon etwas üppiger Ausgestatet sein. Der Preis ist weniger das Entscheidende, ich habe ein AsRock Fatal1ty B450 Gaming Mini ITX ax und hätte auch eins für den halben Preis nehmen können. Aber die rund 100€ waren es Wert, bin mir nicht sicher ob ein R5 3600 auf einem 50€ Brett drauf soll :)
Marke ist mir Wurst, ausser ich hätte mit bestimmten Marken schlechte Erfahrungen gemacht, was ich aber nicht habe.
 
Sockel>Chipsatz>Qualität der VRM für die verwendete CPU und ggf. deren Upgrade später>Preis=Ausstattung>UEFI/Bios samt Support>Marke wobei BIOSTAR für mich ein NoGo ist

Generell haben soweit alle großen Marken einen ähnlichen Prozentanteil bei RMA´s. Jeder Hersteller hat auch mal Ausreißer nach unten was einzelne Boards angeht. Die ersten Einstiegs- und Mittelklasse x570 von MSI waren schlecht damals(VRM wurde zu warm). Das z590 AORUS PRO AX war VRM Technisch auch ein Reinfall. Gibt es davon neue neue Rev eigentlich oder hat man die PowerPlane so gefixt?. ASUS Boards hatten eine Zeit lang Probleme mit scharfen RAM Timings. Und die ASrock z490 waren auch kein wirklich Highlight.

Man kann mit Pech also bei jeder Marke mal ins Klo greifen. Da hat eben jeder seine persönlichen Erfahrungen gemacht. Bei mir hat damals mal ein Z97 PC Mate von MSI recht früh die Grätsche gemacht. Mit den AM4 Boards von MSI habe ich dagegen nur gute Erfahrungen gemacht. Vom B450 Tomahawk über das x570 Unify bis jetzt zum B550 Unify X.
 
- CPU-Kompatibilität
- Optischer Ausgang
- Kein Gigabyte
- Mindestens vier Lüfteranschlüsse

Der Rest ist inzwischen so oder so dabei, selbst bei den günstigsten Boards.
 
Schaue das es ein guten Chipsatz hat und ne vernünftige Spannungsversorgung und das die Kühlung passt. Diesen ganzen Zubehörkram brauche ich nicht. Preislich gebe ich auch maximal 150€ aus.

Aktuell hab ich das Asus Prime X570 Pro. Technisch sehr gutes Board und läuft stabil. Dazu mag ich Asus Bios.
 
Dank Geizhals klick ich mir das gewünschte zusammen und schau, was übrig bleibt und zu welchem Preis. Für den Preis meines X570 Gaming Plus vor 2 Jahren gabs nichts Vergleichbares zu dem Zeitpunkt.
Ansonsten ist mir der Hersteller prinzipiell egal. Hauptsache Preis/Leistung stimmen. Mit meinem Gigabyte B460M DS3H war ich auch zufrieden und für das Geld was es gekostet hat, machts einen super Job.
 
- Chipsatz, Hersteller, Boardlayout
Diese Punkte sind für mich erstmal das wichtigste. Beim Ryzen ist es eh egal welchen Chipsatz ich nehme da die CPUs auf allen Boards gleich schnell sind. DDR4 3600 bekomme ich auch überall zum laufen - da brauch es kein 350 € X570 MoBo.

Nachdem ich mich dann halt für nen BX50 entschieden habe schaue ich aufs Boardlayout, und da halt was Gigabyte oder Asus im Angebot haben.

Bei den Bios Updates spielen halt beide ganz vorne mit, von dem Punkt her mache ich nichts falsch.


Tjo und dann wird halt eingekauft. 120 € max Schmerzgrenze und das wars :)
 
Prio 1: Die Schnittstellen, die man heute braucht (inklusive passender Sockel), sowohl von Zahl als auch Geschwindigkeit her. Dabei auch etwaige Nachrüstmöglichkeiten ab Tag 1 in Erwägung ziehen, wenn man gehobene Ansprüche hat. (z.B. guten Sound als Karte extra kaufen, anstatt sich auf Flaggschiff-Platinen zu beschränken.)
Prio 2: Passt ein vorhandener oder erhältlicher Wasserkühler? (Kann man ersetzen durch "reicht die Serienkühlung?")
Prio 3: Schnittstellen, die man künftig gebrauchen könnte (z.B. ein paar USB auf Reserve, davon 1-2 schnelle, und mindestens einen weiteren M.2-Steckplatz)
Prio 4: Möglichkeit, weitere Anschlüsse nachzurüsten. Also PCI-E ×1 und vor allem ×4. Dabei, gemäß der vorangehenden Prioritäten immer Lane-Sharing und Platzkonflikte (dicke Grafikkarte?) berücksichtigen.
Prio 5: Diagnose-Anzeige? (für Leute, die keinen PCGH_Dave zur Hand haben, ggf. noch wichtiger: Flashback?)
Prio 6: Preis

Als Luftkühler kann man noch 1b "gut konfigurierbare Onboard-Steuerung?" einschieben, aber nachdem Asus aufgewacht ist, gibt es diesbezüglich eigentlich nur bei absoluten Exoten wie NZXT was zu meckern.

Meine aktuelle Platine habe ich 2016 ausgewählt (war damals eine harte Nummer wegen Ersatz zahlreicher Legacy-Schnittstellen) und so, wie es aussieht, könnte sie noch bis 2026 im Einsatz bleiben, funktioniert also das Verfahren. Okay, zugegeben: Mit Cheats. Der 6700K wird spätestens nächstes Jahr einem 9900K (wenn sich keine Möglichkeit für besseres findet.^^), der so nicht zum vorgesehenen Funktionsumfang gehört.
 
Zurück