Was macht ihr Beruflich ?

So wie die überfüllten Hörsäle aussehen, ist davon auszugehen. :D
Wo bist Du? UnserAudi Max hat 703 Sitzplätz. Da sieht es heute, schaue ich mal rein und lausche neugierig, ziemlich leer aus.
Früher, denke ich an Mathe- oder Mechanikvorlesungen zusammen mit Bau-Ings und E-Technikern platze der Raum aus allen
Nähten. Eng wird es dann immer mit Praktikaplätzen, da hatte ich in den Achzigern als Fachbereichsrat länge Diskussionen
mit den Herren Professoren.
 
In der Universitätsstadt Oldenburg... aber ich studiere nicht. Kenne nur Leute die hier studieren und natürlich das Studentenaufkommen innerhalb der Stadt. Wo man als "Normalsterblicher" bei Wohnungssuche 25 Studenten mit im Boot... ähm in der 2-ZKB-Wohnung hat. :D
 
Heißt aber auch, dass wenn man Pech hat, einer einen über den Haufen ballert. Die Soldaten machen dort keinen Urlaub und Krieg ist kein Spaß.
1. Deutsche Soldaten nehmen an Kriegen nicht teil. Das wäre ein Skandal. :D
2. Nun, wenn man es mit dem vergleicht, was andere Soldaten bei Auslandseinsätzen machen, darf man das durchaus bezahlten Urlaub nennen.

Ebenso ist die deutsche Wehrpflicht bezahlter Urlaub gewesen. ;)
 
Ebenso ist die deutsche Wehrpflicht bezahlter Urlaub gewesen.
Miese Hotels, unhöfliches Personal, die Verpflegung in so mancher Anlage eher für Tiere geeignet, permanente Störungen am frühen Morgen, unbequeme Sonderkleidung und dieser permanente Mitmachzwang an den Aktivitäten. Ich kenne da Urlaub anders.
Kenne nur Leute die hier studieren und natürlich das Studentenaufkommen innerhalb der Stadt. Wo man als "Normalsterblicher" bei Wohnungssuche 25 Studenten mit im Boot... ähm in der 2-ZKB-Wohnung hat
Tja die ganzen schönen Kasernen die man hätte nutzen können wurden überwiegend eher Luxussaniert wenn die überhaupt den Abrissbagger überlebten. Der Hafen mit der ganzen Fläche entwickelt sich ja auch zum Residentenviertel. Für den kleinen Mann mit schmalen Beutel bleibt da kaum etwas
 
1. Deutsche Soldaten nehmen an Kriegen nicht teil. Das wäre ein Skandal. :D
Da muß ich dir recht geben. Das nennt sich ja jetzt "friedenseinsatz". Weniger scharf ist die munition der anderen deshalb dennoch nicht. ;)
2. Nun, wenn man es mit dem vergleicht, was andere Soldaten bei Auslandseinsätzen machen, darf man das durchaus bezahlten Urlaub nennen.
Was machen denn die anderen? Krieg gegen andere soldaten führen??? Pfff...das ist doch pille-palle! Der deutsche führt anschließend noch den den papier-krieg danach... aber gegen die eigenen leute... und das ist die hölle!
Außerdem, bist du so fit, das du bei 40 grad mit schuss-sicherer weste einfach so den ganzen tag laufen kannst? Ich kenne nur die dicken (bloß mal zum schauen wie das ist in der grundausbildung um gehabt) und ich glaube nicht, das die in den letzten 15 jahren mal ersetzt wurden.
Ebenso ist die deutsche Wehrpflicht bezahlter Urlaub gewesen. ;)
Warst du eigentlich selber zur grundausbildung und wenn ja als was? Uns haben sie, anno dazumal, zumindest die ersten 3 monate gut beschäftigt, und wenn wir die waffen bzw. die haubitze geputzt haben. Dazu hab ich im januar angefangen und glaube mir, bei gut minus-graden 3 tage im schnee zu campen ohne wirklich passende ausrüstung ist definitiv kein urlaub. Dazu waren wir noch in "klein-venedig" was ein anständiges tarn-feuer unmöglich machte. (war ein neu angemieteter wald-> ein spatenstich, ausgehoben und schon war das loch randvoll mit wasser)
Danach (6 monate) war es dann aber wirklich recht ruhig, bis zum hochwasser-einsatz... (2002)

@T
Ich bin parkettleger und damit einer der wenigen rund um gera. In leipzig soll es wohl ein über-angebot geben, aber dahin will ich zum arbeiten auch nicht gondeln. Da mache ich lieber meine "spezial-aufgaben" die hier so anfallen.
 
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So wie die überfüllten Hörsäle aussehen, ist davon auszugehen. :D

Wo bist Du? UnserAudi Max hat 703 Sitzplätz. Da sieht es heute, schaue ich mal rein und lausche neugierig, ziemlich leer aus.

In meinem Studiengang hier in Kiel haben wir den größten Geographie-Jahrgang überhaupt. In den ersten Vorlesungen waren die Hörsäle ziemlich voll. Das führte dazu, dass wir "unseren" Härsaal am Institut so gut wie gar nicht nutzen, sondern über das Uni-Gelände verteilt in größeren Hörsälen sitzen. Nach einiger Zeit hat sich das aber gelegt (wer will schon am Montag um 18:15 noch zur Vorlesung "Physische Geographie"?). Dazu kommen noch baufällige Gebäude, die ab Windstärke 9 geräumt werden müssen, da die Gefahr besteht, dass einem die Fassade auf den kopf fällt.

Also an Kieler Geographie-Absolventen wird es die nächsten Jahre nicht mangeln.
 
Naja, von den Erstsemester- oder Studierendenzahlen mal nicht blenden lassen. Ein Großteil macht doch eh keinen Abschluss. Wir haben mit über 150 angefangen, den Abschluss haben höchstens 40 gemacht. Viele sind zurück in alte Jobs, haben eine Ausbildung angefangen oder sehr wenige auch das Studienfach gewechselt.

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@ TurricanVeteran

Grundausbildung als Jäger (3 Monate) in Idar-Oberstein. Erster Frost setzte dort auf dem Übungsplatz bereits im September ein. Letzter Schnee schmilzt oftmals erst Anfang Mai. :D
Danach 3 Monate bei den Offiziersanwärtern (obere Kaserne, auch Idar-Oberstein) mitgemacht. Im Anschluss zur Kampfeinheit bei den Panzergrenadieren.
 
1. Deutsche Soldaten nehmen an Kriegen nicht teil. Das wäre ein Skandal. :D
2. Nun, wenn man es mit dem vergleicht, was andere Soldaten bei Auslandseinsätzen machen, darf man das durchaus bezahlten Urlaub nennen.

Da erzählen einem die Leute die im Kosovo oder in Afghanistan waren und Kameraden verloren haben aber auch andere Sachen. Aus der Verwandschaft hat es selbst jemand erlebt, der auch so euphorisch Auslandseinsätze machen wollte. Sollten nur ne Kirche bewachen und wurden nachts plötzlich beschossen, 2 haben es nicht überlebt.
 
Das ist leider wahr. Es gibt einen so großen Mangel an Ingenieuren, dass ich wenn ich wollte alle 4 Wochen nen neuen Job in Deutschland annehmen könnte.
Problem: 90% dieser Jobs sind besch...ssen und die 10% die gut sind haben je 50 Bewerber - und ganz selten ist mal einer davon in 50 km Umkreis von meinem Haus.

Klar wird man aktuell als Ingenieur nie arbeitslos - aber wenn man einen ordentlichen Job haben will der auch noch in der Nähe seines Wohnortes ist siehts bei mir ganz, GANZ schlecht aus. Ich kann nur hoffen und beten dass das Unternehmen in dem ich im Moment arbeite (sehr angenehmer/interessanter Job, 15 km von zu Hause weg, nicht wirklich hohes Gehalt aber ausreichend für ein gutes Leben) noch ein paar Jahrzehnte durchhält... da ich nen unbefristeten Vertrag habe wären dann die Chancen hoch dass ich da auch bis zur Rente ackern kann.
 
Es gibt es schon weit über 300 Jahre lang - nur waren die Gegebenheiten nie so schlecht wie die letzten paar Jahre (anders gesagt wenn du 3 Jahrhunderte lang Gewinn gefahren hast ists recht blöd wenn du aus größtenteils politischen und ziemlich schwachsinnigen Entscheidungen innerhalb von 3-4 Jahren komplett vor die Wand gefahren wirst). Aber das ist ein anderes Thema^^

Vielleicht werden wir 400 Jahre alt - vielleicht ist auch in weiteren 3-4 Jahren der Laden zu. Kommt im Wesentlichen darauf an wie das eine oder andere EU-Kommittee (und leider aktuell auch der blonde Donald) politische Rahmenbedingungen setzt.
 
Eine ehemalige Dozentin von mir hat Elektrotechnik studiert und war nach dem Studium erst mal 2 Jahre lang arbeitslos.;)

Einen Job hat sie dann erst bekommen, als sie ein Angebot als Anwendungsentwicklerin angenommen hat, dafür musste sie erst mal umlernen. Dann ging das Unternehmen pleite und nun unterrichtet sie Digitaltechnik und Programmieren an Privat- und Berufsschulen für ein Durchschnittsgehalt, das auch mittelmäßige Realschulabsolventen bekommen.

So viel zum Thema Frachkräftemangel.:schief:
 
Also von den ganzen Leuten aus meinem Studium wäre mir nicht einer bekannt, der längere Zeit arbeitslos gewesen wäre, die sind allesamt in guten Jobs untergekommen. Nur mussten einige dafür quer durch Deutschland ziehen oder gar nach Österreich auswandern.
 
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