Was macht ihr Beruflich ?

"eijo gudd awwer nur äns.
Als wenn`s bei einem bliebe.... SUFFKOPF! :D :D :D

Aber ich versteh Dich völlig. Alleine schon dreimonatige Praktika haben den Bekanntenkreis, also jene, die anriefen, um schnell mal ins Theater, zur Lesung, inne Kneipe etc. zu gehen, ausgedünnt. Zwei Jahre lang weg hat den Kreis extem verkleinert und man muss mühsam wieder reinkommen. Das sind alles Werte, die ich zum "Gesamtpaket" zähle und das soziale Umfeld ist Gold wert. Da muss das Gehalt schon erheblich höher liegen, bevor ich wegziehe.
 
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Als wenn`s bei einem bliebe....

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...passiert. :haha:
 
Tja die ganzen schönen Kasernen die man hätte nutzen können wurden überwiegend eher Luxussaniert wenn die überhaupt den Abrissbagger überlebten. Der Hafen mit der ganzen Fläche entwickelt sich ja auch zum Residentenviertel. Für den kleinen Mann mit schmalen Beutel bleibt da kaum etwas

Also Neu-Donnerschwee hat schon echt was... die Wohngebiete im Hafen sehe ich immer nur vom Zug aus, da wirkt es alles noch recht ungastlich. Die Wohnungen in Oldenburg sind jedenfalls im Schnitt teurer als in Bremen, habe ich den Eindruck. Weswegen ich nach OL pendle, selbst mit der Monatskarte kommt das auf's gleiche hinaus.
 
Hafen und rund um den Bahnhof ist ja noch einiges an Brachland und da soll auch noch einiges umgestaltet werden. Niedirg sind die Mieten nicht aber ob Bremen wirklich deutlich günstiger sind könnte vom Stadtteil abhängig sein. Gibt dort mittlerweile auch genug Ecken wo der Bürgersteig nicht mehr runtergeklappt wird.

Ja ja, Pendeln das 2. Übel der Berufswelt. Lange Anfahrt, extra Kosten das versaut jeden Verdienst und Freizeit
 
Doc Bakterius, was machst du eigentlich beruflich? Professioneller PCGH X Forenposter? Oder was?
 
Erstmal wünsche ich allen alles gute im neuen Jahr und nach dem OT nun BTT ;)

Aktuell bin ich in der Logistik tätig, sozusagen das "Mädchen für Alles" weil ich so gut wie überall eingesetzt werde nur mit dem Papierkram muss ich mich nicht herumschlagen weil der Abteilungsleister meint ich kann das nicht, der hat doch nur Angst das ich den Job besser mache als er :schief: Da mich der Job sehr langweilt und ich mich geistig unterfordert fühle, nur körperlich etwas überfordert. :D , möchte ich wechseln.

Als nächstes soll bei mir hoffentlich das Studium starten, und zwar entweder in "Informatik Ingenieurwesen" oder in "Technische Informatik" ist beides ungefähr das selbe von den Fächern aber der normale Informatikstudiengang ist mir zu sehr Software bezogen. Es geht dort einfach kaum um die Hardware im Gegensatz zu den anderen beiden genannten Studiengängen.

Ingenieurswesen hatte ich auch noch im Kopf aber wenn ich nachlese was da so alles vorkommt klingt es für mich nicht so interessant wie die beiden hier, und das Alter ist doch Wurst, ich bin 27 und bis das Studium beginnt 28 und mir ist es egal das ich nicht früher Studiert habe. Ein bisschen bereuen tu ich es schon aber egal das Leben geht auch so weiter. :)
 
Informatik selbst ist im Prinzip nichts anderes als Mathematik.;)

Ich kannte von früher einige, die haben Informatik angefangen, in der Hoffnung, sie lernen dort Programmieren, aber damit war nichts.
Es geht dort im großen und ganzen nur um die zugrunde liegende Logik, programmieren lernen kann man entweder schon oder lernt man woanders.
 
Informatik selbst ist im Prinzip nichts anderes als Mathematik.;)

Ich kannte von früher einige, die haben Informatik angefangen, in der Hoffnung, sie lernen dort Programmieren, aber damit war nichts.
Es geht dort im großen und ganzen nur um die zugrunde liegende Logik, programmieren lernen kann man entweder schon oder lernt man woanders.

Und genau deswegen will ich eher die Technische Informatik, da geht es etwas technischer zu :) Oder liege ich da falsch?
 
Es geht dort im großen und ganzen nur um die zugrunde liegende Logik, programmieren lernen kann man entweder schon oder lernt man woanders.
:schief:

Zu verstehen, was man macht und warum, ist die Grundlage von allem. Es gibt in der Tat genug Stümper, die zwar Programmiersprachen anwenden, aber nicht wirklich wissen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat.

Oder liege ich da falsch?
Universität ist nicht Schule. Es gibt keine gleichen Lehrinhalte und ein Kontrollierendes Kultusministerium, es gibt frei nach ihrem Guesto werkelnde Professoren. Schau Dir von den Fächern, die dich interessieren, die Studienordnungen an, vergleiche die Universitäten und überfliege frei im Netz verfügbare Skripte (Vorlesungsmitschriften). Und dann entscheide für Dich, was inteessant ist. Da steckt arbeit drin, aber es lohnt.
 
Und genau deswegen will ich eher die Technische Informatik, da geht es etwas technischer zu :) Oder liege ich da falsch?
Wenn du es so richtig technisch haben willst, studierst du gleich Elektrotechnik und/oder Mikroelektronik.:D
In Elektro hast du dann auch ein haufen C-Programmieren, was allerdings vielen Studenten das Genick bricht, nach allem was ich gehört hab.

Ich habe eine Ausbildung in dem Bereich gemacht, studieren tue ich aber was ganz anderes. U.a. weil ich keinen Bock mehr auf diese ganze technische Mathematik hatte.:schief:
:schief:

Zu verstehen, was man macht und warum, ist die Grundlage von allem. Es gibt in der Tat genug Stümper, die zwar Programmiersprachen anwenden, aber nicht wirklich wissen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat.
Dann sag' das mal den ganzen Fachinformatikern, die zwar praktisch programmieren können, aber die Logik, wie genau die Daten vom Rechner manipuliert werden, nur grob aus der Theorie kennen. ;)
 
Informatik selbst ist im Prinzip nichts anderes als Mathematik.;)

Ich kannte von früher einige, die haben Informatik angefangen, in der Hoffnung, sie lernen dort Programmieren, aber damit war nichts.
Es geht dort im großen und ganzen nur um die zugrunde liegende Logik, programmieren lernen kann man entweder schon oder lernt man woanders.

Die zugrunde liegende Logik ist das Programmieren.
Um einfach nur die Syntax einer Sprache zu lernen muss man nicht studieren.
 
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Die zugrunde liegende Logik ist das Programmieren.
Um die einfach nur die Syntax einer Sprache zu lernen muss man nicht studieren.
Darum ging's ja, ich kenne den einen oder anderen, der Informatik angenfangen hat, weil er nur Programmieren lernen wollte (also C, Java, usw.) war dann aber enttäuscht, als er es praktisch nur mit Mathe zu tun bekam.

Dafür kann er genausogut eine duale Ausbildung als Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung machen.;)
 
Zu verstehen, was man macht und warum, ist die Grundlage von allem. Es gibt in der Tat genug Stümper, die zwar Programmiersprachen anwenden, aber nicht wirklich wissen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat.

Sehe ich etwas zwiespältig.
Es gibt genug Sprachen, die mittlerweile so abstrahiert sind, dass aus meiner Sicht nicht unbedingt die Notwendigkeit besteht, dass jeder alles im Detail wissen muss.
Man kann auch programmieren und sich dabei in seinen bereitgestellten Frameworks bewegen, ohne wirklich zu wissen, was genau passiert.

Very-hinking-Vergleich:
Der Lakierer muss auch nicht genau wissen was die Fresnel-Formeln sind.

Wenn man hingegen das Ziel hat tief in die Informatik einzusteigen - da kommt man natürlich um Mathe nicht herum.

Darum ging's ja, ich kenne den einen oder anderen, der Informatik angenfangen hat, weil er nur Programmieren lernen wollte (also C, Java, usw.) war dann aber enttäuscht, als er es praktisch nur mit Mathe zu tun bekam.

Dafür kann er genausogut eine duale Ausbildung als Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung machen.;)

"Nur Programmieren lernen" ist halt irgendwie sehr unscharf. Ich hab keine Ahnung ab wann man programmieren kann ^^.
 
Sobald du ein Problem dadurch lösen kannst, indem du den Algorithmus mittels eines Struktogramm erstellst und danach dann das Programm codest?:ka:

Zumindest habe ich das so ähnlich gelernt, wie genau aber der Compiler das in Maschinensprache umwandelt und wie damit die ALU umgeht, hab' ich keine Ahnung.
Mathe hatte ich damals auch, bezweifle aber, dass das irgendwo dem nahe war, was ein Informatik-Student lernen muss.
 
Darum ging's ja, ich kenne den einen oder anderen, der Informatik angenfangen hat, weil er nur Programmieren lernen wollte (also C, Java, usw.) war dann aber enttäuscht, als er es praktisch nur mit Mathe zu tun bekam.

Dafür kann er genausogut eine duale Ausbildung als Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung machen.;)

-> 100 Punkte. Absolut korrekt. Hab mich zwei Semester an die Uni geschleppt, um am Ende von der linearen Algebra and friends dermaßen versohlt zu werden, dass ich fast schon gar nix mehr Richtung IT machen wollte. Dabei wollte ich nur "irgendwas mit Computer machen", nach zwei oder drei interessanten Artikeln im Netz "Senior Super Big Master Data Developer" bei MS oder Apple werden... Und dabei habe ich im Mathe-Abi 14 Punkte geschrieben... (keine Angeberei - sondern um nochmal zu unterstreichen was da eigentlich passiert - ich war nur fleißig und hatte Glück mit den Aufgaben ). Schulmathe ist Rechnen und hat wenig damit zu tun.

Programmiere dennoch - ich würde behaupten - passabel, ohne einen Homomorphismus beweisen zu können. Gratz an die Jungs (und Mädels), die so ein Uni Studium - generell in den MINT-Fächern - auf die Reihe kriegen. Definitiv etwas, was ich NIE schaffen würde.
 
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Sehe ich etwas zwiespältig.
Es gibt genug Sprachen, die mittlerweile so abstrahiert sind, dass aus meiner Sicht nicht unbedingt die Notwendigkeit besteht, dass jeder alles im Detail wissen muss.
Man kann auch programmieren und sich dabei in seinen bereitgestellten Frameworks bewegen, ohne wirklich zu wissen, was genau passiert.
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-> auch absolut korrekt, sehe ich genau so.

Wenn man hingegen das Ziel hat tief in die Informatik einzusteigen - da kommt man natürlich um Mathe nicht herum.

Ein anschaulicheres Beispiel: ein damaliger Kumpel, der das Studium gepackt hat, entwickelt heute an Verschlüsselungsverfahren in Datenbanksystemen rum. Irgendsowas... Er macht sich Gedanken zu Laufzeit von Ver- und Entschlüsseln, zusätzlichen Speicherbedarf der Verschlüsselung...ziemlich harter Tobak und sehr speziell. Der Uni-Informatiker verwendet i.d.R. Programmiersprachen, um seine Ideen etc. umzusetzen - z.B. um sein Verfahren zu testen - allerdings, ist das nur Arbeitswerkzeug. Gibt auch viele Infos die heute gar nicht programmieren, und andere, die sich mit den neusten Konzepten der Software Entwicklung auseinandersetzen und Bücher zu "Best Practices in objektorientierten Programmiersprachen" schreiben (und dabei doch in hohem Maße von ihrer Ausbildung zum "Abstrahieren" profitieren!)...
 
Mathe hatte ich damals auch, bezweifle aber, dass das irgendwo dem nahe war, was ein Informatik-Student lernen muss.

Bei uns war das Maximum etwa auf Level Gaussfilter.


Aber meiner Meinung nach ist logisches Denken um einiges wichtiger als Mathe für die Softwareentwicklung.
Aber vielleicht hängen die Beiden auch zusammen.
 
Aber meiner Meinung nach ist logisches Denken um einiges wichtiger als Mathe für die Softwareentwicklung.
Aber vielleicht hängen die Beiden auch zusammen.
Es kommt eben auch immer darauf an, was man machen will/muss und womit. Wenn man Assembler verwendet, ist der mathematische Teil theoretisch höher. Bei Hochsprachen oder 4GL-Sprachen ist das was anderes. Dafür könnten je nach Projekt die Algorithmen stark formellastig sein. Je nach Anwendung müssen diese auch erst einmal geschrieben oder ggf. sogar entwickelt werden. ^^
 
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